Der Tankstellenverband rechnet bleibend mit einem Spritpreis von zwei Euro. Die Hälfte kassiert der Staat. In der anderen Hälfte stecken die Mitnahmegewinne des Mineralölhandels, die ebenso skandalös sind wie die noch viel höheren Mitnahmegewinne des Abzockerstaates.
Der Spritpreis ist Indikator des Abzockerstaates. Auf den tatsächlichen Spritpreis schlägt er Energiesteuer und CO₂-Abgabe drauf, auf diese Zwischensumme die Mehrwertsteuer, also Steuern auf Steuern und Abgaben. Der Tankstellenverband rechnet mittelfristig mit einem Spritpreis von zwei Euro. Die Hälfte, also einen Euro, kassiert der Abzockerstaat. In der anderen Hälfte des hohen Spritpreises stecken die Mitnahmegewinne des Mineralölhandels, die ebenso skandalös sind wie die noch viel höheren Mitnahmegewinne des Abzockerstaates. Da beide den Golfkrieg als Ursache vorschieben, darf man beide mit Fug und Recht Kriegsgewinnler nennen.
Der Meinungswächterstaat hat mit Google, YouTube, Alphabet und wer weiß mit wem noch wichtigen Zugangstoren zum Netz Meinungsfilter verpasst. Kritische Medien berichten seit Mitte 2025 über massive Präsenzverluste bei Google News und in Schlagzeilen-Modulen. Artikel bleiben zwar erreichbar, verschwinden aber aus den Wegen, auf denen neue Leser sie finden. Das ist keine klassische Zensur mit Verbotsschild. Es ist die leisere, modernere Variante: Man lässt Stimmen existieren, sorgt aber dafür, dass sie kaum noch auftauchen. Meinungsfreiheit ist aber nicht nur das Recht, etwas zu sagen, sondern auch die faire Chance, gehört und gefunden zu werden. Wenn Staat, EU-Regulierung und Plattformmacht festlegen, was als vertrauenswürdig gilt, entsteht eine gelenkte Öffentlichkeit. Nicht der mündige Bürger entscheidet dann zuerst, sondern ein politisch-technischer Sortierapparat. Wollen Sie weiter unzensiert lesen, suchen Sie bitte bei www.tichyseinblick.de.
Superregierung. Das Treffen der Koalition mit Arbeitgebern und Gewerkschaften endete gestern Null zu Null, Regierungssprecher Stefan Kornelius: „Einigkeit herrschte unter den Gesprächsteilnehmern, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland vor großen Herausforderungen steht … Gleichzeitig anerkannten alle Seiten, dass die Sozialsysteme reformiert und die Bürokratielast verringert werden müssen.“ Weitere Gespräche wurden vereinbart. Die Koalition begrüßte die Bereitschaft der Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertreter, den Reformprozess konstruktiv zu begleiten. Die Erwartungen an den Reform-Gipfel hatte die Koalition schon vorher gedämpft. Vize-Regierungssprecher Steffen Meyer zu dts gestern vor dem Treffen: Geplant sei ein gemeinsamer Abgleich der Herausforderungen und auch Lösungswege: „Und natürlich wäre es dafür hilfreich, wenn es hier auch zu gemeinsamen Positionen kommt.“ – Fortsetzung folgt, Sprüche statt Taten. Nun muss der Mittestand auch nicht bedauern, wieder nicht eingeladen gewesen zu sein, haben seine Sprecher Zeit gespart.
Sorgt Rotgrünrot hinter den Kulissen und über ihren immer kleiner werdenden Koalitionsarm SPD für das ergebnislose Dahinschleppen der Regierung Merz, weil
Rotgrünrot auf eine eigene Mehrheit pokert unter Einsatz des letzten Mohikaners der Sozialliberalen, Wolfgang Kubicki, auf dem trojanischen Esel FDP?

Mit dem Krieg gegen den Klimawandel, also gegen die Natur der Erde im Sonnensystem, hat der Wokismus-Sozialismus mit dem CO₂-Dogma denen im Westen, die es sich gefallen lassen, Wohlstand für Alle durch den freien Markt unmöglich gemacht.
