Frankreich brennt – und deutsche Medien bekämpfen lieber die falsche Meinung

Frankreich erlebt eine Orgie der Gewalt. Während die Regierung linksextreme Gruppen verantwortlich macht, entdecken deutsche Medien vor allem soziale Missstände und die Gefahr einer Instrumentalisierung durch Nichtlinke.

picture alliance / abaca | Poitout Florian/ABACA

Frankreichs Städte versinken in Gewalt, historische Gebäude brennen, Tausende der Randalierer werden festgenommen. Während sich die Katastrophe entfaltet, erklären deutsche Medien die Frage nach dem migrantischen Hintergrund der Täter zur „rassistischen Lüge“ und machen aus der Gewaltorgie irgendwie gerechtfertigte Schülerproteste.

Frankreich erlebt die schwersten Gewaltexzesse seit Jahren, doch in deutschen Redaktionen wird mit großer Entschlossenheit daran gearbeitet, die Ereignisse in das gewohnte politische Weltbild einzuordnen. Historische Rathäuser gehen in Flammen auf, ganze Einkaufsstraßen werden geplündert und zerstört, Polizisten durch die Innenstädte gejagt. Die Behörden verlieren zeitweise die Kontrolle über öffentliche Plätze. Die Bilanz wird immer erschreckender: Am Montag ist bereits von 2.331 Menschen in Polizeigewahrsam und 997 verletzten Sicherheitskräften die Rede. Mehr als 2.000 Geschäfte könnten von Plünderungen und Zerstörungen betroffen sein.

Während Frankreich die Trümmer zusammenkehrt, beschäftigen sich Teile des deutschen Journalismus weiterhin bevorzugt mit der Frage, wie man aus dieser Gewaltexplosion eine sozialpolitisch verständliche Protestbewegung macht. Und vor allem damit, welche Schlussfolgerungen daraus unter keinen Umständen gezogen werden dürfen.

Besonders eindringlich demonstriert das der SPIEGEL. Am Sonntagabend, als die Bilder der brennenden Rathäuser längst um die Welt gegangen waren, veröffentlichte das Hamburger Magazin einen Kommentar seines Frankreich-Korrespondenten Leo Klimm unter der Überschrift „Die Gewalt in Frankreich ist hausgemacht“. Bereits die Ankündigung auf X ließ keinen Zweifel daran, gegen wen sich die eigentliche Empörung richtete: „Rechte Ideologen behaupten einen Zusammenhang zwischen dem Krawall vom Wochenende und der Abstammung vieler Randalierer. Das ist eine rassistische Lüge, die das französische Versagen verschleiert.“ Man muss sich diesen Satz angesichts der Ereignisse auf der Zunge zergehen lassen. Während die französischen Behörden noch Tausende Festgenommene erfassen und versuchen, die Zusammensetzung der gewalttätigen Gruppen aufzuklären, kennt der SPIEGEL bereits das einzig zulässige Ergebnis. Wer einen möglichen Zusammenhang zwischen der Herkunft bestimmter Tätergruppen und der Gewalt untersucht sehen möchte, verbreitet demnach eine rassistische Lüge. Das Nachrichtenmagazin erhebt eine ungeklärte empirische Frage zur moralischen Gewissheit.

Der SPIEGEL erklärt die Herkunftsfrage zur rassistischen Lüge

Das Problem dieser apodiktischen Erklärung liegt auf der Hand: Eine vollständige Auswertung der Herkunft der Festgenommenen liegt bislang nicht vor. Das wurde dem SPIEGEL auf X umgehend entgegengehalten, unter anderem durch eine ergänzende Einordnung der Nutzer in den Community Notes. Diese verwies auf Daten zu früheren Ausschreitungen, bei denen ausländische Staatsangehörige unter den verurteilten Erwachsenen überrepräsentiert waren. Historische Zahlen beweisen selbstverständlich nicht die Zusammensetzung der Tätergruppen vom vergangenen Wochenende. Ebenso wenig kann aus dem Fehlen aktueller Daten jedoch abgeleitet werden, jeder mögliche Zusammenhang sei bereits widerlegt und seine Erörterung rassistisch. Für die eigene moralische Verurteilung werden keine vollständigen Zahlen benötigt, während der Gegenseite bereits die Frage nach solchen Zahlen als verwerflich ausgelegt wird.

