Das ist der Stoff, der Herzen rührt: Der bekannte Virologe Hendrik Streeck meldet sich mit einer Nachricht, die sonst kaum vorkommt. keine verpatzte Reform, kein Streit, keine Krise, sondern große Freude über ein Kind mit dem Ehemann. Gibts auch eine Mutter?
picture alliance / Geisler-Fotopress | Frederic Kern
Der CDU-Abgeordnete und Virologe ist gemeinsam mit seinem Mann Vater geworden. Ein Sohn, geboren in den USA, wo nun noch Papiere zu regeln sind, bevor die neue Familie nach Deutschland zurückkehren kann. Die Medien reagieren erwartbar: viel „Babyglück“, viel Privates, viel Gefühl. Politik spielt in diesen Meldungen nur Statistenrolle, Streecks Ämter werden der Vollständigkeit halber erwähnt, aber nicht verhandelt.
Es ist die Art Nachricht, die zeigt, wie sehr auch der politische Betrieb nach Momenten des Unpolitischen lechzt – und wie schnell er sie in weiche Geschichten verwandelt, die niemandem wehtun. Das Kind wurde in den USA (Idaho) geboren; das Paar wartet dort noch auf die Ausstellung des Reisepasses, jubelt „Der Tagesspiegel“. Streeck bestätigte die Geburt selbst und sprach von großer Freude: Das Kind gebe seinem Leben „noch einmal einen neuen Sinn“, weiß t-online. Gerne freut man sich mit dem glücklichen Paar. Aber geht es nur um die zwei Männer? Gibt es vielleicht doch eine Frau – und ein Kind? Freuen die sich auch?
Die wahre Story liegt dahinter und geht unter: Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Auch für Politiker sollen früher Gesetze gegolten haben.
Rechtlich ist das über zwei Gesetze abgesichert: Zum einen verbietet das Embryonenschutzgesetz Ärzten, eine Schwangerschaft für eine Leihmutter herbeizuführen. Zum anderen untersagt das Adoptionsvermittlungsgesetz die Vermittlung von Leihmüttern. Wichtig ist die juristische Konsequenz: Als Mutter gilt in Deutschland immer die Frau, die das Kind geboren hat – unabhängig von genetischer Abstammung oder Verträgen. Nicht strafbar ist in der Regel das Verhalten der Wunscheltern selbst, weshalb viele Paare ins Ausland ausweichen. Das führt dann allerdings oft zu komplizierten Rechtsfragen bei Staatsbürgerschaft und Elternschaft nach der Rückkehr.
Der Politiker Streeck hat also ein sehr eigenwilliges Verständnis von Gesetzestreue. Die verlangt man vom Bürger, aber nicht von den Mächtigen. Und die beiden Männer demonstrieren ihr Glück. Keinerlei Rede ist von der Mutter, in der das Kind gewachsen ist und die es zur Welt gebracht hat. Kinder werden zur Ware, Frauen zur mehrfach genutzten Gebärmaschine. Brauchen wir nur noch Väter, aber Frauen nur noch als Bio-Reaktoren? Sind Kinder beliebig bestellbar? Gibt es irgendeine Beziehung zwischen Mutter und Kind, oder ist Frau nur noch eine Reproduktionsfabrik? Das sind Fragen, die in einem sensationellen Buch behandelt werden.
In „Wo bist du, Mama“ erzählt Olivia Maurel ihre Lebensgeschichte. Eine glamouröse Kindheit, dann Alkohol, Drogen, Suizidversuch. Heilung beginnt, als sie die Lebenslüge entlarvt, die am Anfang ihrer Existenz stand: Olivia wurde von ihren Eltern gekauft. Eine Wunde, die ihr ganzes Leben geprägt hat. Wir wiederholen die Besprechung des Buches von Anna Diouf:

Die Wahrheit über Leihmutterschaft
1991 wurde Olivia Maurel geboren, ausgetragen von einer Leihmutter. Anders als viele andere Betroffene hat sie Angst und Traumata überwunden und spricht offen über das, was Leihmutterschaft für ihr Leben bedeutet.
„Leihmutterschaft ist der Verkauf eines Kindes“, schreibt sie unumwunden. Sie selbst wurde auf diese Weise „zu einer Konsumware degradiert“.
Mit „Wo bist du, Mama“, liegen ihre Erinnerungen und ihr Plädoyer für die Abschaffung von Leihmutterschaft nun in deutscher Übersetzung vor. Ein kurzes, kompaktes Buch, erschütternd in seiner Einfachheit – und eine unverzichtbare Informationsquelle für jeden, der wissen möchte, was Leihmutterschaft bedeutet.
