Omikron ist in Südafrika wieder vorbei

Ende November 2021 entdeckten Wissenschaftler in Südafrika eine neue Corona-Variante: Omikron. Neuinfektionen schossen nach oben. Panik. Doch: Schon ein paar Wochen später ist der Spuk wieder vorbei – die Welle verebbt. In Südafrika ist Omikron beendet.

IMAGO / Bihlmayerfotografie
Warnschild in Südafrika im Dezember 2021

In Südafrika sprechen Politiker von einem “atemberaubenden Rückgang” der täglichen Infektionszahlen. Tatsächlich ist das Land bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von nur noch 93 (Stand 8. Januar). “Omikron hat seinen Höhepunkt erreicht”, sagte auch der zuständige Minister Mondli Gungubele. Im Corona-Stufenplan des Landes steht man nun auf der niedrigsten, wie die österreichische Website Exxpress.at berichtet. Masken auf öffentlichen Plätzen sind zwar weiter Pflicht, bei Versammlungen soll auch weiter auf Distanz geachtet werden. Doch sonst gibt es kaum noch Maßnahmen. Die Ausgangsbeschränkungen wurden kurz vor Silvester aufgehoben.

70 Prozent der im Durchschnitt sehr jungen Bevölkerung Südafrikas haben eine Infektion durchgemacht, sie verfügen damit über einen gewissen Immunschutz. Zudem scheint Omikron in allen bisherigen Studien viel milder zu sein, als die zuvor dominante Delta-Variante. Die Wahrscheinlichkeit einer Einlieferung ins Krankenhaus wurde für Omikron als bis zu 80 Prozent niedriger angegeben.

In einem mit Europa vergleichbaren Angst-Modus waren die Südafrikaner ohnehin nie. Exxpress erreichte Yasmin Grassinger bereits im November in Kapstadt. Wie jedes Jahr verbrachte die Wienerin den Winter dort. Aufgrund von Omikron war das Außenministerium zu jener Zeit um eine Rückreise der Österreicher in Südafrika bemüht. Doch Grassinger dachte nicht einmal im Traum daran. „Alles ist besser als Wien und der Lockdown“, erzählte sie dem Medium.

Ihre Ausführungen schienen so gar nicht in das verängstigte Bild zu passen, das man in der deutschsprachigen Öffentlichkeit seit der Entdeckung der „Südafrika-Variante“ zeichnete: „Hier ist alles ganz toll. Die Stimmung ist super und die Leute sind gut drauf und genießen das Leben und das gute Wetter“, schrieb sie.

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Kommentare ( 27 )

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wannseeklaus
13 Tage her

Ich bin 65 Jahre alt, hatte einen Schlaganfall, aber während Corona nie Angst um meine Gesundheit. Ich gucke mir schon seit Jahren keinen ÖRR und lese keine Qualitätspresse mehr. Ich bilde mir mein eigenes Urteil in anderen Medien.

Volksschauspieler
12 Tage her

Die objektiv niedrigere Gefährdungslage durch Omikron wird hier gerne ausgeblendet.
Die deutsche Politik kann halt nur noch im Panik-Modus arbeiten.
Da ist jede neue Mutante willkommen.

Heiner Hannappel
13 Tage her

Trotzdem Omikron anscheinend nicht so gefährlich ist, werden bei uns immer schwerere Geschütze aufgefahren, die Bevölkerung weiterhin verängstigt, der Einzelhandel mit Gastronomie ruiniert, zum Impfen mit einem veralteten Impfstoff mit bedingter Zulassung genötigt. Wie viele Mutationen müssen noch gefunden werden, auf das sich die Investitionen der Impfstoffherstellen ins Unermessliche amortisieren? Riesige Herstellungskapazitäten für ständiges Impfen und Testen von Milliarden Menschen wurden doch nicht aufgebaut, um nach einem Abflauen der Pandemie bloß nur noch in Reserve gehalten zu werden. Außerdem muss doch noch der Transfer von Steuergeldern in Milliarden an die Impfhersteller und deren Aktionäre wie BlackRock und Co.( die 20… Mehr

Lastesel
13 Tage her

In allen westlichen Staaten gibt es für etwaige Katastrophen, Seuchen usw. Fachbehörden, die für solche Fälle spezialisiert sind. Lässt man diese ihre Aufgaben ungehindert machen, werden auch Erfolge zu verzeichnen sein. Mischen sich aber Politiker ein und machen von ihrer Weisungsbefugnis Gebrauch, muss die Sache scheitern. Hier werden bspw Leitungspersonen beliebig ausgetauscht, die nicht nach der Pfeife tanzen usw. Es war von Anfang an gewollt, dass diese Krise mutiert zu einem vernichtenden Monster. Bei der Schweine-Grippe hatte es noch nicht geklappt, aber diesmal.

eschenbach
13 Tage her

Die Creme der deutschen „Fachleute“ lebt derzeit in der – für sie- besten aller Welten. Die werden ein Auslaufen der Omikron-Variante nicht widerstandslos hinnehmen, da bin ich mir sicher! Spätestens in zwei Wochen geht die nächste Mutante in Serie….