Die Reaktionen auf X fielen entsprechend heftig aus. Unter dem SPIEGEL-Beitrag sammelten sich Tausende Antworten, viele davon in offener Empörung über die kategorische Behauptung des Magazins. Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen warf dem SPIEGEL vor, die Realität aus ideologischen Motiven umzudeuten. Auch der Unternehmer Emanuel Boeminghaus reagierte mit beißendem Spott und bescheinigte den Hamburgern einen weiteren Triumph im Wettbewerb um linke ideologische Einseitigkeit. Die eigentliche Nachricht dieses Vorgangs liegt in der wachsenden Kluft zwischen Teilen des etablierten Journalismus und einem Publikum, das offenkundig nicht mehr bereit ist, jede moralisierende Verschleierung widerspruchslos zu akzeptieren. Besonders grotesk: Klimm hatte bereits am 13. Oktober einen Kommentar veröffentlicht, dessen Überschrift lautete: „Frankreich hat ein Gewaltproblem – und das fängt bei der Polizei an.“ Binnen weniger Tage liefert der SPIEGEL damit zwei bemerkenswerte Perspektiven auf die französische Gewaltkrise: Zunächst gerät die Polizei in den Mittelpunkt der Kritik, anschließend die politische Rechte, weil sie Fragen zur Herkunft der Randalierer stellt.

Die französische Regierung selbst äußert sich unterdessen erheblich deutlicher über die politischen Hintergründe der Gewaltexzesse. Premierminister Sébastien Lecornu machte eine organisierte und besonders gewaltbereite Ultralinke für systematische Angriffe auf Eigentum, Menschen und staatliche Institutionen verantwortlich. Innenminister Laurent Nuñez sprach von Gruppen, die gezielt und koordiniert vorgingen. Selbst die französische Zeitung Le Monde beschreibt in ihrer Reportage aus Paris, wie organisierte linksextreme Straßenkämpfer von Jugendlichen aus den Vorstädten und zahlreichen Plünderern begleitet wurden. Es ist eine Darstellung, die von einer wesentlich komplexeren Zusammensetzung der Gewaltgruppen ausgeht, als es die vertraute Erzählung von demonstrierenden Schülern nahelegt. Wenn diese Beobachtungen journalistisch relevant sind, müssten sie gerade von deutschen Korrespondenten mit besonderer Sorgfalt untersucht werden. Stattdessen wird bereits die Frage, welche Milieus sich hier miteinander verbinden, mit moralischen Verdächtigungen überzogen.

Wie weit die Perspektiven auseinanderliegen, zeigt eine Stellungnahme des deutschen Bundesinnenministers Alexander Dobrindt vom Montag. Gegenüber BILD erklärte er: „Wer Straßen in Schlachtfelder verwandelt, Polizisten angreift und Rathäuser anzündet, demonstriert nicht für bessere Bildung, sondern führt einen bewaffneten Kampf gegen die freiheitliche Gesellschaft und unseren Lebensstil.“ Dobrindt sprach ausdrücklich davon, dass sich Linksextremisten und ein migrantisches Milieu zum gemeinsamen Kampf gegen das demokratische System auf der Straße träfen. Das ist die politische Einordnung eines amtierenden Bundesinnenministers, keine anonyme Behauptung aus irgendeinem Internetforum. Es ist deshalb umso bemerkenswerter, wie kategorisch der SPIEGEL einen möglichen Zusammenhang zwischen Herkunft und Gewalt bereits am Vorabend als rassistische Lüge verworfen hatte.

