SPD und Jusos entdecken den Klassenkampf neu und greifen auf ihrem Raubzug gegen Unternehmen und Bürger jetzt nach dem Erbe. Unter dem Etikett „Gerechtigkeit“ wächst ein Neostalinismus: Funktionäre, Subventionen und Bürokratie ersetzen Leistung – Eigentum wird zum Verdachtsfall.
picture alliance/dpa | Harald Tittel - Collage: TE
Als die Bundesrepublik noch demokratisch war, CDU-Politiker noch nicht die Meinungs- und Pressefreiheit einschränken wollten und sich für Zensur und Verbote aussprachen, nahm niemand die Jusos ernst. Sie waren immer eine Truppe, in denen Bürgersöhnchen und Bürgertöchterchen ihren Kinderzimmerradikalismus ausleben und erproben konnten, wer am lautesten ist. Die Funktionäre der SPD sahen darin immer so eine Art politische Pubertät ihres Nachwuchses, eben nur ein notwendiges Entwicklungsstadium, das mit dem Eintritt in den SPD-Parteiapparat schnell überwunden werden würde.
Hinzu kommt soziologisch, dass die SPD keine Arbeiterpartei mehr ist und nach einer neuen sozialen Basis sucht, die sie hofft, unter Einwanderern, Migranten, dem NGO-Proletariat und akademischen Prekariat zu finden. Und natürlich unter denen, die ihre höhere Wertigkeit dadurch begründen, dass sie irgendeiner angeblich diskriminierten Gruppe angehören. Sie ersetzen die Gleichheit aller Bürger durch die Kriterien des Geschlechts, der sexuelle Vorlieben oder Orientierung, der Hautfarbe und der Herkunft. Die Einhaltung und Kontrolle dieser Kastenbildung wird mit Abermillionen Steuergeldern finanziert.
Auf die Frage von Beatrice Achterberg von der NZZ, ob Philipp Türmer neidisch sei auf den Klassenkampf-Wahlkampf der Linken, antwortete er vielsagend: „Nee, ich sehe mich nicht in erster Linie als Konkurrenz innerhalb eines linken gesellschaftlichen Lagers.“ Er wolle das linke Lager vergrößern. Das gelingt zwar nicht, kann aber Deutschland deshalb in den Abgrund regieren, weil die CDU die Mitte verraten und unter linke Kuratel gewandert ist.
Wie jedenfalls das letzte Treffen der Jusos zeigte, will man Lenins und Stalins guten alten Klassenkampf aus der politischen Quarantäne holen – und völlig orientierungslose SPD-Apparatschiks trotten inzwischen den Jusos hinterher. Ein Symptom für die Infantilisierung der Gesellschaft findet sich darin, dass sich die SPD-Spitze an den Jusos orientiert. Deshalb muss man die Jusos ernstnehmen, freilich, in einer Gesellschaft, die man nicht mehr ernstnehmen kann.
Türmer und Bas und Klingbeil wollen die Erbschaftssteuer verschärfen. Das ist zwar Diebstahl, denn vererbt wird, wofür bereits Steuern gezahlt worden sind, doch markige Sprüche ersetzen Fachwissen und Ideologie Realpolitik. Was würden Türmer und Bas eigentlich machen, wenn es in der Bundesrepublik keine Reichen mehr gäbe? Dann gäben eben die Fastreichen das neue Feindbild ab.
Was sich Türmer und Genossen von dem Raub erhoffen, beziffert der Juso-Chef auf 50 bis 80 Milliarden Euro. Was er nicht gegenrechnet, sind die explodierenden Arbeitslosen- und Sozialkosten, die Türmers Griff ins Betriebsvermögen auslöst. Für diese Realität macht sich Türmer blind mit kräftiger Sozialdemagogie und eine erstaunlich stalinistische Einstellung zum Eigentum. „Man muss ihnen nicht erlauben, dass sie ihre Milliarden nehmen und sagen: ‚Tschüss, ich gehe jetzt nach Dubai‘“. Der Genosse Türmer will erlauben und nicht erlauben! Lieber Genosse Türmer, die, die haben doch schon längst ihr Geld ins Ausland transferiert. Die SPD will die Superreichen treffen und schlägt am Ende doch nur den produktiven Mittelstand.
Es ist eine einfache Wahrheit: Wer das Eigentum nicht respektiert, der respektiert auch nicht die Bürgerrechte. Wer nicht sicherstellt, dass diejenigen, die ihr Leben hart gearbeitet haben und den Staat durch Steuern über Steuern am Laufen hielten und sie nun hindert, das Erwirtschaftete an ihre Kinder zu vererben, der legt die Axt an die Wurzel der Gesellschaft.
