Junge Union in Gotha und Weimarer Land fordert AKKs Rücktritt

In der Thüringer CDU brodelt es. Während sich Berufspolitiker mit öffentlicher Kritik an der Parteispitze zurückhalten, bricht sich an der Basis offenbar der Unmut Bahn über die Eingriffe der Bundespartei in die Landespolitik.

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Mittlerweile fordern mindestens zwei Kreisverbände der Jungen Union den Rücktritt der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, nämlich die Junge Union Weimarer Land und die Junge Union Kreisverband Gotha.

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Die Junge Union Sonneberg fragt in einem offenen Brief den Bundesvorstand, „was Sie eigentlich für ein Demokratieverständnis haben“: „Und glauben Sie denn ernsthaft, dass nach diesem Trauerspiel der „großen Politik“ in Deutschland auch nur eine Partei der Mitte gestärkt aus Neuwahlen hervorgehen würde? Wie soll irgendjemand von uns den Leuten jetzt noch erklären, was in den hochbezahlten Parlamenten und Büros der Volksvertreter in der Bundesrepublik vor sich geht? Seit wann ist der CDU-Parteispitze ein linker Ministerpräsident lieber als einer der FDP? Und wie kommen Sie überhaupt darauf, sich in das politische Geschehen eines Bundeslandes und einer Landtagsfraktion einzumischen und mit Konsequenzen zu drohen, falls sich die Thüringer CDU an einer Regierung Kemmerich beteiligt? Genau das ist antidemokratisch!“

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Der CDU Stadtverband Schleusingen fordert: „Einflussnahme stoppen“: Die „Einflussnahme der CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer auf das zukünftige Wahlerhalten bei einer erneuten MP-Wahl sowie die … Absetzung des Ostbeauftragten Christian Hirte durch Bundeskanzlerin Merkel widerspricht zutiefst demokratischen Prozessen“. Es ist von einer „Zwangsjacke“ die Rede. 

 

 

 

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