Während alle sparen sollen: Krankenkassen zahlen weiter für Verstümmelung von Jugendlichen

Während Nina Warken 20 Milliarden im Gesundheitssystem einsparen will, finanzieren Krankenkassen weiter Pubertätsblocker für Kinder. Großbritannien, Schweden und Italien sind wegen fehlender Evidenz ausgestiegen – Deutschland fischt weiter im Trüben. Offenbar gibt es ein verdecktes Finanzierungssystem.

IMAGO / Bernhard Herrmann

Jedes Jahr ändern in Deutschland hunderte Kinder ihren Geschlechtseintrag. Ja, richtig gelesen! Kinder, hunderte, auf einmal mit anderem Geschlecht, erst nominal, dann wohl auch immer realer. Die Kinder und Jugendlichen „wollen“ möglichst früh Schritte auf ihr angeblich „richtiges“ Geschlecht machen. Diese Geschichte wurde uns auch medial inzwischen hundertfach nacherzählt. Was das mit Kindern macht, ist eine andere, selten gestellte Frage.

Rund 20 Milliarden Euro will Nina Warken, die CDU-Gesundheitsministerin, im Gesundheitssystem einsparen. Daneben will sie 12,5 Milliarden Steuermittel ins System zuschießen – für die Bürgergeldempfänger, also im großen Maße Migranten. Der CDU geht es dabei angeblich um „Gerechtigkeit“, Ausgleich, aber diese Art Ausgleich bedeutet, dass dann alle Bürger über ihre Steuern für die vermurkste Migrationspolitik zahlen müssen, nicht mehr nur die gesetzlich Versicherten.

Aber was ist eigentlich mit echtem Einsparpotential? Zum Teil scheint Warken da schon etwas gefunden zu haben, wie es Lothar Krimmel für TE bereits beschrieben hat. Aber es bleibt die Finanznot, die mit Steuermitteln und Leistungskürzungen geflickt werden soll. Es bleibt die Frage, was in dieser Lage gänzlich und vollkommen unsinnige Ausgaben sollen.

Und dazu gehören ganz sicher die Ausgaben für Transgendermedizin bei Minderjährigen, die in Deutschland noch immer standardmäßig und solidarisch von allen Beitragszahlern übernommen werden. International gab es da zuletzt einen starken ‚Rückschnitt‘, der eigentlich ein Fortschritt ist. Warum sollten staatliche oder solidarische Gesundheitssysteme die sexuelle Verstümmelung von jungen Bürgern finanzieren, die im Fall der Behandlung regelmäßig unfruchtbar werden?

Italien: Zuerst und zuvörderst Psychotherapie

Das bekannteste Beispiel ist Großbritannien. Einst das Mekka der Transgendermedizin, das man speziell in der Londoner Tavistock-Klinik sehen konnte, hat der NHS England die routinemäßige Gabe von Pubertätsblockern beendet. Eine Auswertung hatte ergeben, dass sie keinen positiven Einfluss auf das Leben der „Behandelten“ haben – oft gilt das Gegenteil. Aber Hormongaben sind immer noch möglich, wenn auch nur für klinische Studien. Zu befürchten ist, dass auch diese Ausnahme wieder extensiv ausgelegt wird. Aber zuletzt verordnete man sich eine Pause auch bei den Studien. Das bedeutet, theoretisch greift gerade der englische Abstand von den Pubertätsblockern.

Ähnlich ist die Lage in den nordischen Ländern (Norwegen, Schweden, Finnland), die Pubertätsblocker und Hormone auf Studien beschränken. Auch Italien hat sich unter Giorgia Meloni schon 2024 angeschlossen. Das nationale Bioethik-Komitee (CNB) empfiehlt nun Psychotherapie als erste Behandlungsoption. Man soll sich nicht versehen: Auch in den genannten Ländern steht die Politik noch immer unter dem Druck der Trans-Lobby, eine möglichst weitgehende Vergabe von Hormonen und anderen Präparaten zu erlauben.

