„Pandemie der Medien“ – Uni-Studie kritisiert ARD und ZDF bei Corona-Berichterstattung scharf

Die Ergebnisse einer Studie der Universität Passau sind geeignet, als vollständige Vernichtung irgendeines Restbestandes an Seriosität bei ARD und ZDF gelesen zu werden. Was die Studie rund um die Sonderberichterstattung ausbreitet, wird damit zur Blaupause auch für die gesamte Berichterstattung zur Zuwanderungskrise.

imago images / Agentur 54 Grad

Die Öffentlich-Rechtlichen haben offensichtlich wider eigenes Bekunden nichts dazugelernt: Aktuell bescheinigt ihnen eine Studie der Universität Passau in der Corona-Krise fundamental versagt zu haben, keine kritische Berichterstattung aufgenommen, sondern stattdessen der Merkelschen Regierungslinie gefolgt zu sein, der „ideologische(n) Marschrichtung der Politik“.

Also quasi analog zum Eingeständnis eines Printmedien-Chefredakteurs in der Berichterstattung rund um die Zuwanderungskrise.

Wie ist die Passauer Universität bei der Betrachtung der Sondersendungen von ARD und ZDF zum Corona-Virus vorgegangen? Medienforscher der Uni haben mehr als 90 Sendungen aus dem Zeitraum Mitte März bis Mitte Mai 2020 von ARD-Extra und ZDF-Spezial untersucht.

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Zunächst ein kurzer Schlenker zur Recherche hier: Selbst die Universität findet auf mehrfache Nachfrage den Zugang zum Link zur Studie nicht, es dauert fast ein dutzend Telefonverbindungen bis hin zu jemandem, der die Studie endlich zur Verfügung stellen kann – und das ist eine freundliche Kollegin vom Evangelischen Pressedienst, deren Arbeit im übrigen am Anfang einer Berichterstattung über diese Studie steht. Sie hatte die Studie auf einer internen Wissenschaftsseite gelesen, für interessant befunden – hier bedienten sich (Kürzel „epd“) zunächst die Passauer Nachrichten und recherchierten eben nicht bei der Uni ums Eck.

Also Blick in die Studie via Wissenschaftsnetzwerk Researchgate. Dort nämlich hatten die Studienmacher der Uni ihr Werk abgelegt für die Kollegen in der Welt. Oder als im Ergebnis toxisch dort versteckt?

Der erste Satz der Zusammenfassung bietet schon den ersten saftigen Knaller: Die Studienmacher haben offesichtlich Spaß, beim Objekt ihrer Betrachtung die Giftspritze anzusetzen, niemand wird geschont:

„Die Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-19 lässt sich auch als eine Geschichte einer Pandemie der Medien beschreiben.“

Die Wissenschaftler finden die Tatsache „signifikant“, dass ab der zweiten Märzwoche 2020 bis in den Juni hinein „die öffentlich-rechtlichen Programme ARD und ZDF nahezu täglich nach der Hauptnachrichtensendung am Abend eine Sondersendung (…) zum Coronavirus ausstrahlten.“

Im gesamten Jahr 2019 habe es nur ein Drittel der Anzahl an Sondersendungen gegeben, welche ZDF und ARD in Sachen Corona-Krise in wenigen Wochen ausgestrahlt haben.

Die Studienmacher „verstehen die Fernsehsondersendungen als abgeschlossene Modelle von Welt, die implizite Regeln, Werte und Ideologien aufweisen.“ Die Studie stellt schon zu Beginn fest, dass die besagten Sondersendungen von ARD und ZDF auch dort, wo sie vermeintlich faktisch zu berichten vorgeben, letztlich über eine „Operation der Auswahl“ und „Kombination“ eine eigene neue Bedeutungsebene aufbauen.

In Kombination mit den genannten „Ideologien“ wird die Studie bereits hier zu einer mächtigen Klage Richtung öffentlich-rechtliche Berichterstattung.

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Nun verschieben Sondersendungen den Programmablauf. Bei fast fünfzig Sondersendungen binnen 15 Wochen, so die Studie, würde die Ausnahme (Sondersendung) zur Normalität werden. Der Ausnahmezustand auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen also als Normalfall. Die Wissenschaftler nennen, was da geschaffen wurde „neue Normalität“ oder – so auch der Titel der Studie – eine „Verengung der Welt“. „Zwangsläufig“ fände hier „eine lebensweltliche und auch ideologische Engführung statt“.

