Was kommen wird

Die alte Linke erlebt in diesen Tagen des Vorbürgerkrieges in Frankreich einen Statusübergang: von nützlichen zu nutzlosen Idioten. Wenn Europa die Intifada-Trupps nicht niederschlägt, wird es untergehen. Dass es die Linken dann mit erwischt, ist leider kein Trost.

Screenprint via X

Im Jahr 1936 kam der Film „Things to Come“ in die Kinos, deutsch: „Was kommen wird“, eine Verfilmung des Buchs „The Shape of Things to Come“ von H. G. Wells, der auch das Drehbuch schrieb. Er spielt in einer Stadt namens Everytown und umfasst eine Handlungszeit von 100 Jahren, die am 23. Dezember 1940 beginnt: Erst bricht ein überwiegend aus und in der Luft geführter Krieg aus. In den Sechzigerjahren beherrscht eine Epidemie weite Teile der Welt, in den Siebzigern regiert ein Warlord über Everytown, dessen Bewohner inzwischen unter mittelalterlichen Umständen vegetieren. Am Ende steht eine einigermaßen glückliche Wende – die Erlösung durch Technik.

Um die kommenden Dinge zu sehen, braucht heute niemand einen dystopischen Film und einen hundertjährigen Horizont. Es genügt ein Blick auf Frankreich und dort wiederum auf Szenen, die so wirken, als hätte sie ein Autor von Wells-Format erfunden. Die Bilder der mitteljungen Frau im braunen Mantel, die irgendwo in Paris im Eingang eines Geschäfts steht, in das gerade Plünderer einfallen, die matte Abwehrbewegungen macht und den teils maskierten Beutemachern zuruft: „Das ist nicht unsere Sache“ – diese Fotos gingen innerhalb weniger Tage in das kollektive Gedächtnis ein. Und zwar nicht nur in Frankreich. Denn hier tritt wie in großer Literatur der Zustand einer ganzen Welt – des Westens nämlich – in einer einzigen Figur vor das Publikum.

Die Frau gehört offenkundig zu der französischen Linken, da sie von unserer Sache spricht, von der sie meint, die Schwarzgekleideten, die durch die Straßen ziehen, Läden ausräumen und Gebäude anzünden, hätten sie entweder nicht richtig verstanden oder aus den Augen verloren. Einer aus dem Mob schiebt sie kommentarlos beiseite. Sie bleibt dort stehen, den Mund weinerlich halboffen, die Augenbrauen in der Mitte hochgezogen. Verständnislos. Ein bisschen lächerlich, wobei es an der Situation nichts Komisches gibt. Die Unbekannte verkörpert die alte westliche Linke, ohne die es nicht zu diesen Zuständen in ganz Frankreich, in Mailand und Turin hätte kommen können.

Es handelt sich um eine serielle Figur, um ein lebendiges Meme, so wie die US-Studentin auf dem Höhepunkt des Wokismus, deren Augen wie im Comic aus ihren Höhlen zu treten scheinen (aufgenommen am 24. April an der Ohio State University); so wie die Amerikanerin, die am 20. Januar 2017 bei einer Demonstration in Washington gegen die Amtseinführung von Donald Trump auf die Knie fällt und ihren Protest schräg nach oben schreit.

Die Irritation der Pariser Frau mit dem offenen Mund rührt offenbar daher, dass sie unter „unserer Sache“ etwas ganz anderes versteht als die Klientel, die sie bis dahin für ihr eigenes hielt. Was versteht sie darunter? Darin liegt ihre Misere: Sie kann auf diese Frage nur mit abstrakten Begriffen antworten, mit einer Wortwolke, zu der Diskriminierung, Antirassismus, Klima und Kampf gegen die extrême droite gehören.