„Wenn wir die CO2-Ziele nicht einhalten können, muss Daimler Truck für jeden Prozentpunkt 120 Millionen Euro zahlen. Das ist für uns eine existenzielle Bedrohung“, sagte Daimler-Truck-CEO Karin Radström dem Newsletter „Industrie und Handel“ des Politico. Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer von Renault-Trucks Deutschland, Maximilian von Löbbecke. Die CO2-Ziele seien mit der bestehenden Ladeinfrastruktur nicht zu schaffen. Die Strafzahlungen reichten bis über 300.000 Euro pro Fahrzeug – für einige Hersteller existenzgefährdend. Nach EU müssen Lkw-Hersteller in ihren Flotten bis 2030 in einer ersten Stufe 45 Prozent CO2 einsparen. Schaffen sie das nicht, werden Strafen fällig. 2025 waren aber nur zwei Prozent aller schweren Lkw in Europa elektrisch. „Wir sind bereit, jedes Segment zu elektrifizieren“, sagte Radström. „Aber unsere Kunden können noch nicht sicher sein, dass sie die Lkw auch aufladen können, und sie benötigen wettbewerbsfähige Kosten gegenüber Diesel-Lkw.“ Bei Lkw und Bussen sei Europa immer noch weltweit führend. EU-Hersteller dominierten mit Ausnahme Asiens die meisten Märkte. Das alles stehe auf dem Spiel, wenn sich die Arbeitsweise der EU-Kommission und die Zusammenarbeit mit der Branche nicht ändere. Daimler Truck ist einer der größten Hersteller von Lastwagen und Bussen der Welt, macht rund 50 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt rund 100.000 Menschen. – Den Firmen ins Stammbuch: Wer sich dem CO₂-Dogma unterwirft, kommt um. Feigheit vor Thronen ist der Anfang vom Untergang.
Der parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Steffen Bilger, will den mutmaßlichen Wutausbruch des Kanzlers in der Fraktionssitzung nicht als Generalkritik an der SPD verstanden wissen. Laut Rheinischer Post soll Merz wegen der Blockade des Infrastrukturzukunftsgesetzes zur Beschleunigung großer Bauvorhaben über den Koalitionspartner gesagt haben: „Meine Geduld ist jetzt auch am Ende, auch mit den Sozialdemokraten am Ende.“ Das sei aber nur auf das Infrastrukturgesetz bezogen gewesen und nicht als allgemeine SPD-Kritik gemeint, sagte Bilger der Welt. – Sie sehen also, werte Leser, was sich in Polit-Berlin bewegt: NICHTS.
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Wie die Lage im Golfkrieg zu beurteilen ist nach den aktuellen Militärschlägen, wird Gegenstand an anderer Stelle. Hier ein Kommentar zur Berichterstattung der ARD gestern abend. 37 Mal, so habe ein US-Journalist addiert, hätte Trump gesagt, eine Verhandlungseinigung mit Teheran stünde kurz bevor, und dann hätte es keine gegeben, referierte die Korrespondentin des „Ersten“ mit süffisant-triumphierender Miene. Was aber Frau Korrespondentin, wenn Trump das nie gesagt hat, weil der Erfolg bevorstand, sondern um den Verhandlungsdruck zu unterstreichen? Wo blieb die Information über die Verhandlungen mit Polit-Tehran einerseits und die Worte und Taten des IRGC-Teherans in entgegengesetzter Richtung? Dem Beobachter ist klar, warum sich ARD und andere westwoke Medien so verhalten. Sie wollen kein Ende des Golfkrieges ohne die Niederlage von Trump. So sind die letzten Mohikaner der „regelbasierten Ordnung“ in den Medien, die nie für ihre Verfechter galt. Sie informieren nicht, sie sind Partei.

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Nicht nur der Tankstellenverband rechnet mit dauerhaft höheren Preisen, denn da sind viele unterwegs mit gleichen Gedanken und die Frage ist nur, können die Leute es durchhalten, bei schleichendem Verfall der Arbeitsplätze, was zwangsläufig zur Minderung der Kaufkraft führt und dann für viele zum Eigentor wird. Wer den Gürtel enger schnallen muß, wird sich auf das Minimum konzentrieren und das ist der Tod des unternehmerischen Absatzgedankens und wie immer im Leben kann man natürlich immer an die Grenzen des möglichen gehen, was aber von der Logik her nur kompatibel ist, wenn eine Wirtschaft floriert, denn bei schleichendem Untergang wird alles… Mehr
Bereits vor 10 Jahren konnte man an allen Zapfsäulen lesen ,daß 2/3 des Treibstoffpreises staatliche Abgaben und Steuern wären .Inzwischen sind die Abgaben erheblich gestiegen ,es ist also unplaiusibel daß nur 50%des Benzinpreises Abgaben und Steuern wären.
