Verhalten bei Terrorgefahr

Der Beitrag enthält Auszüge aus dem neu erschienenen Buch: „Ratgeber Gefahrenabwehr: So schützen Sie sich vor Kriminalität - Ein Polizeitrainer klärt auf“.

SEBASTIEN BOZON/AFP/Getty Images

Wieder ein mutmaßlicher Terroranschlag auf einem Weihnachtsmarkt, diesmal in Straßburg. Der Täter, ein französischer Staatsbürger mit nordafrikanischen Wurzeln, soll vor seinem Anschlag „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen haben. Das Ergebnis sind bisher drei Tote und 12 Verletzte. Die mediale Besänftigungswelle rollt bereits unaufhörlich, so darf beispielsweise ein deutscher Rechtsanwalt berichten, Cherif Chekatt sei ein geselliger und gefasster Typ, für den Religion keine große Rolle gespielt habe. Dessen „Geselligkeit“ und vor allem Gefasstheit reichte offensichtlich aus, um bei einem Festnahmeeinsatz vor dem Anschlag aus der Wohnung zu fliehen. Da wundert man sich wirklich, dass nicht auch noch die Mutter interviewt wurde, die behaupten dürfte, ihr Junge sei immer brav und zuvorkommend gewesen und habe aufopferungsvoll ältere Menschen in seiner Freizeit gepflegt. Gern nimmt man die Meldung der französischen Behörden auf, der 29-jährige habe sich im Gefängnis radikalisiert. Wo soll er auch nach 27 Straftaten hin, wenn nicht in den Knast? Nach dieser Logik hätte es keinen Anschlag gegeben, wäre der „brave Mann“ nicht zur „unmenschlichen Haftstrafe“ verurteilt worden und somit schlechten Einflüssen im Gefängnis ausgesetzt gewesen. Nachtigall, ich höre den linksgrünen Mainstream trapsen. – Heute früh erschoss die Polizei Cherif Chekatt, nachdem er auf sie in Straßburg schoss, als sie ihn auf der Straße in seinem Viertel ansprachen, das er nach dem Anschlag gar nicht verlassen hatte, wohl weil er dort unter den Seinen sicher war.

Die reflexartigen Beteuerungen der Relativierer und Besänftiger sind wieder gekommen, so vergleicht der ehemalige ARD-Journalist Udo Lielischkies die mediale Erregungsspirale nach dem Anschlag mit dem Auftreten multiresistenter Krankenhauskeime oder dem Pflegenotstand. Er schlussfolgert: „Öffentliche Risikowahrnehmung ist so eine Sache“.

Mitten ins Herz
Terror auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt
Nun gut, die meisten Unfälle passieren im eigenen Haushalt, wissen Versicherungen. Flugzeuge sind ein viel sichereres Verkehrsmittel als Autos, trotzdem erregt ein Absturz mehr öffentliche Aufmerksamkeit als PKW-Unfälle. Und Männer sterben früher als Frauen. Es schert auch die Wenigsten, dass Zuwanderer als Tatverdächtige überrepräsentiert sind. Ein dahingehender Verdacht bei Sexual- und Tötungsverbrechen wird mit den politischen und medialen Fake-News abgefedert, dass bei Häuslicher Gewalt 68 % der Täter Biodeutsche sein sollen, obwohl das Bundeskriminalamt gar keine Statistik über „Biodeutsche“ führt.

Die ständige Erörterung darüber, ob die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Terroranschlages zu sein, größer oder kleiner ist, als von einem herabfallenden Dachziegel oder Krankenhauskeimen getötet zu werden, ist für mich zutiefst menschenverachtend und dekadent. Sie verkörpert eine abhanden gekommene Ethik und Moral gegenüber dem Mitgeschöpf in einer Gesellschaft, indem Tote und Verletzte gegeneinander aufgerechnet werden. Ähnlich verhält es sich mit der Gewalt. Kommt sie von „rechts“, sind in Wirklichkeit Rechtsextreme gemeint, kommt sie von links, sind es tolle „Aktivisten“ mit „Zivilcourage“.