In dem Milieu, zu dem sie gehört, bemüht man sich, die Schwarzuniformierten aus den Vorstädten mit diesen Begriffen zu beschreiben, ihre Handlungen durch das Prisma der orthodoxen Linken wahrzunehmen und ihnen die eigene Theorie der sozialen Kämpfe zum Gebrauch anzubieten. In dem für die Ewigkeit festgehaltenen Moment im Ladeneingang neben den zersplitterten Scheiben steigt die Ahnung in ihr auf, dass die, auf die sie einredet, sich nicht mit Abstraktionen aufhalten. Dass sie ganz anderen Begriffen folgen. Vor allem wissen sie, was ihr erst dämmert: Unsere Sache gibt es nur in ihrem Kopf.

Die alten, also noch nicht völlig in den Islamogauchisme eingeschmolzenen Linken erleben gerade ihren Statusübergang von nützlichen zu nutzlosen Idioten. Exakt diese Figur verkörpert die Französin, die nicht nur mitten in einem physischen Chaos steht, sondern auch in ihrem ganz persönlichen intellektuellen Trümmerfeld.

Die Gruppe, deren Landsknechte an ihr vorbeilaufen, um den Laden auszuräumen, lässt sich mit ganz anderen Begriffen beschreiben: sehr patriarchalisch, sehr heteronormativ, kapitalismusbejahend, soweit es um die kostenlose Aneignung von Gütern geht, die diese Wirtschaftsordnung hervorbringt, außerdem auch nach allen vernünftigen Definitionen dieses Begriffs rassistisch, wobei der Rassismus unmittelbar aus ihrem Tribalismus folgt. Hier treten eben nicht Angehörige einer Klasse zum Kampf an, sondern Stammesmitglieder. Sie kämpfen nicht für eine bessere soziale Stellung innerhalb einer westlichen Bürgergesellschaft, sondern um Raumgewinn und Dominanz, also die nötigen Voraussetzungen, um in einer gar nicht mehr so fernen Zukunft ein Warlord-Gebiet zu beherrschen.

Bei dem, was unsere idealtypische Dabeisteherin, akademische Stichwortgeber und die wohlgesinnten Medien für soziale Proteste halten, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Ausweitung der tribalistisch-ethnischen Konfliktzone. Mehrere Videos aus Frankreich zeigen, wie Plünderer die Scheibe eines Ladens einschlagen, der für sie zum Feindgebiet gehört, und das Halal-Geschäft daneben in Ruhe lassen. In dieser Szene sprechen die Marodeure für einen Laden, der einer Muslima gehört, ausdrücklich eine Schutzformel aus: „Macht diesen Laden nicht kaputt. Es ist eine Schwester“. In Marseille griffen die Plünderungstrupps gezielt Geschäfte an, die jüdischen Inhabern gehören, in Paris drang ein Mob in eine Synagoge ein.

Die Flagge des palästinensischen Staates, den Präsident Emmanuel Macron sich so dringend wünscht, wenn auch nicht bei sich zu Hause, steht in dieser erweiterten Kampfzone längst nicht mehr für ein arabisches Herrschaftsgebiet aus Gazastreifen und Westbank. Sie übernimmt vielmehr die Funktion eines allgemeinen Feldzeichens in dem innerwestlichen Krieg gegen den Westen, ganz in dem Sinn, wie die früher noch nicht einheitlich gekleideten Truppen bei Kriegen und Bürgerkriegen die Écharpe trugen, um die eigene Seite zu kennzeichnen, zu Deutsch Schärpe oder Feldbinde.

In diesen Farben kommt alles zusammen, was für diejenigen, die sie benutzen, nicht mehr einzeln aufgezählt werden muss: Der Geist der Hamas und des 7. Oktober 2023 (das Datum steht gesprüht an dutzenden Wänden Frankreichs), der Hass auf das Land, auf die westlich-bürgerliche Ordnung allgemein, auch ein Maß an Verachtung für einen Staat, der Plünderungen und Zerstörungen dieses Ausmaßes zwar theoretisch verhindern könnte, praktisch dazu aber keine Anstalten macht. Den weiß-grünen Stoff mit dem Dreieck, der auch auf den Straßen in Berlin dominiert, kann man am ehesten als Intifada-Flagge bezeichnen. Wer sie trägt, macht deutlich, dass er nicht zum Westen gehören will, auch wenn er in einem westlichen Land lebt.

