Von der Kernkraft-Begeisterung der SPD in den ersten Jahrzehnten der Bonner Republik über "Atomkraft, nein danke" zur Doppelwende Merkels und jetzt - bald mal zurück?
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Einig seien sich alle Beteiligten nur in einem Punkt, schreibt ntv: Wolle Deutschland seine „Klimaziele“ tatsächlich erreichen, müssten die Treibhausgasemissionen deutlich sinken. Volkswagen-Chef Herbert Diess hätte deshalb eine längere Nutzung der Kernkraft ins Spiel gebracht.
Auf SPON ist „Exklusiv für Abonnenten“ – also hinter der Paywall – unter dem Titel „Klimaschutzdebatte in Deutschland – War der Atomausstieg ein Fehler?“ gar zu lesen: »Deutschland muss CO2 einsparen, Kernkraftwerke könnten dabei helfen. Die ersten Politiker fordern, zumindest die Laufzeiten zu verlängern.«
Ja, so kann es gehen – und es wäre nicht die erste der wiederholten Kehrtwenden in der deutschen Politik: Von der Kernkraft-Begeisterung der SPD in den ersten Jahrzehnten der Bonner Republik über „Atomkraft, nein danke“ zur Doppelwende Merkels und jetzt – bald mal zurück? So geht es immer, wenn Politik die Wirklichkeit bestimmen will. Das ist noch nie gelungen, wird aber immer wieder versucht.

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