Ein Vorwurf, wie er härter kaum zu führen ist. Noch mehr, wenn die Studie weiter ausführt, dass das der „Ausblendung aller andere gesellschaftlichrelevanten Gemengelangen“ entspräche.

Wer laut Studie mit einer Relevanz des Themas für die gesamte Bevölkerung argumentiere, der würde bei ARD und ZDF allerdings ein „permanentes Krisen- und Bedrohungsszenario“ vermittelt bekommen.

Es kommt Seite für Seite schlimmer für den ÖR, so die Studie bescheinigt, dass da gerne mal im Zitat mit „Experten“ gearbeitet , die nicht genannt werden: „Auch in Interviews wird wiederholt auf anonym bleibende „Experten“ verwiesen“. Diese ÖR-Sendungen würden nicht müde werden, immer wieder ein „Zuwenig der staatlichen Interventionen“ anzuprangern.

Bemängelt werden vom Zwangsgebührenfernsehen künstlich geschaffene Dystopien, „Krisenszenarien“ und Apokalypsen. Aber um was zu erreichen mit diesen „Bildwelten apokalyptischer Endzeiterzählungen“, wie es die Studie nennt?

Die analysierten Sendungen würden immer wieder den vollständigen Zusammenbruch des öffentlichen Lebens unterstreichen und als neue Normalität setzen. Hier ist die Vernichtung der Öffentlich-Rechtlichen über die Kritik der Studie an diesen Sondersendungen eine absolute::

„In der Iteration der Texte und Bilder insgesamt und der redundanten Struktur der Verknüpfung von textueller und visueller Ebene wird folglich immer wieder der vollständige Zusammenbruch des öffentlichen Lebens unterstrichen und als neue Normalität gesetzt.“

Und warum sie das tun, weiß die Studie auch: „Entsprechend fokussieren die Sendungen während des Shutdowns als Hoffnungsschimmer primär die Entwicklung eines Impfstoffs“.

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Und es wird noch düsterer für den ÖR: Wo die ersten Lockerungen mit dem Abbeben der Infektion einhergehen könnten, würden die Sendungen die Idee verweigern, dass der Shutdown nun erfolgreich beendet werden könnte. Weil dann auch das eigene Format und die Rechtfertigung der ständigen Alarmstimmung ein Ende hätte? Krampfhaft jedenfalls würden die untersuchten Sendungen diesen Dauerzustand ihrer Endzeiterzählungen aufrechterhalten wollen.

Eine Fußnote der Studie dazu zeigt auf geradezu humoristische Weise das öffentlich-rechtliche Desaster:

„Dass etwa die Abmoderation vom ARD-Extra vom 16. April 2020 mit den Worten «Bleiben Sie optimistisch» (30:12) schließt, hat vor diesem Hintergrund durchaus ironischen Charakter.“

Exakt diese Sendungen, so die Studie, seien „zusätzlich dazu angetan, Panik in der Bevölkerung aufkommen zu lassen.“ Weiter heißt es da: „Dagegen wird von den Sondersendungen eine Identität von Virus und Maßnahmen inszeniert, wodurch die Maßnahmen als genauso „natürlich“ und in gewisser Hinsicht un-hinterfragbar wie der Virus selbst erscheinen.“

Regierungsmaßnahmen, die von den Öffentlich-rechtlichen als nicht mehr hinterfragbar kommuniziert werden – also ein Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit und der ergebnisoffenen Debatte.

Bei ARD und ZDF kommt es dabei laut Studie „in der Regel“ zu Emotionalisierungsstrategien, etwa wenn weinende und überforderte Mütter (kaum Väter) gezeigt werden“. Und wieder die von der Studie identifizierten Aufforderung bei ARD und ZDF, der Regierung zu gehorchen:

„Die gesellschaftlichen Akteure werden dabei durchgängig als machtlos gegenüber den staatlichen Maßnahmen identifiziert, ihnen bleibt nichts, als diese zu erdulden. (…) Dass jedoch die Maßnahmen an sich – unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung – insgesamt zielführend sind, wird implizit vorausgesetzt.“

Insgesamt würden diese Sondersendungen einem seriellen Erzählen folgen, wie bei Vorabend-Soaps, so die Studienmacher. ÖR-Sondersendungen also als Fortsetzung der Lindenstraße? Sogar das „Figureninventar“ wäre ähnlich überschaubar!

