Schon wieder in einem Jugendzentrum: Migranten sollen Mädchen vergewaltigt haben

Im niedersächsischen Gnarrenburg sollen drei Migranten eine 14-Jährige missbraucht haben, der Betreuer unternahm: nichts. Angeblich wegen Schweigepflicht. Der Fall erinnert an den von Berlin-Neukölln: wieder im Jugendzentrum, wieder Missbrauch eines Mädchens, wieder durch migrantische Jugendliche – und wieder nur zögerliches oder gar kein Handeln von Verantwortlichen.

picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
Jugendzentrum sollte Schutzraum sein, nicht so in Berlin-Neukölln vor Kurzem und aktuell im niedersächsischen Gnarrenburg (Symbolbild)

Naivität, Feigheit und ideologische Verblendung ergeben ein schreckliches Gemisch. Besonders schrecklich für die Allerschwächsten: junge Mädchen. Lieber überlassen diejenigen, die eigentlich in einem Jugendzentrum für den Schutz von Minderjährigen sorgen sollten, diese Mädchen gleichaltrigen Jungen, meist mit migrantischem Hintergrund, zu ihrem widerlichen Vergnügen, als das sie ihrer Ideologie der offenen Grenzen und den ihren Lügen von den “Schutzsuchenden” abschwören würden. Für sie sind diese zerstörten Seelen offenbar nur Kollateralschäden auf dem Weg ins bunte Paradies. Diese Mädchen werden auf dem links-woken Altar einer menschenverachtenden Ideologie gnadenlos geopfert. Der neueste Vergewaltigungsfall einer Minderjährigen zeigt, wie Ideologie und Verantwortungsflucht mutmaßliche Gewalt erst ermöglichen.

Wegsehen, beschwichtigen, verschweigen

Hier ist also wieder einer dieser Fälle, bei denen sich weniger die Tat selbst – so erschütternd sie ist – als vielmehr der Umgang damit ins Zentrum der Betrachtung drängt. Was sich im niedersächsischen Gnarrenburg zugetragen haben soll, folgt einem inzwischen nur allzu bekannten Muster: mutmaßliche Gewalt, ein verstörendes Video, eine betroffene Familie und ein Umfeld, das offenbar erst reagiert, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Eine Mutter entdeckt auf dem Smartphone ihrer 14-jährigen Tochter ein Video. Es zeigt, wie das Mädchen festgehalten wird. Später berichtet die Tochter per WhatsApp, drei Jugendliche hätten sich an ihr vergangen. Die mutmaßlichen Täter: ein 16-jähriger Holländer, ein 18-jähriger Iraner und ein 15-jähriger Syrer. Der Ort des Geschehens: ein Jugendzentrum, betrieben von Gemeinde und Kirche.

Doch nicht nur die Tat steht im Raum. Ebenso schwer wiegt das, was danach nicht geschah. Ein Betreuer, zugleich Diakon, will nichts bemerkt haben. Er habe nichts gehört und konnte deshalb, er wusste ja von nichts, nicht eingreifen. Nachdem er es wusste, sah er aber offenbar keinerlei Grund, Eltern und Polizei zu informieren. Stattdessen verweist er, Recht muss ja Recht bleiben, auf seine angebliche Schweigepflicht, obwohl diese nach Einschätzung von Experten bei Straftaten nicht greift. Die Polizei wird erst aktiv, nachdem die Mutter das Video entdeckt.

Auch das Video selbst entwickelt eine Dynamik, die den Fall weiter zuspitzt: Es soll sich rasch im Ort verbreitet haben. Das Opfer erfährt davon erst später und zieht sich aus Angst zunehmend zurück. Das Mädchen beschreibt, dass sie im Freibad darauf angesprochen wurde und dass „wohl schon öfter etwas passiert“ sei.

Die Staatsanwaltschaft Stade hat das Verfahren übernommen, mit höchster Priorität. Ergebnisse werden deshalb frühestens in zwei Monaten erwartet.

Doch die Mutter erhebt noch einen weiteren Vorwurf. Der Bürgermeister sei darüber informiert gewesen, dass sich junge Migranten im Jugendzentrum häufiger zu solchen Taten verabredet hätten. Hilfe habe sie weder von Gemeinde noch von Kirche oder Behörden erhalten.

Währenddessen werden im Jugendzentrum lediglich die Türen des betreffenden Raumes ausgehängt, eine Maßnahme, die eher symbolisch wirkt als aufklärend. Oder sollen andere bei den Vergewaltigungen noch einfacher und ungestörter zusehen können?

Der Fall erinnert nicht zufällig an ähnliche Vorwürfe aus Berlin-Neukölln. Wieder geht es um ein Jugendzentrum, wieder um mutmaßliche sexuelle Gewalt, wieder um migrantische Jugendliche und wieder um zögerliches Handeln von Verantwortlichen. Und die immer wiederkehrende Frage: Warum wird erst gehandelt, wenn der öffentliche Druck steigt?

Während die Zeitungen und die von staatlichen Zuwendungen alimentierten Schauspieler über eine “virtuelle Vergewaltigung” ihrer Kollegin in Rage geraten und Protestbriefe veröffentlichen – die natürlich nichts anderes als Selbstpromotion sind – haben sie für die Opfer ihrer Weltverbesserungsideologie noch nicht einmal ein Schulterzucken übrig.

Vergewaltigen, morden und totschlagen ist keineswegs kriminell, wenn es die Richtigen tun.

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