Der Kurs im Mittelmeer dreht gegen die NGO

Weitestgehend unnotiert von den heimischen Medien verlagern sich die politischen Gewichte innerhalb der EU in die Gegenrichtung der schwarzrot(grünen) GroKo.

JORGE GUERRERO/AFP/Getty Images

Gäbe es Don Alphonso nicht, dränge aus dem Mittelmeer außer der fortgesetzten Propaganda von der Rettung aus Seenot so gut wie nichts in die deutschen Medien, nicht einmal die Tatsache, dass diese „Seenot“ organisiert wird, um sie als Glied der Schleuserkette aus Afrika ebenso zu missbrauchen wie die deutsche Asylregelung als Umgehung der Einreisebestimmungen.

Hier eine aktuelle Auswahl Don Alphonso, die für sich spricht:

Italen rüstet die libysche Küstenwache mit weiteren Schiffen und Mannschaftstraining aus. Steuern die kommerziellen Schleuser eine Lieferkette ohne NGO an?

Was ist das Abkommen mit Spanien wert, sobald die Schleuser ihre Kunden informieren, dass sie sich in Spanien nicht registrieren lassen dürfen, wenn sie nach Deutschland wollen, ohne zurückgeschickt zu werden, und dass sie besser nicht über Bayern nach Deutschland kommen?

Mit der Aktion gegen die Asso28 werden die NGO den laufenden Prozess nicht aufhalten.

Italien macht mit Libyen zusammen diese Route der illegalen Einwanderung zur Sackgasse. Nun geht es also in den nächsten Runden um Sizilien/Tunesien und Spanien/Marokko.

In Italien ist durchaus möglich, dass die Regierung aus Lega und Cinque Stelle nicht hält. Nach Neuwahlen regierte die Lega sehr wahrscheinlich allein. In Spanien kann die Regierung Sánchez jederzeit stürzen, dort folgte wohl eine sehr konservative Regierung. Schweden wählt im September. Der Trend setzt sich wohl fort: Berlin umzingelt von immer mehr anders gestrickten Regierungen, parallel dazu ein Macron, der von einem Vorhaben nach dem anderen Abstand nehmen muss und eine EU-Kommission, die einen groß angekündigten Plan nach dem anderen vertagt: die Wahlen zum EU-Parlament werfen ihren lähmenden Schatten voraus. Zu den Verlierern werden auch etliche NGO zählen.

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Kommentare ( 53 )

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Na dann hoffen wir, dass der Rest Europas (minus dem Irren in Spanien) uns wieder irgendwie vor uns selber rettet.

Anscheinend haben wir das alle paar Jahrzehnte nötig. Es stellt sich – ganz im Ernst – die Frage, ob ein Nationalstaat Deutschland eine gute Lösung ist. Vielleicht könnte man Deutschland peu a peu an Nachbarstaaten verteilen, die sich historisch als dauerhaft zurechnungsfähig erwiesen haben.

Flavius Rex, Sie schreiben, dass sich Nachbarstaaten als dauerhaft zurechnungsfähig erwiesen haben.

Die Verteilung von offenkundig nicht ganz zurechnungsfähigen würde den Nachbarstaaten ein der ungewollten Immigration nach Deutschland sehr ähnliches Problem bescheren. Warum sollten sie sich dann auf Ihren Vorschlag einlassen?

Und nicht zu vergessen…Trump wie auch Putin und England haben auch noch einige Rechnungen mit grün sozialistischen Merkel Medien Regierung offen…im Hintergrund wirkt bereits die zwei Stevens..
Einer aus der Trump Truppe und einer aus der Putin Truppe

Macron, der neue Obama Europas? Wo ist denn seine Hillary? Ach ja, in Berlin, noch!

NGOs verstehen sich auch als NPOs, also zivilgesellschaftlich und nicht profitorientiert. Dabei wird gerne vergessen, dass der Profit auch darin bestehen kann, für sein eigenes Auskommen zu sorgen. Machen wir uns doch nichts vor, in der Summe geht es bei den NGOs um ein gigantisches Geschäft, bei dem riesige Summen bewegt werden. Woher kommt das viele Geld der NGOs? Nicht nur aus Spenden, sondern auch aus den „Fördertöpfen“, die von den politisch nahestehenden Parteien immer wieder aufgefüllt werden. Bei den Spenden funktioniert es nicht selten nach dem Prinzip des frühereren Ablasshandels. Wer für „die gute Sache spendet“ erkauft sich ein… Mehr

Es ist meiner Meinung doch seit Jahren offensichtlich, dass es sich bei der „Flüchtlingskrise“ um das durch erzwungene Humanität Geschäftsmodell des Jahrtausends handelt. Ich weiss nicht, wie viele Menschen, Organisationen und Personen in Deutschland sich auf diesem Wege eine „goldene Nase“ verdienen.

Die „goldene Nase“ verdienen sich auf jeden Fall eine ganze Menge. Das fängt bei den Erstaufnahmeeinrichtungen (Security etc.) an, geht über Anwälte, Sozialbetreuer, Anbietern von Integrationskursen, Deutschlehrer, Wohnungsvermietern und endet nicht selten bei Drogenhändlern, die wieder neue Verkäufer bekommen.

In diesem Zusammenhang werden die Einnahmen zwar immer wieder runtergespielt. Interessant ist dennoch, wie viele in diesem Metier tätig sind. Ein Zuschussgeschäft scheint es nicht zu sein.

…um so größer das Risiko, dass das schwache Deutschland am Ende nicht nur die politischen und die sozialen, sondern vor allem die finanziellen Risiken alleine tragen wird.

Sprich – der Eurozusammenbruch und die Rekapitalisierung der Bundesbank mit unseren Immobilien.

Wieso die NGOs als Verlierer?? Die werden lediglich auf das Maß zurückgestutzt, das ihnen gebührt, mehr nicht!
Es wird halt nur mal mehr als interessant werden, was diese NGO
s mit dem mithilfe der MSM eingesammelten Spenden dann anstellen werden……..
Ein Beispiel wie sogenannte gemeinnützige Organisationen mit ihrem Geld umgehen haben wir ja mal wieder in NRW, wo sich eine Geschäftsführerin einer solchen Gesellschaft mal eben nur 370.000€ (i.W. Dreihundertsiebzigtausend Euronen) Gehalt genehmigt hat!

Sie wollen gar nicht wissen, was z.B. beim DRK bundesweit an Gehältern und Apanagen monatlich weiter gereicht wird.

Ich hadere ja schon seit einiger Zeit mit meiner Mitgliedschaft beim DRK und den damit verbundenen monatlichen Abbuchungen. Und zwar spätestens seit Oktober 2015, als man 30.000 SIM-Karten an „Flüchtlinge“ verteilte. Solch großzügige Aktionen haben für finanziell minderbemittelte, schon länger hier lebende Mitbürger/innen noch nicht stattgefunden. Aber im örtlichen Seniorenheim billige Mahlzeiten vom Grosscaterer servieren und am/beim Pflegepersonal sparen.