Konservativer Aktivist Charlie Kirk erschossen

Die Gewaltspirale in den USA dreht sich weiter: Erst der Attentatsversuch auf Donald Trump, nun trifft es einen der bekanntesten Campus-Aktivisten, den Konservativen Charlie Kirk. Wie Donald Trump im Verlauf des Abends meldete, verstarb Kirk im Krankenhaus.

IMAGO/ ZUMA Press Wire
Symbolbild: April 22, 2025, College Station, Texas, USA: CHARLIE KIRK während der "American Comeback Tour" in College Station, Texas.

Der Aktivist und Turning-Point-USA-Mitgründer Charlie Kirk ist am Mittwochabend bei einer Veranstaltung auf dem Campus der Utah Valley University in Orem (USA) durch einen Schuss getötet worden. Videos zeigen, wie während eines Publikumsdialogs ein Schuss fällt und Kirk in den Hals trifft; schwer blutend geht er zu Boden. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Zu Kirks Zustand kursierten unterschiedliche Angaben. Gegen 22:50 Uhr gab Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social bekannt, Kirk sei im Krankenhaus verstorben. Später folgten Bestätigungen anderer Kanäle. Auch Details zur Tätersituation sind noch unklar. Kurz nach dem Anschlag wurde ein älterer Mann festgenommen. Bei ihm scheint es sich aber nicht um den Täter zu handeln, wie das FBI in einer Presserklärung in der Nacht bekanntgab. Auch ein Motiv ist noch unbekannt. Die Ermittlungen laufen unter Beteiligung von Bundesbehörden.

In der Nacht wurde ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen:

Politiker beider Parteien verurteilten die Tat scharf, darunter auch Präsident Donald Trump, der zu Gebeten für Kirk aufrief. Die Universität schloss den Campus und sagte Veranstaltungen ab.

Das Attentat folgt nur wenige Wochen auf die Ermordung von Iryna Zarutska, einer jungen Frau, die im Bus von einem Mitfahrer erstochen wurde. Der Fall sorgte landesweit für Entsetzen darüber, dass der Täter trotz mehrfacher Verhaftungen auf freiem Fuß war – und dass linke Aktivisten für ihn Spenden sammelten.

Charlie Kirk ist Mitbegründer der NGO „Turning Point USA“, einer konservativen Kampagnenorganisation, die auch Donald Trump im Wahlkampf unterstützte. Ziel von Turning Point USA ist, „unamerikanischen Ideen der Demokraten“ etwas entgegenzusetzen. Sie soll für Trumps Wahlerfolg bei jungen – meist männlichen – Wählern maßgeblich erfolgreich sein. Kirk wurde unter anderem dadurch bekannt, dass er auf Uni-Campus mit zumeist linken Studenten über kontroverse Themen wie gleichgeschlechtliche Ehe, Rassismus und Umverteilung diskutierte. Mit einer Kombination aus Auftritten, Podcasts und Influencer-Netzwerken kann Turning Point USA zehntausende junger Menschen für konservative Themen mobilisieren.

Ein Zusammenschnitt der Diskussionen, die Kirk mit Studenten führte, findet sich auf dem YouTube-Account von Turning Point USA.

2024 hat Charlie Kirk unter dem Motto „Chase The Vote“ verstärkt unschlüssige Wähler für Trump umworben. „Es geht darum, sie zu motivieren, überhaupt zu wählen. Unsere Initiative wird eine Armee von jungen Menschen aufbieten, die von Tür zu Tür gehen und das persönliche Gespräch suchen“, so Kirk. Mehr als 1.000 dieser sogenannten Field Organizer sind für die Stimmenjagd in den wichtigen Swing States verantwortlich.

Am Mittwoch befand er sich auf einer solchen Veranstaltung mit dem Titel „Prove me wrong“ (Beweise mir, dass ich falsch liege); einem Video, das den Angriff dokumentiert, ist zu entnehmen, dass er eine Frage beantworten wollte, die sich auf transsexuelle Amokläufer bezog, als er erschossen wurde.

Charlie Kirk wurde 31 Jahre alt. Er hinterlässt eine Frau und zwei junge Kinder.