„In den meisten europäischen Ländern ist Leihmutterschaft verboten (…). Dieses Verbot hat nichts mit der ‚progressiven‘ oder ‚konservativen‘ Ausrichtung der jeweiligen Länder zu tun, sondern schlichtweg mit einem bestimmten Verständnis von Humanismus, mit dem Prinzip der Menschenwürde und dem gesunden Menschenverstand“, stellt Maurel klar. Die Atheistin und Feministin will deutlich machen: Hier geht es nicht um links oder rechts, religiös oder säkular. Der Kampf gegen Leihmutterschaft ist in ihren Augen eine humanitäre Verpflichtung.
Einerseits werden hier Fakten zum Leihmutterschafts-Business aufbereitet, andererseits dient Maurels eigenes Schicksal als Fallstudie, die eindrücklich zeigt, wie sich Daten und Fakten im persönlichen Erleben, im individuellen Schicksal manifestieren.
Geschicktes Marketing – und die Wahrheit dahinter
Leihmutterschaft ist eine recht junge Form der Nutzung von Reproduktionstechniken: Ende der 80er Jahre kam sie in den USA auf, die ältesten Kinder, die auf diese Weise auf die Welt kamen, sind heute um die vierzig Jahre alt.
Doch in Windeseile hat sich um die Fruchtbarkeit der Frau und das Kind als Handelsware ein milliardenschwerer globaler Markt entwickelt.
Ein Markt, der nach außen hin von „Reichen und Schönen“ repräsentiert wird, die eine glanzvolle heile Welt vorgaukeln: Mutterschaft ohne Mühen, ohne Wehen und ohne Dehnungsstreifen. Ein Kind auf Bestellung, in vielen Fällen nach Maß: Darf es ein Junge oder ein Mädchen sein? Blonde Haare? Helle Augen?
Leihmutterschaft verspricht, die biologischen Mechanismen zu besiegen: Mit 70 Jahren noch ein Kind? Ein Kind für ein Männerpaar, ohne dass eine lästige Frau dabei eine Rolle spielt? Kein Problem.
Leihmutterschaft ist vor allem ein Geschäft mit der Lüge. Denn natürlich spielt die Frau, deren Körper vermietet wird, eine Rolle. Dafür, dass ein Star wie Paris Hilton mit makelloser Figur als Mutter posieren kann, muss sich eine andere Frau zunächst monatelang einer Hormontherapie unterziehen, einen Knebelvertrag unterschreiben, der ihr nur 10 bis 15 Prozent des mit ihrem Körper erwirtschafteten Geldes zuspricht, dafür aber neun Monate lang ihr Leben strikt reglementiert – von der Teesorte, die sie trinken, bis zum Ort, an dem sie sich aufhalten darf; eine andere Frau muss das – wegen der zumeist notwendigen In-vitro-Fertilisation erhöhte – Risiko für Schwangerschaftskomplikationen und Fehlgeburten tragen, muss in den Wehen liegen, und dann das Kind, das sie geboren hat, unmittelbar nach der Geburt abgeben.
Durch die Komplizenschaft des Staates verschwindet diese Frau nicht nur aus dem Leben des Kindes, sondern auch aus der Geburtsurkunde.
Verschwunden, aber nicht vergessen
Es scheint, als sei sie nie da gewesen. Vermisst wird sie trotzdem. „Wo bist du, Mama“, ist ein Buch über diesen Verlust, über die Wunde, die ein Mensch sein Leben lang trägt, wenn ihm schon vor seiner Entstehung das Recht auf eine leibliche Mutter vertraglich entzogen wurde.
Nach der Lektüre bleiben dem Leser keine Illusionen über ein schmutziges Business. Maurel legt Wert darauf, nicht „die dunkle Seite“ der Leihmutterschaft zu offenbaren. Denn Leihmutterschaft hat ihrer Ansicht nach keine „helle“ Seite.
Was sich nach außen hin darstellt, ist eine Inszenierung, die Maurel am eigenen Leib zu spüren bekam:
Im Sommer zum Golfen nach Palm Beach, im Winter zum Skifahren in die französischen Alpen. Ein Leben zwischen Pool und Partys. Kindheit und Jugend in einem glamourösen Umfeld.
