Merkel und Trump: kein Händeschütteln

Das diplomatisch arrangierte Treffen bringt es nicht einmal zum gemeinsamen Foto, es gibt kein Händeschütteln. Trump bringt seine Revanche für Merkels Auftritt in Harvard - vielleicht auch mehr - unmissverständlich zum Ausdruck.

Screenprint: Youtube

Für eines ist Politik hin und wieder immerhin gut, für Unterhaltung. Am Rande der Begehung des 75. Jahrestages der Landung der Westtruppen in der Normandie begegnen sich auch Trump und Merkel. Das diplomatisch arrangierte Treffen bringt es nicht einmal zum gemeinsamen Foto, es gibt kein Händeschütteln. Trump bringt seine Revanche für Merkels Auftritt in Harvard – und vielleicht auch noch mehr – unmissverständlich zum Ausdruck.

Focus.de beschreibt das so:

„Die deutsche Bundeskanzlerin steht wie ein Schulmädchen da, deutet an sich hinzusetzen, zögert, macht einen Schritt auf Trump zu, zögert wieder. Währenddessen ignoriert Trump sie nach allen Regeln der diplomatischen Kunst. Schließlich setzen sich beide.”

Ich frage mich übrigens sowieso jedesmal: Was machen deutsche und französische Regierungschefs eigentlich bei D-Day-Feiern? Beide Länder haben den Krieg doch verloren.

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