Es wird nicht wirklich besser: Der Kanzler, der keine großen Erfolge und keine guten Umfragedaten vorweisen kann, klammert sich jetzt rhetorisch an die Aussagen einer Amtsvorgängerin – deren Misserfolg ist jedoch in tausenden Polizeiakten und Gerichtsurteilen zur Massenzuwanderungs-Kriminalität dokumentiert.
IMAGO / Mike Schmidt
Mit einem Satz, der in der deutschen Politik Geschichte geschrieben hat, irritierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag auf dem Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Linstow. „Wir schaffen das, wir können das schaffen, wenn wir alle zusammenstehen und wenn wir wieder selbst aneinander glauben“, rief der Kanzler den Delegierten zu.
Was als optimistischer Appell an die eigene Partei gedacht war, weckt unweigerlich unangenehme Erinnerungen an Angela Merkels berühmtesten – und umstrittensten – Satz vom 31. August 2015. Damals, mitten in der ersten großen Welle der Massenzuwanderung, wurde „Wir schaffen das“ zum Symbol einer höchst umstrittenen Willkommenskultur, die für viele zum Synonym für Überforderung und Spaltung wurde.
Friedrich Merz, der als Kritiker der Merkel-Ära angetreten war, bedient sich nun genau dieses Erbes der Ex-Kanzlerin. Auch wenn der Kontext ein anderer ist: Nicht die Migrationsproblematik, sondern die drängenden Sozial- und Wirtschaftsreformen sieht Merz als „schaffbar“. Der Kanzler zeigte sich beim Parteitag überzeugt, dass die schwarz-rote Koalition das Land modernisieren könne. „Das sei keine Utopie, sondern die Realität von morgen“, betonte er. Deutschland habe die Kraft für Reformen und einen neuen Aufbruch. Trotz bleibender Unterschiede in der Koalition verfüge Berlin über „die Kraft und die notwendige Geschlossenheit“.
Der Auftritt in Linstow in Mecklenburg-Vorpommern, wo die CDU derzeit in den Umfragen in nur einem Jahr von 20 Prozent auf 10 Prozent gefallen ist, irritiert nur drei Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Merz will etwas Zuversicht verbreiten – speziell im Osten Deutschlands, wo die CDU mit einer sehr starken AfD-Konkurrenz konfrontiert ist. „Es steht dort mehr auf dem Spiel als nur die Zukunft einer Region“, warnte der Kanzler. Die Frage laute, ob die politische Mitte die Kraft habe, die Probleme des Landes anzupacken. Mit Blick auf die Transformationserfahrungen Ostdeutschlands nach der Wende fügte er hinzu: „Im Osten weiß man besonders gut, was es bedeutet, ein Land durch einen solchen Wandel zu führen.“
Schlechte Umfragedaten für die CDU
Bekanntlich sorgt der Satz „Wir schaffen das“ bis heute noch immer für Kopfschütteln: Für Kritiker der Merkel-Ära – und dazu zählte Friedrich Merz lange selbst – steht er für eine Politik, die Deutschland große Probleme beschert hat. Noch im Jahr 2025 hatte Merz selbst bei seiner Sommerpressekonferenz klargestellt, dass man es „in diesem Bereich, den sie damals meinte, offenkundig nicht geschafft“ habe. Nun greift er die Formulierung selbst auf, um Zuversicht für einen anderen großen Wandel zu signalisieren. Die rhetorische Wende soll vermutlich einen „neuen Aufbruch“ signalisieren, der auch die aktuell miesen Umfragedaten verbessern soll: Die Union fällt weiter und weiter und weiter und weiter. Im neuen INSA-Sonntagstrend steht CDU/CSU nur noch bei 21 Prozent. Rechnet man die relativ hohen CSU-Werte heraus dürfte die CDU in ihren Bundesländern bereits deutlich unter 20 Prozent liegen; und zwar bei kläglichen 16 bis 18 Prozent.