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Die Studie identifiziert einen eindeutigen Selbstbestätigungsmechanismus: Um Fakt von Fake zu unterscheiden beispielsweise empfiehlt ZDF-Spezial am 17. März 2020 „sich bei seriösen Medien“ zu informieren und so die Studie im Wortlaut: „Zu den Wörtern «seriöse Medien» zeigt der Beitrag einen in einem privaten Wohnzimmer situierten Fernseher, auf dem eine von Marietta Slomka moderierte ZDF heute journal-Ausgabe läuft.“

Es ist vernichtend. Im weiteren Verlauf ein Faustschlaghagel der Uni Passau auf das Öffentlich-Rechtliche.

Attestiert wird eine „Verengung der Welt, indem andere Sichtweisen als die eigene nicht zugelassen werden.“ Die Darstellung der Krise beim ÖR würde einen unterstellten Werte- und Normenkanon der Gesellschaft sichtbar machen und die Inszenierung noch verstärken.

Und die Dramen innerhalb der Familien würden anhand von liegen gebliebenem Abwasch dramatisiert: „Das Familienleben in der Krise verkommt so zur Nicht-Zeit, die schon darüber abgewertet ist, dass sie nicht den üblichen gesellschaftlichen Maximen folgt.“

Leute wie der Virologe Christian Drosten würden zu Helden stilisiert. Die Studie erzählt es, als hätte sie bei ARD und ZDF dem Endkampf des dritten Reiches beigewohnt:

„Es werden Spruchbänder aus Krankenhäusern mit der Aufschrift „Wir bleiben für euch da“ in Szene gesetzt, womit die heldenhafte Aufopferungsbereitschaft der Akteure unterstrichen und ein ähnlich dichotomes Weltmodell konstruiert ist, wie in Bezug auf die Kriseninszenierung: ‚Helden’ (aktiv) vs. ‚Masse’ (passiv) verhalten sich hier wie ‚Regelsetzende’ (aktiv) vs. ‚Regelbefolgende’ (passiv) zueinander.“

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Bilder aus Krankenhäusern in Deutschland werden im O-Ton vorgeführt, andere Ländern wie die USA werden hingegen inszeniert als warnendes Beispiel vorgeführt: „Sowohl zu Beginn als auch am Ende Musik bzw. Geräusche gewählt (Sirenenton, obwohl keine Einsatzfahrzeuge zu sehen sind), die in ihrer Beschaffenheit Anleihen beim Hollywood-Blockbuster machen.“

Dabei würde von ARD und ZDF eine spezifische Ästhetik verwendet, „die üblicherweise für fiktionale Formate reserviert ist, obwohl es hier doch gerade um die Dokumentation einer Wirklichkeit geht. Genau diese wird aber durch die gewählte Inszenierungsstrategie konterkariert, indem durch die Musik eine Emotionalisierungsstrategie zur Anwendung kommt und die Hollywood-Ästhetik eine Art dystopische Endzeitstimmung generiert.“, fasst die Studie noch einmal das schon eingangs kritisierte Vorgehen zusammen.

Die Studienmacher schaffen es hier während ihrer so umfängliche Vernichtung der Arbeit der Öffentlich-Rechtlichen immer wieder auch über die Dreistigkeit der TV-Macher zu schmunzeln: „Interessanterweise führt die Off-Stimme zu Beginn des Einspielers über das Bild einer Krankenhausszene aus: „Das hier ist kein Katastrophenfilm, sondern bittere Corona-Realität in Deutschland“ (ZDF-Spezial vom 21. April 2020, 07:00).“

Wohlgemerkt, während der inszenierte Katastrophenfilm gerade als Nachricht in der Sondersendung läuft: „Im Anschluss daran wird aber genau die Ikonografie des Katastrophenfilms bzw. der Katastrophenberichterstattung bemüht.“

Ein weiteres Fazit der Studie: „Prominent ist als Leerstelle aber vor allem eine tiefergehende Kritik an den von der Politik getroffenen Maßnahmen zu nennen.“ Damit seien, so versuchen die Studienmacher ihre Ergebnisse ihrer Studie noch abzumildern, keineswegs den Sondersendungen „automatisch eine Staatshörigkeit zu unterstellen“

