Kulturelle Verschiebung: Ramadan statt Aschermittwoch?

In diesem Jahr fällt der Beginn des Ramadan mit Aschermittwoch zusammen. Während die christliche Fastenzeit kaum Beachtung findet, gewinnt der Islam spürbar an Sichtbarkeit. Kulturelle Verschiebung – oder Verdrängung?

picture alliance / galoppfoto | Sabine Brose

Am Aschermittwoch beginnt der Ramadan. Von der christlichen Fastenzeit, die traditionell mit dem Aschermittwoch eingeläutet wird, werden viele Menschen in Deutschland nichts mitbekommen. Selbst die Ostersüßigkeiten, die eigentlich erst nach dieser knapp siebenwöchigen Vorbereitungszeit auf das Osterfest winken sollten, stehen bereits seit Mitte Januar zum Verkauf. Zu ihnen gesellen sich nun – Adventskalendern nachempfunden – Ramadankalender, einige deutsche Großstädte schmücken sich mit Ramadanbeleuchtung.

Nun. Ein kulturelles Vakuum will eben gefüllt sein, und der Islam kennt keine Hemmungen zuzugreifen, wo sich ihm Raum darbietet.

Warum auch nicht? In Deutschland herrscht Religionsfreiheit – und Muslime haben einen Anspruch darauf, ihren Glauben frei und öffentlich ausüben zu dürfen. Sie sind nicht dafür verantwortlich, dass sich immer weniger Menschen in Deutschland für ihr christliches Erbe interessieren und die Mühe scheuen, die mit der Pflege der eigenen Traditionen verbunden ist.

Allerdings ist die zunehmende Präsenz des Islam im öffentlichen Raum nicht lediglich darauf zurückzuführen, dass fromme Muslime ihren Glauben aktiv leben und damit in der Öffentlichkeit sichtbar werden.

Ausbreitung und Abgrenzung

So berichtet Nius über eine Initiative, die in Köln Ramadanbeleuchtung und öffentliches gemeinschaftliches Fastenbrechen organisiert: Der verantwortliche Verein wird unter anderem von der Organisation „Islamic Relief“ finanziert. Die wiederum ist eng verbandelt mit der Muslimbruderschaft: Was nach außen hin wie das zivilgesellschaftliche Engagement praktizierender Musliminnen aussieht, ist in Wirklichkeit Teil eines gut finanzierten Netzwerks, das global nicht nur die Ausbreitung des Islam befördert, sondern auch islamistischen Terrorismus.

Zudem werden derlei öffentliche Glaubensdemonstrationen von Abgrenzungsrhetorik begleitet, die Muslime von Integration und Assimilierung abhalten soll: Die salafistische Influencerin Hanna Hansen etwa macht seit ihrem Übertritt zum Islam nicht nur Werbung für ihre neue Religion, sondern warnt vor christlichem und deutschem Brauchtum der „Ungläubigen“, an dem Muslime nicht teilhaben sollen – Karneval, Valentinstag: Muslime sollen sich von all dem fernhalten.

Doch diese Töne werden von großen Teilen der deutschen Bevölkerung, insbesondere den „Eliten“ ignoriert. Sie begrüßen die Entwicklung als Zuwachs an Diversität und übersehen, dass diese lediglich vorgeschoben wird, um einer Vorherrschaft des Islam den Weg zu ebnen.

Normalitätsverzerrung und Ignoranz

Nicht Buntheit ist das Ziel, sondern Hegemonie. Zu diesem Zweck werden muslimische Narrative verbreitet, die den Islam als Opfer inszenieren. Sowohl historisch als auch gesellschaftspolitisch sollen seine Anhänger im Schema postkolonialistischer und soziologischer Theorien als marginalisierte und unterdrückte Opfergruppe wahrgenommen werden, um aus dieser unangreifbaren Position heraus Forderungen an die (noch) Mehrheitsgesellschaft zu stellen.

Dazu werden einerseits munter historische Fakten unterschlagen – bezüglich der fast 1300 Jahre währenden Bedrängnis Europas durch den kriegerischen und imperialistischen Islam leidet der Westen unter beinahe kollektiver Amnesie und betreibt freiwillig eine großzügige Täter-Opfer-Umkehr.

Die Annahme, der Islam könne in Europa zur maßgeblichen Religion avancieren, wird als rassistische und rechtsextreme Verschwörungstheorie abgetan. Das ist doch schließlich unvorstellbar!