Aus einer Gewaltorgie werden wieder Schülerproteste

Die öffentlich-rechtliche Berichterstattung folgt einem anderen, kaum weniger bekannten Muster. Hier werden die Gewaltexzesse durchaus gezeigt, wenn auch selektiver als bei privaten Medien, und es werden offizielle Opferzahlen genannt. In der sprachlichen Einordnung bleiben jedoch vielfach die ursprünglichen Schülerproteste und die sozialen Forderungen der Demonstranten der alles bestimmende Ausgangspunkt. Das ZDF veröffentlichte am Samstag einen ausführlichen Erklärtext über schlechte Schulen, hohe Lebenshaltungskosten und unzureichende Gehälter. Eine Meldung von ZDFheute Xpress beschrieb die landesweiten Proteste gegen soziale Ungleichheit und fügte hinzu, dass es bei einigen Aktionen zu Ausschreitungen gekommen sei. Wenn historische Rathäuser niedergebrannt und zahlreiche Innenstädte geplündert und verwüstet werden, stellt sich die Frage, ob das Vokabular der Begleiterscheinung der Dimension solcher Ereignisse noch gerecht wird. Die Wahl der Perspektive entscheidet schließlich darüber, ob der Leser zunächst an Schüler mit berechtigten Forderungen denkt oder an Gewalttäter, die öffentliche Gebäude stürmen und Geschäfte verwüsten.

So gar nicht von dieser Welt ist die Berichterstattung des Deutschlandfunks. Frankreich-Korrespondent Stephan Detjen bezeichnete die Bilder brennender Häuser und verwüsteter Innenstädte als „Zündstoff für die radikalen Kräfte“. In der anschließenden Einordnung geht es um die politische Polarisierung zwischen dem extrem rechten und dem radikal linken Lager. Der Deutschlandfunk erläutert, rechte und extrem rechte Politiker stellten die Proteste als Bewegung eines gewalttätigen linken Mobs dar. Doch zugleich wird ausführlich beschrieben, welche sozialen und wirtschaftlichen Gründe die Menschen auf die Straße treiben und wie die Proteste den französischen Präsidentschaftswahlkampf beeinflussen könnten. Die französische Regierung selbst macht die Ultralinke für einen erheblichen Teil der Gewalt verantwortlich. In der deutschen politischen Einordnung erscheint die Frage nach den gewalttätigen linken Gruppen jedoch schnell als Bestandteil eines gefährlichen rechten Deutungskampfes.

Auch die Tagesschau liefert ein aufschlussreiches Beispiel dafür, wie hartnäckig sich die ursprüngliche Erzählung hält. Am 17. Oktober wurde in der Berichterstattung noch ausführlich auf die friedlichen Schülerdemonstrationen verwiesen. Ein WDR-Korrespondent erklärte, die Proteste seien nicht eindeutig politisch inspiriert. Inzwischen zeigte die ARD allerdings auch Bildstrecken mit brennenden Gebäuden und verwüsteten Innenstädten, berichtete über die hohe Zahl verletzter Einsatzkräfte und dokumentierte die Plünderungen. Die Gewalt wurde also keineswegs vollständig verschwiegen. Die entscheidende Frage betrifft die redaktionelle Gewichtung: Wie lange bleibt eine Bewegung, die inzwischen durch organisierte Straßenschlachten und schwerste Angriffe auf öffentliche Einrichtungen geprägt wird, in der Darstellung vor allem eine Jugendbewegung, deren berechtigte Forderungen bedauerlicherweise von Gewalt überschattet werden? Und warum wird nicht mit vergleichbarer Intensität untersucht, wer die Ausschreitungen organisiert, welche Gruppen sich daran beteiligen und welche politischen Netzwerke ihnen Rückhalt geben?

Wenn der Gewalttäter im medialen Nebel verschwindet

Besonders bezeichnend ist der Umgang mit den Tätern selbst. Immer wieder ist von Jugendlichen, Demonstrierenden, Teilnehmern oder Randalierern die Rede, während die politischen Hintergründe der Angriffe deutlich seltener im Mittelpunkt stehen. Natürlich gibt es zwischen friedlichen Demonstranten und gewaltbereiten Gruppen erhebliche Unterschiede. Doch gerade diese Unterschiede verlangen eine präzise Beschreibung der Täter und ihrer Organisationsstrukturen. Frankreichs Innenminister hat sich damit bemerkenswert deutlich beschäftigt. Die deutsche Berichterstattung verharrt dagegen häufig bei den ursprünglichen Anliegen einer Bewegung, die sich inzwischen mit ganz anderen Akteuren konfrontiert sieht. Dadurch entsteht der Eindruck, die Zerstörung sei gleichsam aus den gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen. Die konkrete Verantwortung derjenigen, die Gebäude anzünden und Polizeibeamte angreifen, gerät gegenüber der Erklärung sozialer Ursachen ins Hintertreffen.