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Aber wenn nicht das, was dann? So heißt es dann auch nach dieser allgemeinen Rückversicherung der ansonsten furchtlosen Studienmacher: „Wenn die Moderatoren die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Einschränkung der Grundrechte stellen, so sind diese Fragen jedoch im Prinzip als rhetorische Fragen zu verstehen, deren Beantwortung (von Politi-ker*innen einerseits und innerhalb redaktioneller Berichte andererseits) die ideologische Marschrichtung der Politik konsolidiert.“

Und nach dem man nun dieser von Irgendwo aus dem Nirgendwo von einer evangelischen Pressestelle ans Licht gezerrten Studie beigewohnt hat als Bloßstellung der Mär von der Seriosität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, muss diese Klarstellung auch rückwirkend wirksam werden auf die Berichterstattung über die Zuwanderungskrise von 2015 bis heute.

Auch damals wie heute gab und gibt es mehr oder weniger viele Sondersendungen, welche die Verwerfungen mit fiktiven, frech als Fakten behaupteten Erzählungen kaschieren sollen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die etablierten Print- und Onlinemedien. In der Zuwanderungs- wie in der Corona-Virus-Erzählung. Der Damm ist gebrochen. Wasser marsch.

Nachtrag: ARD und ZDF haben die Brisanz der Studie offensichtlich begriffen und wehren sich jetzt, wie dpa berichtet, gegen das vernichtende Urteil der Studie. Die Anzahl der Sendungen wäre doch dem Zuschauerinteresse geschuldet, gab ARD-Chefredakteur Rainald Becker zu Protokoll. Quantität allerdings war der geringste der Anwürfe. Auch inhaltlich hält er, was gezeigt wurde auch „im Nachhinein“ für angemessen. Das wiederum darf man getrost für eine unangemessene Auseinandersetzung mit der fundamentalen Kritik halten. Die Abwehr der Vorwürfe beschränkt sich auf die Rechtfertigung der schieren Masse an Sendungen, das vernichtende Urteil der Studie über die Qualität der Sendungen wird nicht oder kaum reflektiert. Das vernichtende Urteil war dann wohl doch zu umfassend.

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Kommentare ( 159 )

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159 Kommentare auf "„Pandemie der Medien“ – Uni-Studie kritisiert ARD und ZDF bei Corona-Berichterstattung scharf"

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H. Schmidt hat das schon 2005 in einem fast 1-stündigem Interview mit Roger de Weck, allerdings natürlich im CH Fernsehen, vorausgesehen. Einfach hörens- und empfehlenswert. Dabei hatte er gar keine prophetischen Gaben; es genügt , den gesunden Menschenverstand, der bei vielen offenbar abhanden gekommen ist, einzuschalten.

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Sternstunden+helmut+schmidt

Schon vor 15 Jahren hat er vorausgesehen

– die Rolle D in der Welt, im Kontext zu unserer Geschichte 199-1945
– die Probleme der EU Erweiterung und der EU an sich
– die problematische Rolle der Medien und deren Machtfülle

Helmut Schmidt hat das schon 2005 !! erkannt. Schon damals machte ihn die Macht der Medien besorgt.

Hier noch einmal das Interview , natürlich im Schweizer Fernsehen !!!! mit Roger de Weck.

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Sternstunden+helmut+schmidt

Nein, dieser Mann hatte keine prophetischen Gaben, sondern hat einfach nur den gesunden Menschenverstand benutzt. Aber trotzdem frappierend, daß seine Vorhersagen fast punktgenau eingetroffen sind.

Naja, machen wir uns doch nichts vor. Viel ändern wird sich nicht. Politik und Medien haben längst erkannt, das der Deutsche durch Panikmache, ala Weltuntergangsstimmung am besten gelenkt werden kann.

Ob Flüchtlinge, Klima oder jetzt Corona. Gepaart mit einem Klima der Angst, wo jeder, der eine andere Meinung als die Links-Grüne Regierung hat, sofort Repressalien zu befürchten hat.

Es ist eine schreiende Minderheit, die der schweigenden (oder eher ängstliche?) Mehrheit ihren Willen/Glauben aufzwingt.

