Tausende Bahnmitarbeiter und Reisende als Gewaltopfer – jetzt will die DB mit einem Alkoholverbot die Sicherheit wieder verbessern: „Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch. Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen“, sagt Bahnchefin Evelyn Palla. Die Polizeigewerkschaft hält das Verbot für kaum umsetzbar.
picture alliance/dpa | Christian Charisius
Die Maßnahme der Deutschen Bahn ist eine direkte Reaktion auf den dramatischen Anstieg der Gewaltkriminalität an Bahnhöfen und in Zügen. Laut Bundespolizei wurden allein im Jahr 2025 mehr als 27.800 Gewaltdelikte im Bahnbereich registriert – ein erschütternder Rekordwert. Dazu zählen Körperverletzungen, Bedrohungen, Raubdelikte und andere Gewalttaten.
Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung bei Angriffen auf Bahnmitarbeiter: Die Deutsche Bahn verzeichnete 2025 mehr als 3.000 körperliche Übergriffe auf ihr Personal, das sind mehr als doppelt so viele wie 2014 (damals 1.400 Fälle). Die Zahl der gewalttätigen Angriffe gegen Bahnangestellte stieg von 2.412 im Jahr 2024 auf 2.689 im Jahr 2025. Hinzu kamen mehr als 980 Messerdelikte und 2.200 Sexualverbrechen.
Künftig ist der Konsum von Bier, Wein, Schnaps oder anderen alkoholischen Getränken auf Bahnsteigen, in Bahnhofshallen und anderen öffentlichen Bereichen außerhalb der Gastronomie bundesweit untersagt. Die flächendeckende Umsetzung soll bis zum 15. Oktober 2026 abgeschlossen sein, berichtet dazu die BILD. Bisher galt ein solches Verbot vor allem an großen Knotenpunkten wie Frankfurt, Hamburg oder Köln. Nun wird dieses Alkoholverbot über das Hausrecht des Staatskonzerns auf das gesamte Netz ausgeweitet. Die lokalen Hausordnungen werden in den kommenden Wochen in Abstimmung mit Kommunen und Behörden angepasst.
Kein Alkoholverbot in den Zügen
Die Einhaltung des Verbots sollen die DB-Sicherheitskräfte und die Bundespolizei überwachen. Wer mit Alkohol erwischt wird, muss mit einem sofortigen Platzverweis rechnen, bei wiederholten Verstößen droht ein dauerhaftes Hausverbot. Ein generelles Alkoholverbot in den Zügen selbst gibt es weiterhin nicht.
Ein positives Beispiel für diese Maßnahme ist der Hamburger Hauptbahnhof: Dort gilt das Alkoholkonsumverbot seit April 2024. Erste Bilanzen zeigen: Die Zahl der Konflikte und Auseinandersetzungen ging deutlich zurück, das Sicherheitsgefühl der Reisenden verbesserte sich und der Reinigungsaufwand sank, weil weniger Müll durch weggeworfene Flaschen und Verpackungen anfiel. Die Deutsche Bahn erhofft sich von der bundesweiten Ausweitung ähnliche Effekte.
Neben dem Alkoholverbot setzt die Deutsche Bahn auf weitere Maßnahmen wie die Ausweitung des Einsatzes von Bodycams bei Mitarbeitern mit Kundenkontakt und verstärkte Videoüberwachung an besonders belasteten Stationen. Die Bahn betont, dass der Schutz von Personal und Fahrgästen oberste Priorität habe. Gleichzeitig fordern Gewerkschaften und Experten stärkere Polizeipräsenz sowie soziale Präventionsmaßnahmen, um die Ursachen der Gewalt langfristig zu bekämpfen.
Polizeigewerkschaft hält Alkoholverbot für kaum umsetzbar
Ein konsequentes Alkoholverbot an Bahnhöfen ist mit dem derzeitigen Personalstand der Bundespolizei offenbar kaum realistisch laut Gewerkschaft der Polizei (GdP). „Wer soll es kontrollieren? Wir haben Überstunden, wir haben Krankheitssituationen der Polizei. Wir haben ein Personaldefizit bei der Polizei“, sagte Alexander Poitz, stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP den Sendern RTL und ntv. Die Bundespolizei sei zudem bei Großveranstaltungen und Grenzkontrollen gebunden.