Gegen03:00 Uhr folgt der Tichys Einblick Wecker mit weiteren Informationen und einem Gespräch mit US-Korrespondentin Suse Heger.

https://twitter.com/Hirnschluckauf/status/1965884803921957310

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Kommentare ( 31 )

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HansKarl70
9 Monate her

Ein Attentat ist das Unsinnigste was es gibt. Man ändert dadurch NICHTS, außer den Zeitpunkt des eigenen (meist früheren) Ablebens und involviert zu allem Überfluss auch Angehörige.

Last edited 9 Monate her by HansKarl70
Winnetou
9 Monate her

So machen das die woken Linken: wenn Niederbrüllen, Diffamieren und Denunzieren nicht mehr helfen, dann greift man halt zu härteren Mitteln.

askja
9 Monate her

Wo Links draufsteht ist Gulag drinnen. Die Linken gehen ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen. Die Rechten und Konservativen glauben immer noch, dass das Match im Rahmen von demokratischen Spielregeln gespielt wird. Für die Linken gibt es keine Spielregeln, sobald sie an den Schalthebeln sitzen. Deshalb versteht sich die Linke auch so blendend mit dem Islam.

Landdrost
9 Monate her

Er wird als Märtyrer enden und die Linksgrünen werden den gestrigen Tag noch verfluchen. Es herrscht ein, noch verdeckter. Bürgerkrieg in den westlichen Gesellschaften. Nicht nur mit dem Islam und seinen Anhängern, auch mit den Linken. Denen ist offensichtlich weder mit Argumenten noch mit Recht beizukommen. Wenn sich irgendwer nochmal fragt, wieso Linksextremisten in der Vergangenheit, auch in Deutschland interniert wurden, hier ist die Begründung.

MeHere
9 Monate her

Linksbuntwoke Extremisten verbreiten ihre Lügen und ihren Hass und das ist nun das Ergebnis: politische Morde und Chaos !

Deutscher
9 Monate her

Zwei Mordanschläge auf den Kandidaten Trump und jetzt dieser vollendete Mordanschlag. Von wo drohen politische Gewalt und Gefahr?

Um es mit Reichinnek zu sagen: “ Es sind nicht alle Linken, aber es sind immer Linke.“

Biskaborn
9 Monate her

Man stelle sich jetzt vor, ein AfD Politiker würde tatsächlich Ministerpräsident! Was wären die Folgen? Nicht auszumalen. Wir alle sollten erkennen, Linke machen keine Gefangenen, abweichende Meinungen werden mit allen Mitteln bekämpft , wie wir es aktuell hierzulande erleben. Der schreckliche Fall Kirk sollte Mahnung sein!

bkkopp
9 Monate her

Der Täter ist noch völlig unbekannt. Nur Trump weiß bereits wer schuld ist und dreht damit die parteipolitische Konfrontationspirale weiter. Die Napalm-Apocalypse mit dem Skyline von Chicago ist erst einige Tage her.

h.milde
9 Monate her

Ein junger Familienvater, der sich friedlich für Demokratie, konservative Werte, Fortschritt, Frieden & die Zukunft seiner kleinen Kinder einsetzte, wurde von Mördern, wahrscheinlich aus dem „Linken Lager“, eiskalt vor allen Leuten umgebracht. Genauso wie man es bei Trump zwei mal versuchte. Dies entstellt -mal wieder- die Verkommenheit & nackte tödliche Brutalität der „Linken“ zur Kenntlichkeit. Denen ist iwSdW. NICHTS heilig & wert. Sie gehen ungerührt über Leichen & vergießen Ströme von Blut, wie ihre Vorbilder des inter & nationalen Sozialismus & militaristschen & religoiden Totalitarismus, wie Marx, Lenin, Stalin, Hitler, Mussolini, Mao, Pol Pot, Castro, Chavez, Maduro, die Mullahs in… Mehr

Fatmah
9 Monate her

Und niemanden juckt es. Wenn aber ein dunkelhäutiger Verbrecher versehentlich getötet wird, dann brennt der Baum weil er dunkelhäutig ist und ja offenbar nur Black Lives matter. Wenn Jemand dagegen wegen seiner Meinung ermordet wird, nimmt man das so hin Diese Doppelmoral ist widerlich.