J.D. Vance: „Henry Nowak starb so, wie eine Zivilisation stirbt“

„Henry Nowak starb so, wie eine Zivilisation stirbt: im Stich gelassen, gefesselt von Behörden, die ihm weder vertrauten noch sich um ihn kümmerten, und beschuldigt von Hassverbrechen, die er nicht begangen hatte“, schreibt J.D. Vance auf X.

picture alliance / Matt Rourke/Pool AP via AP - Screenprints - Collage: TE

Der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance findet für den gewaltsamen Tod des britischen Studenten Henry Nowak Worte, die in Europa kein Regierungschef auszusprechen wagt. Ein junger Mann stirbt nach einer brutalen Messerattacke, die Polizei glaubt dem Täter seine unbelegten Rassismus-Behauptungen, legt dessen Opfer Nowak Handschellen an, und die europäische politische und mediale Klasse sorgt sich vor allem um die Deutungshoheit.

Henry Nowak ist tot. Brutal ermordet. Der 18 Jahre alte Student wurde in Southampton von Vickrum Digwa mit einem Dolch erstochen. Vor Gericht brach die Geschichte zusammen, mit der der Täter und sein Bruder die Polizei in der Tatnacht auf die falsche Spur setzten. Der angebliche rassistische Angriff durch Nowak hatte nach der gerichtlichen Bewertung keine belastbare Grundlage. Trotzdem behandelten die Beamten den Sterbenden zunächst wie den Verdächtigen.

Nowak sagte den Polizisten, er sei niedergestochen worden. Er sagte, er könne nicht atmen. Er war schwerstverletzt. Die Beamten glaubten ihm nicht. Sie legten ihm Handschellen an. Die letzte amtliche Handlung, die dieser junge Mann bei Bewusstsein erlebte, war keine Hilfe, keine Rettung, kein Vertrauen in seine Worte, sondern die Belehrung als Beschuldigter.

J.D. Vance schreibt auf X dazu: „Henry Nowak starb auf dieselbe Weise, wie eine Zivilisation stirbt: verlassen, gefesselt von Behörden, die ihm weder vertrauten noch ihn kümmerten, und beschuldigt von Hassverbrechen, die er nicht begangen hat.“ Dieser Satz trifft deshalb so hart, weil er mehr beschreibt als einen einzelnen Polizeifehler. Er beschreibt ein politisches Klima, in dem bestimmte Vorwürfe schneller geglaubt werden als Blut, Atemnot und Hilferufe.

„Henry Nowak died the same way a civilization dies: abandoned, handcuffed by authorities who neither trusted nor cared for him, and accused of hate crimes he did not commit. His murder is as tragic as it is enraging. He should still be alive today, and he would be if the last few generations of European elites had stood their ground against the politics of self-hatred and the mass invasion of migrants, many of whom despise the West and the people who love it.

Henry was far from the first to so needlessly lose his life, and I fear he won’t be the last. Each time a life like his is lost, the proper response—the only response—is righteous anger. One of the most important things the Trump administration has proven to the world is that stopping the flow of mass migration and defending national sovereignty is a matter of political will and leadership. Anything else is an excuse.

It is because we love the West that we want to preserve it. We love our civilization. We love our country. We love our children. And nobody—nobody—should ever die the way that Henry Nowak died. May God comfort those who loved him, and may God rest his soul.“

Übersetzt: Henry Nowak starb so, wie eine Zivilisation stirbt: im Stich gelassen, gefesselt von Behörden, die ihm weder vertrauten noch sich um ihn kümmerten, und beschuldigt von Hassverbrechen, die er nicht begangen hatte. Sein Mord ist ebenso tragisch wie empörend. Er sollte heute noch am Leben sein, und das wäre er auch, hätten die letzten Generationen der europäischen Eliten sich gegen die Politik des Selbsthasses und die Masseneinwanderung von Migranten behauptet, von denen viele den Westen und die Menschen, die ihn lieben, verachten.

Henry war bei weitem nicht der Erste, der so sinnlos sein Leben verlor, und ich fürchte, er wird nicht der Letzte sein. Jedes Mal, wenn ein Leben wie das seine verloren geht, ist die angemessene Reaktion – die einzige Reaktion – gerechter Zorn. Eines der wichtigsten Dinge, die die Trump-Regierung der Welt bewiesen hat, ist, dass es eine Frage des politischen Willens und der Führungsstärke ist, den Strom der Massenmigration zu stoppen und die nationale Souveränität zu verteidigen. Alles andere ist eine Ausrede.