Es sollte klar sein, dass die effektivste Terrorabwehr u.a. ausreichend Personal in den Sicherheitsbehörden erfordert, kontrollierte Grenzen, konsequente Strafverfolgung und abschreckende Gerichtsurteile. Dort wo der Staat seine Pflichten zur Gewährleistung der inneren Sicherheit vernachlässigt hat, ist der Bürger gefordert, dem man ein Risiko-und Gefahrenbewusstsein aberzogen hat. Schauen wir uns das „ach so geringe Risiko“ Opfer eines Terroranschlages zu werden noch etwas näher anhand einiger ausgewählter Beispielen an:

Deutschland: Zwölf Tote und 53 Verletzte durch einen Anschlag mit einem LKW am 19.12.2016 auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin. Der Täter konnte lückenhaft beobachtet und kontrolliert lange Zeit ungehindert mit 14 Identitäten durch Deutschland reisen. Die Beobachtungen wurden schließlich ganz eingestellt, da man ihn nur für einen Kleinkriminellen hielt.

Im nordbayerischen Ansbach sprengt sich am 24.07.2016 ein Syrer in die Luft, dabei werden 15 Menschen verletzt, vier davon schwer. Ein angeblich aus Afghanistan stammender Flüchtling begeht in einem Regionalzug nach Würzburg ein Axt-Attentat.23 Dabei wird der Täter durch zufällig in der Nähe anwesende Elitepolizisten getötet, als er diese ebenfalls angreifen will. Vier Reisende waren zuvor schwer verletzt worden.

Am 02.01.2016 geht ein weiterer Sprengstoffalarm im Stadtteil München-Pasing ein, am dortigen Bahnhof schlägt ein Sprengstoffsuchhund an. Das Gelände wird weiträumig gesperrt, bevor »Entwarnung« gegeben werden kann.

Die grauenhaften Terroranschläge der letzten Zeit in Barcelona, Berlin, Paris, Nizza, Brüssel, London (allein vier Anschläge 2017), San Bernardino (Kalifornien), Hamburg und Turku haben mit insgesamt 289 Toten und über 748 Verletzten bewiesen, dass in der westlichen Welt auch in der Zukunft mit solcherart Gefahrenlagen zu rechnen ist.

Um es vorweg zu nehmen, die Gefahr, Opfer eines heimtückischen Anschlages zu werden, lässt sich nicht zu einhundert Prozent vermeiden. Terroristen versuchen, durch Anschläge die Rechtsordnung eines Staates zu destabilisieren und das Zusammenleben von Menschen in einer Gesellschaft zu strapazieren. Die spontanen Erklärungsversuche von einigen Politikern, Medien und »Experten« sind
mit allergrößter Skepsis zu betrachten. »Einzeltäter«, »psychisch verwirrt«, »alles wieder sicher« sind dabei noch die harmlosesten. Manch eine Zeitung wusste schon wenige Minuten nach einem Anschlag, dass der Täter psychisch erkrankt sei.

»Risikoforscher« erklären uns eifrig einen Zusammenhang, der keiner ist: dass Autofahren viel gefährlicher ist, als das Risiko, Opfer eines solchen Anschlags zu werden. Ich glaube nicht, dass solche relativierenden Vergleiche angemessen sind und auch nur einen der Angehörigen der Opfer trösten.

Jeder von uns kann durch eine Reihe von sinnvollen Maßnahmen dieses keinesfalls nur abstrakte Risiko deutlich reduzieren. Angst ist dabei genauso wenig ein guter Ratgeber, wie das von einigen Politikern noch Anfang 2016 leichtfertig und inflationär ausgegebene Motto: »Nun gerade erst recht!« Das hatten die Anschlagsvorbereitungen zum Fußball-Länderspiel in Hannover vom 17.11.2015 deutlich gemacht. Dort haben die Behörden verantwortungsvoll gehandelt und damit das Risiko für die Zuschauer durch eine Absage der Veranstaltung deutlich minimiert.

Jedoch finden viele andere Massenfestivitäten statt, in denen es keine vergleichbaren Sicherheitsvorkehrungen gibt. Das ist auch nicht immer notwendig und darüber hinaus nicht wünschenswert.

Deshalb: Wenn Sie ein mulmiges Gefühl haben, zu einer Großveranstaltung zu gehen, dann hören Sie auf Ihre innere Stimme. Da es aber faktisch lebensfremd ist, öffentliche Verkehrsmittel, Kaufhäuser, Restaurants, Kinos und Theater oder Sportveranstaltungen gänzlich zu meiden, gebe ich Ihnen folgende leicht anzuwendende Hinweise:

Prägen Sie sich überall, wo Sie hinkommen, als erstes die Fluchtwege, Ausgänge, vor allem die Notausgänge ein. (Siehe auch Kapitel »Amok«) Bewegen bzw. setzen Sie sich nach Möglichkeit in deren Nähe. Im Krisenfall haben Sie somit in der vordersten Reihe einen freien Fluchtweg.