Der italienische Bioethik-Komitee gesteht den Einsatz von Pubertätsblockern (Tryptorelin) zu, wenn Psychotherapie und psychiatrische Interventionen erfolglos waren. Aber das ist immerhin eine Bremse, die in vielen Fällen über die Pubertät hinweghelfen wird. Daneben wird aber klargemacht: Wir befinden uns noch in der Phase der klinischen Studien. Angeblich gibt es keine hinreichenden wissenschaftlichen Daten zur Anwendung von Pubertätsblockern. Das bedeutet: Ihr Nutzen ist keineswegs erwiesen. Ihr Einsatz soll daher nur als „doppelblindes, randomisiertes, kontrolliertes Modell“ möglich sein, wodurch man sich zuverlässige Daten erhofft.

USA: Es gibt sie noch, die parteiischen „Studien“

Im Januar 2025 folgte das Weiße Haus und beendete die regierungsamtliche Verwendung von „junk science“. Die „chemische und chirurgische Verstümmelung“ beeinflussbarer Kinder wurde beendet, indem man die Mittelzuteilung durch die Bundesbehörden Medicaid und Medicare strich. Krankenhäuser, die den Einsatz von Pubertätsblockern bei Jugendlichen oder weitere Maßnahmen anbieten, riskieren ebenfalls Bundesmittel. Daneben haben mehr als 25 Staaten den Einsatz von Pubertätsblockern und Hormonen bei Minderjährigen eingeschränkt oder verboten.

Noch immer werden Studien wie die „Utah Review“ aus dem Mai 2025 von interessierter Seite verfasst. Hier wirkten Mediziner mit, die direkt in die pädiatrische Gendermedizin an der Klinik der University of Utah involviert waren. Außerdem wurde Unfruchtbarkeit nicht als relevantes Ergebnis („outcome of interest“) gewertet, weil Unfruchtbarkeit eine erwartbare Folge der Behandlung mit Pubertätsblockern sei. So kann man eine Problematik auch verschwinden lassen.

Es sind dabei nur sehr weniger europäische Länder, in denen Pubertätsblocker gar nicht verfügbar sind. Irland scheint dazu zu gehören, auch einige osteuropäische Länder. Aber derweil bestätigen deutsche Fachgremien weiterhin das Recht von Jugendlichen auf die Verschreibung von Pubertätsblockern (PB), die folglich weiterhin von den Krankenkassen übernommen werden, auch wenn sich dazu nicht viele öffentliche Stellungnahmen finden. Das Thema wird in den Hinterzimmern der Bürokratie verhandelt, und das ist insgesamt sehr viel gefährlicher als eine offene Debatte.

Gefahr Off-Label-Einsatz

Zudem werden die Präparate – PB ebenso wie Cross-Sex-Hormone – zumeist „off-label“ eingesetzt – also in einer Weise und für einen Zweck, für die sie nicht entworfen und getestet wurden. allein das müsste eine große Unsicherheit darstellen. Geprüft wurde damit auch nicht, ob die Mittel überhaupt erfolgversprechend sind, wo es um „Geschlechtswechsel“ geht, also die Abschaffung des Weiblichen in einer Person mit dem Chromosomenset XX.

So heißt es im Beipackzettel von Testosteron-Präparaten (Eligard, Nebido) logischerweise „darf nicht bei Frauen und Kindern angewendet werden“. Logisch ist das schon – es hält sich aber niemand daran. Sogar die agierenden Ärzte geben zu: „Fakt ist: Der weibliche Körper ist für Testosteron nicht gebaut.“ Es wird darauf hingewiesen, dass die Mittel auch in den emotionalen Haushalt der Behandelten eingreifen. Logisch, davon haben viele „Transmänner“ berichtet, der anderen Gefühlswelt, die das Testosteron diktiert. Die Blocker rufen, und das scheint grundlegend wichtig, einen „Hormonmangel“ hervor, der zu Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Hitzewallungen führen kann.

