Über drei Millionen Arbeitslose, höchste Januar-Zahl seit Jahren. Aber die BA-Chefin Nahles spricht euphemistisch von „Talsohle“. In Wahrheit schlägt der Arbeitsmarkt Alarm. Es sind die fatalen Folgen der Energiepolitik und von öko-sozialistischer Planwirtschaft.
picture alliance / epd-bild | Christian Ditsch
Mehr als drei Millionen Arbeitslose, die höchste Januar-Zahl seit über einem Jahrzehnt. Das sind die neuen negativen deutschen Rekordmeldungen. Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit spricht euphemistisch von einer „Talsohle“. Tatsächlich ist es ein Grund zu allergrößter Besorgnis.
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 177.000 mehr als im Dezember 2025 und 92.000 mehr als im Januar 2025. Es ist die höchste Januar-Zahl seit 2014. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent. Gleichzeitig sinkt die Zahl der offenen Stellen. Wer seinen Job verliert, findet immer schwerer einen neuen. Das ist ein struktureller Abschwung. Es ist die direkte Folge der politisch verursachten Deindustrialisierung durch die Zerstörung der Energieversorgung und der öko-sozialistischen planwirtschaftlichen Experimente.
Doch anstatt die Ursachen klar zu benennen, wird beschönigt und beschwichtigt. Andrea Nahles erklärt die Entwicklung zur Abwechslung mit „jahreszeitlichen Gründen“. Also nicht Putin oder Trump. Überraschend für Frau Nahles scheint der Winter als Jahreszeit zu sein.
Der Arbeitsmarkt spiegelt den wirtschaftlichen Niedergang
Der Arbeitsmarkt ist kein isoliertes Phänomen. Er ist der Seismograph der Wirtschaft. Und dieser Seismograph schlägt aus. Deutschland steckt seit Jahren in einer selbstverschuldeten Wachstumskrise: explodierende Energiepreise, eine ideologisch getriebene Klima- und Industriepolitik, immer neue Regulierungen, Lieferkettenauflagen, Berichtspflichten und ein Steuer- und Abgabensystem, das Leistung systematisch entmutigt.
Unternehmen investieren nicht mehr, sie verlagern Produktion oder schließen Standorte. Der Mittelstand schrumpft leise, aber stetig. Der Arbeitsmarkt bildet das unausweichlich und klar ab. Die für diese Entwicklung seit Jahrzehnten verantwortlichen Politiker spielen aber dennoch die Überraschten, wenn sie mit den desaströsen Folgen ihrer eigenen Politik konfrontiert sind.
Fördern, verteilen, verwalten – aber nicht arbeiten
Besonders pikant ist der Blick auf die Zusammensetzung der Zahlen. Rund 1,1 Millionen Menschen beziehen klassisches Arbeitslosengeld. Demgegenüber stehen fast 3,8 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger. Darunter viele Aufstocker, die trotz Arbeit nicht über die Runden kommen. Das ist der eigentliche Skandal, denn Arbeit scheint sich immer weniger zu lohnen. Nichtarbeit aber immer mehr.
Der Sozialstaat ist längst kein Sicherheitsnetz mehr, sondern ein Dauerzustand. Fördern statt fordern wurde zur leistungslosen Daueralimentation. Sanktionen gelten als unsozial, Kontrolle als verdächtig. Gleichzeitig klagt man über Fachkräftemangel, während Millionen im System gehalten werden.
Ausbildungskrise ignoriert, Zukunft verspielt
Besonders fatal ist der Blick auf den Nachwuchs. Zehntausende Jugendliche ohne Schulabschluss und Ausbildung und in der Folge ohne jede Perspektive. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Wer den Einstieg ins Berufsleben verpasst, bleibt oft dauerhaft im Transfersystem hängen. Hier entsteht eine hausgemachte, weil politisch verschuldete, Generation der Abgehängten.
Schönreden ersetzt keine Politik
Wenn Andrea Nahles erklärt, es gebe Anzeichen für eine Erholung, erinnert das an die Durchhalteparolen vergangener Krisen. Nur dass diesmal die strukturellen Probleme tiefer sitzen. Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit, an Industrie, an Leistungswillen. Der Arbeitsmarkt folgt diesem Trend mit Verzögerung, aber zuverlässig.
Drei Millionen Arbeitslose sind keine Randnotiz. Sie sind das Ergebnis politischer Entscheidungen. Wer das als vorübergehende Schwäche verkauft, will den Ernst der Situation nicht wahrhaben. Denn, die Talsohle ist nicht erreicht, es wird munter nach unten weitergehen.
Das allerdings werden dann allerdings wieder neue negative deutsche Rekordmeldungen sein.

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Vielleicht hört jetzt endlich mal das ewige Geweine vom sogenannten Fachkräftemangel auf!
Die steigende Zahl von Arbeitslosen ist im Sinne von CDU/SPD/GRÜNE/Linke kein Abstieg, sondern ein Erfolg auf dem Weg hin zur Klimaneutralität. Diese heißt nämlich auch Deindustrialisierung! Einzig die AFD nennt das Kind beim Namen. Die Grüne Dröge tönt noch darum, das andere Länder dem deutschen Vorbild in Sachen Klimarettung folgen. Dann weis man doch genau, was unsere Regierung gegen Arbeitslosigkeit tun wird. Nämlich rein gar nichts, alles willkommene Begleiterscheinungen.
Das Bild: ein dystopischer Blick in den Abgrund…
Wir brauchen Fachkräfte. Deutschland ist ein reiches Land. Alles Fake News. Übrigens, West-Deutschland war nach 1945 nie ein reiches Land. Alles Fassade.
„wir brauchen Fachkräfte
ich würde eher sagen, die „Oberen“, die sich selbst zuir Elite ernannt haben brauchen Idioten die arbeiten, die Sie alsplündern können, von denen Sie gut leben können. Es gibt aber immer weniger die dazu bereit sind. Regulär arbeiten und Denen, die arbeiten bleibt für sich selbst fast nichts mehr von dem, was sie erarbeioten. Ganze Horden, die nur damit beschäftigt sind ihnen immer Neue Vorschriften zu machen und ersinnen wie man den Arbeitendern noch mehr abpressen kann Wer selbst nichts kann und weiß der gründe einen Arbeitskreis. Ständig werden immer mehr davon gebildet
Die Mehrheit der dummen Deutschen will es doch so!
Drei Millionen Arbeitslose:…..jeder der noch einen job hat sollte sich darauf vorbereiten morgen auf der straße zu stehen – seinen job zu verlieren. Das wird jetzt schlag auf schlag gehen und gerade die mittelschicht hart treffen.
Die manipulierte Arbeitslosenstatistik lässt viele, die in so genannten Qualifikationsmaßnahmen geparkt werden, unter den Tisch fallen. Die Zahlen sind also horrent höher, als uns das von der Regierung und ihren Propagandamedien vorgegaukelt wird. Früher hatte ich immer Mitgefühl mit Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren hatten. Heute lässt mich das Schicksal dieser Leute einfach kalt, da sie die Politik, die ihre Arbeitsplätze ins Ausland transferiert, seit vielen Jahren immer wieder gewählt haben. Die Blödheit in den Wahlkabinen hat auch Konsequenzen. Leidtun können einem nur diejenigen, die sich durch Wahl der AfD gegen diese verantwortungslose links-grüne Politik stellen.
Nahles! Noch Fragen!
Nahles selbst sieht keine Gruppe mehr vom Jobverlust befreit und müßte eigentlich laut und deutlich aufbegehren, aber die Hand die gefüttert wird hält sie davon ab um das Übel gegenüber den Genossen zu benennen und so sind sie halt mal unsere lieben Sozialdemokraten, wo weder der Anfang noch das Ende deren Namens einen Sinn ergibt und die verlogenste Bande der Welt ist, wenn man einige von ihnen dabei heraus nimmt um nicht alle über einen Kamm zu scheren.
Es sind ja nicht nur irgendwelche Jobs die nach und nach wegfallen. Es sind immer mehr sehr gut bezahlte Jobs die vernichtet werden. Das ist der größte und wichtigste Unterschied zu früheren Zeiten. Gute Fachkräfte wurden früher so lange wie möglich gehalten, um nach der Krise gleich gutes Personal zu haben für den Aufschwung. Jetzt werden gleich ganze Firmen dichtgemacht und ins Ausland verlagert und damit sind nicht kleine und mittelständische Firmen gemeint. Selbst wenn es mal eine Kehrtwende gibt, diese Arbeitsplätze sind dauerhaft verloren.
Aber erzählen tun sie uns immer noch, dass „Fachkräfte“ fehlten – wiewohl wir schon Millionen davon zu empfangen und alimentieren haben.
alles nicht so schlimm, sagt das ifo Institut
„ifo-Untersuchung:
Aufnahme von Geflüchteten schafft neue ArbeitsplätzeKommen Geflüchtete nach Deutschland, entstehen laut ifo Institut mehr Unternehmen und Arbeitsplätze. Denn der Zuzug sorge für neue Geschäftsmodelle.“
https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-01/zuwanderung-unternehmen-arbeitsplaetze-gewerbeanmeldungen-gxe
Zur Ausbildungskrise: schickt diejenigen nach Hause, die immer noch nicht unsere Sprache sprechen, weiterhin unsere Kultur ablehnen – schon sind signifikant weniger auf „Suche“.
Auf die vielen Barbershops, Handyshops, Dönerbuden kann ich sehr gerne verzichten, denn dafür gibt es weniger Uhrmacher, Lederläden, Buchläden, Antiqutätenläden, gute Schreibwarengeschäfte, Feinmechanikergeschäfte – ja, diese tollen Geschäfte gab es – etc. Wenn diese Barbershops die neuen Unternehmen sein sollen, du meine Güte!!