NGOs zerstören unsere Lebensgrundlagen

Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Die alte Bauernregel bestätigt sich bei modernen NGOs: Für jeden Hektar ertragsarme Biolandwirtschaft wird Regenwald abgeholzt. Denn die Nahrungsmittelproduktion wirkt längst global, nicht mehr national. NGOs täuschen - und verdienen daran mit.

 

Die Naturschutz-NGOs sind inzwischen eine globale Bedrohung. Meist beginnt es mit einer verlogenen Kampagne: Zum Beispiel mit Eisbären, denen der „Klimawandel“ einheizt. Sie kennen doch das symbolträchtige Foto, auf dem ein ausgemergelter zotteliger Eisbär gesenkten Hauptes entlangschlurft? Sichtlich ein todkrankes Exemplar, von Parasiten zerfressen, aber doch nicht verhungert mangels taufrischen Bio-Eiszapfen. So sieht der natürliche Tod aus.

Naturschutz hat Priorität. Aus der Sicht vieler Bürger wird immer noch viel zu wenig dafür getan. Immerhin müssen Unternehmen, die beispielsweise raumgreifende Flughäfen oder Fabrikhallen bauen, Ausgleichsflächen anbieten, in denen sich die Natur wieder ungehindert entfalten kann.

Für jede Fläche, die wir aus der Produktion nehmen, die wir großspurig der „Natur zurückgeben“, für jeden Hektar, den wir auf ertragsarmen Ökolandbau umstellen, werden Wälder in Südamerika gerodet und Torfmoore in Südostasien rücksichtslos abgefackelt, um Soja und Ölpalmen anzupflanzen. Die müssen die Eiweiß- und Fettlücke schließen, die hier durch Verzicht auf den Anbau von Weizen und Raps entsteht.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 62 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

62 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen