Weil er Leute vom fahrenden Volk in Gelsenkirchen-Ückendorf gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Enxhi Seli-Zacharias zum Saubermachen aufrief, hat die regierende Viererkoalition den AfD-Politiker Norbert Emmerich als Zweiten Bürgermeister abgewählt. Statt Probleme zu sehen und anzugehen, setzen die etablierten Parteien auf politische Ausgrenzung.
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Die Altparteien haben es gegeben und nun auch wieder genommen. Für Norbert Emmerich ist es kein Drama, dass er nicht mehr Zweiter Bürgermeister in Gelsenkirchen ist. Dem WDR sagte Emmerich in einer ersten Reaktion: „Wir sind in einer Demokratie und da zählt immer die Mehrheit. Und die Mehrheit hat mich heute abgewählt und dann ist das halt so.“ Emmerich hat offenbar im Sinn, dass sich Mehrheiten auch ändern können. In Gelsenkirchen hatten CDU, SPD, FDP und Grüne nur dank ihrer Vierparteienkoalition die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit gegen Emmerich.
Andere sprechen davon, dass „ein Fehler behoben“ wurde, so der SPD-Fraktionschef im Rat Dominic Schneider. Anscheinend hatte man Emmerich nur aus Versehen oder irgendwie gegen den eigenen Willen zum Bürgermeister gewählt. Neben der SPD haben sich auch Grüne und FDP die Abwahl ans Revers geheftet. Aber auch die CDU hatte die Abwahl beantragt. Die freut sich offenbar nur etwas weniger öffentlich über ihren Erfolg.
Viele AfD-Anhänger werden enttäuscht sein. Denn die Bürgermeisterposten werden zunächst nach Proporz vergeben. Es geht also nicht darum, die Mehrheit, sondern einen gewissen Stimmenanteil zu haben. In Gelsenkirchen hat man diesen Konsens nun verlassen. Die politische Stimmung ist damit antagonistischer geworden. Und das dürften wiederum viele begrüßen, denn es macht die Wahl der Bürger klarer.
Keine Berührungsängste – Rassismus war nicht erkennbar
Was war vorausgegangen? Emmerich war zusammen mit der Landtagsabgeordneten Enxhi Seli-Zacharias in einem Video aufgetreten, in dem sie „Kinder vom fahrenden Volk“, aber auch erwachsene Frauen und Männer, zum Saubermachen auf den Straßen von Gelsenkirchen-Ückendorf aufforderten (TE berichtete). Der Stadtteil ist seit langem für Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien bekannt. Es geht um Roma und Sinti, die man in Spanien auch Gitanos nennt. Die Stadt selbst spricht von einer „großen Herausforderung“. Laut Welt haben Duisburg, Dortmund, Hagen und Gelsenkirchen im vergangenen Jahr 1181 EU-Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien Sozialleistungen gestrichen und sie zur Ausreise verpflichtet.
So waren zwei AfD-Politiker den Problemen auf der Straße, aber auch den Menschen in Gelsenkirchen viel näher als irgendeiner der SPD-, FDP- oder Grünen-Hanseln, die sich nun als Bessermenschen hervortun.
Besonders informativ zu den neueren Entwicklungen ist der Artikel des gebührenfinanzierten Deutschlandfunks in einfacher Sprache (nachrichten leicht). In der Einleitung heißt es: „Gelsenkirchen ist eine Stadt im Ruhr-Gebiet. Dort war ein Politiker von der Partei AfD 2. Bürger-Meister. Er heißt Norbert Emmerich. Emmerich hat ein rassistisches Video gedreht. Jetzt ist er als Bürger-Meister abgewählt worden.“
Man erfährt, dass die Minderheit der Sinti und Roma „in vielen Ländern diskriminiert“ werde. Aber das soll nicht in Deutschland passieren. „Einige von den Sinti und Roma haben gesagt: Die AfD-Politiker haben uns eingeschüchtert.“ Und: „Politiker von den Parteien SPD, FDP und Grüne sagen: Das Video war menschen-verachtend.“ Diese Sprache ist rechtschreibungsverachtend.
Dazu gibt es einige Wörterbucheinträge. „Rassismus“ soll demnach bedeuten, dass „jemand gegen Menschen aus bestimmten Ländern oder mit einer bestimmten Hautfarbe ist“. Das aber ließ sich in dem Video gar nicht erleben. Emmerich und Seli-Zacharias haben sich viel eher darum bemüht, den Roma und Sinti im Video hiesige Sitten und Gebräuche nahezubringen. Sie haben sich sozusagen als Integrationshelfer betätigt.
Keine Ruhrpott-Besonderheit
Das Problem ist dabei alles andere als eine Gelsenkirchener oder auch nur deutsche Besonderheit.
— Concerned Citizen (@BGatesIsaPyscho) June 18, 2026
In Großbritannien gibt es schon indisch-pakistanische Zustände: ganze Flüsse sind vermüllt.
Die deutsche Parteienlandschaft bleibt in einem Schuldkomplex gefangen. Umgehend tauchen Begriffe wie Diskriminierung, Antiziganismus und Rassismus auf – dabei ging es doch nur um Ordnung und Integration. Niemand sagte ein böses oder gar rassistisches Wort. Aber die Sinti und Roma haben angeblich nur aus Einschüchterung mitgemacht.