Der journalistische Umgang mit Gewalt und politischer Radikalität ist dabei keineswegs immer von derselben Nachsicht geprägt. Schon bei deutlich weniger dramatischen Ereignissen aus dem rechten politischen Spektrum wird regelmäßig und mit großer Ausführlichkeit nach ideologischen Hintergründen, Netzwerken, politischen Verantwortlichkeiten und gesellschaftlichen Konsequenzen gefragt. Eine derart gründliche Beschäftigung mit den Strukturen gewaltbereiter linker Gruppen wäre gerade angesichts der französischen Vorgänge angebracht. Die politische Zugehörigkeit der Täter gehört ebenso zur Berichterstattung wie ihre konkrete Tatbeteiligung. Wenn dieselben Maßstäbe nicht konsequent angelegt werden, entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass die politische Einordnung darüber entscheidet, wie viel Erklärung und wie viel moralische Verurteilung eine Gewalttat erhält.

Hinzu kommt eine weitere politische Dimension, die auch in Frankreich selbst für zunehmende Auseinandersetzungen sorgt. Die Partei La France insoumise unter Jean-Luc Mélenchon hat sich frühzeitig mit den Protestierenden solidarisiert, während die Regierung der radikalen Linken eine wesentliche Verantwortung für die Eskalation zuschreibt. Mélenchon wiederum machte die Polizeistrategie für die Ausschreitungen mitverantwortlich. Der Streit betrifft damit unmittelbar die Verantwortung politischer Kräfte, die eine gesellschaftliche Revolte unterstützen und zugleich mit der Gewalt auf der Straße konfrontiert werden. Es wäre Aufgabe der Berichterstattung, diese Widersprüche offenzulegen und die Beteiligung organisierter Gewaltgruppen ebenso konsequent aufzuklären wie das Verhalten der Sicherheitskräfte. Wer dagegen die politische Rechte vor allem als Nutznießer der Eskalation beschreibt, ohne den möglichen Einfluss linksextremer Netzwerke mit derselben Intensität zu untersuchen, verschiebt die Prioritäten einer solchen Aufklärung.

Inzwischen gibt es allerdings auch in ARD und ZDF deutlich ausführlichere Dokumentationen des verheerenden Wochenendes. Das heute journal berichtete am Sonntagabend über das brennende Rathaus von Limoges und die gewaltige Zahl verletzter Einsatzkräfte. Die Tagesschau veröffentlichte eine eigene Bildstrecke mit den Zerstörungen und berichtete ausführlich über die Plünderungen. Gerade diese Beiträge zeigen, dass die deutschen Öffentlich-Rechtlichen sehr wohl in der Lage sind, das tatsächliche Ausmaß der Gewalt sichtbar zu machen. Umso auffälliger bleibt der Unterschied zu jenen politischen Einordnungen, die noch immer vor allem die Motive friedlicher Demonstranten, die gesellschaftliche Unzufriedenheit und die Gefahr eines Erstarkens der Rechten behandeln. Der Zuschauer bekommt die Verwüstung vorgeführt und anschließend häufig eine Erklärung angeboten, in der die ursprünglichen sozialen Protestanliegen den größten Raum einnehmen.

Die heftigen Reaktionen auf den SPIEGEL-Beitrag dokumentieren, wie sehr dieser Umgang mit politischen und gesellschaftlichen Krisen inzwischen selbst zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen geworden ist. Die Menschen verfügen heute über unmittelbaren Zugang zu Aufnahmen aus französischen Städten, zu Stellungnahmen der Behörden und zu Berichten ausländischer Medien. Eine redaktionelle Einordnung lässt sich deshalb innerhalb weniger Minuten mit anderen Quellen vergleichen. Wer dann ausgerechnet die Frage nach der Zusammensetzung der Gewaltgruppen zum Gegenstand einer moralischen Anklage macht, muss damit rechnen, dass das Publikum diese Gewissheit nicht mehr teilt. Die Empörung über den SPIEGEL erklärt sich auch aus diesem veränderten Verhältnis zwischen Redaktionen und Lesern.