Im Jahre 2012 hat die Uni-Passau schon mal von sich reden gemacht. Da erschien in der FAZ ein sensationeller Artikel von Professor Hans-Christof Kraus (* 3. November 1958 in Göttingen). Er ist ein deutscher Historiker . Wenn man auf Google nur die Worte “ und ihr glaubt“ eingibt, ist das Suchergebnis schon da: SYRIEN „Und ihr denkt, es geht um einen Diktator“ Von Hans-Christof Kraus -Aktualisiert am 24.07.2012-15:42 Der Aufsatz ist jetzt noch verfügbar und er hat alles vorgreifend erklärt. Meines Wissens hat die Faz nichts mehr von Professor Kraus gedruckt. Sieht so aus, als wäre da was „durchgerutscht“.

Mich würde interessieren, was Prof. Kraus heute über die Lage in Syrien zu berichten hat.

In den Sozialwissenschaften (=Pandemie der Wissenschaften?) wird der Theorie des kommunikativen Handelns und den „illokutionären“ Bestrebungen (zB Hysterie generieren) einschlägige Akzeptanz beschieden und bewusst fahrlässig unter dem meist unkritischen, juvenilen bis infantilen, studentischen Publikum verbreitet, d.h. ideologisiert. Solchermaßen erhobene Wahrheitsansprüche können nicht abgewiesen werden, weil der wissenschaftliche Diskurs bewusst immunisiert wurde. „Wissenschaftliche Wahrheiten“ werden gegenwärtig im Politikbetrieb als entscheidende Kriterien aufgeführt und im Journalismus öffentlichkeitswirksam als objektivierte Einsichten verkündigt, publiziert. Die bewusste Verflachung und Eintönigkeit der Haltungen in der geschaffenen Konsensgesellschaft kennzeichnet, begleitet einen bedauernswerten kulturellen Niedergang, einen selbst verschuldeten Zustand neuer Unmündigkeit, einen bereitwilligen Verzicht auf eigenes Denken und… Mehr

Es wird Zeit, eine Mauer bei Passau zu errichten, die dafür sorgt, dass keine schädliche Propaganda aus der Ostmark 🇦🇹 in das schönste und vor allem Neueste Deutschland 🇩🇪 aller Zeiten infiltriert werden.

Lehrbuchpropaganda! Massive Quantität ersetzt mangelnde Qualität. Propaganda hat immer einen Zweck, ein Ziel. Der offizielle Zweck, das offizielle Ziel ist der Schutz der Bevölkerung. Diese muss aber nur geschützt werden wenn die Qualität des Anlasses dies fordert. Wenn diese trotz der hohen Quantität nicht belegt, nicht dargestellt werden kann, ist dies und ein deutliches Zeichen dafür, dass es eben nicht um den Schutz der Bevölkerung gehen kann. Es gibt also einen anderen Grund! Was muss das für ein Grund sein, welches episches Ausmass muss dieser besitzen wenn man ihn an den getroffenen Massnahmen und der qualitätslosen Quantität der Berichterstattung misst?… Mehr
Es ist in diesem Lande unter der Ägide Merkel eine Propagandastruktur etabliert worden ,die ihre Vorgängerschaft in der Propaganda des 3. Reiches und in der nachfolgenden sozialistisch— kommunistischen Propagandamaschinerie der Ulbricht— Honecker Zeit hat. Die Ansprechpartner sind die Gleichen . Das Volk ,welches sich mangels Interesse und Bildung nicht anders informiert ,als über die zur Verfügung gestellten Medien. Das Volk muss für dumm verkauft werden ( Propaganda ) ,es muß arm gehalten werden ( Steuern und Abgaben ). Informiert sich das Volk ,oder Teile dessen , wie damals im englischen Rundfunk.in der DDR z.B . bei RIAS ,so wurden sie… Mehr
Dazu paßt, daß Restle (nicht das Restchen ist gemeint) mit „Monitor“ für den Grimme-Preis nominiert ist, für den totalen Einsatz im Kampf gegen das Rechtsradikale. Also auch Coronaleugner, die laut BR auch Judenfeinde und Rechtsradikale sind. All das ist weder neu noch verwunderlich, was sich ändert ist die Intensität des Vorgehens. Je nervöser das Blockgeflöte ist oder/und je essentieller ein entsprechender Auftrag wahrgenommen wird, desto radikaler gehen die staatsnahen Medien zuwerke. Seit Jahrzehnten tu ich mir diesen Käse in der Glotze nicht an und die Printmedien wären, würde mein Leseverhalten Dieser generalisiert, schon pleite. Allerdings bin ich seit Kindsbeinen ein… Mehr