Besser hätte das auch Monty Python nicht hinbekommen: Die Grünen betteln Ministerpräsident Ramelow an, einen grünen Minister rauszuwerfen, weil sie lieber eine Frau haben wollen. Die hat zwar keine Qualifikationen, dafür die richtigen Adjektive.
Der Aufmarsch der Klima-Besetzer in Lützerath ist nicht zuletzt auch ein Kampf der grünen Vorfeldorganisation um ihre Bedeutung, für die Organisationen wie für ihr Führungspersonal.
Prinz Harry klagt über die Medienöffentlichkeit – und macht sich selbst und sein Privatestes noch öffentlicher. Außerdem hat er etwas gründlich missverstanden: Die königliche Familie ist zuerst eine britische Institution und dann auch eine Familie.
Die in Düsseldorf mitregierenden Grünen versuchen den Drahtseilakt: Sie müssen die Räumung von Lützerath gegen ihre eigene Klientel mittragen – und können nur Verständnis äußern und einfordern. Die Linke hat das Problem nicht und sucht den Schulterschluss mit den Klima-Radikalen.
Der Einsatz von Schützenpanzern hat nur dann Sinn, wenn er von Kampfpanzern flankiert wird. Alles andere wäre eine leichtfertige Gefährdung der Infanteristen in den Schützenpanzern, die ja nur mit einer 20-mm-Kanone und Panzerabwehrwaffen bestückt sind.
Neben dem Kölner Tatort im Ersten, in dem es um Bandenkriminalität geht, zieht auch das ZDF gegen das organisierte Verbrechen Kölns in die Schlacht: ein Mutmacher-Krimi zum neuen Jahr. Die Organisierte Kriminalität verliert spätestens in der dritten oder vierten Generation an Dampf, lässt sich auch ohne Geballer widerstandslos von der braven Kölner Polizei abführen.
Die FDP ist für längere Laufzeiten der letzten drei deutschen Atomkraftwerke. Doch dafür einsetzen wollen sich die Liberalen nicht. Ihr Chef Christian Lindner will lieber bequem regieren als gut.
Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer hat sich fast verfünffacht – auch ohne Wehrpflicht. Wie leichtfertig Olaf Scholz über seine eigene Kriegsdienstverweigerung spricht, ist bezeichnend für ein Land, dessen Bevölkerung nicht mehr verteidigungswillig ist. „Verteidigung“ bleibt eine Leerstelle im Erwartungshorizont.
Dass Lula ein mindestens so umstrittener Präsident wie Bolsonaro ist, geht angesichts einfacher wie ideologischer Erklärungen in der Brasilien-Berichterstattung unter. Die grundlegende Frage, warum immer mehr Demokratien in den Augen der Bürger ihre Legitimität verlieren, bleibt ausgespart.
In einer aktuellen Wahl-Umfrage kommen die Koalitionäre von SPD, Grünen und FDP nur auf 45 Prozent der Wählerstimmen. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht stürzt in der Beliebtheit dramatisch ab.
Anstatt die Senkung oder gar Abschaffung der Mehrwertsteuer auf alle Grundnahrungsmittel zu fordern, um die Bürger in Zeiten hoher Inflation zu entlasten, setzen sich Verbraucherverbände für eine Befreiung nur pflanzlicher Produkte ein. Ihnen geht es darum, „Anreize für eine gesündere Ernährung zu setzen“.
Das Jahr 2023 hat für Anhänger der Elektromobilität schlecht begonnen. Die Zweifel bekommen Auftrieb. Möglicherweise gibt es auch hier eine Zeitenwende. Die Autokonzerne setzen weiter auf Verbrennermotoren – auch wenn sie das nicht an die große Glocke hängen.
Hart aber Fair, zum ersten Mal ohne Frank Plasberg, der sich in den Ruhestand geredet hat – 21 Jahre lang moderierte er die Talkshow. Nachfolger ist Louis Klamroth: jünger, legereres Auftreten. Er passt zur Sendung wie ein Schuh frisch aus der Schachtel: Er ist noch nicht eingelaufen. Wie auch? – Es ist nicht seine Sendung. Sie erträgt ihn nur.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Die stellvertretende RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck hat im Presseclub eine kuriose Erklärung für die von Migranten angezettelten Silvesterkrawalle: Die Videospiele sind schuld!
Auch im sächsischen Borna soll es an Silvester gewalttätig zugegangen sein. Zwei junge Deutsche gelten als tatverdächtig. Mit Sieg-Heil-Rufen, von denen in einem Facebook-Post die Rede war, reicht es SPD-Chef Lars Klingbeil und Journalisten schon für Framing als „rechtsradikal“.
Durch Twitter-Files zeigt sich, in welchem Maß große Plattformen in der Corona-Zeit bestimmte Meinungen unterdrückten. Auch Facebook tat sich dabei hervor. Das belegen zumindest einzelne Fälle. Beispielsweise ein Verfahren des Autors gegen die Zuckerberg-Firma.
Thomas Gottschalk ist omnipräsent im deutschen Fernsehen. Doch mit seinem Auftritt bei „Denn sie wissen nicht, was passiert“ hat der 72-Jährige mit seiner Gesundheit gespielt: „Die Wand“ hat ihn sichtlich überfordert.
„Wir werden gerade kollektiv ärmer“, behauptete Finanzminister Christian Lindner. Für ihn selbst jedenfalls gilt das nicht, eher im Gegenteil. Ein Grußwort für die BB Bank, von der er einen besonders vorteilhaften Immobilienkredit aufnahm, bringt ihn nun in Verdacht.
Noch während der Trauerfeierlichkeiten schütten Journalisten Häme über den Papa emeritus aus. Für Papst Franziskus wird es dagegen nach Benedikts Ableben schwerer, nicht einfacher – Ratzingers Privatsekretär droht mit einem Enthüllungsbuch.



























