Rückblick auf ein Jahrzehnt brutaler Gewalt durch Migranten

Was die Einen geschenkt bekommen, müssen andere bezahlen. Immer öfter mit ihrem Leben. Die pervertierte Barmherzigkeit den Einen gegenüber ist brutalste Gewalt, die andere ungefragt ertragen und erleiden müssen.

picture alliance/dpa | Patrick Seeger

Um den Widerstand gegen die Masseneinwanderung von Fremden zu überwinden, hatten die Grünen einen originellen Einfall. Man könne die Zuwanderung doch so lange steigern, bis die Fremden als Fremde gar nicht mehr erkennbar wären, nicht länger auffielen. Frau Merkel fand das großartig, sie ließ die Grenzen öffnen und die Fremden kommen. Jetzt sind sie da, an manchen Plätzen sogar in der Mehrheit, fallen aber immer noch auf. Vor allem durch Straftaten gegen Leib und Leben.

Dafür gibt es Gründe. Schon beim Betreten des Landes konnten sie die Erfahrung machen, dass es sich lohnt, Gewalt anzuwenden. Dass man in Deutschland ungestraft gegen Recht und Gesetz verstoßen kann. Dass es sich auszahlt, seinen Pass wegzuwerfen, um unter neuem Namen unterzutauchen. Dass man Beamte verhöhnen und bedrohen darf – warum dann nicht auch prügeln und verletzen? Nach der jüngsten Attacke auf einen Zugbegleiter hat sich die Bahn-Chefin mit der Frage hervorgetan, warum es in Deutschland immer wieder zu Gewaltausbrüchen komme. Die Antwort ist nicht schwer: Weil die Täter gelernt haben, dass es sich lohnt.

Der Sudanese, der in Hamburg-Wandsbek eine junge Frau gepackt und sich gemeinsam mit ihr vor die U-Bahn geworfen hatte, war kein gewöhnlicher Asylant. Er war im Rahmen eines humanitär genannten Hilfsprogramms ausgesucht und nach Deutschland eingeflogen worden, „genau der Typ, auf den wir es abgesehen hatten“, wie einer seiner Wohltäter verriet. Dann war er von einer Maßnahme in die andere geschickt worden – und schließlich ausgestiegen. Nicht das erste Opfer jener verlogenen Art von Menschenfreundlichkeit, die der Engländer John Gray als Schwindel bezeichnet hat. Und sicher nicht das letzte.

Wie gering die Erfolge dieser hochsubventionierten Integrationsindustrie sind, wurde in Freiburg offenbar. Dort hatte ein Schutzbefohlener die Studentin Maria L. vom Fahrrad gestoßen, missbraucht und die Besinnungslose in die nahe Dreisam geworfen, wo sie ertrank. Die Tagesschau fand das nicht weiter bemerkenswert, sie maß dem Ereignis allenfalls regionale Bedeutung zu und warnte routiniert vor gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Das nächste Opfer war Mia V. aus Kandel. Sie hatte sich mit einem Schutzbefohlenen eingelassen, ihn aber vor die Tür gesetzt. Der junge Mann, ein frommer Muslim, empfand das als Angriff auf seine Ehre und rächte sich, indem er ihr den Hals abschnitt. Das rief die Kirche auf den Plan. Ein Bischof kam und warnte davor, sich zur Unmenschlichkeit hinreißen zu lassen. Womit er aber nicht den Mörder meinte, sondern die Demonstranten, die verlangt hatten, nicht nur den Mord, sondern auch seine Ursachen zu bekämpfen. Die Mörder also gar nicht erst ins Land zu lassen.

Die nächste Station war der Frankfurter Hauptbahnhof. Dort hatte ein Schutzbefohlener ein Kind vor den Augen seiner Mutter vor den Zug gestoßen – ein Thema für die Grünen. Was der Mann durchgemacht haben müsse, um so etwas zu tun, fragten sie teilnahmsvoll (obwohl die Antwort doch ganz einfach war: Der Mann hatte im Koran geblättert und getan, was ihm dort aufgetragen worden war, er hatte einen Ungläubigen beseitigt und eine Ungläubige bestraft). Was die Mutter durchgemacht hatte, die zusehen musste, wie ihr Kind vom Zug überrollt wurde, fragten die Grünen nicht.

Weiter führte die blutige Spur dann nach Brokstedt und Illerkirchberg, nach Aschaffenburg, Solingen, Berlin, Magdeburg, Dresden, Ludwigshafen, Mannheim und so weiter. Was dort geschah, muss hier nicht nacherzählt werden. Es ist auch gar nicht nötig, weil alles nach dem gleichen Muster ablief: ein Schutzsuchender, Schutzbedürftiger, Schutzbefohlener, Schutzberechtigter hatte sich für die Großzügigkeit, mit der er aufgenommen und versorgt worden war, dadurch bedankt, dass er seine Gastgeber mit dem Messer attackierte, vor den Zug warf oder mit dem Auto niederfuhr.

