Gewalt wird unter Kindern von heute zum Zeitvertreib und Lebensinhalt zugleich. In Spandau lauern Araber jungen Rumänen beim Fußball auf. In Bristol wird eine weiße Teenagerin öffentlich von Schwarzen verprügelt und dabei gefilmt. Das soll Teil eines Krieges zwischen „roten“ und „blauen“ Schulen sein, der auf TikTok und anderswo inszeniert wird.
IMAGO / serienlicht
Gewalt als Spiel, Auflauern als Hobby, Abziehen statt Taschengeld – das scheint immer mehr die Realität westlicher Siedlungsformen zu werden. Die Nachrichten davon muss man zwar nicht mit der Lupe suchen, aber sie müssen einem schon in die Timeline gespült werden, damit man sie in den Blick bekommt. Daneben geht das Phänomen in der allgemeinen Berichterstattung, auch Presse genannt, unter.
Nur wenige Fälle durchstechen diesen transparenten Ballon, in dem die Realität gefangen und vom Auge der Mediennutzer abgeschirmt zu sein scheint. So war es mit der Vergewaltigung einer 16-Jährigen in einem Neuköllner Jugendzentrum durch einen 17-Jährigen, unter Mithilfe einer ganzen Gruppe von jungen Arabern. Die Täter waren teils polizeibekannt. Trotzdem stellte das Jugendamt keine Anzeige, auch nicht gegen Unbekannt. Ebenso passiv verhielt sich die linke Jugendstadträtin, die zunächst lange nichts von dem aufsehenerregenden Fall erfahren haben will. Jetzt soll es angeblich zu Konsequenzen kommen. Ein Bauernopfer muss her. Aber das beendet die Zustände nicht.
Die Zustände sind etwa auch die, dass an deutschen Schulen „Schutzgeld“ eingefordert werden könnte. Derlei Gerüchte kommen immer mal wieder auf und erscheinen ganz und gar nicht unwahrscheinlich. So heißt es in einem aktuellen Tweet auf X vom 15. März:
„Der 12-jährige Sohn einer Bekannten erzählte mir heute, dass deutsche Kinder an seiner Schule ‚Schutzgeld‘ an Moslem-Jungs bezahlen müssen. Er erzählte das, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. ‚Alle machen das‘. Seine Mutter ist völlig geschockt. Alles andere als ein Brennpunkt, ländliche und bürgerliche Gegend. Auf die Frage, wieviel er bezahlen müsse, sagte er ‚es kommt darauf an, wieviel Geld man dabei hat.‘ Die Kinder müssen es vorzeigen und entweder würden die dann alles nehmen oder nur einen Teil. Auch andere Dinge, wie ein Ladekabel fürs Handy und ein Schlüsselband wären ihm schon abgenommen worden.“
Diversität rächt sich
Nun fragt sich: Wahrheit oder Erfindung? Das kann hier keiner beweisen oder ausräumen. Aber die Schilderung wirkt so realistisch und überhaupt nicht weit hergeholt, dass man geneigt ist, zumindest ein Fünkchen Wahrheit darin zu vermuten. Ruben Östlunds Film „Play“ hat das Szenario vor 15 Jahren in Schweden durchgespielt. „Abziehdelikte“ sind längst auch an deutschen Schulen Usus. Da rät auch eine Bürgermeisterin aus dem „anschaulichen“ Hasefeld, Susanne de Bruijn, schon mal zu Kloppe als Vergeltung oder Rufmord an den Eltern.
Die Geschichte aus dem Tweet passt daneben mit anderen Geschehnissen zusammen, in denen sich ein wahrer Krieg zwischen unterschiedlichen Fraktionen von Jugendlichen abzuspielen scheint. Herkunftsländer, Kulturen und Religionen spielen dabei immer wieder eine Hauptrolle. So wurde in Berlin-Spandau – auch nicht gerade der Villenvorort der Neureichen – eine Gruppe von Fußball spielenden 13-jährigen rumänischen Kindern von etwa 20 jugendlichen Arabern eingekreist und beschimpft. Bald darauf flogen die ersten Fäuste und Tritte in Richtung der rumänischen Jungen. Einer der Araber zog sein Messer und stach damit einem der Rumänen ins Gesäß. Der musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.
Eine Rasenfläche wie die im Spandauer Jonny-K-Aktivpark (wer immer das sein möge), die scheinbar in unschuldiger Weise zum Fußballspielen einlädt, tut das also nicht mehr, hat ihre Unschuld verloren. Hier werden nun – niemanden mit elementarer Wahrnehmung der eigenen Gesellschaft kann das wundern – die Grabenkämpfe des neuen Salatschüssel-Volkes ausgetragen, zusammengesetzt aus „diversen Gruppen“, um es ganz kurz zu machen. Im Fall der Leipziger Kinderbande wurde allenfalls verschämt darauf hingewiesen, dass die 14 marodierenden und Rentner auf Rolltreppen schubsenden Teenager – angeführt von zwölfjährigen Zwillingen – meistenteils „ausländische Wurzeln“ haben, auch wenn ebenso einige Deutsche dazuzählen.