Wer nur die Plünderungen wahrnimmt, greift zu kurz. Es geht auch um das Beutemachen, aber noch mehr um Reviermarkierung zum einen, vor allem durch das Aufpflanzen der Intifada-Fahne auf Denkmalen, aber auch um die symbolische oder praktische Auslöschung der alteuropäischen Ordnung. Wenn sie das 1873 errichtete neobarocke Rathaus von Limoges niederbrennen, in Mailand mit Feuer gegen den Dom vorrücken, den Sockel der Julisäule am Place de la Bastille beschmieren, dann bringt ihnen das keinen materiellen, sondern einen Distinktionsgewinn.

Auf einem Video aus Turin kann man sehen, wie Jugendliche in einen Buchladen eindringen, dort aber nichts stehlen, sondern das Geschäft nur verwüsten. Die meisten Eroberungen gehen mit dem Schleifen der Wahrzeichen des okkupierten Territoriums einher. „Jedermann weiß, dass mit der Kultur auch die Macht verbunden ist“, heißt es bei Leopold von Ranke. Ergänzend gilt: Eine Staatsmacht verfällt, wenn ein großer Teil ihrer politisch-medialen Elite dazu übergeht, die eigene Kultur in Frage zu stellen, anzuklagen und preiszugeben.

Das französische Innenministerium wies darauf hin, dass es sich bei der Mehrzahl der gut 850 Verhafteten um Franzosen handeln würde. Die Medien, die erst versuchten, den Prä-Bürgerkrieg „Schülerproteste“ zu nennen, bevor sie dann auf „Jugendrevolte“ umsattelten, verbreiteten die Botschaft gern versehen mit der Schlussfolgerung, Ethnie und Religion spielten hier überhaupt keine Rolle.

Möglicherweise inszenieren die Beschränkteren unter ihnen ihre Blindheit gar nicht für das Publikum, sondern leben tatsächlich in einer Vorstellungswelt, an die sie sich selbst dann noch klammern würden, wenn der Mob in ihrer Redaktion stünde. Sie würden dann vermutlich ein ähnliches Gesicht ziehen wie die von der Wirklichkeit überfallene Pariserin. Die meisten der antiwestlichen Straßenkrieger stammen von nordafrikanischen Einwanderern ab, sie leben in der zweiten oder dritten Generation in Frankreich. Das macht sie allerdings noch nicht zu Staatsbürgern, sondern allenfalls zu Passbesitzern. Den Bürgerstatus spricht ihnen niemand ab. Sie wollen keine Bürger sein. Erstens sehen sie sich schon ausreichend in ihren Stamm und ihre Religion integriert. Zweitens schließen Tribalismus und Bürgergesellschaft einander als Konzept aus. Jemand gehört entweder da- oder dorthin.

Die größte Illusion der selbstvergessenen Westler konzentriert sich in dem Begriff „Integration“, den sie für eine Pflicht der Aufnahmegesellschaft halten. In Wirklichkeit gibt es für diese Dienstleistung keine Abnehmer. Hunderttausende vor Jahrzehnten aus Vietnam, Japan, Italien, Spanien, Polen, aus Syrien und dem Iran Eingewanderte und ihre Nachkommen leben längst bestens als Bürger in Deutschland, Frankreich oder anderen europäischen Ländern. Sie sprechen nicht nur die Sprache, sondern leben auch in der Kultur des Aufnahmelandes (in Berlin war es beispielsweise der CDU-Vorsitzende von Kreuzberg Timur Husein, der sich gegen die von den Grünen geforderte Umbenennung der Yorckstraße mit dem Hinweis wandte, dass Ludwig Yorck von Wartenburg in dem Befreiungskrieg gegen Napoleon kämpfte).