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Wir schaffen gar nichts mehr. Der Frust sitzt tief in den Werks- und lagerhallen. Letztens erlebt: gabelstaplerfahrer belädt LKW, hat noch vier Paletten aufzuladen. Die Uhr springt auf 12:30 Uhr. Der springt vom Stapler runter
geht Pause machen. Die Stimmung ist giftig, Dienst nach Vorschrift, Frust – überall. Sie mögen ja denken, dass sie den Laden mit NGOs am Laufen halten können. Ich denke nicht. Das wird für jede andere Regierung nicht einfacher.
wer weiß, was mit „unsere Demokratie“ gemeint ist, versteht auch, wer diese „Wir“ sind. Und sie habe noch drei Jahre Zeit. Werner Enke in „Zur Sache, Schätzchen“: Es wird böse enden
Jetzt fehlt nur noch: „Die große Koalition gehört inzwischen auch zu Deutschland!“
Wir werden es auf jeden Fall schaffen die CDU, mit ihrem Vorturner (mit der langen Nase), abzuwählen
Kaum zu glauben, daß „Wir schaffen das!“ die Umfragewerte nicht steigen lässt.
Wo der Spruch doch mit derart positiven Assoziationen verbunden ist.
Vielleicht versucht er es mal mit: „Wollt ihr den totalen Krieg!“
Hat schliesslich beim letzten mal genauso gut funktioniert.
Wenn ihm die Aussage zum Vorteil gereicht, fress ich einen Besen! Wie dumm kann man sein? (Eigentlich wollte ich statt dumm, dämlich schreiben, aber das lass ich lieber – Big Brother is watching you)
„Merz holt alte Geister aus dem Keller: „Wir schaffen das“
Keine Angst Herr Merz, das mit dem Nürnberger Gerichtshof wird der Souverän auch noch schaffen.
Naja, der Intellekt des Herrn „Kultur-Menschen“ hat eben eine noch geringere Halbwertzeit als die eines Soufflés. Denn ein Soufflé fällt nicht zusammen, weil der Koch versagt hat. Es fällt zusammen, weil es abkühlt. Das ist Naturwissenschaft und absolut kein Missgeschick!
Wenn man nicht schon vorher wusste, auf welchem Niveau sich der Kanzler der zweiten Wahl bewegt, so weiß man spätestens jetzt, wes Geistes Kind er ist. DAS Schlagwort, mit dem die Untote aus der Uckermark ins negative Gewissen dieser Republik eingehen wird (die den Pinocc… wissentlich ob seiner Unfähigkeit visionär – das muss man ihr zugestehen – von allen wichtigen Ämtern ferngehalten hat), zu nutzen, ist schon an Naivität kaum zu überbieten. Aber das dieser Mann so aber auch überhaupt kein Gespür für die Situation hat, ist ja nichts Neues. Er springt mit Anlauf knietief in die Grütze!
Offensichtlich merkt er selbst, dass er nichts kann und hofft so, die letzten naiven CDU-Nixmerker hinterm Ofen hervorzuholen und mit billigem verbalen Murksel-Blabla zu ködern.
Lassen wir der drittklassigen Führungssimulations-Marionette von Bushit-Babs Gnaden noch 3 Monate Herumgockelei als Kanzler-da kommt nix mehr sonst, außer weiterer Volksvermögens-Veruntreuung in die Ukraine.
Noch peinlicher und unglaubwürdiger kann eine Rede nicht sein. Der Münchhausenkanzler will wohl offenbar zu gerne in die Fußstapfen dieser FDJ-Sekretärin treten. Möge uns Gott vor weiteren 15 Jahren Merz bewahren. Das erste Jahr war schon schlimm genug. Die Wiederholung von „Wir schaffen das“ klingt da wie eine Drohung – noch dazu in Ostdeutschland, wo Merkel schon mit diesen Satz unten durch war. Wer hat denn die Probleme erst geschaffen? Wer hat in den letzten 20 Jahren regiert? Merz löst kein einziges Problem, das seine Vorgänger-Regierungen unter Scholz und Merkel erst geschaffen haben. Im Gegenteil: Merz hat noch weitere Probleme… Mehr