Eine Kettensägen-Bewegung für Deutschland? Sie kommt – vielleicht

In Schkeuditz trafen sich Libertäre zur gut besuchten Konferenz des Milei-Instituts. An Themen mangelt es nicht. Die offene Frage bleibt: wer die radikalen Ideen in die Politik bringt.

picture alliance / ZUMAPRESS.com | Gage Skidmore

Schon bevor die erste Konferenz des „Milei-Instituts für Deregulierung“ im Schkeuditzer Globana-Center zwischen Leipzig und Halle am vergangenen Samstag begann, versuchten eine ganze Reihe von Linksaußen-Kommentatoren, die Öffentlichkeit von der Gefährlichkeit der Veranstaltung zu überzeugen. Der „freischaffende Soziologe“ Andreas Kemper, der schon in dem Stück „Prozess gegen Deutschland“ im Hamburger Thalia-Theater als bizarrer Ankläger gegen die AfD auftrat, erklärte dort mit Blick auf Libertäre, die sich auf die Ideen des argentinischen Präsidenten Javier Milei berufen: „Die Kettensäge ist das neue Hakenkreuz.“ Staatsrückbau, weniger Steuern – das hält Kemper ernsthaft für eine Form des Faschismus. Über die Veranstaltung in Schkeuditz unter dem Motto „Deutschland deregulieren – jetzt“ argwöhnte er: „Ich habe das Gefühl, da entsteht gerade eine Bewegung.“

So sahen es viele Besucher auch – nur eben unter umgekehrtem, nämlich unter hoffnungsfrohem Vorzeichen. Draußen: keine linken Proteste. Drinnen: eine gut gefüllte Halle, darunter auch etliche Jüngere. Das dürfte an den prominenten Rednern gelegen haben, aber auch an der Neugier vieler Besucher auf das gerade erst gegründete Institut. Dessen Präsident, der Rechtsanwalt Carlos A. Gebauer gehörte 2024 zu den Vertretern der Hayek-Gesellschaft, die den argentinischen Präsidenten für seine Staats- und Wirtschaftsreform mit der Hayek-Medaille auszeichneten. Daraus entstand ein dauerhafter Kontakt zu dem Politiker mit der Kettensäge. Milei wurde offizieller Namenspate des deutschen Instituts, das sich in dem Land mit 50 Prozent Staatsquote für mehr Bürger- und Unternehmerfreiheit einsetzen will. Denn auf diesem Feld klafft in Deutschland eine besonders weite politische Repräsentationslücke.

Vier größere Gruppen finden an dem Samstag auf dem Globana-Gelände zusammen: Mitglieder von Hayek-Clubs in ganz Deutschland, Vertreter des Vereins „Team Freiheit“, darunter dessen Vorsitzender, der Ex-FDP-Politiker Thomas Kemmerich, Freidemokraten wie der frühere Vorsitzende der bayerischen FDP Martin Hagen, heute Geschäftsführer der liberal-konservativen Denkfabrik R21, der Autor Rainer Zitelmann und Gebauer selbst – und außerdem Besucher, die nach einer Antwort auf die Frage suchen: Entsteht noch einmal eine klassisch-liberale Kraft?

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel Stefan Kooths, gleichzeitig Vorsitzender der Hayek-Gesellschaft, fasst die Lage in Deutschland aus Sicht eines Ökonomen zusammen: Eine noch höhere Steuerbelastung, wie sie Schwarz-Rot zurzeit gerade debattiert, werde kaum noch zu höheren Staatseinnahmen führen. Denn für die Steuerschraube gelte das Gleiche wie für mechanische Schrauben: „Nach fest kommt ab.“ Noch höhere Sätze in der Einkommenssteuer, so der Wirtschaftswissenschaftler, würden dazu führen, noch mehr Unternehmer, Selbständige und generell begehrte Fachleute außer Landes zu treiben: „Die Steuerbasis erodiert von oben.“ Mittlerweile bestrafe die Steuerprogression Mehrarbeit in einer Weise, dass viele sie aus rationalen Gründen vermeiden. Das und nicht die von Politikern pauschal unterstellte Faulheit, so Kooths, halte viele davon ab, sich stärker als bisher anzustrengen. Sein Fazit: „Die Leute sind nicht faul, sie sind nur nicht blöd.“ Sein Vortrag macht deutlich, dass hier nicht, wie eine Linksaußen-Zeitschrift argwöhnte, „Staatsverächter“ zusammenhocken – sondern Bürger, die gern die Soziale Marktwirtschaft hätten, wie Ludwig Erhard sie damals meinte.