„Off-label“ kann ein Medikament eigentlich in Deutschland nicht angewandt werden. Es scheint aber genügend Ausnahmen zu geben. Oder stimmt es, dass die Finanzierung ein einziges großes „Scheunentor“ ist, durch das alle durchkommen, wie teils berichtet wird? Demnach muss vorab noch nicht einmal ein Kostenerstattungsantrag gestellt werden. Die Krankenkassen zahlen angeblich schon seit dem Aufkommen der Präparate. Und Ratgeber verbreiten Tipps, wie man „unter dem Radar“ an die begehrten Mittel kommt. Etwa so: Am besten nicht vor Behandlungsbeginn die Krankenkasse fragen, denn das würde nur schlafende Hunde wecken: „Wir empfehlen die Krankenkasse nicht zu fragen. Die Abrechnung funktioniert trotzdem allermeist.“ (Trans*-Behandlungen. Die Arrangements bei der GKV-Kostenerstattung und die Unsicherheit der Kostenerstattung in der Zukunft, Fußnote 108 auf Seite 27)

Fachgesellschaften empfehlen geschlechtsangleichende Hormone gar

In der aktuell gültigen Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) vom Juni 2025 ist sogar die Rede von „operativen Maßnahmen zur Geschlechtsangleichung bei Jugendlichen“, unter anderem der „geschlechtsangleichenden Mastektomie“, die möglich sein sollen. Und diesen schweren Eingriffen in jugendliche, also nicht einmal ausgewachsene Körper geht laut AWMF standardmäßig die Gabe „geschlechtsangleichender Hormone“ voraus. Die Konsensstärke der beteiligten Mediziner wird als „starker Konsens (> 95 %)“ angegeben.

Und aus ebensolchen Konsensen folgt ihre Finanzierung in scheinbar alternativloser Weise. Es gibt in Deutschland offenbar keine Diskussion – jenseits der AfD mit Galionsfiguren wie Vanessa Behrendt – über die Abschaffung von geschlechtsangleichenden Operationen und Hormontherapien bei Jugendlichen und Kindern. Ein Politikvorschlag, der vermutlich eine Mehrheit hinter sich versammelt, aber andere Parteien rühren dieses Thema nicht erkennbar an. Das steht für den demokratischen Diskurs im Land, der nur um abstrakte Ideen wie „Brandmauer“ und „Demokratie retten“ kreist, ohne an konkrete Themen zu denken.

Bedenklich sind in diesem Umfeld auch die zunehmenden Änderungen der Geschlechtseinträge. So stellten Minderjährige allein in Sachsen 331 Anträge auf Änderung der Geschlechtsidentität seit dem November 2024. Bei 24 davon ging es um Kinder unter 14 Jahren, die das sicher nicht alleine entscheiden konnten. In Berlin waren es in einem Jahr knapp 200 Anträge von Minderjährigen, darunter wiederum 31 Kinder unter 14 Jahren. Das allein ist schon Wahnsinn, und er steht so ohne Zucken in der Presse. Bedenkt man den pseudo-medizinischen Rattenschwanz, der sich an solche – von einigen Eltern regelrecht herbeiphantasierten – „Lebensentscheidungen“ knüpfen kann, dann wird die Sache überaus bedenklich, eigentlich schon kriminell. Wie konnte der Gesetzgeber nur die Änderung der Geschlechtseinträge für sexuell noch nicht entwickelte Kinder erlauben?

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Kommentare ( 10 )

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10 Comments
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Judith Panther
6 Stunden her

>> In der aktuell gültigen Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) vom Juni 2025 ist sogar die Rede von „operativen Maßnahmen zur Geschlechtsangleichung bei Jugendlichen“, unter anderem der „geschlechtsangleichenden Mastektomie“, die möglich sein sollen.<<
Dann aber bitte auch den Führerschein ab 8, vorausgesetzt, man hat die Fahrprüfung auf dem Bobbycar bestanden.