Doch hinter der Fassade lauert die Lüge, die Olivia Maurels Leben noch vor ihrer Entstehung geformt hat: Ihre Eltern haben sie gekauft, wie eines der vielen Luxusgüter, die sie umgeben.
Schon in ihrer Kindheit spürt Olivia Maurel, dass etwas nicht stimmt. Ihre Eltern belügen sie. Sie wird geplagt von Verlustängsten und dem Gefühl, dass etwas, jemand, fehlt. In ihrer Jugend bricht die Wunde auf, sie flüchtet sich in Alkohol, Drogen, chaotische Beziehungen, die belastet sind durch Bindungsprobleme; schließlich ein Suizidversuch, der das Tor öffnet zu therapeutischer Begleitung und Heilung.
Bereits Jahre bevor ein DNA-Test die Wahrheit belegt, weiß Maurel instinktiv, dass sie durch Leihmutterschaft geboren wurde. Die Wunde in ihr ist ein Beweis, der sich nicht verdrängen lässt. Maurel wird bewusst: Sie muss die Welt über Leihmutterschaft aufklären. Denn viele Opfer trauen sich nicht, zu sprechen. Maurel schildert den Loyalitätskonflikt, in dem sich die Betroffenen befinden: Sie verdanken ihr Leben dem Investment der Bestelleltern und fühlen sich ihnen verpflichtet. Und sie fürchten, nochmals verlassen zu werden, die Beziehung zu den Bestelleltern zu verlieren.
Die Stimme des Kindes
Maurel hat diesen Preis bezahlt. Gestützt von ihrer eigenen liebenden Familie, ihrem Ehemann, ihren Kindern und ihren Schwiegereltern, nimmt sie den erneuten Verlust in Kauf, um die Stimme derer zu sein, die stumm sind. Sie gehöre der ersten Generation von Leihmutterschaftskindern an, schreibt sie. Und sie wolle verhindern, dass es weitere gibt.
Ihr falle auf, „dass das Kind im langen Prozess der Leihmutterschaft vollkommen abwesend ist. Wir sprechen über die Rechte der Eltern, ihren unstillbaren Wunsch, aber was ist mit den Rechten des ungeborenen Kindes?“, fragt Maurel. Und schafft Abhilfe, indem sie selbst das Kind in den Mittelpunkt stellt.
Sie macht die Heuchelei und die Widersinnigkeit deutlich, dass immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über Bindung und vorgeburtliche Erfahrungen vorliegen, und dennoch behauptet wird, das Kind bekomme nichts mit und leide nicht unter dem Bindungsverlust.
Maurels Schilderungen machen betroffen. Sie geht das Risiko ein, persönlich zu sein, weil dies die einzige Möglichkeit ist, das Kind zu Wort kommen zu lassen, das im Leihmutterschaftsbusiness lediglich Produkt ist: bestellt, bezahlt, in Besitz genommen.
Das Business hinter den Hochglanzbildern
Während Maurel im ersten Teil des Buches ihre eigene Lebensgeschichte niederschreibt, handelt es sich beim zweiten Teil um eine kompakte Darstellung der Praxis Leihmutterschaft. Ideal, um sich zu informieren, und um Informationen zu dem Thema weiterzugeben.
Der Leser erfährt, wie die Verträge für Leihmütter aussehen und welche rechtlichen Risiken Leihmutterschaft für die Kinder birgt.
Wie Frauen zur Abtreibung gedrängt werden, weil die Bestelleltern sich umentscheiden, wie Kinder zurückgelassen werden, weil sie eine Behinderung haben, oder weil, wie in der Ukraine, ein Krieg ausbricht und hunderte Kinder nicht abgeholt werden können; wie Kinder von Pädophilen bestellt werden, die sich auf diese Weise ein Opfer frei Haus liefern lassen.
Maurel geht intensiv auf den sozialen Aspekt ein. Denn hier setzt das Marketing der Profiteure ein, die das Wesen der Leihmutterschaft uminterpretieren. Kein Geschäft, sondern eine Liebestat – bei der ganz zufällig nebenbei sehr viel Geld verdient wird.
Frauen ermöglichen anderen Menschen, ein Kind zu haben. Das ist doch selbstlos!