Vermeiden Sie Gedankenversunkenheit und einen Tunnelblick, seien Sie aufmerksam, nutzen Sie Ihren ganzen Blickwinkel (peripheres Sehen). Personen, die sich nicht anlassentsprechend, sondern auffällig verhalten, schwere Kleidung tragen (beispielsweise für Magazine und Waffen) und/oder große Taschen und Koffer mit sich tragen, sollten Sie bewusst und intuitiv weiträumig umgehen bzw. meiden.

Terrorgefahr zur Weihnachtszeit
Deutschland, Eldorado für Gefährder - Untertauchen, Geld kassieren, Anschläge planen
Alleinstehende Taschen und Koffer melden Sie bitte der Polizei oder dem zuständigen Sicherheitspersonal an Ort und Stelle. Bei lauten Knall- oder Explosionsgeräuschen bewegen Sie sich, wie bei Amokläufen auch, unverzüglich aus der Gefahrenzone weg, also in die entgegengesetzte Richtung. Die ersten Sekunden sind für Ihr schnelles Handeln entscheidend. Verharren Sie nicht in einer Schockstarre, die Sie zeitweise handlungsunfähig machen könnte. Vermeiden Sie bei Ihrer Flucht Panik und offenes Gelände, nutzen Sie vielmehr die Möglichkeit, sich von Deckung zu Deckung zügig fortzubewegen. Notfalls verstecken Sie sich. Besser Sie verbarrikadieren sich in einem Raum. Öffnen Sie dann diese Tür keinesfalls, egal wer um Einlass bittet. Es könnte(n) der oder die Täter sein. (Siehe auch Kapitel »Amok«)

Geraten Sie in das Feuer einer Waffe, stellen Sie sich nicht tot, sondern versuchen Sie weiter zu fliehen. Die Mordtaten in Paris haben gezeigt, dass die Täter durch gezielte Kopfschüsse bereits am Boden liegende Menschen töten.

Ist Ihnen eine Flucht verwehrt, müssen Sie sich wehren: Ein Kampf auf Leben und Tod. Betätigen Sie Ihren Schlüsselreiz zum Überlebenswillen. Beispielsweise indem Sie sich sagen, »Der will meinen Kindern den Vater/die Mutter nehmen«. Das macht Sie hellwach und kampfentschlossen. Nutzen Sie im Kampf alles, was Sie fassen können, Feuerlöscher, Ihre Tasche, den Laptop. Wenn es Ihnen gelingt, dem Täter einen wirkungsvollen Schlag zu versetzen, um Zeit zu gewinnen, dann sofort raus aus der Gefahrenzone!

Gewöhnen Sie sich generell ein gelassenes Gefahrenbewusstsein an. Das hilft Ihnen auch bei Massenpanik, Bränden oder anderen Katastrophenfällen. Machen Sie sich bitte diese Verhaltensweisen von Zeit zu Zeit bewusst. So haben Sie im Notfall genügend freie Ressourcen (Informationseinheiten des Gehirnes), um detaillierte Entscheidungen entsprechend der konkreten Gefahr und der örtlichen Gegebenheiten zu treffen.


Der Beitrag enthält Auszüge aus dem neu erschienenen Buch: „Ratgeber Gefahrenabwehr: So schützen Sie sich vor Kriminalität – Ein Polizeitrainer klärt auf“.

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Kommentare ( 89 )

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Das allerschlimmste ist doch, dass solche Vorsichtsmaßnahmen hier diskutiert werden müssen, dass Weihnachtsmärkte inzwischen wie Hochsicherheitstrakte aussehen und die Deutschen das unwidersprochen hinnehmen. Wenn ich dann lese, dass diese Regierung von Sachverständigen diskutieren lässt, dass Deutschland jedes Jahr 400 000 auch ungebildete und unqualifizierte Zuwanderung aus nicht EU-Laendern braucht (lt.WO), wird mir ganz schlecht. Noch schlechter wird es einem, wenn das BVG meint, dass eine Kinderehe ( im vorliegenden Fall klagte ein Syrer, der eine 14jaehrige vor einem Schariagericht in Syrien geheiratet hatte und die Herausgabe der „Frau“ forderte, weil das Kind sich hier in der Obhut des Jugendamtes befand,… Mehr

Sie war kommunistisch erzogen, sozialisiert, war eine Funktionärin, zuständig für Propaganda. Ihre Welt brach zusammen, mit dem westlichen Sytem hat sie nichts am Hut. Sie hat gelernt, wie man Macht ausbaut und erhält, sie ist in unserem Sinne plan- und ziellos und agiert, wie immer möglich, sozialistisch, und das heißt eben auch: zum Machtausbau. Es gibt nur ein Volk, das solches Verhalten gut findet, weil es halt da ist, und das ist das der Deutschen, s. Napoleon – altbekannt. Politikfern, völlig unpolitisch, deutscher Mainstream; vertrauensvoll, stupid-naiv, deutscher Mainstream.

das sind zumindest sinnvolle Ratschläge. Vor allem dass man Dinge vorher öfter mal im Kopf durchexerzieren sollte. So etwas wirkt durchaus.