OJ
6 Stunden her

Gesetzliche Krankenkassen zahlen auch für geschlechtsangleichende Operationen bis zu 50.000 €❗

alter weisser Mann
7 Stunden her

„Offenbar gibt es ein verdecktes Finanzierungssystem“

Was ist das verdeckte Finanzierungssystem, wenn bekannt ist, dass die Kassen (zum Teil sogar ohne Antrag vor Behandlungsbeginn) zahlen?

Werner Geiselhart
8 Stunden her

Es gab mal eine schlimme Zeit, da wurden bereits solcherlei Experimente wie chemische Kastrationen an Kindern durchgeführt.
Ich dachte, die Zeiten wären vorbei.

Last edited 8 Stunden her by Werner Geiselhart
PaulKehl
9 Stunden her

Wenn in ein paar Jahren die Opfer erkennen, daß sie immer noch das falsche Geschlecht haben, kommt die Rück-OP in den Urzustand, soweit das noch geht. Dann muß die Solidargemeinschaft wieder ran. -Macht die Trans-Lobby eigentlich auch Propaganda bei den Mohammedanern?

Michael Theren
9 Stunden her

woraus besteht den der Druck der Translobby ? 99,9% aller Migranten und 90% aller „Nichtmigranten“ dürften die Kastration von Kindern ablehnen ! Wenn die Medien sich aufregen, s.o. – hat die Lobby soviel Geld (von wem) – wie schaffen es diese allseits Belächelten Druck aufzubauen, drohen sie mit „Hundeblockaden“ ?

Boudicca
9 Stunden her
Antworten an  Michael Theren

Beschneidung von Knaben ist nicht verboten und wird wahrscheinlich aus medizinischen Gründen von einem entsprechend religiösen Arzt durchgeführt und ist wahrscheinlich damit ebenfalls durch die Krankenkasse gedeckt.

Dietrich
5 Stunden her
Antworten an  Boudicca

Aus eigener Erfahrung: Ärzte mit Verantwortungsgefühl tun das nicht. Wenn aber die Mutter einem moslemischen Mann gefallen will, rennt sie mit dem 6-jährigen Jungen so lange zu Ärzten, bis sie einen findet, der es macht. Und das nicht aus medizinischen Gründen, wohlgemerkt. Mittlerweile will das Kind mit seiner Mutter nichts mehr zu tun haben. Wer die Bescheidung von Mädchen anprangert, aber bei den Jungen wegschaut, ist ein Heuchler. Artikel 1 und 2 GG. Beides geschieht aus religiösen Gründen, bei denen die Kinder nicht gefragt werden. Für mich ein Fall für die Justiz.

hansgunther
4 Stunden her
Antworten an  Michael Theren

Für das Glück oder Unglück an den Migrantenkindern sorgt diese Gruppe schon selbst. Die haben schon paar Kniffe raus, wie der neue Alltag hier abläuft, eben wie zuhause. Deren Maßstäbe sollten nicht unsere sein und werden! Wir sollten selber für das Wohl unserer Kinder sorgen. Das gilt für alle pervertierten woken Angriffe auf Kinder und ihre Seelen, weil diese hirnverbrannten bei den Jüngsten anfangen, ihre Lebensgrundlage schon zu zerstören. Familie und Gesellschaft etc. sind die anderen verfolgten Zerstörungsziele. Da helfen auch noch bewusst oder unbewusst ihre 99,9 % tüchtig mit, mit deren Moral sie mir nicht kommen müssen, macximal inkompatibel!… Mehr

hansgunther
10 Stunden her

Erst wenn man den verantwortlichen Politikern die eigenen Eier abschneidet kommt bessere Sicht in Gang!