Der Chef des Steuerzahlerbundes Reiner Holznagel rechnet vor, dass der Staat, wie ihn Friedrich Merz und Lars Klingbeil repräsentieren, nicht an einem Einnahmeproblem leidet – sondern es schlicht nicht schafft, vernünftig zu haushalten, trotz Sonderschulden in Höhe von einer Billion Euro. Holznagel schlägt in seinem Vortrag in die gleiche Kerbe wie Kooths, indem er an einem Beispiel zeigt, wie die Steuerprogression schon ganz unten zuschlägt: Würde der Mindestlohn wie von der Koalition geplant auf 15 Euro steigen, dann wäre das für einen Single in Mindestlohn-Vollzeit ein Gehaltsplus von acht Prozent, aber bei seiner Einkommenssteuer ein Plus von 22 Prozent.

Die frühere Vizepräsidentin der österreichischen Nationalbank und FPÖ-Nationalratsabgeordnete Barbara Kolm spricht über die grundsätzlich unterschiedlichen Chancen, die neue Unternehmen in der EU und in den USA vorfinden. In den USA laute die Frage von Investoren, aber auch Politik: Wie können wir das neue Geschäftsfeld größer machen? In der EU: Wie können wir es regulieren? Der Energieexperte und TE-Autor Frank Hennig tritt zusammen mit dem Kernkraft-Verfechter und Autor Björn Peters auf die Bühne: Die beiden präsentieren in einem satirischen Dialog das kaum noch überschaubare Dickicht der deutschen Energiegesetze, die vor allem dazu dienen, die erratische Energiewende mit immer neuen Staatseingriffen weiter voranzutreiben.

Der „Team Freiheit“-Vorsitzende Kemmerich stellt die Frage, die wahrscheinlich alle im Saal beschäftigt: „Wie kommen wir da wieder raus?“ Er macht den konkreten Vorschlag, den öffentlichen Dienst Schritt für Schritt durch Einstellungsstopp von derzeit 5,38 Millionen Angestellten und Beamten auf zwei Millionen zu schrumpfen. Damit, meint er, käme das Land auch gut zurecht – und es würden Milliarden von Euro frei für Investitionen beziehungsweise Steuersenkungen.

An Themen für eine libertäre Kettensägen-Bewegung mangelt es also nicht in einer Zeit, in der sich Politiker mit Steuererhöhungsvorschlägen gegenseitig überbieten – und in der sich gerade herausstellt, dass die Sonderschulden-Milliarden gar nicht wie behauptet in die Infrastruktur fließen, sondern überwiegend einfach zum Stopfen von Haushaltslöchern dienen. Schon ein Rückschnitt der Staatsquote von derzeit 50 auf vielleicht 40 Prozent würde in Deutschland einen gewaltigen Kraftakt erfordern. Zum Vergleich: Die Schweiz leistet sich eine gute Infrastruktur und ein passables Bildungssystem mit einer Quote von 32 Prozent.

Jetzt müsste sich nur noch die Bewegung selbst herauskristallisieren. Nach dem Scheitern der FDP in ihrer ehemaligen Hochburg Baden-Württemberg rechnen selbst viele notorische Optimisten nicht mehr mit einer Wiederauferstehung der Partei. Ein Besucher, der lange FDP-Mitglied war, meint: „Dass es in Deutschland keine klassisch liberale Stimme mehr gibt, ist eine Katastrophe.“ Auf die Frage, wer in Zukunft die klassisch-liberale Kraft verkörpern soll, meint der Leipziger Wirtschaftsrechtsprofessor Tim Drygala, Gründungs- und Vorstandsmitglied von „Team Freiheit“: „Na hoffentlich wir.“

Der frühere FDP-Landeschef Martin Hagen sieht es anders: „Ich glaube nicht, dass eine der Splitterparteien, die jetzt entstehen, die Lücke füllen kann. Die FDP hat eine Chance, sie zu füllen – wenn sie sich richtig aufstellt, und sich auf ihren Markenkern besinnt.“ Mit welchem Personal? Bei den Freidemokraten, meint Hagen, müsste es in Zukunft auch Platz „für libertäre und radikaldemokratische Stimmen“ geben. Er selbst gewann bei der Kommunalwahl in Bayern gerade ein Gemeinderatsmandat in Vaterstetten und einen Sitz im Kreisrat von Ebersberg, die ehrenamtliche Arbeit mache ihm Spaß: „Aber ich schließe nicht aus, dass ich auch irgendwann wieder Verantwortung in der FDP übernehme.“

Die Veranstaltung des Milei-Instituts, der weitere folgen sollen, funktioniert ähnlich wie die Sammelpunkte vor Hotels und Bürogebäuden im Fall eines Feuers: Sie markieren den Platz, an dem die Einzelnen zusammenkommen. Sie dienen gleichzeitig als Ausgangspunkte: Von hier aus geht es weiter, irgendwie. Auch Mileis Bewegung in Argentinien begann einmal klein und machtlos.

