Statt neben der Bundeskanzlerin beim Integrationsgipfel wählt der CSU-Vorsitzende Morgen beim bayerischen Nachbarn die Gesellschaft von Österreichs Bundeskanzler Kurz in Wien.
© Christof Stache/AFP/Getty Images
Das darf psychologische Kriegsführung genannt werden und spricht dagegen, dass diese Runde der Auseinandersetzungen zwischen Seehofer und Merkel erneut so ausgeht wie bisher, nämlich mit einem Nachgeben der CSU. In gemäßigtem Bairisch: Schaun mer mal, dann sehn mer scho.
Der RBB meldet weiter:
«Bundesinnenminister Horst Seehofer, in dessen Zuständigkeit die Themen Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt fallen, war beim Integrationsgipfel auch für einen Diskussionsbeitrag zum Themenblock „Werte und Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft“ vorgesehen.
Statt am Integrationsgipfel teilzunehmen, trifft sich Bundesinnenminister Horst Seehofer am Mittwoch mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, um sich „zu aktuellen politischen Themen“ auszutauschen. Für 12 Uhr ist ein gemeinsames Statement angekündigt.»

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