Österreich: Erste Hochrechnung

Kurz nach 17 Uhr stehen den Demoskopen des ORF für die erste Hochrechnung nur die Daten eines Drittels der Gemeinden zur Verfügung.

Michael Gruber/Getty Images

Kurz nach 17 Uhr stehen den Demoskopen des ORF für die erste Hochrechnung nur die Daten eines Drittels der Gemeinden zur Verfügung. Da sind die großen Gemeinden noch nicht dabei. Inklusive der Stadt Wien, die oft anders gewählt hat, wird es die zweite Hochrechnung gegen 18 Uhr geben.

Die erste Hochrechnung sagt: 37,2 % Volkspartei; 22,0 SPÖ. Dem Plus von 5,6 Prozent für Kurz steht ein Minus von 5 Prozent für die Sozialisten entgegen. Stark verliert auf nur  16,0 die FPÖ; mit 14,3% haben die Grünen starke Gewinne; Immerhin  7,4 die liberalen Neos. Volkspartei und Grüne zeichnen sich als die Gewinner dieser Wahl ab, die FPÖ verliert stark.

Zur nächsten Hochrechnung melden wir uns wieder.

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Kommentare ( 8 )

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Iso
2 Jahre her

Mit den Freiheitlichen und der SPÖ hat Kurz es sich schon verscherzt. Die 38% sind ein Pyrruhssieg, der ihm jetzt die Grünen als Koalitionspartner beschert. Dieser eitle Schnösel wird noch einige Kröten schlucken müssen. Dagegen war die Koalition mit der FPÖ ein Heimspiel.

Lux Patria
2 Jahre her

Enttäuschend, dass sich viele Österreicher von den Freiheitlichen abgewendet haben.
Die Opposition wäre für die FPÖ jetzt das Beste. Österreich bekäme dann mit Schwarz-Grün eine deftige Erinnerungsauffrischung in Sachen Massenimmigration. Alles geht dann von vorne los. Es wird den Österreichern zu den Ohren herauskommen, wenn sie mit dem Klima-Unsinn, dem Multi-Kulti-Wahnsinn und der Deindustrialisierung den lieben langen Tag malträtiert werden. Dann wird auch das Kurz-Bürscherl Federn lassen und entzaubert werden. Und wenn Kickl am Ball bleibt, könnte er in wenigen Jahren der lachende Dritte sein.

Horst Stamm
2 Jahre her

Kann eine so gebeutelte FPÖ in eine Regierung mit der ÖVP gehen? Ich denke nein, aus Sicht der Partei. Konsolidierung ist angesagt. Für das Land wäre es aber wohl die bessere Variante, statt türkis-grün, nachdem eine ÖVP-SPÖ-Regierung nach dem Zerwürfnis der beiden Chefs wohl ausscheidet. Die FPÖ könnte also den Preis hochtreiben, denn die einzige Alternative für Kurz ist eine Koalistion mit den Grünen. Und da wären dessen Wahlversprechen, allesamt FPÖ-Forderungen, kaum realisierbar, abgemildert in Teilen vielleicht. In Summe sehe ich keine Koalition der ÖVP mit SPÖ oder FPÖ, es bleibt türkis-grün. Der Traum der deutschen Schwarzen geht in Österreich… Mehr

Gerd Sommer
2 Jahre her

Hammer, dachte nicht, daß die Skandalmache so durchschlagen könnte.

Da können wir uns in D noch auf etwas gefasst machen dank diverser Redaktionsnetzwerke…

Julian Schneider
2 Jahre her

Dann ist Österreich ja wieder auf Linie. Mission erfüllt. Warum graben die Konservativen nicht mal im Dreck, um unliebige Regierungen zu stürzen?

Lothar Ley
2 Jahre her

Enttäuschend!

Es sieht so aus, als ob es in Europa einen grünen Roll-back gibt:

Salvini (erst mal) weg, FPÖ weg – Kurz driftet nach links-grün, Boris Johnson schwächelt, Konservative werden vogelfrei – ein privates Essen mit dem Oppositionsführer reicht in Deutschland für eine Entlassung.

Die furchtbaren Auswirkungen der Migrationspolitik (Mord, Totschlag, Vergewaltigung) regen niemand mehr auf, die nächsten Fehler in der Klimapolitik werden gerade begangen.

Wie wird Europa in fünf, in zehn Jahren aussehen?

humerd
2 Jahre her

nun, dann sollen die Österreicher auch ihre Grünen bekommen. Sie wollen den Weg Deutschlands gehen. Viel Spaß dabei.

Ecke
2 Jahre her

Da hat die FPÖ ja richtig einen auf den Sack bekommen. Ich glaube es kaum das die FPÖ wieder mit Kauz eine Regierung eingehen werden. Aber man soll angeblich nie, nie sagen. Ich wünsche das eine Kurz – Grüne Regierung zu Stande komm. Zum Wohle Österreich und Merkel.