Doch warum gilt als undenkbar, was bereits mehrfach geschehen ist? Christen stellen in einigen der ältesten christlichen Regionen, namentlich in Syrien, Ägypten, dem Nahen Osten und Kleinasien, nur noch eine verschwindend kleine Minderheit dar. Bereits 846 plünderten arabische Truppen Teile Roms – unter anderem die Petersbasilika. Spanien und Griechenland standen jahrhundertelang unter muslimischer Vorherrschaft und konnten sich nur unter großen Opfern davon befreien.

Ist Kritik islamophob?

Auch bezüglich der aktuellen Situation wird die Realität verzerrt. Der Bevölkerung wird nahegelegt, dass Probleme nicht im Islam begründet lägen, sondern ausschließlich im unfairen Umgang damit. Die Etablierung von Begrifflichkeiten wie „Islamophobie“ und „antimuslimischer Rassismus“ suggeriert, dass Muslime generell von Diskriminierung betroffen seien.

Dieses Vorgehen wird dadurch erleichtert, dass im Islam oft schwer abzugrenzen ist, welche Phänomene wesenhaft der Religion zuzuordnen sind, und welche nicht. Niemand befürwortet islamischen Terror. Wie aber sieht es mit Salafismus aus, der Radikalisierung betreibt und den Terror vorbereitet? Darf man salafistische Frömmigkeit ablehnen, oder ist man damit bereits Islamhasser?

Ein Kopftuch etwa kann verschiedene Funktionen erfüllen. Die wenigsten Deutschen würden ein Kopftuch ablehnen, das wetterbedingt oder aus modischen Gründen getragen wird. Auch wenn eine orthodoxe Christin im Gottesdienst ihr Haupt bedeckt, wird dies gewöhnlich toleriert. Im Islam aber ist das Kopftuch nicht nur Zeichen der Religiosität, sondern eben auch der Unterdrückung der Frau, die mit dieser Religiosität einhergeht.

Eine scharfe Trennung ist hier kaum möglich, zumal es sich nicht um ein isoliertes Attribut handelt. Das Kopftuch ist lediglich Ausdruck und Teil der systematischen religiös begründeten Entrechtung und Benachteiligung der Frau – durch Kinderehe, Polygamie, Zwangskonversion, im Familienrecht und so weiter.

Muslime können also, indem sie sich auf Religionsfreiheit berufen, Toleranz und Akzeptanz religiöser Praktiken einfordern, die mit europäischen Wertvorstellungen unvereinbar sind.

Sind sie erfolgreich, folgen die nächsten Eskalationsstufen: Auch in der Kopftuchfrage geht es mittlerweile nicht mehr um ein kleines Stück Stoff. Immer häufiger prägt Ganzkörperverhüllung das Stadtbild, selbst Gesichtsschleier sind in manchen Gegenden keine Seltenheit mehr.

Virtuoses Spiel auf der Anspruchs-Klaviatur

Das Muster ist immer gleich: Zuerst wird im Hinblick auf den Minderheitenstatus der Schutz des muslimischen Glaubenslebens gefordert. Alsbald folgt der Anspruch, es müsse gefördert werden; und schließlich, dass eine solche Förderung nur dann wirklich vorläge, wenn dem Islam missliebige Dinge aus dem Weg geräumt und geächtet würden.

Während man Nichtmuslimen abverlangt, toleranter zu sein, um ein besseres Zusammenleben zu gewährleisten, wird genau dieses Entgegenkommen von Muslimen als Unterwerfungsgeste aufgefasst und als Signal, mit der Übernahme der Deutungshoheit und der Prägung des öffentlichen Raums fortzufahren.

Wo endet und beginnt da die Religionsfreiheit und warum? Welche Prämissen, die mit der Vorherrschaft des Christentums einhergingen, können nicht mehr als gegeben betrachtet werden?

Religionsfreiheit und ihre Prämissen

Man müsste sich in Europa diesen Fragen stellen und selbstkritisch analysieren, wo aufgrund von Denkfaulheit und mangelnder intellektueller Integrität Sachverhalte als selbstverständlich galten, die es offensichtlich nicht sind. Stattdessen wird der Islam behandelt, als handele es sich im Grunde um eine etwas fremdartige „Sorte“ des Christentums – als sei die Beschaffenheit des Christentums die Grundbeschaffenheit aller Religion.

In dieser stillschweigenden Anerkennung des Christentums als Norm liegt eine gewisse Ironie, denn keine Religion wird in Europa derzeit so verbissen bekämpft wie eben das Christentum.

Der Aufklärungs-Hoax

In der Auseinandersetzung mit dem Islam macht sie es jedoch unmöglich, zu einem vernünftigen, realistischen Umgang mit dem Islam zu finden: Immer wieder wird von Wohlmeinenden behauptet, der Islam müsse eben bloß durch eine Phase der Aufklärung gehen, wie sie das Christentum durchgemacht habe. Dabei waren die Zustände im christlichen mittelalterlichen Europa zu keinem Zeitpunkt so wie heute in Afghanistan oder Pakistan.

Grausamkeit, Gewalt, Rechtlosigkeit und religiöser Fanatismus konnten innerchristlich identifiziert und kritisiert werden. Wenn auch die Behebung von Missständen nicht immer gelang oder lange Zeit in Anspruch nahm: Es ist doch bezeichnend, dass dieses Manko in der historischen Rückschau harscher verurteilt wird als Auslegungen des Islam, die solche Missstände als gottgewollt betrachten und daher gar keinen Anlass dazu sehen, sie zu beheben.

Dass die dem Christentum immanente Fähigkeit zur Selbstreflexion unterschätzt wird, liegt unter anderem an der wirkmächtigen aufklärerischen Propaganda, die zur Aufwertung der eigenen Positionen das Mittelalter als „dunkel“ und die Aufklärung als „Erleuchtung“ dieser Dunkelheit charakterisierte.

Autoritarismus als Lösung?

Tatsächlich „aufklärerisch“ handeln hingegen Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit, die sich vor dem radikalen Islam schützen wollen: Hier wird teils massiv in die Religionsfreiheit der Bürger eingegriffen, um den Islamismus in Schach zu halten. Durch Verbote religiöser Kleidung, Kontrolle der Geistlichen oder sogar durch Gesetze, die Minderjährigen die Teilnahme an öffentlichen Gottesdiensten verbieten. So soll von außen oktroyiert werden, was der Islam nicht in ausreichendem Maße selbst zu leisten vermag.

Diese autoritäre und illiberale Haltung gegenüber Religionen ist aus freiheitlicher Sicht inakzeptabel und keine Alternative. Aber sie zeigt, dass muslimisch geprägte Staaten über ein deutlich höheres Problembewusstsein verfügen als der blauäugige Westen, der sich weigert, die Bedrohung wahrzunehmen, die davon ausgeht, dass durch das Fehlen einer verbindlichen Lehrautorität kaum verhindert werden kann, dass sich im Zweifel die jeweils radikalste Auslegung des Islam durchsetzt – weil ihre Anhänger die radikalsten Mittel anwenden können.

In Deutschland hingegen herrschen weithin entweder Naivität oder Resignation. Die Ausbreitung des Islam wird entweder hofiert oder bejammert. Beides aber bleibt wirkungslos. Einzig eine beherzte Rückwendung zu den eigenen kulturellen und religiösen Wurzeln würde der Raumnahme wirkungsvoll entgegentreten – und zwar im Einklang mit europäisch-christlichem Ethos und im Rahmen einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung, die die Religionsfreiheit aller Menschen achtet. Nicht am Islam wird Europa zugrundegehen, wohl aber daran, dass es an die Festigkeit der eigenen Fundamente nicht mehr glaubt.

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Kommentare ( 82 )

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82 Comments
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K.Behrens
1 Monat her
Axel Fachtan
1 Monat her

Frage mal einen deutschen Christen, wie das mit Aschermittwoch genau ist, jenseits von Karneval. Warum eigentlich die Fastenzeit bis Ostern ? Du greifst ins Leere. Also Christus in der Wüste, 40 Tage lang. S O leitet sich das her. 1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. 2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4 Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt… Mehr

DDRforever
1 Monat her

Welch gradezu religiöse Verehrung die BRD Bürger Arabern entgegenbringen versteht niemand auf der ganzen Welt. Allein der Anblick sollte Warnung genug sein. Aber sie werden sich ohnehin daran gewöhnen müssen denn das werden die neuen Herrscher in Blödland sein. Vor allem den Teddymädchen kann man nur recht viel Spaß wünschen.