Das Machtgefälle
Dieses Narrativ demontiert Olivia Maurel gründlich: „Es ist doch kein Zufall, dass noch nie jemand einer wohlhabenden Frau begegnet ist, die die Rolle einer Leihmutter gespielt hätte.“
In den USA kann eine gutaussehende und erfolgreiche Studentin mit dem Verkauf ihrer Eizellen ein Jahr ihres Studiums finanzieren. Sie verkauft damit ihre Fruchtbarkeit – ausgerechnet in dem Alter, in dem sie selbst am problemlosesten schwanger werden könnte. Sie riskiert, später nicht mehr schwanger werden zu können, und setzt sich einer belastenden Hormontherapie aus.
Und doch werben Kliniken und Agenturen bewusst unter Studentinnen und gaukeln ihnen vor, dadurch unkompliziert an Geld zu kommen – und dabei etwas Gutes zu tun.
Maurel macht die Verknüpfung von Leihmutterschaft mit dem internationalen Menschenhandel deutlich. „Leihmütter sind arme, mittellose Frauen in Indien, Thailand, Nepal und Mexiko, wo der Markt boomt. Es gibt regelrechte Leihmutter-‚Farmen‘, insbesondere in den Ländern des globalen Südens, in denen Frauen bis zu neun Monate eingesperrt werden. (…) Die Reichen mieten die Körper der Armen.“
Das ist es, was sich hinter Agentur-Bildern von lächelnden Paaren mit einem fremden Säugling verbirgt: die Ausbeutung von Frauen und Kinderhandel. Ein Geschäft, das erschreckende Parallelen zu Sklaverei und Prostitution aufweist.
Erfolge im Kampf gegen Goliath
Der internationale Kampf gegen Leihmutterschaft zeitigt bereits erste Erfolge. Allerdings stemmt sich hier eine kleine Gruppe von Menschen ohne Lobby gegen einen milliardenschweren Betrieb, der umgehend in ein anderes Land abwandert, sobald an einem Ort Restriktionen erlassen werden; und gegen ein System aus euphemistischen Narrativen, die die Wirklichkeit verharmlosen.
Olivia Maurels Buch klärt schonungslos auf. Wer noch meint, dass hier doch lediglich kinderlose Paare ihrem Familienglück ein wenig nachhelfen, wird mit einer grausamen, schier unfassbaren Realität konfrontiert. Maurels Fazit ist klar: „Es gibt nur eine Lösung für die Leihmutterschaft“, schreibt sie: „Ihre weltweite Abschaffung“.
Olivia Maurel. Wo bist du, Mama? Die Wahrheit über Leihmutterschaft. Kolek Verlag, Paperback, 278 Seiten, Preis 18,00 €


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Nachtrag: Folgendes kann man bei Citizengo (Stiftung ,registriet in Spanien) lesen: …es ist eine unglaubliche Dreistigkeit von einem CDU-Bundestagsabgeordneten: Hendrik Streeck hat in den USA ein Baby gekauft. Zumindest deutet alles darauf hin, dass er und sein Mann Paul Zubeil das Kind gekauft haben. Denn während sich Streeck in der Presse für sein Vaterglück feiern lässt, erwähnt er mit keinem Wort eine Mutter. Eine Mutter muss es aber geben, sonst gäbe es das Baby nicht. Was Streeck erwähnt, und dieses Detail ist wichtig: Das Baby wurde in den USA geboren, konkret im Bundesstaat Idaho. Dort ist der Babyhandel namens Leihmutterschaft… Mehr
„Zwei Väter“ heißt es über dem Artikel. Das gibt es in Bezug auf dassselbe Kind nicht. Ebensowenig übrigens, aber zumeist kaum beachtet, wie zwei Mütter (Frau Weidel). Jedes Kind, egal von wem es betreut wird, hat genau einen Vater und eine Mutter. Und jedes Kind hat das natürliche Recht zu wissen, wer dieser Vater und wer diese Mutter ist.
Das arme Kind. Aber ich erinnere mich an einen „Fall“ in den USA: Dort hatte ein lesbisches Paar ebenfalls einen Kinderwunsch. Sie hielten sich für unglaublich liebevolle, privilegierte und Wohlhabende „Eltern“
Also: Anonyme Samenspende. Als das Kind geboren wurde der „Schock“: Das Kind war „b–ck“. Hatte also die „falsche“ Hautfarbe
Das wollten die Beiden natürlich nicht. Also Zurückgeben? Zur Adoption freigeben ? Sie gingen vor Gericht und bekamen NICHT Recht…
Das Arme Kind
nur weil das Geld vorhanden ist, nutzt man die Gesetze anderer Staaten aus. Noch dazu, wenn man dem deutschen Staat verpflichtet ist. Es warten noch viele Kinder in den Heimen die adoptiert werden möchten.