Wie das entgegengesetzte Rollen- und Lebensmodell aussieht, zeigt ein auf X verbreitetes Video aus Deutschland von einer „Palästina-Demonstration“ in Neukölln. Ein dunkelhaariger Mann mit schablonenrasiertem Bart erklärt dort einem Reporter, der ihn nach seinen Motiven fragt: „Fagg Deuschland!“ Auf den Hinweis: „Aber du bist doch hier in Deutschland“ meint er: „Isch bin Palästainin.“ Und noch einmal: „Fagg Deutschland.“ Es handelt sich nicht um einen individuellen Fall, sondern einen Typus. Als die in Deutschland geborene Journalistin Nemi El-Hassan 2021 ihren eigentlich schon zugesagten Job beim WDR dann doch nicht bekam, weil herauskam, dass sie bei einem „Al Quds-Marsch“ dabei war, auf dem die Teilnehmer regelmäßig die Beseitigung Israels fordern, schrieb sie in der Berliner Zeitung: „Ich bin Palästinenserin – deal with it“.

Cansın Köktürk, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, erklärte kürzlich in einer Parlamentsrede: „Die weiße Mehrheitsgesellschaft ist es gewohnt, sich selbst als neutral zu betrachten – als Norm, als Perspektive, von der aus alle anderen Perspektiven erklärt werden. Diese Zeiten sind vorbei.“ Anschließend spricht sie von ihren „Migra-Brüder und -Schwestern“, ihr Schlusssatz lautet: „Und wissen Sie was? Gott sei Dank bin ich keiner von euch.“

Auf Instagram kann man Interviews mit jungen Männern (aus Afghanistan) und Frauen (aus dem Iran und Syrien) anschauen, geführt von einem Podcaster auf dem Münchner Oktoberfest. Sie erklären, dass sie Stolz auf ihre Herkunft empfinden, sie loben die Kultur ihres Heimatlandes, die dortigen Regeln, ihre Religion (den Islam). Über das Land, in dem sie leben, verlieren sie kein Wort. Der in Deutschland geborene Fußballer Kerem Demirbay, ehemals Kicker in der deutschen Nationalmannschaft, bekannte vor Kurzem: „Ich bin Türke“. Sie möchten allesamt in Deutschland bleiben, selbstverständlich, sie sehen es aber als Siedlungs- und Transformationsterritorium, ganz im Sinn von Angela Merkel, die 2015 die Staatsgrenzen für obsolet erklärte. Sie zelebrieren, was der Verfassungsschutz ein „ethnisches Volksverständnis“ nennt, aber nur bei autochthonen Deutschen für ein Problem und sogar für verfassungsfeindlich hält.

Ein anderer Ex-Fußballer, der frühere französische Nationalspieler und Weltmeister von 1998 Emmanuel Petit, sagte nach der Zerstörungswelle des 17. Oktober: „Ich verspüre einen tiefen Zorn – tief in mir drin – gegenüber Menschen, die eigentlich so sein sollten wie ich: als Franzosen geboren. Doch der französische Pass scheint ihnen völlig egal zu sein. Ich bin sogar überzeugt, dass sie Frankreich hassen.“ Petits Karriere liegt hinter ihm, und sollten ihn Mélenchon und dessen Leute einen Rassisten nennen, dann geht ihm das am Derrière vorbei. Für Petit gilt das Gleiche, was der britische Komiker John Cleese ganz für sich in Anspruch nimmt: „Ich bin kein Rassist, sondern Kulturalist.“ Auch in seinem Land gibt es massenhaft den Typus, der die Vorteile einer westlichen Gesellschaft sucht, ihr aber auf keinen Fall angehören will.

In den Regierungen und großen Redaktionen Westeuropas sitzen viele Anhänger von Open Border, immer noch – aber so gut wie keine Kulturalisten. Dafür in großer Anzahl Leute, die an der Überzeugung festhalten, dass es „egal ist, woher jemand kommt“, weil die westliche Gesellschaft aus jedem Neuankömmling einen Europäer oder zumindest ein Gesellschaftsmitglied formen kann, das die geltenden Regeln respektiert. In Wirklichkeit schaffen es diese schwachen Illusionisten noch nicht einmal, Marodeure am Plündern zu hindern und Serienstraftäter mit längst abgelehntem Asylantrag aus dem Land zu werfen.