Haba Orwell
1 Monat her

> Kulturelle Verschiebung – oder Verdrängung? Die „Kultur“ Westeuropas hat viel größere Probleme als das Ramadan-Feiern: „Europäische Spitzenpolitiker verteidigen EU-Zensurregime“ > „… Auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben Emmanuel Macron, Friedrich Merz und Ursula von der Leyen ein klares Bekenntnis zu strengeren Regulierungen und Zensur der Online-Welt abgegeben. … Weniger kritische Nachrichten, weniger unorthodoxe Informationen, weniger oppositionelle Meinungen – und keine Anonymität mehr: So wird sich das Internet weiter verändern, die Entwicklung hat bereits begonnen. Die „Altersbegrenzung“ für Social Media, die eigentlich eine Klarnamenpflicht ist, kommt als Nächstes. … Dies würde pseudonyme oder anonyme Beiträge ebenso beenden wie die Trennung von… Mehr

Waldschrat
1 Monat her

Ich weiß nicht mehr, wer es sagte, könnte Peter Hahne gewesen sein: „Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islam, aber Angst vor der Schwäche des Christentums.“ Würden wir (die Christen) in unserem eigenen Land so souverän auftreten, wie es Moslems in fremden Ländern und auch in Schland tun, sähe hierzulande manches anders aus. Stattdessen unterwerfen wir uns und gehen Schritt für Schritt Richtung Kalifat. Die demographische Entwicklung tut ihr übriges.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Waldschrat

So wie das Michelstan agiert, wäre bescheidenes Auftreten absolut geboten: „Anderweltonline.com: Elitenüberschuss“ > „… Im Studienjahr 2023 lag die Studienanfängerquote in der Bundesrepublik bei 56,5 Prozent. … Das gleiche Phänomen haben wir überall in Westeuropa. In Großbritannien wird beklagt, dass niemals so viele Menschen einen Studienabschluss hatten. Und dieser Studienabschluss hat in den meisten Fällen so gut wie keine Bedeutung. … Um es ketzerisch auszudrücken: Immer mehr Menschen verblöden auf unseren Schulen und Universitäten, denn sie lernen nichts, was für das wirkliche Leben von Bedeutung ist. Sie träumen davon, sich in der Klasse der Schmarotzerelite einzurichten. Es wimmelt nur so… Mehr

DDRforever
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Das ist Gleichheit a la BRD. Niemand kann mehr lesen und schreiben, aber alle haben Abitur. Wie konnten wir nur so blöd sein uns diesem ekligen Land zu unterwerfen!

R.J.
1 Monat her

Zum Ramadan ist vielleicht noch Folgendes von Interesse: (A) Man findet seitens islamischer Propagandisten reihenweise Rationalisierungen, mit denen die gesundheitlichen Vorteile belegt werden sollen, als weiteres Indiz der vorgeblichen Weisheit Allahs. (B) Gleichwohl gibt es genug Daten über ungünstige Gesundheitseffekte, vor allem eine Zunahme des Körpergewichts oder metabolischer Störungen aufgrund von Ernährung oder Bewegungsmangel. Gleiches gilt für den Anstieg der Zahl der Krankenhausaufnahmen aus einer Reihe von Gründen, beispielsweise gastrointestinaler Art als Folge des „overeating“, oder wegen unkontrolliertem Diabetes, oder Dehydratation in Kombination mit Hitzestress, oder Verkehrsunfällen aufgrund eines Mangels an Aufmerksamkeit usw. Ersteres rangiert unter „Ramadan’s Super Bowl Effect“.… Mehr

Last edited 1 Monat her by R.J.
Philokteta
1 Monat her

Ich möchte nicht, daß der Islam Europa übernimmt. Leider merken es die meisten Menschen nicht. Auch diejenigen, die sagen, keine Religion zu brauchen, Ethik genüge, sollten folgendes wissen: „Wer in einem westlichen Land aufgewachsen ist, dessen Ethik und Sinn für richtig und falsch basiert auf der christlichen Lehre – ob man sie mag oder nicht – so wie auch die Gesetze, die sich unsere Gesellschaft gibt.“ (Harry Richardson) Ich möchte, daß das so bleibt, aber mit der weiteren Ausbreitung des Islams und dessen immer stärker werdenden Einflußnahme muß man damit rechnen, daß es irgendwann nicht mehr so sein wird. Ich… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Philokteta

