Merz und Klingbeil und die stillen rotgrünroten Teilhaber verstärken den AfD-Trend nach oben mit ihrer Propaganda, die etwas anderes will, aber das Gegenteil erreicht.
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Die AfD (29 Prozent) bei INSA einen Prozentpunkt nach oben, die Union (22) einen nach unten, SPD, Grüne und SED-Die Linke tauschen ein bisschen, kommen aus ihrem Turm nicht raus. Ein Punkt ist nicht interpretierbar, aber regelmäßig einer, ist ein Trend. Läuft so einer, verstärkt er sich in sich selbst, wissen Kommunikations-Kundigen. Die in den Einheitsmeinungsmedien gehören nicht dazu.
Bei der hypothetischen Kanzlerdirektwahl zwischen Merz und Weidel würden 22 Prozent für Merz und 33 Prozent für Weidel stimmen. 36 Prozent sind für keinen der beiden. Aber: Weidel wollen 87 Prozent der AfD-Wähler, Merz nur 55 Prozent der Unionswähler.

Auf die Frage, ob die AfD an der Regierung beteiligt sein solle, sagen 21 Prozent, ja sie solle eine Regierung führen. 13 Prozent sagen, sie solle zumindest an einer Regierung beteiligt sein. Die CDU/ CSU wollen hingegen nur 17 Prozent führend in einer Regierung sehen. 26 Prozent denken, sie solle an einer Regierung beteiligt sein.

Welche Parteien die Befragten schon einmal bei einer Bundestagswahl gewählt haben und nie wieder wählen würden waren Mehrfachantworten möglich. Etwa jeder Fünfte nennt CDU/CSU (20 Prozent) und SPD (19 Prozent). 38 Prozent der jetzigen AfD-Wähler, sagen, sie hätten schon einmal die Union bei einer Bundestagswahl gewählt, würden das aber nie wieder tun. Weitere 32 Prozent der jetzigen AfD-Wähler sagen das über die SPD. Sehr viele aktuelle Wähler der AfD haben also früher schon einmal Union und/oder SPD gewählt.
Merz und Klingbeil und die stillen rotgrünroten Teilhaber verstärken den Trend mit ihrer Propaganda, die etwas anderes will, aber das Gegenteil erreicht.


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Eine verstärkte öffentliche Agitation gegen die AfD korreliert mit einem Anstieg der Wählerzustimmung für die AfD.
Je schärfer die polemische Abgrenzung ausfällt, desto mehr Wähler, SENSATIONELL❗
Wenn der Michel erstmal aus den Nachrichten erfährt wie die Rentenpläne (u. a. 48 -> 46%) aussehen, in den Medien wird darüber ja seltsamerweise kaum berichtet, wird es die AfD über die 30% katapultieren.
Artikel und Kommentare bringen unser Dilemma exakt auf den Punkt: Nur eine AfD-Alleinregierung mit weit über 50, besser noch 60% könnte die notwendigen, aber schmerzvollen Reformen jetzt durchführen. Das ist bundesweit m.E. noch illusorisch. Eine Fundamentalipposition und ein Verzicht auf eine wie auch immer geartete Kooperation mit CDU/CSU, wäre sie theoretisch möglich, würde für uns natürlich weitere Jahre der Stagnation bzw. des „Niedergangs“ (Jens Spahn) bedeuten und der AfD selbst von Wohlmeinenden den Vorwurf einbringen, ihrer staatspolitischen Verantwortung nicht gerecht zu werden. Was also tun…? (Noch nimmt die sog. „Brandmauer“ allen die Frage ab, aber wie lange noch?)
Den support von Frau Bas sollte man auch nicht verachten:
Ihrer Meinung nach, ist das deutsche Volk ja „einheitsbraun“
Interessant und bezeichnend: Bei der hypothetischen Kanzlerdirektwahl würden 22 Prozent für Merz stimmen, was sich ziemlich mit der gegenwärtigen Zustimmung für die Union deckt, während die 33 Prozent für eine Kanzlerin Weidel deutlich über der „Sonntagsfrage“ für die AfD von 27/28 % liegt.
Es sprechen sich also mehr Menschen für eine Kanzlerin Weidel aus, als ihre Partei wählen würden.
Sind das wahlweise Freunde von Blondinen, homosexueller Frauen oder ziehen sie in der Politik grundsätzlich Frauen vor Männern vor? Fragen über Fragen…
Ich denke Frau Weidel wird schlicht kompetenter eingeschätzt, was meines Erachtens auch nicht verwunderlich ist.
Frage an die Redaktion des wichtigen „alternativen Mediums“ Tichys Einblick: Was ist denn das für ein Satz?
Nach mindestens zehnmaligem lesen deuchte es, er soll wohl sagen:
„Ein Punkt ist nicht interpretierbar, aber eine regelmäßige Abfolge von vielen läßt einen ein Trend erkennen.“
Gott sei Dank gibt es die Brandmauer, die die AFD stärker macht und die Union schwächer. Nicht auszudenken, was mit der AFD passieren würde, wenn sie mit der sozialistischen Union koalieren würde. Die Union soll bitte den Weg in die Selbstauflösung weiter gehen.
Die WELT-Online titelt aktuell „Kampf gegen AfD sei „wohl schwieriger, als wir alle gedacht haben“, sagt Söder“
Was er eigentlich ausdrücken wollte: „Inkompetenz und Unfähigkeit der Regierung, Politik im Interesse der Wirtschaft und der Bürger zu machen, ist wohl größer, als wir gedacht haben“.
Der notwendige grundsätzliche Politikwechsel kann nur gelingen, wenn die AfD führende Regierungspartei ist.
Das kann auch vorübergehend mit einer Minderheitsregierung der Union funktionieren, vorausgesetzt sie ist bereit, AfD-Politik umzusetzen. Falls diese Bereitschaft fehlt bleiben nur Neuwahlen – oder schlimmstenfalls die Flucht in Krieg und Ausnahmezustand, sprich: Wahlverhinderung.
Es drohen womöglich schon ab Sommer turbulente Zeiten, Aufrüstungs- und Kriegsrhetorik sind unüberhörbar und die Vorbereitungen laufen. Man kann nur hoffen, dass bei den politisch und medial Verantwortlichen sich doch noch Vernunft und Verantwortung durchsetzen.
Die Frage nach der Koalition ist falsch. Erst Tribunale für Kriegstreiber und Corona Verbrecher, dann Ordnung in Justiz – alle politisierte Richte raus und alle Gesetzte und Veränderungen von GG, Staatsverträge mindestens zurück zu 2014 sollten aufgehoben werden. Dann sprechen wir über die Korruptionsverfahren gegen Ursula. Wenn das nicht möglich ist, braucht man keine Regierung mit AfD oder sonst mit jemanden, weil es sonst nicht möglich ist die bedeutende Reformen auszuführen. Anders gesehen muss man auch im klaren sein, dass wenn man nicht mindestens 60% der Bevölkerung hinter sich hat, kann man solche Pläne nicht ausführen. AfD hat solche Pläne… Mehr