Der Viererbande ist das egal
Tatsächlich scheint den anderen Parteien CDU, SPD, FDP und den Grünen die öffentliche Lage in Gelsenkirchen und anderswo in Deutschland herzlich egal zu sein. Viel Raum nimmt in ihrem Denken anscheinend der besagte Schuldkomplex ein. Aber in Wahrheit wird der immer nur dann hervorgeholt, wenn es um die AfD geht, den neuen Konkurrenten im Parteiensystem. Um den zu diskreditieren, reicht es noch aus. Aber eine wirkliche Distanzierung von eigenen, tief inhalierten Stereotypen zu Roma und Sinti gibt es bei den etablierten Parteien nicht. Man ignoriert die zugewanderten Rotationseuropäer lieber nach Kräften. Vor allem geht es ihnen nicht um die von ihnen regierten Städte, die zunehmend schlechter aussehen.



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Wie kann ein Bürgermeister von Parteien abgewählt werden, wenn er von den Bürgern gewählt wurde? Demokratieverachtung pur.
Auch hier wird es nicht offen genug angesprochen: Diskriminierung, Antiziganismus und Rassismus hatten und haben offensichtlich einen Sinn! Man muss sich doch bspw. nur mal Südafrika ansehen: unter Apartheid war das Land sauber, ordentlich und relativ sicher. Es gab ca. 250 Morde im Jahr. Jetzt: es versinkt im dreck und es gibt 25.000 Morde im Jahr. Im TV sieht man immer nur Filme über die bösen rassistischen Weißen, die die armen Schwarzen unterdrücken. Aber offensichtlich hatte das ja einen Grund. Denn überall auf der Welt, wo der weiße Mann aufhört rassistisch zu sein, kommt am Ende das gleiche raus. Chaos,… Mehr
Warum bekommen diese Herrschaften hier eigentlich überhaupt finanzielle Unterstützung? Laut EU-Recht gilt die Reisefreiheit ausschliesslich bei kurzfristigen Aufenthalten, wie z.B. bei Urlaub oder Besuchen, sowie zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit. Sie entbindet auch nicht von der Verpflichtung, sich an geltende Gesetze und Regeln zu halten. Bei Verstößen ist ein (dauerhafter) Landesverweis durchaus möglich. Warum wird davon so wenig Gebrauch gemacht?
Insofern es Tiere und Pflanzen anbelangt, so ist man sich einig „invasive Arten“ zu bekämpfen und den Erwerb, den Vertrieb und das Aussetzen mit bis zu 50’000 Euro Strafe oder sogar Gefängnis zu bestrafen. Wenn man aber als Politiker die Zuwanderung von Millionen kulturell und religiös invasiven Menschen aus aller Welt fördert, welche aus dem Gastland eine Müllhalde und der Gesellschaft eine gewalttätige und im Niedergang befindliche Ansammlung beliebig zusammengepferchter Menschen macht, soll man diese Frechheit von diesen Wichsern (ich spreche hier von den Politikern, nicht den invasiven Arten, denn wir brauchen uns nur ihre Herkunftsländer anzuschauen, um zu wissen,… Mehr
Genau der gleiche Gedanke kommt mir jedesmal wenn ich etwas über invasive Arten bei Pflanzen und Tieren lese.
Und der Vergleich löst bei mir ebenso jedesmal Wutgefühle aus.
Ihren Kommentar kann ich nur unterstreichen.
Es ist wie bei des Kaisers neuen Kleidern. Alle wissen vom Dreck, aber keiner sieht ihn. Wer behauptet Dreck zu sehen, wird wegen Majestätsbeleidigung verurteilt.Das wär mal was den Mann anzuklagen weil er den Dreck sieht, denn der Hinweis auf den Dreck erschwert dem OB die Arbeit und schädigt sein Ansehen.
Der Müllfluss in GB lässt sich nur mit Deckung durch die Behörden darstellen … somit wohl Mittäter in den Amtsstuben
Zum AfD Video: die Vermüllung der Innenstädte lässt sich wohl nur mit Deckung der Verursacher aus dem Amtsstuben heraus erklären … wohl wegen Karriere und so …
Beides dennoch kriminell, oder ?
„Man erfährt, dass die Minderheit der Sinti und Roma „in vielen Ländern diskriminiert“ werde.“
Tja. Dann sollte sich diese Minderheit einmal fragen, warum das so ist. Egal, wohin ich gucke, verhält sich dieses „Volk“ unter aller Kanone. Ist frech, arrogant, faul, größtenteils im Sozialleistungsbezug, streckenweise auch kriminell (siehe Goman-Clan & Co.), will sich nicht anpassen und schon gar nicht integrieren.
Ein Volk wird nicht aus Jux und Dollerei „diskriminiert“. Man wird nur dann in diversen Ländern schlecht behandelt oder verfolgt, wenn man sich regelmäßiges Fehlverhalten erlaubt. Nicht ohne Grund sind sie damals aus Indien und Pakistan vertrieben worden.
Hier im Land der dummen Deutschen darf niemand die Wahrheit über aktuelle Zustände aussprechen.
Wer die Wahrheit ausspricht, wird dafür bestraft.
Das ist die Visitenkarte eines totalitären Systems
Soll Gelsenkirchen doch in der Migration und dem dazugehörigen Müll ersticken. Der Stadt geht es ja blendend, wie man weiß. Kein Mitleid. Man will es so.
Pyrrhus-Siege in Potemkinschen Kulissen. Sie sitzen schon im Loch, aber graben unentwegt weiter. Glauben sie, der Ausgang sei irgendwo dort unten?