Gerade weil wir den Westen lieben, wollen wir ihn bewahren. Wir lieben unsere Zivilisation. Wir lieben unser Land. Wir lieben unsere Kinder. Und niemand – niemand – sollte jemals so sterben, wie Henry Nowak gestorben ist. Möge Gott diejenigen trösten, die ihn geliebt haben, und möge Gott seine Seele ruhen lassen.“

Europa hat über Jahre ein System geschaffen, in dem der Rassismusvorwurf eine beinahe sakrale Stellung erhalten hat. Er beendet Nachfragen. Er sortiert Täter und Opfer vor. Er zwingt Institutionen in Reflexe, bevor Fakten geprüft sind. Im Fall Henry Nowak lag ein junger Mann sterbend vor Polizisten, während die Erzählung seines Angreifers offenkundig mehr Gewicht bekam als seine eigenen Worte. Die britische Öffentlichkeit sah nach der Veröffentlichung der Aufnahmen, was zuvor viele nur als bittere Vermutung kannten: Antirassismus ist in staatlichen Apparaten zur Schablone geworden, die reale Gewalt verdeckt. Der Staat, der überall Sensibilität predigt, ließ den Sterbenden elendiglich krepieren. Die Polizei, die Bürger schützen soll, behandelte das Opfer wie die Gefahr.

Vance schreibt, Henry sollte heute noch am Leben sein. Er verbindet den Fall mit dem Selbsthass westlicher Eliten, mit Masseneinwanderung und mit einer Politik, die nationale Selbstbehauptung moralisch verdächtig macht. Man kann diese Worte diplomatisch finden oder undiplomatisch. Unwahr werden sie dadurch nicht. Die Reaktion aus London fiel erwartbar aus. Man warnte vor Politisierung, sprach von Einmischung, von Spaltung, von Verantwortung. Diese Sprache kennt man zur Genüge. Sie erscheint zuverlässig immer dann, wenn die Tatsachen selbst politisch unerträglich werden. Nicht der ermordete junge Mann Henry Nowak bringt Unruhe in die Debatte, auch nicht die Handschellen an seinem sterbenden Körper. Unruhe stiften angeblich diejenigen, die den Fall beim Namen nennen.

Wenn ein Bürger nach einer Messerattacke stirbt und die Polizei erst der Falschbehauptung des Täters folgt, ist das bereits politisch. Wenn ein Gericht später feststellt, dass die Rassismusbehauptung nicht trug, ist das politisch. Wenn eine Gesellschaft so konditioniert ist, dass sie aus Angst vor dem falschen Verdacht den richtigen Verdacht übersieht, ist das hochpolitisch.

Der Westen hat jegliche Schutzinstinkte abgeschafft und erwartet von seinen Bevölkerungen ihren eigenen Augen und Instinkten nicht zu vertrauen. Er trainiert seine Behörden auf ideologische Empfindlichkeiten und überhöht das Fremde, während er das Eigene verleugnet und unterordnet, während die Wirklichkeit härter wird. Messerkriminalität, importierte Konflikte, religiöse Sonderrechte, Parallelmilieus und die Furcht vor dem Rassismusvorwurf bilden ein Klima, in dem die Bürger die Zeche für all diese Fehlentwicklungen zahlen.

Henry Nowak war ein junger Mann, der leben wollte. Zum Symbol wurde er erst durch das Versagen jener, die ihn hätten retten müssen. Sein gewaltsamer unnötiger Tod steht für einen Staat, der auf das falsche Signal reagierte und das Leben vor sich übersah.

J.D. Vance hat Europas Eliten wieder mal mit einem Satz mittenrein getroffen, weil er ihre größte Schwäche offenlegt.

„Genau weil wir den Westen lieben, wollen wir ihn bewahren“, schreibt Vance. Dieser Satz ist in Europa längst verdächtig geworden. Wer den Westen bewahren will, gilt schnell als Störer. Wer seine Kinder schützen will, gilt schnell als Rechter. Wer Masseneinwanderung kritisiert, soll sich erklären, während die Folgen längst auf Straßen, in Schulen, in Gerichten und in Polizeiberichten stehen.

Henry Nowak sollte noch leben. Wer diesen Zusammenhang nicht hören will, schützt keine Trauer. Er schützt die Ideologie, die diesen Fall erst möglich machte.

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Kommentare ( 70 )

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Will Hunting
1 Monat her

Auch bei der Polizei gibt es dumme Menschen.
Mal abgesehen von dem Rekrutierungsproblem und der Absenkung des Anforderungsprofil.

Last edited 1 Monat her by Will Hunting
MeHere
1 Monat her

J.D. 4 President

Socialists like Obama and Mähkel go to hell

Mathias Rudek
1 Monat her

Ein starker Artikel und J. D. Vance als Lichtblick.

Kassandra
1 Monat her

Mit dem Blick aufs große Ganze:
„Henry Nowak’s murder perfectly demonstrates what’s wrong with the UK (and Europe) today.“    https://x.com/skscartoon/status/2061587374199767081

Mausi
1 Monat her

Nun ja, ist die Beschreibung der Situation überhaupt vollständig? Vielleicht ist der Mann zu schnell verblutet. Denn natürlich ist die Reaktion der Polizei, trennen, weitere Gewalt verhindern und dann erst retten. Wäre der Notarzt zuerst eingetroffen, wäre die Reihenfolge eine andere gewesen. „Europa hat über Jahre ein System geschaffen, in dem der Rassismusvorwurf eine beinahe sakrale Stellung erhalten hat. Er beendet Nachfragen.“ Auch wieder zwei Sätze, in denen die deutsche Sprache nicht glücklich verwenden. „Er beendet Nachfragen“ müsste eigentlich „Es“ beendet heißen. Denn der Hauptsatz in Satz 1 spricht vom System. Ja, unserSystem hat das Pawlowsche Prinzip befördert. Und zusätzlich… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Mausi

Der am Boden liegende Verblutende wurde mit Handschellen fixiert – der MöderSikh, der das Sterben bevor die Polizei eintraf, schon minutenlang filmte, stand frei daneben?
Wenn uniformierte Menschen innerhalb von 10 Jahren derart zugerichtet werden können – was ist dann mit den uns unterwandernden, die ja die Kampfbefehle mitleidlos jetzt über Generationen seit 1448 Jahren intus haben?