Wenn es dann wieder einmal so weit war, erschienen die Politiker am Tatort und beleidigten die Hinterbliebenen mit der Behauptung, in Gedanken bei ihnen zu sein. Danach dann die bekannten Fragen: Warum der polizeibekannte Täter immer noch im Lande war? „Wie konnte es passieren, dass er trotz so vieler Vorstrafen nicht länger in einer Justizvollzugsanstalt war? Und wie konnte es passieren, dass er so früh aus der Untersuchungshaft wieder entlassen wurde?“ So Nancy Faeser nach der Bluttat von Brokstedt. Die Antwort kennen wir alle: weil sie und ihre Kolleg*innen das so gewollt hatten.

Der Politologe Karl Deutsch hat einmal, nur halb ironisch, die Fähigkeit, nichts zu lernen, als das Vorrecht der Politik bezeichnet. Von diesem Vorrecht macht keine Partei so exzessiven Gebrauch wie die SPD. Als Sebastian Fiedler, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, den Doppelmord von Hamburg-Wandsbek kommentieren sollte, hat er sich ausdrücklich auf diese seine Ignoranz berufen: Die Frage, warum der Täter durch alle Raster gefallen war, könne er leider nicht beantworten.

Die Bürger könnten das. Sie wissen nämlich, wie es auf Radwegen aussieht, wie es auf Bahnhöfen zugeht, mit was sie rechnen müssen, wenn sie einen Weihnachtsmarkt besuchen, und was dergleichen Alltäglichkeiten mehr sind. Und schließen daraus, dass es die Raster entweder gar nicht gibt oder dass sie nichts taugen, weil die Falschen locken, fördern, protegieren. Berufspolitiker wissen das nicht, können und wollen das auch gar nicht wissen, weil ihnen Parteiprogramme wichtiger sind als die brutale Wirklichkeit. Sie genießen das Privileg, nichts zu lernen – genauso, wie Karl Deutsch es dargestellt hat.

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Kommentare ( 61 )

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Privat
18 Tage her

Das Regime holt uns viele kriminelle und sogar Mörder in unser Land.
Bezahlen und ernähren sollen wir diese sogar lebenslang.
Man müsste diese „Bereicherungen“ den Entscheidern in ihren Häusern ablegen.

Innere Unruhe
17 Tage her
Antworten an  Privat

Das Regime? In einer Demokratie?
Leider können wir keinen Diktator für die aktuellen Zustände verantwortlich machen.
Regelmäßig gehen Bürger gegen Rechts und für Humanität und Zusammenhalt demonstrieren.

Udo Zimmermann
17 Tage her

Zu uns kommt auf dem Land-/Wasserweg grundsätzlich die Basis der verschiedenen Völker. Wenn man lateinisch fragt „Cui bono ?“ , wem nutzt es? Die Antwort ist eigentlich einfach, … freundlich gesagt , der Gesellschaft ehr weniger. Die, die unserer Wirtschaft, der Gesellschaft etwas bringen, Steuern zahl, die kommen auf unserer int. Flughäfen an, werden vn den jeweiligen Arbeitgeber abgeholt und zu ihren Wohnung gefahren. Die importierte Kriminalität war hier absolut nicht notwendig. Die Kriminalraten von 2015 haben unsere Sicherheitsbehörden ausreichend beschäftigt, ein mehr war gar nicht notwendig. Fazit: In der nationalen Geschichte werden die Jahre 2015ff. als bis heute anhaltende… Mehr

Maja Schneider
17 Tage her

Die Mehrheit der Bevölkerung hat es alles, berauscht von sich selbst und dem Gefühl zu den Guten zu gehören, mit sich machen lassen und sich entweder beteiligt an der Beschimpfung und Ausgrenzung anderer, kritischer Meinungen oder dazu geschwiegen, was sie genauso schuldig macht. Jetzt haben wir den Point of no Return erreicht bzw. überschritten, und die Politik denkt in keinster Weise ernsthaft darüber nach, eine Wende einzuleiten, ganz im Gegenteil!

Martin Beckmann
17 Tage her

Viele hier bürgernde:Innen und vor allen Dingen die verantwortlichen aus der Piolitik und den NGOs und Anhang, haben noch lange nicht genug persönliche Erfahrungen mit den „Flüchtenden:Innen“. d.h. Messernde:Innen und mordende:Innen am eigenen Leibe gemacht. Erst dann würde sich etwas ändern. Bin erst im 1.Gendersemester an der Soziuni! Würde schneller gehen, wenn die Politiker-Bodyguards entlassen würden, diese könnten Schule und Kitas bewachen. Ein Regierungsfluigplatz wird im „Shithole – Berlin“ entstehen, damit die Regierungsmischpoke bei Bedarf den Abflug machen kann, so wie einst der Schah von Persien. Sein Nachfahre steht schon in den Startlöchern, um ein traditionelles Gewaltsystem erneuern zu können.… Mehr

Violetta
17 Tage her

Die Fragecist nur, warum wollen so viele genau das? Sie haben doch auch Kinder und Enkel, sie müssen doch sehen, wohin das führt.