Am Ende steht ein Befund, der für den deutschen Journalismus weit über die Ausschreitungen in Frankreich hinausreicht. Die traditionellen Medien verlieren ihre Glaubwürdigkeit gerade dort, wo sie sich weigern, zwischen der Berichterstattung über politische Ereignisse und der Verteidigung des eigenen gesellschaftspolitischen Weltbildes zu unterscheiden. Die brennenden Rathäuser von Frankreich lassen sich nicht mit journalistischen Formulierungen löschen, und die Täter werden nicht dadurch weniger gewalttätig, dass ihre Motive möglichst lange im Zusammenhang sozialer Missstände erläutert werden. Während französische Städte noch die Schäden einer beispiellosen Zerstörungsorgie erfassen, wird in Deutschland darüber gestritten, ob die Frage nach der Herkunft der Randalierer überhaupt gestellt werden darf. Die eigentliche journalistische Bankrotterklärung besteht darin, dass eine Redaktion lieber das Publikum über die Grenzen zulässiger Erkenntnis belehrt, als selbst ergebnisoffen nach Antworten zu suchen.

Mittlerweile ist die Randale längst nicht mehr auf Frankreich beschränkt. Und es sind nicht nur die deutschen Medien, die die Dimension nicht begreifen wollen. Wir sehen einen Angriff auf Europa und seine Grundlagen, aber Politik und Medien beweisen, dass sie an Europa nicht glauben. Weil sie, wie uns ausgerechnet Amerikaner belehren, gar nicht mehr wissen, dass Europa auf den Schultern von Riesen steht?
J. D. Vance und zuletzt vor allem der amerikanische Außenminister Marco Rubio haben wieder und wieder davor gewarnt, das gewaltige europäische Erbe zu verschleudern. Doch wir werfen es mit beiden Händen weg.

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Kommentare ( 5 )

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Haba Orwell
13 Minuten her

> Die brennenden Rathäuser von Frankreich lassen sich nicht mit journalistischen Formulierungen löschen, und die Täter werden nicht dadurch weniger gewalttätig, dass ihre Motive möglichst lange im Zusammenhang sozialer Missstände erläutert werden.

Ich erinnere mich noch an die Zeiten, in den totalitäre Obrigkeiten Demos gegen Missstände wie Teufel das Weihwasser fürchteten. Wenn wir diese Erklärung akzeptieren – bedeutet es nicht, dass aktueller Kurs schleunigst geändert werden muss?

TomK11
14 Minuten her

Man sollte vielleicht mal thematisieren, welche fatale Rolle die Press bei der Machtergreifung der NSDAP spielte. Wenn ich mir den Vergleich mit Heute anschauen, tauchen da fatale Ähnlichkeiten auf.

Haba Orwell
24 Minuten her

> „Rechte Ideologen behaupten einen Zusammenhang zwischen dem Krawall vom Wochenende und der Abstammung vieler Randalierer. Das ist eine rassistische Lüge, die das französische Versagen verschleiert.“

Gerne kann doch der „Spiegel“ das französische Versagen entschleiern – etwa mit CO2-Voodoo, was auch Frankreich deindustrialisierte und ruinierte. Dann all die Milliarden, die ganz Westeuropa nach Kiew schickt und die daheim fehlen.

Jan Usko
25 Minuten her

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob nun die Realität der größte Feind des woken Journaillismus ist oder nicht doch die Wirklichkeit…

Haba Orwell
28 Minuten her

> beschäftigen sich Teile des deutschen Journalismus weiterhin bevorzugt mit der Frage, wie man aus dieser Gewaltexplosion eine sozialpolitisch verständliche Protestbewegung macht.

Ähnliche Politik wie in Schland mit der Verarmung bringt Frankreich zum Explodieren – inwiefern sollte diese Erzählung für Macron und dortige „Eliten“ günstiger sein?