Manfred_Hbg
1 Monat her

Zitat: „Der Westen hat jegliche Schutzinstinkte abgeschafft und erwartet von seinen Bevölkerungen ihren eigenen Augen und Instinkten nicht zu vertrauen. (………….).. Messerkriminalität, importierte Konflikte, religiöse Sonderrechte, Parallelmilieus und die Furcht vor dem Rassismusvorwurf bilden ein Klima, in dem die Bürger die Zeche für all diese Fehlentwicklungen zahlen.“

> #germanyfirst

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Manfred_Hbg

„Die Partei lehrte einen, der Erkenntnis seiner Augen und Ohren nicht zu trauen. Das war ihr entscheidendes, wichtigstes Gebot.“ Orwell, 1984
Und weiter:
„Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“

giesemann
1 Monat her

Tenor (AG München, Urteil vom 04.09.2018 – 824 Cs 112 Js 101229/18) I. Der Angeklagte Dr. G… G… ist schuldig der Volksverhetzung. II. Der Angeklagte wird zur Geldstrafe von 140 #Tagessätzen zu je 80 EUR verurteilt. III. Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens und seien notwendigen Auslagen. Angewendete Vorschriften: § 130 I Nr. 1 StGB (Volksverhetzung). Gründe, Auszüge aus der Begründung, Ziffern II und V: Aufgrund der Vielzahl der Empfänger nahm Angeklagte zumindest billigend in Kauf, dass seine Äußerung konkret geeignet war, das psychische Klima in der Gesellschaft aufzuhetzen. … Außerdem waren generalpräventive Gesichtspunkte zu berücksichtigen, da das gesellschaftliche Klima in… Mehr

giesemann
1 Monat her
Antworten an  giesemann
Konservativer2
1 Monat her

…und wieder, diesmal auf n-tv: Nowaks Tod wird von „Rechten“ „missbraucht“, kein Wort vom durch den Täter mitgeführten (rituellen) Sikh-„Schlachtermesser“…

Und die Eltern stimmen in den regierungsamtlichen Sermon ein, das glaubt doch keiner, dass da kein Druck ausgeübt wurde…

Manipulation at its best…

Vance sagt es, kaum zu glauben, dass kein Europäer so deutlich wird.

Last edited 1 Monat her by Konservativer2
A.Heinz
1 Monat her

Unsere … äh … Eliten … werden diese Gefahr wohl erst wahrnehmen, wenn einer von ihnen oder ein Familienmitglied ermordet wird. Und selbst dann bleibt abzuwarten, ob hier die Feigheit vor den Verteidigern ihrer Deomkratie (meine ist das nicht) nicht obsiegt. Erinnern wir uns an den heute amtierenden MP der das Vernichtungswerk seines Amtsvorgängers fortsetzt und so Baden-Würtemberg den Rest geben wird. Als seine Tochter belästig wurde hat er es gewagt, sich für härtere Strafen auszusprechen. Seine Partei is wie ein Rudel Hyänen über ihn hergefallen …

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  A.Heinz

Sehe ich anders. Unsere „Eliten“ wussten vom ersten Tag der Grenzöffnung, was sie uns damit antun. Auch schon vordem: Merkel wusste von einreisenden Kriminellen schon 2012 – und es war bekannt, dass da Gefängnisse und Irrenanstalten geleert und die Insassen zu uns verbracht wurden. https://www.nzz.ch/aggressiv_und_straffaellig-1.14634557 https://www.nzz.ch/feuilleton/migrationspolitik-auf-dem-holzweg-1.18681328 https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/auffangbecken-fuer-kriminelle-1.18680108 Marcel Luthe vor Monaten im Interview: er betont den Profit der „Flüchtlingsindustrie“ wie auch, dass die Afghanen ihre Leute zurück haben wollen – wiewohl man das diplomatisch in Deutschland wie der EU nicht angeht. Auch hier erneut der Hinweis auf einreisende Straftäter: https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/interview-viele-afghanen-waren-schon-in-der-heimat-kriminell-und-sind-vor-strafverfolgung-nach-europa-gefl%C3%BCchtet/ar-BB1ovxB3?ocid=AARDHP Aber keiner in der politischen Verantwortung will solches überprüfen? Wir… Mehr

Schmidtrotluff
1 Monat her

Das ist genial. Das ist der Fels. Das entlarvt die Starmers, Macrons, Merz, Sanchez, Kallas und Konsorten. Sie sind die Diener des Todes, des Bösen, des Teufels. Vance ist der Erzengel Michael. Frieden wird kommen