> Ich möchte nicht, daß der Islam Europa übernimmt. Die übrige Welt möchte nicht von westlicher Epsteinokratie übernommen werden, was in Westeuropa kaum ein Gewissen bekümmert: „Rubio in München: Trumps angestrebte neue Weltordnung“ > „… Letztlich strebt Trump 2.0 an, die westliche Zivilisation umfassend zu reformieren, daraus einen Zivilisationsstaat zu schmieden und dessen geballte, wiederhergestellte Kraft dann einzusetzen, um aufstrebende Rivalen in die Unterordnung zu zwingen – und so die unipolare Vorherrschaft zurückzuholen. Die USA haben im vergangenen Jahr außenpolitisch durchaus Erfolge erzielt. Das heißt jedoch nicht, dass es ihnen gelingen wird, die westliche Zivilisation zu reformieren, einen Zivilisationsstaat daraus… Mehr

Philokteta
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Das alles sehe ich jedoch nicht als Rechtfertigung dafür, daß Europa islamisch werden soll.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Philokteta

Zuerst sollte man auf das Unterjochen anderer Länder und Zivilisationen verzichten – dann kann man verlangen, dass diese die Nettigkeit des Nicht-Eroberns erwidern. Solange welche Weltherrschaft-Reden schwingen und bejubeln, braucht man sich gar nicht zu beschweren.

Retlapsneklow
1 Monat her
Antworten an  Philokteta

Wenn Europa wenigstens wüsste, was es werden will außer gut zu erscheinen und gelobt zu werden – und falls letzteres ausbleibt, es selber zu tun.

LiKoDe
1 Monat her

Schon einige ‚Aufklärer‘ stellten seinerzeit dem katholischen Klerus den ‚fortschrittlichen und weisen islamischen Araber‘ gegenüber. Diese Figur des ‚edlen Wilden‘ wurde/wird in bestimmten Kreisen seit dem 18. Jh. gepflegt. Die katholische Kirche erklärte mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) gar den Islam zur Religion, mit der zudem ein Dialog zu führen sei. Dieses Angebot verstanden/verstehen Korangläubige als Unterwerfung. Dass der Islam sich mit der der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) 1969 als staatenübergreifende politische Einheit gründete, wurde/wird in westeuropäischen Staaten vielfach nicht verstanden. Korangläubige fühlen sich allen anderen [Juden, Christen … Atheisten] moralisch-kulturell überlegen. Die Umwandlung von noch nicht vom… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  LiKoDe

> Die katholische Kirche erklärte mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) gar den Islam zur Religion, mit der zudem ein Dialog zu führen sei. Dieses Angebot verstanden/verstehen Korangläubige als Unterwerfung.

Sicherlich nur einige – und die anderen als Dialog auf Augenhöhe, wie beabsichtigt.

> Korangläubige fühlen sich allen anderen [Juden, Christen … Atheisten] moralisch-kulturell überlegen.

Wie gut, dass die Westler es niemals tun, sondern andere Kulturen als gleichwertig ansehen (es war Sarkasmus). Immer wieder steht westliche Weltherrschaft auf der Agenda – mal Kolonialreiche, dann wokistisch-globalistische und neulich ein Kolonialreich der Neocons.

Last edited 1 Monat her by Haba Orwell
R.J.
1 Monat her

Denen, die klare Worte lieben, und zwar von jemandem, der sich sehr gut mit dem Islam auskennt sowie Arabisch spricht und somit die Quellen im Original lesen kann, sei das neueste youtube-Video von Raymond Ibrahim mit dem Titel „This is why it’s too late for Europe“ empfohlen, sowie seine Bücher wie „Sword und Scimitar“. Es ist ein Nachklapp zu einem Interview, und Ibrahim beleuchtet sehr genau sowohl den Verlust an eigener Kultur und Identität als auch den invasiven, destruktiven Charakter des Islam.

RiverHH
1 Monat her

Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Da laß ich mir auch nichts einreden. Ich fühle mich durch die zunehmende Islamisierung bedroht. Wir brauchen umgehend Remigration und Grenzschließung.

DDRforever
1 Monat her
Antworten an  RiverHH

Zu spät, raus solange es noch geht. Die nächste Mauer kommt ganz gewiß.