Das Zentrum für Politische Schönheit schickt seinen „Adenauer SRP+“ gezielt zu AfD-Terminen. In Oschersleben sollte er Ulrich Siegmunds Wahlkampf begleiten. Besucher protestierten und blockierten den Bus, der kurz darauf wieder abzog.
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Der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt hat inzwischen seine eigene fahrende Begleiterscheinung. Wo die AfD auftritt, soll nach dem Willen des linksradikalen Zentrums für Politische Schönheit möglichst auch der „Adenauer SRP+“ auftauchen.
Die umstrittene Aktivistengruppe bezeichnet ihren schwer umgebauten Bus selbst als „mobile Brandmauer“. Am Montag führte die Tour dann nach Oschersleben, wo AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund einen Wahlkampftermin absolvierte. Dort verlief die Inszenierung allerdings anders als vorgesehen.
Noch vor Beginn der Veranstaltung war der „Adenauer SRP+“ vor Ort. In einem zeitgleichen Hinweis auf einen Livestream hieß es, der Bus blockiere gerade den Eingang. Auf den anschließend verbreiteten Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Besucher ihren Unmut über die Aktion lautstark äußern und ihrerseits den Bus blockieren. Man sieht Aufnahmen, in denen der „Adenauer SRP+“ nicht dauerhaft vor der Veranstaltung bleibt, sondern schließlich den Rückwärtsgang einlegt und davonfährt. Aus der angekündigten politischen Intervention wird ein ausgesprochen kurzer Besuch. Man sieht, wie Menschen ihm fröhlich hinterherwinken.
Schon Stunden zuvor war in sozialen Netzwerken aus dem Unterstützerumfeld des Projekts angekündigt worden, der „Adenauer“ werde Siegmund begleiten. Als nächster Halt wurde ausdrücklich der Termin um 11.45 Uhr in Oschersleben genannt. Der Bus war damit genau dort, wo ihn seine Betreiber haben wollten.
Ein „Gefechtsstand“ gegen die AfD
Auf seiner eigenen Internetseite bezeichnet das ZPS den Bus als „Gefechtsstand für die Zivilgesellschaft“. Er fahre zum AfD-Wahlkampf, heißt es dort ausdrücklich. Für entsprechende Termine können Unterstützer den Aktivisten sogar Hinweise liefern.
Zur Ausstattung gehört nach Angaben der Betreiber eine Lautsprecheranlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt. Hinzu kommen unter anderem Luftschutzsirenen.
Der Einsatz besteht also nicht nur darin, mit einem Informationsstand neben einer politischen Veranstaltung zu stehen. Das Zentrum rühmt sich selbst der technischen Möglichkeiten, mit denen seine Aktionen möglichst unüberhörbar werden sollen. Wie das gemeint ist, konnte Deutschland bereits beim ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel erleben. Damals sorgte der Bus für solchen Lärm, dass das Gespräch am Spreeufer massivst gestört wurde. Selbst ARD-Hauptstadtstudioleiter Markus Preiß erklärte unter einem Proteststurm, der von links bis rechts reichte, anschließend, journalistisch sei wegen des Lärms einiges „auf der Strecke geblieben“. Das Zentrum führt diese Kritik heute auf seiner eigenen Seite als Referenz für sein Projekt auf.
Nun tourt die fahrende Anti-AfD-Kampagne durch Sachsen-Anhalt, wenige Tage vor der Landtagswahl am 6. September. Die AfD liegt in den aktuellen Umfragen mit rund 40 Prozent deutlich vor der CDU; Siegmund könnte damit den bislang größten Wahlerfolg seiner Partei bei einer Landtagswahl erreichen. Entsprechend konzentrieren sich auch die Gegner der Partei auf seinen Wahlkampf.
Am Montagabend führte der Weg des „Adenauer SRP+“ weiter nach Bitterfeld-Wolfen. Dort fuhr er an der Spitze einer Demonstration gegen Rechtsextremismus, an der nach Polizeiangaben etwa 700 Menschen teilnahmen. Der MDR berichtete über diesen Einsatz noch am selben Abend.

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Wer die AFD nicht mag oder ihre Antworten nicht klug findet, muss sie nicht wählen. Nennt man Demokratie. Alles andere ist Diktatur.
Was für kostspielige Hobbies man sich als Vollzeit-NGO in Deutschland doch leisten kann. Ein 13 Meter-Wohnmobil mit eigener Festival-PA. Da sage noch einer, Linke wüssten nicht, wie man zu Geld kommt.
Ok – sie wissen nicht, wie man es durch eigene Leistung erwirbt.
Ein Störgerät speziell zur Unterdrückung/störung der freien Meinungsäußerung darf im öffentlichen Verkehrsraum eingesetzt werden ? Unnötiges rundfahren mit normalem PKW , einschließllich Hupenbedienung aus Lust und Laune ist ? ……….
In dem Bus saßen nur Idioten! Der hätte eigentlich zur nächsten Psychiatrie fahren müssen, zur Zwangseinweisung!
Der Bus ist gefährlich. In dem Alter neigen die zur spontanen Selbstentzündung.
Dieser schöne, dekorative & bestimmt teure Bus des linksGRÜNEN TERROR(sic!) hat erst mal ausgeadenauert. Gut so. Hoffen wir, daß er nicht solche Reifenluftablaßaktionen erfährt, wie linksGRÜNE „Aktivisten*de“ es bei „übergroßen Auots“ gerne mal zu machen pflegen. Alos, allzeit gute Fahrt & immer einen Fingerhut Diesel im Tank.
Demokraten blockieren Linksextreme, mal eine ganz neue Erfahrung. Weiter so!
Wenn Konrad Adenauer wüsste,wofür sein Name mittlerweile mißbraucht wird… er war eher mittig-konservativ ausgerichtet und hätte das, was heute hier „abgeht“, nie und nimmer mitgetragen.
Wenigstens die Sachsen(-Anhalter) haben noch Hirn im Kopf und Mut im Herzen. Danke dafür 👍 Ich hoffe, dass mehr Mitbürger nach- und mitziehen werden.
Den amtlich anerkannten Sachverständigen, der das Gutachten für die Betriebserlaubnis dieses Fahrzeugs erstellt hat, würde ich gern mal kennenlernen…
Wer keine Argumente mehr hat, brüllt seinen Gegenüber nieder – wenn das „die Demokratie“ wüsste!
Hmm .. . „Adenauer SRP+“ ?
Eigentlich müsste der Bus „Göbbels SRP+“ genannt werden. Den der alte Klumpfuß kam damals auf die gleiche Idee.