Die Untertanenmehrheit wird mit den Schultern zucken und zur Tagesordnung übergehen. Eine Gesellschaft, die zugunsten ihrer politischen Repräsentanz einen Paragrafen des StGB einseitig verschärft, wonach eine Beleidigung eines Politikers stärker bestraft wird als die eines normalen Bürgers, hat die Ebene grundgesetzlich verbriefter Rechtsstaatlichkeit schon lange verlassen. Kein Wunder, dass immer mehr Politclowns meinen, für sie gelte ein anderes Recht als für diejenigen, deren Angestellte sie sind. Der Rechtsstaat kommt zunehmend in eine existenzielle Krise, da der unausgesprochene Konsens, wonach sich die große Mehrheit an Recht und Gesetz hält, ins Wanken gerät. Ohne diesen Konsens der großen Mehrheit kann ein freiheitlicher… Mehr
„Leihmutterschaft ist der Verkauf eines Kindes“, schreibt sie unumwunden. Sie selbst wurde auf diese Weise „zu einer Konsumware degradiert“.
Und jetzt darf sich jeder Gedanken darüber machen wie es bei einer Adoption aussieht?
Wie immer, gibt es für beide Fälle gute und schlechte Beispiele im Leben.
Der Meinung von Olivia Maurel schließe ich mich vollständig an.
Auch wenn man Elternteile durch den Tod verliert, kann durch niemandem ersetzt werden.
Dann könnte ich mein Recht auf Kinder ja auch als Single geltend machen. Kohle und Zeit ist ausreichend vorhanden. Nur weil diese beiden Typen doppelt so viele sind wie ich… das kann doch wohl kein Argument sein. (Ironie off) 😉
Ob man es wahrhaben möchte, oder nicht, es ist gegen die Natur. Ich habe weder etwas gegen lesbische, oder homosexuelle Paare, was jedoch Fakt ist, dass aus solchen Partnerschaften keine Kinder hervorgehen können. Jeder Mensch hat sein persönliches Schicksal und dazu gehört bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, dass es unmöglich ist Kinder zu bekommen. Man kann im Leben nicht alles haben und genau hier liegt das kranke Denken dieser Leute. Das Kind hat neun Monate im Bauch der Mutter verbracht und diese gefühlt und geschmeckt und ist mit ihr eng verbunden. Stellt hier mal jemand die Frage, welches Trauma bei dem kleinen… Mehr
So ist es, danke!
Das stimme ich voll zu. Kinder dürfen nicht zur Ware werden. Und auf Bestellung darf es schon gar keine geben. Ein Baby gehört zur Mutter. Eine Adoption eines Kindes ab beinem bestimmten Alters, eines Waisenkindes oder aus einem Heim fände ich in Ordnung. Ein Baby oder Kleinkind sollte aber auf jeden Fall die Realität kennen, daß es von einer Frau und Mutter geboren und in Ihr entstanden und gewachsen ist. Daß eine Frau und ein Mann nötig ist, daß ein Kind entstehen kann, daß das natürlich ist und der Mensch nicht über der Natur steht. Geld darf in solchen Fällen… Mehr
Für welche Werte steht diese dem Nihilismus verfallene Union noch? Ich habe mich schon seit geraumer Zeit von dieser restlos verkommenen Partei abgewendet. Wer sie wählt und erst recht, wer Mitglied ist, lädt schwere Schuld auf sich.
Wir leben in einer Zeit der Bedürfnisbefriedigung. Da haben zwei biologische Männer das dringende Bedürfnis ein Kind groß ziehen zu wollen und da es auf normalem Weg nicht möglich ist, wird eben ein Kind gekauft. Wie bei jeder Ware ist der Preis Verhandlungssache und darüber ist natürlich Stillschweigen vereinbart. Natürlich muß es ein Neugeborenes sein, man will ja keine Stunde des Vater-Vater Glücks verpasssen. Einfach ein Kind aus einem der zahlosen Kinderheimen der Welt adoptieren, wie uncool. Herr Streeck ist jetzt 48 und sein Lebenspartner 50 also das absolut passende Alter um sich um ein Kind zu kümmern. Wenn das… Mehr
Nein, auch eine Adoption sollte man nicht machen dürfen. Ein Kind benötigt Mutter und Vater, nicht Vater und Vater, weil der männliche und weibliche Teil in der Erziehung wichtig ist.