Poitz fordert, ein Verbot müsse zwingend auch in den Zügen gelten. „Es macht keinen Sinn, an den Bahnhöfen ein Alkoholverbot umzusetzen und dann aber in der Bahn selbst Alkohol konsumieren zu dürfen“, sagte der GdP-Vize. Angesichts der Gewaltexzesse sei die Forderung grundsätzlich aus seiner Sicht gerechtfertigt, doch ohne zusätzliches Personal bleibe sie schwer durchzusetzen: „Ich glaube, konsequent zu kontrollieren und eine hundertprozentige Entfernung des Alkohols von Bahnhöfen und Zügen wird nicht möglich sein.“



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Herrlich diese Idee. Wenn ich mit der Bahn mal kurz über die Grenze fahre um Alkohol zum Normalpreis zu erstehen, macht man sich strafbar. Ab wann ist dann Tabak verboten? Wie sieht es bei Heilmitteln aus, die häufig Alkohol enthalten?
Spinnt man das weiter dann kommt die Bahn bestimmt auf die Idee Frauen das fahren mit der Bahn zu verbieten um die Sexdelikte zu verhindern. Sollte sich das positiv auswirken dürfen auch keine Männer mehr mit der Bahn fahren um nicht Opfer eines Messermannes zu werden.
Denen fehlt echt der Nürnberger Trichter.
Das wird sicher helfen, genau so, wie die Messerfreie Zonen. Nur Kosmetik, damit der Depp glaubt, man macht was dagegen.
Heißt das, das man in der Messerverbotszone am BHF nun auch nicht mehr bechern darf?
Es ist so so lächerlich. Man muss Polit Clown in schwarzrotgrün sein oder hochdotierter Manager um an solchen symptomatischen Schwachsinn zu glauben.
Die Ursachen für all diese Probleme wurden von oben genannten Clowns hierher geschleppt.
Alkoholverbot am Bahnhof. Das wird´s richten.
In Trier werden sie dann vielleicht jetzt auch die Neuanpflanzung von Ligusterhecken unter Strafe stellen, weil sich immer wieder Messermänner oder andere Schutzsuchende dort verstecken, die im Schutze der Dunkelheit auf ungeschützte Frauen lauern, um mit ihnen für Nachwuchs zu sorgen, ob die wollen oder nicht. Eine Sonderform der Leihmutterschaft.
Die bestehenden Ligusterhecken werden sodann als Messerverbotszonen ausgewiesen und mit Warnhinweisen versehen: Eltern haften mit ihren Kindern.
Es mir unbegreiflich wieso es keinerlei Schranken an deutschen Bahnhöfen gibt. Singapur, UK, Thailand, Kanada. Überall darf man die Bahnsteige nur mit gültigen Tickets betreten. In UK gibt’s zwar trotz der Gitter Gewalt an Bahnhöfen, aber nicht in diesem Ausmaß.
Um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, könnte auch ein Verbot sinnvoll sein, das den Zutritt zu allen Bahnhöfen verbietet.
Och wie schade, dann fällt dieser Beförderungsweg für mich flach – nüchtern ist dieses Stadtbild nämlich nicht mehr zu ertragen.
Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit auf unseren Bahnhöfen und in unseren Zügen.
Nur in Bahnhöfen und Zügen?
Wir wollen mehr Ordnung und Sicherheit in unserem Land.
Gleichzeitig fordern Gewerkschaften und Experten stärkere Polizeipräsenz sowie soziale Präventionsmaßnahmen, um die Ursachen der Gewalt langfristig zu bekämpfen.
Abgehen von „langfristig“, es ist Aufgabe der Politik sofort zu handeln. Worthülsen ( stärkere Polizeipräsenz sowie soziale Präventionsmaßnahmen) sind unbehelflich
Die Nachfolge Spahn scheint wichtiger zu sein.
Schämt Euch.
Seit Wochen muss man einen enormen Anstieg an Gewalttaten von Moslems feststellen. Es schein, als ob die im Freitagsgebet dazu angehalten werden. So viel Gewalt hatten wir schon lange nicht mehr. Die Staatspropaganda und geschmierten Hilfsmedien blenden das einfach aus. Ich hoffe sehr, dass die Deutschen langsam erkennen, was die Regierungen, es sind ja immer die selben Täter, nur in anderen Rollen, uns angetan haben und nun nicht weiterwissen. Der Herbst wird ein Herbst, den wir lange nicht vergessen werden. Der Islam und die Linksextremen suchen nun die Konfrontation, die endgültige Klärung. Diese Chance zur Klärung sollten wir uns nicht… Mehr