Der Grundgedanke zur bewaffneten Selbstverteidigung der amerikanischen Bürger, basierte auf der Vorstellung, dass es möglicherweise eine Regierung geben kann, die ihre Macht ausnutzt, um das Volk zu unterdrücken. Die Bürger sollten die Möglichkeit haben, sich gegen faschistische, totalitäre Regierungen zu wehren. Hinzu kommt noch, dass Amerika ein weites Land ist und Polizeistationen oftmals weit entfernt sind und schnelle Hilfe so nicht möglich ist. Farmer und Bürger waren nun in der Lage, sich selber zu verteidigen. In Deutschland verwehrt man den Bürgern die Selbstverteidigung. Ich bin zu 700 € Geldstrafe verurteilt worden, weil ich Pfefferspray eingesetzt habe und mich gegen eine… Mehr

Soweit ich weiß haben zB selbst die Tschechen laut Grundgesetz das „verbriefte“ Recht eine Waffe zu besitzen(glaube etwa 7% der Tschechen haben einen WS und besitzen einen Waffe).
UND BEVOR wieder irgendwer anfängt wegen den Waffenbesitz rumzuschreien, der sollte sich erstmal erkundigen u klug machen das es in der Tschechei trotz Waffenbesitz KEIN Wild-West gibt(sowie u.a auch in der SZ, A oder P).

Die Frage ist nicht ob bei einem Weihnachtsmarktbesuch etwas passiert. Die Frage ist, ob es noch Freude macht sich einer noch so abstrakten, jedoch vermeidbaren , Gefahr auszusetzen? Antwort: nein macht keine Freude. Ergo, nicht für Kuchen geh ich da noch hin.

Wir haben in Deutschland die Kernenergie nach allen Regeln der Kunst verteufelt. Statistisch gesehen ist die Kernenergie die ungefährlichste aber zugleich auch die sauberste Art der Energieerzeugung. Da die Anti-Atom-Kraftbewegung u.a. ein Steckenpferd der Grünen war, malte man die gruseligsten Horrorgeschichten an die Wand. Mit grandiosem Erfolg. Selbst eine studierte Physikerin ist nach Fukushima eingeknickt. Würde man an die fast täglichen Vergewaltigungen durch Asylbewerber, häufig genug verbunden mit anschließender Tötung, die täglichen Messerstechereien, oft mit Todesfolge, ähnliche Maßstäbe anlegen wie an die Kernenergie, müssten wir nach der Tagesschau regelmäßig einen Brennpunkt mit hyperventilierenden Journalisten sehen. Sehen wir aber nicht. Im… Mehr

Ich sage nur „Fuck you I’m Millwall!“

Gesegnet sind die, die in einer Stadt mit einer aktiven Hooliganszene leben.

Allerdings musste sich Roy Larner später einem Antirassismus-Training unterziehen!

Das Problem ist, dass es nur den Bürger erwischt, sollte es die Elite treffen, oder Politiker, gäbe es ein umdenken, ich erinnere nur an die RAF. Solange die Medien dies nicht besser thematisieren, solange nicht die Wahrheit über diesen ganzen migrationsirsinn, ausser kriegsflucht, benannt wird, solange ändert si h nichts. Liebes Tichy Team haltet durch, ich helf euchdabei.
I

Man diesen von den Eliten geführten Krieg gegen die Bevölkerung in die Wohnzimmer dr Linksgrünen bringen und sich austoben lassen. Danach ist wieder Ruhe.

Ich fürchte, wir sind schlimmer dran!!! Der Kampf der Kulturen hat schon begonnen. Dieser, unser Staat ist unterwandert durch die 68er. Da hilft nur ein grosser Knall. Aber leider fehlt den Germanen ein Gen, wie es die Franzosen haben.

In Strassburg hatten die Eurokraten schon ganz schön die Hosen voll und das obwohl das Parlament sofort verriegelt wurde und auch Personenschutz und Polizei für sie bereit stand.
Und, hat sich etwas geändert ?
Hat einer von denen etwas dazu gesagt ?
Es geht alles weiter wie bisher.