GP
13 Tage her

Jede Wette, lauterbach zaubert demnächst eine neue, noch gefährlichere, noch ansteckendere, Variante aus dem Corona-Hut…. Die Ampelmännchen und die Länder MP können nur noch im Panikmodus regieren. Mal sehen wie lange noch…..

MariaundJosef
13 Tage her

Madame ( die jetzt „ Unter den Linden „ residiert), hat doch vor einiger Zeit bei einem Besuch des **** BiontechLabors**** an der Goldgrube, Herrn Sahin bei der Verabschiedung an der Tür eindringlich auf die „ Nöte“ der Südafrikaner hingewiesen. Die Mikrofone waren noch nicht ausgeschaltet, so dass man mithören konnte. Der südafrikanische Präsident möchte unbedingt noch Impfdosen, ……von mir jetzt frei zitiert..!!! Damals dachte ich: …Mmmhhh, da wird wohl in Südafrika demnächst eine „ neue Variante“ auftauchen… Tatataaaaa…!!…voll ins Schwarze! Das ist alles so durchschaubar. Für wie dumm halten die uns??

Julischka
12 Tage her
Antworten an  MariaundJosef

Für seeehr dumm! Damit haben sie ja Erfolg , weil nachwievor viel zu viele dem Slogan von ARD und ZDF folgen: „Bitte waschen Sie Ihre Hände, Ihr Gehirn waschen wir!“

MariaundJosef
13 Tage her

Die sind alle!! miteinander „ verhandelt“ und profitieren in ( ich denke mittlerweile Billionenhöhe). Im Netz gibt es ein Video, wo sich diese UvdL „ aufregt“, dass auf dem „ Rücken der Verbraucher Geschäfte und damit sich die Taschen vollgestopft werden“…dieses Video ist an Falschheit nicht zu überbieten. Ursula vdL. ist eine der schlimmsten „ Schwaben“…

Norbert
13 Tage her

kann ich bestaetigen da ich in SA lebe
Ja, am schockierensten sind die Ausreden der deutschen Politiker…SA population ist juenger…warum werden denn dann in D. Kinder geimpft ?
SA ist groesser und die Menschen haben mehr platz, klar aber in D. auf dem Land auch. eine Milchmaedchenrechnung. im CPT Township Khayalitsha leben 400T auf 39qkm bei 452 infizierten, zum Vergleich Muenster i.W. 320T auf 209qkm mit aktuell 1985 infizierten.
Aber in SA sind viel weniger Menschen geimpft, die Infektionszahlen gehen runter ….und alle Restriktionen (ausser Maske tragen) sind abgeschafft..
life is good….

Emsfranke
13 Tage her

Deutschland macht da nicht mit. Notfalls werden die Drähte der „Telefonleitung“ nach Südafrika wegen medizinischer Unwägbarkeit gekappt. Die im Übermaß gekauften und bereits in der Haltbarkeit in Teilen umettiketierten Notspritzen müssen weg. Deshalb darf und kann Omikron etc. nicht versiegen, damit die Geschäftshuberei auf den letzten Metern nicht noch Schaden nimmt. Wäre doch schade, den Notsitz in den Leitständen bei Big Pharma zu verlieren.
Das Schicksal des Rübezahle aus Bayern, Hamburg, Sachsen und sonstiger politischen Horrorclowns hängt von der gefährlich aufgepumpten Dauerhaftigkeit der Mutanten mit hündischer Medienstütze ab.
Es gilt die Parole: Im Westen nichts Neues.

Andreas Bitz
13 Tage her

Bitte verschonen Sie uns mit solchen Horrornachrichten, erst aus Schweden, nun aus Südafrika… CDU-Grün-Links setzen auf die Dividende von Pfizer/BioNTech, mind. 2,2 Mrd Dosen für die EU-Bürger (also etwa 6 pro Kopf) müssen bis 2023 raus. Bitte hinterfragen Sie nichts, gehen Sie nicht mehr spazieren. Vertrauen Sie unserer Regierung und den Medien, die nächste Mutante wird tödlicher und das Impf-Abo ist umsonst.