Haba Orwell
17 Tage her

In Österreich wird gerade ein faszinierendes soziologisches Experiment durchgeführt: „Statistik Austria: 3,34 Mio. Einwanderer nach Ö seit 2000“ > „… Somit rechnet die obere Variante ab 2035 mit jährlich 177 350 Immigrant:innen, die untere Variante hingegen mit 117 350. … Jährlich. Ab 2025. Nachdem von 2025-2034 weitere knapp 1,5 Mio. Menschen – gemäß den Prognosen der Statistik Austria – erwartet werden. …“ In einem Land mit knapp 10 Millionen Bevölkerung. > „… In Kombination mit den sehr niedrigen Geburtenraten wird die einheimische Bevölkerung, die derzeit etwa 60 % der gesamten Wohnbevölkerung ausmacht, zu diesem Zeitpunkt – in einem Jahrzehnt (!!!) –… Mehr

Mugge
17 Tage her

Dumm nur, dass sich diese Fremden untereinander durchaus als Fremde wahrnehmen und im Gegensatz zu den grünen Kartoffeln auch noch Wert darauf legen. Übereinstimmungen bestehen i.d.R in der Betrachtung und Wertschätzung der Kartoffeln- auch der grünen- die für sie aufkommen.

LiKoDe
17 Tage her

Alle direkt [Merkel, Gabriel …] und indirekt [Özdemir, Kipping, Lindner …] an der Flutung Deutschlands mit islamischen (u. a.) Völkerwanderern Beteiligten sowie erst recht alle Nutzniesser [weltliche und kirchliche Asylindustrie, radikalliberale Globalisierer …] konnten und mussten wissen, für was sie verantwortlich waren und sind.

Wer sich der ‚Herrschaft des Unrechts‘ [Seehofer] entgegenstellte/entgegenstellt und Widerstand gegen die Flutung Deutschlands mit islamischen (u. a.) Völkerwanderern leistete oder leisten wollte/will, wurde und wird rabiat [durch Androhung der Vernichtung beruflicher wie bürgerlicher Existenz] zum Schweigen gebracht.

Holger Tuerm
18 Tage her

„Die Bürger“ wissen gar nichts und können auch die Fragen nicht beantworten. Sie lassen sich von den Einheitsparteien und den Einheitsmedien einlullen und belügen und glauben das auch noch. Mir tun die 20% bis 30% der Leute leid, die verstehen was passiert und die mitansehen müssen, wie Deutschland mit voller Absicht ruiniert wird. Beispiel gefällig, wie dumm „die Bürger“ sind? Am Abend der Landtagswahl in Baden-Württemberg wird man es wieder sehen.

Auswanderer
18 Tage her

Die Armutsmigration ist für mich moderner Sklavenhandel, damit subventioniert man die Sozialindustrie. Man will auch nicht zugeben, dass man sich in der Menge überfordert hat und dann heisst es immer, dass wir als Gesellschaft versagt haben. Ich habe nicht versagt. Meine Töchter studieren, bzw. studierten in Südamerika und sind glücklich. Ich selbst fühler mich hier wohl in der Sonne des Südens. Auf der Strasse bin ich oft der einzige alte weisse Mann/Deutscher, genau wie in Deutschland, wenn ich in die Innenstadt gehe! Nur der Vorteil hier ist, dass die anderen alle Christen sind und die nur eine Sprache man verstehen… Mehr

Manfred_Hbg
18 Tage her

Nun ja, erinnern möchte ich hier dann doch auch noch an einen weiteren Fall in Hamburg (s.u. Link) wo auch ein über Italien kommender „Lampedusa-Schwarzer“(33) aus verschmähter Liebe 2018 mitten aufm U-Bahnsteig Hamburg-Jungfernstieg (neben Hbg-Hauptbahnhof) erst ein Baby(1J) Meuchelte indem es diesen in den Bauch stach und anschließend auch noch dessen kleines Baby-Köpfchen bis auf einen Fetzen Haut absäbelte und zu guter letzt auch noch die deutsche Mutter (34) meuchelte. BEI so viel auch in Hamburg eingewanderte Bereicherung und „Goldgeschenke“ (lt. Senat zw. 2015>2021 ~31000, ab Febr. 2022>2026 40000+ Flüchtlinge), schätze ich mich nach der arab-islamischen, dann auch durch die… Mehr