Die CDU fordert, dass die Leute mehr arbeiten, weniger krank sind und möglichst nicht mehr Teilzeit wählen. Warum aber sollten sie das tun? Wofür sollten sie arbeiten, wenn sie das, was sie erwirtschaften, nicht ihren Kindern vererben können? Machen wir es mal, um auch von der SPD verstanden zu werden, arg populistisch: weshalb sollen die Leute arbeiten, um einen Kühlschrank zu erwerben, den sie aber nicht ihren Kindern vererben können, weil SPD-Minister Kühlschränke nach Kolumbien schicken? Die CDU kann ihre Forderung, dass wir alle fleißiger werden sollen, nur erheben, wenn sie selbst Fleiß aufwendet, um sich von den Sozialdemokraten zu trennen, die jeden Leistungswillen zerstören und die Gesellschaft spalten. Türmer will das Geld in den Ausbau der Infrastruktur stecken. Wo sind eigentlich die 400 Milliarden Euro für den Ausbau der Infrastruktur, mit denen Union und SPD die Deutschen verschuldet haeb, versickert?
Unter Neo-Stalinismus ist ein zunehmend autoritäres System zu verstehen, in dem Funktionäre über Interventionen und Subventionen immer stärker in den Markt und auch in die Art und Weise der Produktion eingreifen, Wirtschaft ausschließlich unter ideologischen Prämissen und Zielstellungen betrachtet wird. Statt Interessenausgleich wird eine ideologisch definierte Umverteilungspolitik durchgesetzt und das Leistungsprinzip durch das Klientelprinzip ersetzt. Abgesichert wird diese Politik durch den staatlich finanzierten NGO-Staat als tiefen Staat, durch die Absenkung von Bildungsstandards, die sukzessive Auflösung der Bürgerrechte, die Einschränkung der demokratischen Teilhabe und der demokratischen Prozesse und durch die Politisierung und Ideologisierung der Justiz. In der Folge wird der gesinnungs-bürokratische Staat ausgebaut. Wettbewerb sowohl in der Wirtschaft, als auch in der Politik wird zunehmend eingeschränkt.





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An die „Großen“ kommen die doch garnicht heran. Deren Geld ermöglicht, seine Besitztümer rechtzeitig in Sicherheit zu bringen – und das machen die meisten ja auch. Das Geld, die Produktionen, die Standorte der Großen sind längst für die Politik nicht mehr erreichbar.
Und damit ist bewiesen, dass der Mittelstand das erklärte Ziel dieser armseligen Politiker ist – der Mittelstand muss vernichtet werden. Und genau danach handeln die seit mindestens zehn Jahren.
Der Mittelstand aber ist das Rückgrat dieses Landes. Wenn der zerstört ist, herrscht nur noch Armut und Despotismus.
Antwort an ChrK und Mitleser: „eine 99-Jährige der Beihilfe zum Mord schuldig gesprochen wurde, weil sie Bürokraft“? So ist die „Sieger-Gerechtigkeit“ Was ist mit den „Sonderkommandos“ beim Vergasen und an den Brennöfen, was ist mit den „Kapos“, „Funktionshäftlingen“? die aus Mithäftlingen bestanden, ja die „Kapos“ sogar jüdische Mithäftlinge – die deswegen bessere Nahrung und Behandlung bekamen und somit die KZ überlebten. welche die Mitgefangenen schikanierten, anschrieen, herumschubsten, ja sogar schlugen und in die Gaskammern getrieben haben – berichten ehemalige KZ Insassen. Die hinterher nach dem Vergasen, die Leichenberge aus den Gaskammer entfernten und entweder in Gruben verscharrt haben oder zu… Mehr
Bin mir nicht ganz sicher, inwieweit dieser (durchaus interessante und eindringliche) Exkurs mit dem Leitartikel korrespondiert. Vielleicht bin ich naiv und rede mir das nur ein, aber ich denke, dass sich dieser zivilisatorische Tiefpunkt nicht mehr wiederholen wird. Allerdings beinhaltet er einen psychologisch brisantes Phänomen das sich auch heute wieder zu entfalten scheint. Wie ein Historiker eimal schrieb: schlimme Unrechtsvorgänge in der Geschichte wurden immer von jungen Menschen begangen, die das zeitgenössische gesellschaftliche Recht beiseite schoben, und sich bei ihren Untaten in einer vermeintlichen Legitimation einer ideologisch übergeordneten „guten Idee“ wähnten. Allerdings wird es erfahrungsgemäß finster, wenn die Menschheit wieder… Mehr
