Die Kaltschnäuzigkeit der politischen Klasse beim "Sparen" den Schwachen und "schon länger hier Lebenden" gegenüber ist eine schreiende Schande.
IMAGO / APress
Deutschland zahlte 2022 insgesamt ca. 6,8 Milliarden Euro an die UN, 2023 ca. 5,1 Milliarden Euro und 2024 ca. 4,4 Milliarden Euro– die genaue Zahl für 2025 ist noch nicht zu haben. Die Nettobeiträge an die EU waren 2022: 19,7 Mrd., 2023: 17,4 Mrd., 2024 13,1 Mrd. – Zahlen für 2025 gibt es noch nicht. Deutschland zahlte an Entwicklungshilfe 2022 an 34 Mrd., 2023 und 2024 je 32 und 2025 ca. 26 Milliarden Euro. Grob gezählt zahlt Deutschland international jährlich 50 Milliarden.
An die Ukraine zahlte Deutschland von 2022 bis 2025 / Anfang 2026 zivile Hilfe
(finanziell, humanitär, Energie, Wiederaufbau etc.) von 39 bis 41 Milliarden Euro, militärische Unterstützung (Waffen, Munition, Ausbildung, Industrieaufträge) 55 bis 55,5 Milliarden Euro (bereits geleistet und für kommende Jahre bereitgestellt), insgesamt bilateral 94 bis 96 Milliarden Euro.
„Sparen“ beim eigenen Apparat und Personal hat der Parteienstaat nicht vor, im Gegenteil wachsen diese Ausgaben permanent, müssen also die Abgaben, Steuern. und Zwangsbeiträge weiter erhöht werden. Weil das dem nimmersatten Staat nicht reicht, werden Schulden gemacht. Die Zinsen betrugen 2022: 15,3 Mrd. €, 2023: 37,7 Mrd. €, 2024: 34,3 Mrd. € und 2025: 30 bis 34 Mrd. €.
Der Bund macht jedes Jahr neue Schulden (2024: 33 bis 50 Mrd. € netto, 2025 ca. 51 Mrd. €). Gleichzeitig laufen alte Schulden aus, die refinanziert werden („Debt Rollover“). Die Zinszahlungen – 30 bis 37 Mrd. € pro Jahr werden aus dem Haushalt beuzahlt und addieren sich zum Defizit → ein Teil davon wird durch neue Anleihen finanziert. (Vor 2021 war das Defizit kleiner oder es gab eine „schwarze Null“ – da wurden Zinsen fast komplett aus laufenden Einnahmen bezahlt.)
„Gespart werden“ soll bei den Schwächsten der Schwachen, bei den kleinen Hilfen von berufstätigen Angehörigen bei ihrer Pflege von sonst Pflegeheim-Bedürftigen. Nicht gespart wird bei den illegalen Einwanderern, die Frau Merkel 2015 grenzenlos eingeladen hat. Der Sozialstaat ist für alle da, die nicht lange schon hier leben.

Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Diejenigen Leser, welche mutmaßen, das gegenwärtige Staatswesen sei verkommen, mögen sich des Kaiserreiches erinnern, d.h. der Zeit zwischen 1871 und 1918.
In diesem war das Volk vereint, es herrschte inn erstaatliche Ordnung, die Mädchen standen in nicht in Gefahr „gegangrapet“ zu werden, man stand der Zukunft positiv gegenüber. – Welch ein Kontrast zur Gegenwart.
»Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, Durch eigne Schuld nur sind wir Schwächlinge.« Shakespeare, Julius Cäsar
Deutschland, der Standort mit dem schlechtesten Preis-/Leistungsverhältnis als Lebensmittelpunkt. Mercedes bezahlen, Trabbi bekommen.
Den Politikern Geld geben ist wie einem Hund zwei Knochen hinzuwerfen mit den Worten „Einer ist für morgen“.
Auch auf die Gefahr, regelmäßige Leser dieses Forums zu langweilen, ist der Finger in die Wunde der gesellschaftlichen Entwicklung der vergangenen 108 Jahre zu legen: DAFÜR wurde die Monarchie abgeschafft.
Sollte es wider Erwarten einen himmlischen Gott geben, sitzt zu seiner universellen Gnade Anton Ludwig Friedrich August Mackensen (hier)
So mit und mit bekommt es auch der Wähler mit und zieht seine Konsequenzen. Die Umfrageergebnisse kommen nicht von ungefähr. Merz und Konsorten sind am Ende. Sie haben es nur noch nicht gemerkt.
Da die Bürger immer wieder diese ***Personen/Parteien wählen, scheint’s ihnen zu gefallen und auch nichts auszumachen.