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Kommentare ( 22 )

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22 Comments
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Autour
1 Stunde her

Was soll das???
Sagen wir doch mal ehrlich was das war. Es war eine Alibiveranstaltung von Feiglingen und Duckmäusern… Intelligenz will ich Ihnen nicht absprechen, wobei diese Veranstaltung ABSOLUT IRRELEVANT ist!
Allein schon, dass NIEMAND von der AfD eingeladen war zeigt schon was für ein Quatsch das ganze ist! Ohne die EINZIGE Opposition wird in Deutschland nichts gehen! Und wer hier meint das irgendwer von der Einheitspartei zu „bekehren“ wäre dem muss ich leider einiges absprechen! Die Einheitspartei wird nicht einen mm von ihrem Kurs abweichen!
Sorry, aber das war ein Satz mit X!

Last edited 1 Stunde her by Autour
J. Braun
57 Minuten her
Antworten an  Autour

Die AfD ist ein Abkömmling der CDU und schwärmt von Staatsversicherungen für alle. Die haben auf einer freiheitlichen Veranstaltung rein gar nichts verloren.

Bonzo der Grosse
1 Stunde her

Der größte Irrtum der FDP-Wähler ist diese Partei für liberal oder gar libertär zu halten. Nichts davon trifft zu. Eine Partei, die sich eine Strack-Zimmermann leisten kann, kann nicht tief genug abstürzen. Ich wäre einer libertären Partei sehr zugeneigt. Die FDP kann dies nach drei Jahren Ampel und einem Freiheitsverständnis, wie es das inzwischen verstorbene „liberale Urgestein“ Gerhart Baum in Bezug auf Corona, wo er alle Bürger impfen lassen wollte, nicht sein! Die FDP ist die Partei des „liberalen Sozialismus“. Ein typisches Oxymoron. Und weil ich der FDP mehr Sozialismus, sie hat es mehrfach bewiesen, als Liberalität zutraue, werde ich… Mehr

rainer erich
1 Stunde her

Es ist aussichtslos, zum Teil auch bereits in den Kommentaren begründet. In Scgland, und nicht nur da, wird man bereits mit der Idee keinen Blumentopf gewinnen. Es bräuchte dazu eine umfassende und sehr tiefreichende Therapie dieser Gesellschaft, zumal sich diese aktuell in einem Austausch befindet, der in die entgegengesetzte Richtung weist. Was bedeutet, dass es nicht nur deswegen eines „neuen“ Volkes bedarf. Das erste, was der Deutsche macht ist, allem das Wort “ sozial“ voranzustellen. Danach kommt die Solidarität. Sogar der Freiheit wird soziales zugeordnet, dem privaten ! Eigentum ohnehin. Man müsste ihm die Obsession des “ Sozialen“ zunächst austreiben,… Mehr

Observer75
1 Stunde her

Als Libertärer muss ich erwähnen, in Leipzig trafen sich die Wirtschaftslibertären. Ja, auch ich bewundere Javier Milei, aber die Reduzierung auf die Wirtschaft greift mir zu kurz. Die Freiheit der Bürger und deren Selbstbestimmung (inkl. Eigenverantwortung) kann man nicht nur auf Wirtschaft und Verwaltung beschränken. Aber genau das tun Leute wie Kemmerich und Hagen.
Die Verfassung der USA beginnt mit 3 Worten „we the people“ und die Mehrheit der Deutschen begreift nicht deren tiefe Bedeutung. We the people ist mehr als nur Wirtschaft und viel mehr als Kemmerich & Co. wollen.
Beste Grüße aus Mitteldeutschland

Biskaborn
1 Stunde her

Die Kommentare zu dieser Veranstaltung wie hier zu lesen lassen nur einen Schluss zu, die Linken sammeln schon bei der kleinsten Gegenbewegung, und die muss nicht AfD heißen, ihre geballten Kräfte um schon das kleinste Pflänzchen herauszureißen was ihre Macht gefährden könnte. Solange der gemeine Deutsche im Schlaf verharrt , satt und weitestgehend zufrieden ist, den Lügengeschichten der Systemmedien hingebungsvoll glaubt, alternative Medien beharrlich meidet wird keine Bewegung, wie auch immer sie sich nennt, die nicht stramm auf Linkskurs ist, keine auch nur ansatzweise Chance haben!