Bin mir ganz sicher, dass ihr (durchaus interessante und eindringliche) Exkurs mit meinem Kommentar nichts zu tun hat, der übrigens textlich vollständig ein Zitat aus einer google Recherche ist. Also Worte die nicht von mir stammen. Ihre phantasierten Feststellungen kann man nur einem indoktrinierten Relaitätsverlus zuschreiben. Sie sollten auch meinen Zusatzkommentar lesen damit sie meinen Kommentar verstehen. Es gibt juristisch keine Kollektivschuld, erst Recht für Menschen die gar nicht in NS Lager oder Ghettos waren. Ihre phantasierten unterschwelligen Unterstellumgen gegen meine Person mit ihrem phantasierten „Phenomän“ möchte ich mir verbitten. Sie fabulieren Unsinn „Eine komplette Bevölkerung eines Landes, das sich… Mehr
Mord ist Mord. Verbrechen ist Verbrechen, egal ob an Juden oder an Deutschen. Ein Verbrechen kann ein anderes Verbrechen nicht rechtfertige, Vor allem können Vergeltungsverbrechen genau so wenig ignoriert werden wie Verbrechen. Von den nach 1945 geborenen Nachkrieggenerationen in Deutschland kann niemand eine Nazischuld auf sich geladen haben um dafür zahlen zu müssen, weil er damals noch nicht geboren war. Von denen die damals Schuld auf sich geladen haben lebt keiner mehr. Schuld kann nicht und darf nicht vererbt werden. Die Bundesrepublik ist auch nicht der Rechtnachfolger des 3. Reiches – so das Rechtansprüche gegenüber dem 3. Reich also nicht… Mehr
Sie missverstehen hier etwas: „das Phänomen, dass junge ideologisierte Täter sich bei ihren Taten stets in Legitimation eines halluzinierten Guten“ befinden ist eine überzeitliche Feststellung sozialpsychologischer Herkunft. Wie kommen Sie denn auf die Idee, dass ich das auf Sie beziehe? Ich kenne Sie doch gar nicht. Es dreht sich weniger um Sie als Sie denken. Allerdings gewinnt diese o.g. Binse in der heutigen Zeit diskursiv an Aktualität, da erneut junge Erwachsene die staatliche Rechtsordung durch persönliche Vorstellungen zu ersetzen beginnen. Dies war der Kern meiner Ausführung. Siehe Thema des Leitartikels. Ich lasse mich zwar grundsätzlich nicht zu solchen unterirdischen Konversationen… Mehr
Sie missversthen etwas. Es geht in meinem Kommentar nicht um den Hollocaust, sondern um die daraus konstruierte „Kollektivschuld“ eines Volkes auf Generationen hinaus, die damals noch gar nicht geboren waren. Verantwortung und Schuld kann immer nur menchlichen Individuen zukommen. Es gibt rechtlich und auch moralische keine Kollektivschuld Sagt auch Prof. Allfred Grosser(Jude) – Ex Prof. an der „Ecole d’Etudes politique Paris“- in „Der Genozid im Gedächtnis der Völker“ – er bestreitet darin die Einmalige Ursächlichkeit des Holocuaust, wiewohl es das monströseste Verbrechen war. Es gab viele Genozide sogar grössern Ausmaßes als der Holocaust in der Geschichte der Menschheit. Selbst die… Mehr
@ Peter Pascht
Das ist vermutlich der hässlichste Kommentar, den ich zur Vernichtung des überwiegend jüdischen Lebens in den Konzentrationslagern der Nazi-Zeit gelesen habe. Glauben Sie mir, Sie haben lediglich Überschriftenkenntnis von der Mordmaschinerie der damaligen Machthaber. Interpretiere Sie ihren Text auf der Basis der Kausalität und schämen Sie sich. Verfassen Sie bitte niemals mehr einen Kommentar zum Holocaust.
Alles bewährte niederreißen und Blödsinn aufbauen im Namen ihres „narszisstischen Radikalismus“. „Wer etwas Neues machen will, ist beweispflichtig, dass es besser ist als das Alte“ Diesen Beweis ist dieses durchgedrehte politische Establihment bisher in Allem schuldig geblieben. Ein SED Merkel Erbe. So will die Bärbel nun den deutschen Sozialstaat radikal neu erfinden. Was tätte dieses Land ohne Bärbel Bas, Elendig zugrundes gehen, oder doch das Gegenteil? Es reicht ihnen nicht, dass sie mit ihrem „Fachkräfte“ Lügenschwachsinn, dieses Land überschwemmt haben mit Menschen die nicht für sich selber sorgen können und dem Staat auf der Tasche liegen. Es reicht ihnen nicht,… Mehr
Für das heutige Träumer Polit-Kartel ist alles nur noch ein „wir wollen“, „wir sollen“, „wir möchten“, „wir könnten“.