Ja, sie haben etwas gesagt: Wir lassen uns doch nicht unterkriegen! Es klingt nicht sehr nett, aber die, die wohlbehütet und im Satten sitzen, leere Worthülsen von Durchhalteparolen und danach von Beschwichtigungen vorbringen, sie hatten die Hosen voll, sie sollte es mal erwischen, nicht irgendwelche Bürger.

Bundesweite Zahlen zu Messerangriffen fehlen. Jetzt sollen sie in ganz Deutschland erfasst werden. Wiederholt ist in Deutschland über eine angeblich steigende Zahl von Messerangriffen diskutiert worden – belastbare Statistiken aber fehlten bislang. Das wollen die Innenminister der Bundesländern nun ändern: Messerangriffe sollen nach Angaben des thüringischen Innenministers Georg Maier künftig bundesweit statistisch erfasst werden.https://www.morgenpost.de/politik/article216013009/Messerangriffe-sollen-bundesweit-einheitlich-erfasst-werden.html Na also. Wenn wir bundesweite Zahlen zu Messerangriffen haben, dann ist alles gut. Aktuell sucht die Polizeit mit Holzstangen nach dem Messerstecher von Nürnberg – angeblich, um auch unter Buschwerk nachzusehen, wohl eher, um den Messerstecher auf Abstand zu halten. Gehören demnächst auch Holzstangen zur Grundausstattung… Mehr

Und die Verursacher dieses neuerlichen Desasters lassen sich feiern, und die Hauptprotagonistin wird gefeiert, frenetisch mit 10-Minuten-Geklatsche, mit Beweihräucherung, die der katholischen Kirche kaum nachsteht. Und ja, wir hatten diese unsägliche Verblendung schon zweimal. Sie standen, streckten den Arm aus, jubelten, sangen und klatschten und gingen gegen jeden Nichtklatscher vor! Beim Nachfolgenden war es um keinen Deut besser, sie schrien Parolen, marschierten wieder, plapperten die verlogen-dummen Parolen nach, klatschten schon wieder, bis sich die Balken bogen und die morsche Hütte zusammenbrach. Es wird nicht anders oder besser. DAs Land wird wieder über die Klippe stürzen – die Lemminge lernen nicht.

„Nur wie sieht es aus, wenn die Bürger mit Holzstangen den Weihnachtsmarkt besuchen?“

Früher war es mal üblich einen Spazierstock, oder einen Regenschirmstock dabei zu haben. Diese Teile leisten gute Dienste 🙂

Weil ich jeden Tag mit statistischen Methoden zu tun habe, kann ich den Begriff Wahrscheinlichkeit durchaus objektiv einschätzen. Weder habe ich Angst von einem Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt getroffen zu werden, noch den Glauben an 6 Richtige im Lotto. Diese blöde Relativiererei ist trotzdem unerträglich und respektlos gegenüber den Opfern (Kollateralschäden). Wenn ich aber auf den Weihnachtsmarkt gehe, muss ich erst einmal einen Schutzwall mit Pollern, in Berlin gar eine regelrechte Festung durchschreiten. Bewaffnete Polizisten mit wachsamem Blick überall. Von den Warnungen vor osteuropäischen Taschendieben, will ich nicht einmal viel Aufsehens machen, trotzdem, so wie früher ein friedliches, entspanntes, vorweihnachtliches… Mehr
1.) Zitat: “ Weder habe ich Angst von einem Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt getroffen zu werden, noch den Glauben an 6 Richtige im Lotto. Diese blöde Relativiererei ist trotzdem unerträglich und respektlos gegenüber den Opfern (Kollateralschäden).! > Gut u. richtig gesagt! Denn auch wenn ich als Mann z.B nicht davon ausgehe das ich von irgend welchen „Fachkräften“ oder „Schwarzen Gold“ vergewaltigt werde(obwohl ich schon von solch Versuche gelesen habe), empfinde ich auch hier die Relativiererei dennoch unerträglich und respektlos gegenüber den Mädchen, Frauen u. 60-90-jährigen alten Damen. 2.) Zitat: „…so wie früher ein friedliches, entspanntes, vorweihnachtliches Gefühl, stellt sich nicht… Mehr

Irgendwie stellt man schon sein Verhalten um. Wenn ich früher in der Stadt einen Hubschrauber über mir gehört habe, schaute ich zumeist nicht auf, sondern ging davon aus, dass es sich um einen Rettungshubschrauber handelt. Inzwischen schaue ich erst „gen Himmel“, um festzustellen, ob es sich um einen Rettungs- oder um einen Suchhubschrauber handelt.