Squid-Game-Neuauflage in Bristol
Nicht anders in England, wo es bekanntlich immer noch einen Zacken schärfer geht. Aber auch Deutschland hatte sie schon, diese Bilder: Ein Mädchen wird im Bristoler Einkaufszentrum Cabot Circus von einer Gruppe von schwarzen Jugendlichen verfolgt und angegriffen. Ein Video zeigt die letzten Sekunden vor dem Angriff: Das Mädchen versucht, in einer Ecke stehend, am Handy Hilfe zu holen, doch da schlagen ihre Gegner schon zu, bringen sie zu Boden und stampfen noch auf der unten Liegenden herum.
Die Tat wird von der BBC und der Avon and Somerset Police als Teil des „school wars trend“ eingeordnet, den man auf Social Media verfolgen könne: Die Schulen Bristols wurden demnach in Posts auf TikTok und Snapchat in „rote“ und „blaue“ kategorisiert und ein „Schulkrieg“ der siebten, achten, neunten und zehnten Klassen gegeneinander ausgerufen. Man kann sich vorstellen,von wem das ausging. Ein solcher Krieg ergibt eigentlich nur aus der Sicht der vermeintlich „Unterdrückten“ Sinn, denen das Hassen ja laut Ansicht der wohlmeinenden woken Linken erlaubt ist. Ihnen bleibt ja sonst nichts.
Und so dürfte sich hinter den Roten und den Blauen von Bristol die weiße Mittelschicht und eine diverse Unterschicht verbergen. Das ist nur eine Vermutung, aber der Fall von Cabot Circus bestätigt sie: Die anonym bleibende einzelne Schülerin, die hier verfolgt, angegangen und letztlich zu Boden gebracht und mit Tritten und Fäusten malträtiert wurde, ist weiß. Die ihr gegenüberstehenden Täter bilden eine Gruppe aus Mädchen und Jungen zwischen zwölf und 14 Jahren. Und sie sind alle schwarz. Die Altersangaben passen zu den genannten Jahrgängen.
Zum Skandal gehört, dass das weiße Mädchen in dem Einkaufszentrum und verschiedenen Läden keine Hilfe fand, während sie von etwa 25 Jugendlichen verfolgt wurde. Das Einkaufszentrum weist jede Schuld von sich: Das Mädchen habe sich nur kurz darin aufgehalten und kein Sicherheitspersonal kontaktiert. Das angegriffene Mädchen ging danach tagelang nicht mehr zur Schule. Auch der Vater war wie gelähmt: „Das Video spielt in meinem Kopf.“ Solche Vorgänge dürften mittelfristig zu einer neuen Segregation führen.
Nun haben Schulen Eltern aufgefordert, die Handys ihrer Kinder zu überprüfen, was trotz der präpubertären Privatsphäre als sinnvoller Rat erscheint. Ein wenig Bildung – auch die des Herzens – hätte es vielleicht zuvor auch getan. Aber wenn dieses Kind schon in den Brunnen gefallen ist, dann muss wohl auch der Krug zerbrechen. Kurzum, es wird ungemütlich in westeuropäischen Schulen, und der Verfasser hat es geahnt und beschrieben.
Kampf der Zivilisation gegen den Kult der Straße
Nicht ableiten kann man aus den Vorgängen hingegen, dass der Verfassungsschutz Kinder bespitzeln sollte oder dass staatliche Instanzen bei Chats und ähnlichem mitlesen sollten. Eltern und Lehrer sind gefragt dabei, sich nicht wegzuducken und einzugreifen. Wenn sie es aber nicht wollen, dann darf man sie mit geeigneten Mitteln an ihren Erziehungsauftrag erinnern – mit dem guten alten Satz: Eltern haften für ihre Kinder. Nur das sollte den heute allzu neu-gierigen Staat interessieren, die Verantwortlichkeit der kleinen Einheiten zu stärken und sie zur Verantwortung zu ziehen.
Niemand muss eine Re-Inszenierung des Wolfgang-Menge-Fernsehfilms „Das Millionenspiel“ (1970) oder des neueren südkoreanischen „Squid Game“ (2022) in der Realität hinnehmen, wobei in diesem Fall nicht eine gesichtslose Behörde oder Spielleitung die Kämpfe gestaltet und lenkt, sondern die Spieler selbst in schein-emanzipatorischer Weise ihr „Spiel“ organisieren. Und dabei kommen freilich die neuen Mehrheits- und Kräfteverhältnisse zum Tragen.
Auch psycho-physische Unterschiede zwischen Einheimischen und Migranten, der Gegensatz von Zivilisation und dem Kult der Straße, der Kontrast von Reden und Tun und jenes von Linken gern beschworene Ressentiment des Zu-kurz-Gekommenseins spielt dabei mit. Am Ende, wenn jede Pädagogik versagt, werden vielleicht Eltern zusammen mit Kindern haften müssen. Es wäre uneinsehbar, was daran unmenschlich sein soll. Vielmehr wäre die Bestrafung der Schuldigen im Gegenteil überaus menschenfreundlich, geradezu eine humanitäre Tat.



Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Zur Info: Jonny K., 20jähriger Sohn einer Thailänderin und eines Deutschen, wurde 10/ 2012 im Zentrum von Ostberlin von türkischstämmigen Jugendlichen totgeschlagen.
Damals erregte das noch beträchtliches Aufsehen.
„Enthemmung: Gewalt unter Kindern nimmt zu.“ Und nun sagen wir mal alle laut: „Mit einem europaweiten Social-Media-Verbot würde das nicht passieren!“. Seit den endlosen früheren Diskussionen um Egoshooter-PC-Spiele sollte es sich herumgesprochen haben: Gewalt entsteht im Ursprung durch reale gesellschaftliche/politische/wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Und das neuzeitliche Modell der zerbrechlichen multikulturellen, -religiösen,- sprachigen Einwanderungsgesellschaft, so nett bunt!, hat nun mal viele Unvereinbarkeiten/Fremdheiten, Konflikte, Aggressionen, Konkurrenzsituationen zwischen sozialen Gruppen importiert, nicht nur zwischen einheimischen und nichteinheimischen, sondern auch zwischen fremden in der neuen Heimat. Wo die Erwachsenen-Gesellschaft sich spaltet und teilweise bekämpft, ist nicht zu erwarten, dass minderjährige Einwohner davon unberührt bleiben und eine romantische Pippi-Langstrumpf-Kindheit… Mehr
Ich halte es mit Charles Bronson in ein Mann sieht rot!
Auf invasive Arten in Flora und Fauna wird immerhin etwas robuster reagiert. Unsere Kinder bzw. Enkel haben dagegen nicht allein aus den hier schon angesprochenen Gründen ganz schlechte Karten:
„Die anderen “ kommen meist in größeren Rudeln vor und – hat sie schon mal jemand genau angesehen??? – sind trotz gleicher Klassenstufe um Jahre älter!
Aber was tun die Eltern und Großeltern dagegen, daß ihre Kinder und Enkelkinder so malträtiert werden? Diese Frage habe ich schon oft gestellt, aber niemals eine Antwort darauf bekommen.
„Enthemmung: Gewalt unter Kindern nimmt zu“ Das ist falsch. Was wir hier sehen, ist „nur“ die Auswirkung einer Herrenmenschenideologie, die Moslems von Kindesbeinen an beibringt, dass Ungläubige wert- und rechtlose Dhimmis sind. Das ist also nur aus unserer Sicht eine „Ent-Hemmung“, aus deren Sicht ist das dagegen göttlicher Befehl bzw. völlige Normalität. „„Der 12-jährige Sohn einer Bekannten erzählte mir heute, dass deutsche Kinder an seiner Schule ‚Schutzgeld‘ an Moslem-Jungs bezahlen müssen. Er erzählte das, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. ‚Alle machen das‘.“ Ganz normale muslimische Praxis, nennt sich Dschizya. „Nun fragt sich: Wahrheit oder Erfindung? Das kann hier keiner beweisen… Mehr
Aus guten Gründen heißt es, die Jugend sei so wie die Zeit.
Durch die 2015 durch Bundeskanzler Angela Merkel angeordnete Grenzöffnung strömen seitdem jedes Jahr zahlenmäßig die Menschen einer deutschen Großstadt in dieses Land. Leider nur zahlenmäßig. Kulturell weisen jene Menschen eine signifikant höhere Gewaltaffinität auf, was in deren Heimat durch entsprechend agierende Ordnungskräfte eingehegt wird.
In der hiesigen feminisierten Softiegesellschaft führt es zu einer schieflagigen Gewaltpräsenz in der Öffentlichkeit. Hierauf paßt sich die nachwachsende Generation an, denn die Jugend ist … – siehe oben.
Die Abschaffung der dreigliedrigen Schule war ein einer von vielen Sargnägeln.
Kinder, die von Haus aus – im wahrsten Sinne des Wortes- nicht lernen wollen, haben nichts mehr bis zum Ende ihrer Pflichtschulzeit zu befürchten. Ja, auch Sonderschule ist eine Thema.
Dieser Zustand ist gewünscht und politisch gewollt!
Mei, eben dass Vollversagen einer SPD-oder-Grünlingsnahen-Besserwisser-Lehrerschaft, die alles schönredet, totschweigt und am Ende den Erzierhungsauftrag so vermasselt wie einst die Versailler Verträge …
„Die illegale Migration ist die Mutter aller Probleme“
(Horst Seehofer)
Und das sind alle Migranten seit 2015!
Das ist das Glück der heutigen Politiker, die „Memme“ wurde hier herangezüchtet, sozusagen Standard, deshalb können sie heute machen, was sie wollen, ungestraft, noch.
Was aber kurzfristig kommt, von ihnen selbst zu verantworten ist, wird ihnen auf die Füße fallen! Das Zeitalter der „Memmen“ ist vorbei, demnächst herrscht hier wieder das Faustrecht. Das wird auch bei der Politik unmittelbar ankommen, nur Geduld!
Das hat ein schnelles Ende mit der Volksverarsche!