Die Gewalt in Frankreich nimmt täglich zu: Am Wochenende gab es Brandstiftungen, Plünderungen und Angriffe auf öffentliche Gebäude. Betroffen waren zahlreiche Städte – darunter Paris, Lyon, Marseille, Bordeaux und Limoges; in Limoges brannte das historische Rathaus.
Alexander Wallasch
Begonnen hatte die Bewegung mit Schülerprotesten gegen Lehrermangel, überfüllte Klassen und marode Schulgebäude, doch mittlerweile demonstrieren Linksradikale, Migranten und frühere Gelbwesten gegen hohe Lebenshaltungs- und Spritkosten. Plünderer und Brandstifter aus dem Maghreb beherrschen das Bild. Laut Behörden wurden rund 2.400 Menschen festgenommen.
Man fühlt sich an klassische Bilder erinnert: Der römische Kaiser Nero soll Rom angezündet haben – und angesichts von Feuer und lodernden Flammen auf der Leier dazu musiziert haben. Daran erinnern viele Politiker, die durch ihre Migrations- und Sozialpolitik sowie Fehler in der Wirtschaftspolitik Frankreich ruiniert haben. Die jetzt aufbrechenden Verteilungskämpfe, angetrieben von gut organisierten Linksradikalen und muslimischen Gruppen, münden in bürgerkriegsähnliche Zustände.
Die Polizei ist überfordert, die Politik hilflos – die linksradikale Partei, vergleichbar mit der deutschen LINKEN, facht das Feuer sogar an. In den Mittelpunkt geraten auch Migranten der zweiten und dritten Generation, offener und langfristig geplanter Antisemitismus sowie die Beteiligung muslimischer Gruppen.

















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