Habeck nennt Twitter „Instrument der Spaltung“

Die Mimimi-Fraktion teilt gnaden- und pausenlos unbegründete Urteile und Verurteilungen Andersdenkender aus, kann aber selbst kaum Kritik einstecken.

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Vereint Instagram, Herr Habeck? Denn bei diesem „photo and video-sharing social networking service”, das Facebook gehört, ist Herr Habeck vertreten. Er hat sozusagen BILD gekündigt und ist nur noch Kunde bei WELT. Also weiter bei Springer.

Handelt es sich bei Habeck um einen nur etwas älteren Vertreter der Mimimi-Fraktion der Generation Schneeflöckchen? Die gnaden- und pausenlos unbegründete Urteile und Verurteilungen Andersdenkender austeilen, aber selbst kaum Kritik einstecken können?

Nun, mit Twitter ist es wie mit einem Messer: Twitter hat nie demokratisiert, nie gespalten, Messer verletzen und töten nicht. Beides tun nur diejenigen, die Twitter und Messer für schlechte oder böse Zwecke einsetzen. Wenn Habeck selbst auf Twitter gespalten hat oder andere es taten, sollten Habeck und sie es nicht dem Medium in die Schuhe schieben. Sie waren es, nicht Twitter.

Die nachgereichte Kritik an Twitter nach dem Abmelden vom selbigen Dienst, ist der Versuch, Mitleid bei Gutgläubigen zu finden, denen Habeck Leid tun soll, weil das böse Twitter den guten Habeck verführt hat, Dinge zu sagen, die Habeck eigentlich gar nicht sagen wollte.

Dass dem Mitleid heischenden Tweet von Habeck Spott und Verurteilung folgen würde, wusste Habeck natürlich: Hat er es als Verstärkung seiner Absicht einkalkuliert?

Die Äußerung über das undemokratische Thüringen (und zuvor Bayern, vor der Landtagswahl in Bayern 2018), das nur Habeck erlösen kann, wird ihm nachgehen, so lange er in der Politik ist. Sollte Habeck wirklich glauben, das mit dem Wechsel seiner Plätze in den Social Media Kanälen loszuwerden, wäre er im Irrtum.

Eine der Vorteile des Internets ist: Es vergisst nichts. Virtuosen in diesem weltweiten Raum finden alles wieder, es mag noch so oft von wem auch immer gelöscht worden sein. Der nächste Habeck-Fehlgriff kommt bestimmt.

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Kommentare ( 54 )

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Habeck ist so ein Miniatur-Makron. Ganz oben ist er, und hat den Fall vor sich.

Es gibt kaum ein besseres Argument, das dafür spricht die Grünen zu wählen: Wer es nicht tut, ist Nazi, rechtsextrem oder doch zumindest Pack. Und wer will schon mit diesen Leuten zu tun haben. Man kann Habeck eigentlich nur bemitleiden!

Dieses „Individuum“, etwas anders fiel mir zu Habock nicht ein, ist dumm wie Brot, nur seine Co-Bundesvorsitzende Baerbeck ist dümmer. Die Beiden sind auch sicher der Grund, weshalb es jetzt das Geschlecht „Divers“ gibt.

Der Mann ist eigentlich ein Kasper, der es nicht wert ist, sich mit ihm zu beschäftigen.
Ebenso wie die Annalena, die dauernd Strom „im Netz“ speichert. Realitätsfremde
schauspielende Ideologen. Mehr nicht.

Nachdem er sich auf Twitter blamiert hat, stellt der Beherrscher des Wortes fest, dass er Twitter eh nicht mag. Siehe die Äsops Fabel vom Fuchs und den Trauben, die er nicht erreichen kann. Er will sie nicht mehr haben, denn sie seien ohnehin sauer.

Vielleicht bringt Katha, die Eisprinzessin, ihm ja ein rosa Plüscheinhorn aus CA mit. Als kleines Trostpflaster weil Twitter so fies zu ihm war. 😉

Wer wählt sowas?

Habeck ist schon wieder am „verschulzen“…Kaum da und auch schon wieder weg…Mann oh Mann…hat bei Grünen und Sozialisten überhaupt noch etwas an Haltbarkeit…an Nachhaltigkeit bestand? Schulz da…Schulz weg…Nahles und Scholz…im Untergrund verschollen…der Kevin…alleine irgendwo unterwegs…die Roth, der Hofreiter…weiß der Geier…vom Schnee eingefangen in Bayern?….und jetzt der Habeck…legt sich mit der Digitalen Zukunft an…und verliert gnadenlos….und dann auch noch die Verwechslungen zwischen Demokratie und Diktatur…zwischen Rechtsstaat und Willkürstaat….und sein Dreitage Bart….also ich bitte euch…wenn der nicht langsam mal etwas gepflegt rumläuft und an sich arbeitet, dann kann man den bald mit einen Pen… verwechseln. Also…warten wir ab, wer jetzt als nächstes… Mehr

Tja, man kann einen Keil dazu benutzen um Holzstücke zu spalten, man kann auch mit dem Keil dafür sorgen, dass eine Tür offen stehen bleibt, oder aber, dass die gleiche Tür nur mit maximalem Kraftaufwand geöffnet werden kann, je nachdem wo und wie ich den Keil einsetze.
Habeck nutzte den Keil zum Spalten und beklagt sich nun, dass der Keil die Tür nicht gleichzeitig zugehalten hat …

Habeck haut sich mit dem Hammer auf den Daumen und macht dann nicht den Grobmotoriker Habeck dafür verantwortlich, sondern das unschuldige Werkzeug – so sind Grüne nun mal gestrickt: Schuld sind immer andere.

Wenn Habeck und seine Grünen jetzt in das gleiche Horn blasen, wie SPD und CDU, die ja die neuen Medien und sozialen Netzwerke ganz schrecklich finden (Hass und Hetze, Lügen, Filterblase, böse, böse) und deshalb deren Kontrolle durch amtliche oder private Zensoren anstreben, dann können sie sich wohl als Vertreter der jungen Wähler verabschieden. Denn wer von denen, für die die Benutzung dieser Medien der tägliche, gut beherrschte Normalzustand sind, glaubt denn den Quatsch? Das ist doch so wie vor 40+ Jahren, als uns die Eltern riefen „hört nicht diesen Lärm, das schadet Euch nur“, wenn wir Deep Purple, Led… Mehr