Der alte Begriff „Parallelgesellschaft“ geht fehl, weil er mit dem Wortbestandteil „Gesellschaft“ eine Kompatibilität suggeriert, die nicht existiert. Tribes, Stämme, sind eben keine irgendwie andersgearteten Gesellschaften, sondern völlig andere Organisationsformen. Diese Wahrheit ist nicht der Elefant, sondern das Mastodon im Raum. Was kommen wird, deutet sich schon seit Jahren an. Im Dezember 2022 machten sich Franzosen marokkanischer Abstammung in Montpellier zu einer „Strafexpedition“ (Le Figaro) in das Viertel der Tziganes auf. Was war vorher passiert? Die Jugendlichen kreisten nach dem Fußballspiel Frankreich-Marokko ein Auto ein und versuchten, die dort angebrachte französische Trikolore abzureißen. Der Fahrer geriet in Panik, gab Gas und überfuhr einen 14-jährigen Franzosen marokkanischer Herkunft. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen Rom; eine große Horde der Marokkaner marschierte in das überwiegend von Roma bewohnte Viertel la Paillade-Mosson, um dort die Bewohner wahllos zu terrorisieren. Bei den Ausschreitungen in Paris und anderswo attackierten die Yallah-Intifada-Marodeure auch gezielt chinesische Läden – denn Ostasiaten, also ebenfalls außereuropäische Einwanderer und deren Nachkommen, gelten den kollektiv Gescheiterten als „reich“, wie dieser junge Mann aus Nordafrika dankenswerterweise erklärt.

Hier zieht kein innerstaatlicher Krieg aller gegen alle im Hobbes’schen Sinn heraus. Die Weißen und Ostasiaten formieren ja ihrerseits keine Truppen, jedenfalls bis jetzt. Sondern die eine Gruppe, der Stamm mit dem unübersehbaren Machtstreben kämpft gegen alle, die nicht zu ihm gehören, und die er konsequenterweise auch als Stämme wahrnimmt.

Ihr Hauptstoß richtet sich aber ohne Zweifel gegen die weiße Urbevölkerung, und das nicht erst seit dem Oktober 2026, und nicht nur in Frankreich. Am 19. November 2023 überfiel eine Horde von Jugendlichen mit nordafrikanischem Hintergrund ein Dorffest in Crépol. Sie waren eigens aus Toulouse angereist, trugen Messer mit sich und riefen nach Aussagen mehrerer Zeugen: „Wir sind hier, um Weiße zu töten“. Das taten sie auch: Sie erstachen Thomas Perotto (16), verletzten einen 23-Jährigen und 26-Jährigen schwer und 14 weitere Festgäste leicht.

In Frankfurt/Oder fiel in der vergangenen Woche ein etwa zehnköpfiger Migrantentrupp über einen deutschen Schüler her, traten noch auf ihn ein, als er am Boden lag, und filmten die Tat. In Potsdam bildete die Polizei eine Sonderkommission, um die Gewalttaten einer Gang von arabischstämmigen Jugendlichen einzudämmen, die dort gezielt bei privaten Partys auftauchen und auf die Gäste einprügeln. Nach der staatlichen Einheitsfeier in Bremen am 3. Oktober 2026 fiel eine Gang aus ebenfalls etwa zehn Jugendlichen mit Migrationshintergrund über ein schwules Paar her, das sich auf dem Heimweg von der Veranstaltung befand.

Die Muster gleichen einander: immer Stoßtrupp-Stärke, immer extreme Gewaltanwendung gegen einzelne oder eine schwächere Gruppe. Und immer folgen die gleichen politisch-medialen Reaktionen: Nach Crépol schrieben etliche französische Medien von „Streit“ und wiesen schlau darauf hin, einige Festgäste hätten den Ruf „wir sind gekommen, um Weiße zu töten“ nicht gehört.