Für das heutige Träumer Polit-Kartel gilt beim Klimawandel und „Reformen“:
„Wenn die Zeit kommt, in der man könnte,
ist die Zeit vorüber, in der man kann.“
„Unter dem Etikett „Gerechtigkeit“ – geschahen die größten Verbrechen in der Weltgeschichte,
sogar im Namen der katholischen Kirche, „Kreuzzüge“, Genozid durch Vernichtung der ungläubigen indigenen Bevölkerung in Afrika, Amerika und überall in den Kolonien der „Guten Weltmächte, usw. Nur die „Nazis“ waren böse(sic)
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916).
Grandioser Artikel, die Linken sind im hoffentlich im letzten Gefecht. Nur eines muss man ihnen lassen, sie haben erkannt, mit einer Neiddebatte lässt es sich beim gemeinen Deutschen wunderbar Politik machen! Man muss ihnen nur immer wieder einfach erklären, es gibt Menschen die haben ganz viel Geld und du hast nichts. Also müssen wir es denen wegnehmen! Das funktioniert, warum sonst ist dieses Land so stark linkslastig?
Machiavelli hat ja so was von recht.
Und so haben sich diese Politiker selbst, in die dritte Kategorie der von Machiavelli definierten dreigeteilten menschlichen Ordnung eingeordnet. Die, die verstehen, ohne dass sie es erklärt bekommen, die, die verstehen, nachdem es erklärt wurde und zuletzt die, die auch nachdem es erklärt wurde, nichts verstanden haben.
Immer da wo Menscheitsbeglücker an die Macht kamen wurde die Gesellschaft gespalten. Es gab und gibt die Nomenklatura und das Volk. Die einen leben in westlichen Luxus die anderen werden geknechtet. Und da war und ist es egal, ob rechts oder links. Heutzutage ist links absolut woke, egal wie mistig die Ergebnisse sind. Das ist doch für jeden Realisten erkennbar, für den Idieologen nicht. Und für Ungebildete auch nicht.
Neueste linksextremistische Lügenmasche. Mit KI erzeugte Holocaust-Horrorbilder. Quelle: ÖRR „Kulturzeit. Die Nachkommen der Holocaust Opfer sind höchst empört über diese Verfälschung der Geschichte, welche so den Holocaust in Frage stellen. Oder auch die ewige Lüge: „Die Befreiung des KZ Auschwitz durch die glorreiche(sic) Sowjetarmee“ Da gab es nichts mehr zu befreien. Als die Sowjetarmee am Lager ankam war dieses schon seit 2 Wochen in Selbstverwaltung der Gefangenen, weil die SS geflohen war. Ebenso die Lüge „Überfall Deutschlands auf die Sowjwtunion“. Faktisch gar nicht möglich, weil Stalin schon 1938-1940 ganz Osteuropa erobert hatte, von der Ostssee bis ans Schwarze Meer ohne… Mehr
Das Bild dieses fanatisierten Wirrkopfs sagt wohl mehr als tausend Worte. Massen von Studienabbrechern, berufslosen Nichtskönnern, halbgebildeten Wichtigtuern und ideologisierten Schwachköpfen lieferten schon immer das Personal zerstörerischer Bewegungen in einigermaßen funktionierenden Gesellschaften. Diejenigen, die wirklich etwas können, müssen ihren Unterhalt nicht durch die staatlich alimentierte Verbreitung ideologischen Schwachsinns bestreiten. Erstaunlich ist die Tatsache, dass der marxistische Blödsinn immer wieder Anhänger findet, obwohl er hundertmal weltweit kläglich gescheitert ist. Aber gegen Dummheit kämpfen ja bekanntlich selbst Götter vergebens.
Korrektur:
Nicht der marxistische Blödsinn, sondern der leninistisch-stalinistische Terror.
Was Marx Volkswirtschaftlich und Betriebswirtschaftlich analysiert hat ist höchst anerkannt.
Erst dessen gewaltsame Umsetzung mit der „Bolschwistischen Revolution“ hat den bolschwistischen Terror verursacht.
Der bewaffnete Kampf ist auf Lenins Mist gewachsen, gefördert vom Deutschen Reich im 1WK, um das zaristische Reich zu zersetzen, was ja auch gelungen ist. Das zaristische Reich hat im Vertrag von „Brest Litowsk“ noch vor dem Ende des 1WK kapituliert.
Lenin ist mit deutschem Geld und Unterstützung, aus der Schweiz nach Russland gefahren, wo er die „November Revolution“ entfachte hat, die das zaristische Reich beendet hat.