NRW-Innenminister Reul: „Man muss Menschen nicht unbedingt nah an sich ranlassen“

Die starke Zunahme von Messerattacken hat auch das ZDF veranlasst, in einem knapp zweiminütigen Beitrag mal etwas genauer hinzuschauen. Herausgekommen ist eine Aneinanderreihung von doch sehr erstaunlichen Aussagen.

Screenprint: ZDF heute

Was Sie gleich lesen werden, ist wahr. NRW Innenminister Reul hat es wirklich gesagt: es gibt viele Messerattacken. „In letzter Zeit“ als Verbrämung für die vielen Statistiken und ihren Interpretationen, die genau das bisher bestritten. Die weiteren Einschränkungen sind hilflose Verpackung des nicht mehr zu bestreitenden.

Die Sendung von ZDF heute in Deutschland vom 16.03.2018 wird in der Mediathek wie folgt angeteasert:

„In der letzten Zeit gibt es viele Messerattacken. Zumindest scheint es so. Statistiken helfen jedoch nicht weiter, da die Art des Angriffs darin nicht genau aufgeschlüsselt wird. Nordrhein-Westfalen will das jetzt ändern und setzt auf Fakten.“

So erzählt NRW-Innenminister Herbert Reul von der CDU: „Polizisten schützen wir dadurch, dass wir sie mit Schutzwesten ausstatten. Und Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muss nicht unbedingt Menschen nah an sich heranlassen.“

Für den Normal-Bürger heißt das in Klardeutsch: Nachdem wir Polizisten erfolgreich darauf getrimmt haben, dass sie auf Messerattacken und anderen Gewalt von wem auch immer nicht mit Gegengewalt reagieren dürfen, müssen wir sie halt in Gottes Namen in eine Rüstung stecken. Und die braven Bürger bleiben am besten zuhause, um möglichen unangenehmen Begegnungen zu entgehen. Gute Nacht Deutschland.

„Es werden immer mehr Messer mitgeführt, Attacken ausgeführt und wir brauchen dringend valide Zahlen, damit wir nicht aus der Bauchebene heraus diskutieren, sondern genaue Gründe haben, warum sowas äh mitgeführt wird.“ kommentiert Michael Mertens, stv. Vorsitzender der Gewerkschaft Polizei NRW.

„Hinter vorgehaltener Hand sprechen viele Ermittler über einen Zusammenhang mit der Zuwanderung. Vor der Kamera nicht.“ spricht die Stimme gleich danach aus dem Off (Minute 1:15).

Den ganzen Beitrag von ZDF heute in Deutschland finden Sie hier >>

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