Über die Prügelorgie in Frankfurt/Oder berichteten die etablierten Medien zunächst einmal gar nicht, sondern testeten nach dem Muster Kölner Domplatte, ob sich die Sache irgendwie unter der Decke halten ließ. Die Polizei mahnte, dass bei X gezeigte Prügelvideo nicht weiterzuverbreiten. Anders als bei dem völlig banalen „Hase, du bleibst hier“-Video aus Chemnitz 2018, aus dem Merkel und Tagesschau damals eine „Hetzjagd“ machten, gab sich die ARD diesmal alle Mühe, die Geschichte so klein wie möglich zu halten: Der RBB bezeichnete den Überfall von zehn Tätern auf ein wehrloses Opfer flugs als „Schlägerei“.

Nach dem 17. Oktober erklärte Macron, es wären im Zusammenhang mit dem Inferno auch künstlich generierte Bilder und Videos im Umlauf – als ob das die tausenden authentischen Bilder von Brandstiftungen und Plünderungen und vor allem die Taten und das Staatsversagen selbst in irgendeiner Weise relativieren würde. Übrigens zeigte France TV weitgehend unkommentierte und garantiert nicht KI-erzeugte Bilder von den Vorbürgerkriegstagen. Linke forderten daraufhin die Entlassung der verantwortlichen Redakteure. Eben deshalb, weil es sich um echte und sprechende Bilder handelt.

Wie geht es in den kommenden Zeiten mit der Islamogauchisme-Allianz weiter? Einen Hinweis darauf gibt die jüngere Geschichte des Iran, wo 1979 ziemlich schnell der zweite Bestandteil des Islamogauchisme im Gefängnis verschwand oder an den Baukran kam. Nicht sofort, aber bald, nämlich dann, als der aus Frankreich eingeflogene Chomeini seine mit linker Unterstützung ergriffene Macht ausreichend gefestigt sah. Dort fiel der Passionsweg vom nützlichen zum nutzlosen Idioten ziemlich kurz aus. Am Ende könnte es nach dem Vorbild von Robespierre auch Jean-Luc Mélenchon an den Kragen gehen, was gewiss kein Schaden wäre. Sein Platz in der Geschichte als Diabolos (διάβολος) Durcheinanderwerfer, aber auch Auflöser, Auftrenner ist ihm jedenfalls jetzt schon sicher, gleich neben der Endzeitfigur Greta Thunberg, die mit sicherem Instinkt und Kufiya um die Schultern in Paris auftauchte.

Was kommt, lässt sich einfach sagen: entweder es gelingt, diese Figuren noch halbwegs unblutig loszuwerden und ihre Helfer – verkörpert von der Frau im braunen Mantel im Eingang des geplünderten Geschäfts – von politischem Einfluss fernzuhalten. Denn auf eine Änderung ihrer Ansichten sollte niemand hoffen. Auch hier handelt es sich um einen seriellen Typus: unbelehrbar bis zuletzt.

Gelingt das Loswerden und Abdrängen der diabolischen Zerstörer nicht, dann pflügen sie zumindest den westlichen Teil des Kontinents um. Und zwar für immer, ohne die rettende Wendung bei H. G. Wells. Dessen Kultur ist grazil gebaut und ohne massiven Schutz so schnell hinüber wie der Turm des Rathauses von Limoges. Das lässt sich wieder aufbauen – aber nur innerhalb der Kultur, die es repräsentiert. Ein Macron, ein Hendrik Wüst, ein Pedro Sánchez, ein Andy Burnham werden sie nicht schützen. Übrigens auch ein Typus. Zu diesen Erscheinungen gibt es ein abschließendes Wort von Jordan Peterson: „Wenn Sie Angst vor starken Männern haben, dann warten Sie einmal ab, wozu schwache Männer fähig sind.“

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Kommentare ( 8 )

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yeager
5 Minuten her

Doch, sicher ist es ein Trost, dass die Bessermenschen, die jahrelang auf den „islamophoben“ Pöbel herabgeschaut haben, während sie eifrig die Segnungen der „Diversität“ predigten, endlich mal selbst mit den Konsequenzen ihres Handelns und der von ihnen propagierten Ideologie konfrontiert werden. Außerdem werden wir in kommenden Jahren wenig genug zu lachen haben, da werde ich nicht an Schadenfreude sparen wenn es mal die Richtigen trifft, diejenigen die uns all das eingebrockt haben. Die Linke will die westliche Gesellschaft zerstören, sie sägt an dem Ast auf dem sie so bequem sitzt. Es ist traurig genug, dass sie damit auch alle anderen… Mehr

Bernd Solber
7 Minuten her

Na, ich sehe schwarz, das alles wird nicht gut enden.