Llug
2 Stunden her

WO WAREN DENN DIESE L I B E R A L E N STIMMEN? Lindner, Buschmann, Strack – Zimmermann……….liberal? Eher gruen, kommunistisch, sozialistisch! Die FDP oder ein Team Preiheit braucht NIEMAND mehr!!! Solange die fetten Beamten und der obere oeffentliche Dienst immer aufgeblaehter und die Buerokratie immer mehr wird aber diese Leute fette Boni und Gehaelter kassieren wird sich nichts aendern.Oder glaubt jemand ernsthaft dass diese Leute sich selber abschaffen? Sie koennen nichts ausser pencil pushen! Waehrend Freiberufler und kleine Selbststaendige um ihre Existens bangen ( Steuern, Heizkosten, Benzinpreise usw. haben diese e Autos, Haeuser usw und lieben die k… Mehr

J. Braun
55 Minuten her
Antworten an  Llug

Sie haben den Text scheinbar nicht verstanden. Da ging es nicht um die Zombie-FDP, sondern um freiheitliches Denken.

babylon
2 Stunden her

Eine weitere Kleinpartei oder die Neubeatmung der FDP in libertärem Geist wird nichts bringen, sogar dann nicht, sollte der Sprung in irgendein Landesparlament knapp über die 5% zu schaffen sein. Nur ein Weg der Libertären zusammen mit der AfD ist erfolgversprechend. Weidel und v.Storch, zwei einflussreiche Politikerinnen der AfD waren Mitglieder der Hayek-Gesellschaft bis sie mittels fadenscheiniger Machenschaften hinaus befördert wurden. Kein Ruhmesblatt für diese Gesellschaft.

Observer75
1 Stunde her
Antworten an  babylon

Ich als „echter“ Libertärer stimmen Ihnen zu! Zumal der libertäre Gedanke in Deutschland wenige Anhänger hat. Wirtschaftslibertäre gibt es sicherlich einige mehr, aber auch nicht genug um politisch eine Veränderung zum besseren zu bewirken. Kräfte bündeln statt spalten. Wir sehen es in den USA, die Mehrheit der Libertären wählen die Republikaner.

Nasenfrosch
2 Stunden her

Solange Onlinekomiker wie Krall die prominentesten Figuren dieser Strömung sind, wird das ungefähr genauso erfolgreich wie BündnisDeutschland.

ilmstromer
2 Stunden her

Mit der FDP wird das nichts. Eine Kettenbremse wie Strack-Z schreckt jeden Liberalen ab. Auch der derzeitige Vorsitzende ist eine Null. Wer nicht den Mut hat sich als neue NSDAP belöffeln zu lassen, kann weiter schlafen.

A.G.
2 Stunden her

ja, ja der Milei….der angebliche Libertäre, welcher von den Heilsbringern wie Markus Krall, Johanna Cothar und Frauke Petry so in den Himmel gelobt wird…..: https://www.forbes.com/sites/digital-assets/2025/02/24/argentinas-46-billion-crypto-scandal-largest-ever-crypto-theft/ Bereichert sich mit Crypto-Deals (wie Trump mit seinen Schrott-Coins….nur der war etwas cleverer in der Umsetzung), ist regalmässig Gast bei Jabad Lubavitsch und Konsorten…Mileis Wahlkamp wurde durch die US-Administration „gefördert“….daher auch der Wahlsieg…..auf gut deutsch: Wahl-Einmischung. Argentinien wählte Milei, um „die Linke zu bekämpfen“. Nun hat er den 30-tägigen Urlaub abgeschafft, den Arbeitstag auf 12 Stunden verlängert und fast alle Arbeiterrechte beschnitten. Deshalb wehren sich Teile der Bevölkerung. Milei wurde gefeiert.Jetzt folgt der Ausverkauf. Überall… Mehr

Berlindiesel
2 Stunden her

Ist Javier Miliei rechts? Nein. Ist er links? Ganz sicher nicht. Ist er ein Nationalist? Vielleicht. Zumindest weder postnational noch Anhänger einer regelbasierten Weltordnung. Damit ist beschrieben, warum die FDP mit Milei nichts anfangen kann, und warum die FDP überhaupt keinen Neuanfang hinbekommen wird. Nach 1990 hat sich die FDP konsequent entschlossen, einen linksliberalen Kurs zu fahren. Sie wurde so etatistisch wie alle anderen deutschen Parteien. Für Wählerkohorten aus industriellem Dunstkreis wurde sie völlig uninteressant. Mit jedem Jahr mehr näherte sich dem Biotop golfspielender Boheme-Grüner an, personifiziert durch den späten Guido Westerwelle und Philip Rößler. Christian Lindner kam aus dem… Mehr

Belisarius
54 Minuten her
Antworten an  Berlindiesel

Den Todesstoß verpasste sich die FDP bereits vor 15 Jahren, als sie sich nach einer Mitgliederbefragung für die Euro“rettung“ entschied. Federführend war damals ein gewisser Christian Lindner. Dem muss man aber im Nachhinein fast dankbar sein: denn somit wurde der Weg für die Gründung der AfD freigegeben. Die Freiheit – wirtschaftliche wie bürgerliche – hat seitdem eine neue politische Heimat gefunden.