Thilo Braun
9 Minuten her

Ich glaube der jungen linken Frau aber die Bestürzung absolut. Es ist das immer gleiche Thema der „Geister, die ich rief“, die sich in der Realität rein gar nicht so zeigen, wie gedacht. Und ja, das alles war jedem verständigen Menschen von Anfang an an klar und genau da fangen die Probleme bei den Linken an.

Werner Meier
10 Minuten her

Es geht auch um das Beutemachen, aber noch mehr um Reviermarkierung zum einen, vor allem durch das Aufpflanzen der Intifada-Fahne auf Denkmalen. Was in Europa in unterschiedlichen Entwicklungsphasen geschieht, ist im Koran, Sure 8: al-Anfal (Die Beute) und Sure 33:26 beschrieben. Die Mohammedaner waren seit Gründung eine Beutegemeinschaft, die sich fremde Güter aneigneten, die als Erbschaft deklariert wurden: Und Er gab euch zum Erbe ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz und auch ein Land, das ihr (vorher) nicht betreten hattet. Und Allah hat zu allem die Macht. Der Koran 8:41 regelt auch die Aufteilung der Beute: Und wisset: Was… Mehr

Bernd Bueter
11 Minuten her

Die Linke Dummheit wird genau da enden, wo sie nach dem Sturz des Schahs bereits zu bewundern war:
..aufgehangen an Baukränen und Straßenlaternen. Nützliche Idioten auf Zeit, mehr nicht.

Der Islam ist halt die dominantere Ausgabe des menschenverachtenden Sozialismus. Beide eint der Judenhass, die Minderwertigkeit und das Unvermögen, auch nur irgend einen gesellschaftlichen Vorteil hervorbringen zu können. Sie können nur parasitär und mit Gewalt, sonst nichts.

Emanreztuneb
14 Minuten her

Weiße liberale Frauen in Kombination mit Demokratie werden der Untergang des Westens sein.

Haba Orwell
19 Minuten her

> Wenn Europa die Intifada-Trupps nicht niederschlägt, wird es untergehen. Aha. Auf den Fotos weiter ist von Gaza die Rede – ähnlich fern wie Radwege in Peru. Ich kann nur empfehlen, diese Warnungen sehr genau zu lesen: >>>Anderweltonline.com: Welchen Anteil hat der Umgang mit Israel an den Krawallen in Europa?<<< > „… Die unerträgliche Doppelmoral des Westens, die der BRD gegenüber Israel, wird von den Deutschen kaum wahrgenommen, weil sie über Jahrzehnte zu Israel- und Amerikafreunden erzogen worden sind. Merkels Migranten haben aber diese Erziehung nicht genossen und so ist ihr Blick auf Israels Gräueltaten unverstellt geblieben. Das ist ein… Mehr

Bernd Simonis
23 Minuten her

Das römische Reich ist unter dem Ansturm solcher Stämme auch zugrunde gegangen. Es folgten dunkle Jahrhunderte des Mittelalters. Niemand baute noch Straßen und Wasserleitungen. Keine kostenlosen Getreideverteilungen mehr. Kein Frieden im Inneren, Bauerndörfer bauten sich Schutzburgen. Tröstlich ist, sobald die geburtenstarken Jahrgänge nicht mehr arbeiten und der Staat zerfällt werden diese Stämme kein schönes Leben mehr haben. Niemand baute ihnen Wohnungen und hält den öffentlichen Verkehr oder Krankenhäuser in Schuss. Hier wird Geschichte gemacht.