Verständnisfrage: wenn wie häufig von einer „Steuerquote“ von knapp über 50% berichtet wird – ist da schon drin, dass ich beim Tanken die Hälfte an diesen Failed State abgeben muss? Und alle 2 Jahre 150 Euro an den TÜV, obwohl – siehe Nachbarländer – man auch ganz ohne Auto-HU auskommen kann? Und die kräftige Rechnung für den Schornsteinfeger, der zwar keine Schornsteine mehr fegt, dafür aber auf Geheiß von Klingbeil + Co. saftige Rechnungen für Dinge ausstellt, die manche Nachbarländer ebenfalls nicht nötig haben? Rechne ich all das zusammen, komme ich doch eher auf 70%, die diese scheinlegalen Räuber mir… Mehr
Millionen von Beamten/Pensionären werden ,überspitzt formuliert ,von der Wiege bis zur Bahre mit Geld zugeschüttet .Von diesen Summen kann ein produktiv Tätiger nur träumen .Kommen noch riesige Summen für ferne Kriege ,NGOs ,unsinnige Umweltauflagen ,Klimagedöns oder z.B. Perus Radwege hinzu ,sollten wir dankbar sein für einen Spritpreis unter 4€ .
Ein Anfang der (dringend gebotenen) EUdSSR-Demontage? >>>EU-Diplomatie am Ende: Frankreich und Deutschland wollen den eigenen Auswärtigen Dienst zerlegen<<< > „… Laut einem Bericht der Financial Times diskutieren Frankreich und Deutschland sowie weitere Hauptstädte offen darüber, den 15 Jahre alten diplomatischen Dienst der EU auseinanderzunehmen. … Die Financial Timess berichtet, dass es um das European External Action Service (EEAS) geht, jener mit knapp einer Milliarde Euro pro Jahr alimentierten Parallelstruktur, die unter der derzeitigen Leitung von Kaja Kallas mehr Probleme als Lösungen produziert. Das ist bemerkenswert. Noch vor wenigen Jahren galt der EEAS als Krönung der Lissabon-Verträge – als großer Schritt… Mehr
Da könnte man noch weitere EU-Institutionen und Entscheidungen zerlegen. Die Kommission zuerst, dann alle Green-Deals und Migrationsvorgaben. Berufsverbot in der EU für Vorbestrafte und Korrupte….
Viele in Deutschland scheinen die Niederlage Israels, also am Ende dessen Auslöschung, o.k. zu finden, solange nur Trump und Netanjahu verlieren. Meine Meinung ist das nicht.
Richtig ist, dass Trump sich den Krieg gegen den Iran viel zu einfach vorgestellt hat. Gerade deshalb ist es wichtig, dass dieser Krieg mit einer Niederlage der Mullahs endet. Dies muss mindestens das Ende der Atomkapazität der Mullahs einschließen. Irans Handlanger und Mörder der eigenen Bevölkerung, Hamas und Hisbollah, sollten ebenfalls vernichtet werden.
Wo war denn der Protest der CEO gegen den Elektro Irrsinn? Sie haben doch in vorauseilendem Gehorsam alle mitgemacht. Was wäre denn gewesen, wenn sie einfach NEIN gesagt hätten? Wäre dann Uschi auf ihrem Pony bei Daimler eingeritten und hätte alles kurz und klein gehauen?
Sicherlich nicht. Aber diese Frau hätte sämtliche Unterstützungen gestrichen und Strafen in Millionenhöhe versucht einzutreiben. Denkt an Ungarn
Ich weiß nicht, ob man die verbliebenen 10% der Amistan-Fans in Westeuropa zur Besinnung bringen kann: >>>Insider Robert Barnes: So ticken Trump und seine Regierung wirklich<<< > „… Robert Barnes, der Trump 2020 noch persönlich als Anwalt beraten hat, zeichnet ein ernüchterndes Porträt. Der Trump von heute sei nicht mehr der Trump von 2020. Damals sei er rational, informationshungrig und zu echter Planung fähig gewesen. Heute dominiere Angst sein Handeln – und eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Selbsttäuschung („confabulation“). Trump operiere wie ein Kleinkind, das von wechselnden Ängsten getrieben werde: Mal fürchtet er einen wirtschaftlichen Kollaps, mal den Zorn des Israel-Lobby… Mehr
Die Zwillinge Amerikafeindschaft und Israel-Juden-Feindlichkeit sind ebenso weit verbreitet wie vielen gar nicht bewusst.
> Der Ami Max Blumenthal sieht Trump und Israel kritisch. < Würde jemand einen US-Juden kritisieren, dann ist es doppelt antisemitisch? Ähnliche Sicht hat Jeffrey Sachs, auch ein US-Jude.
BTW: Meine Berliner Tante (Halbschwester meiner Mutter; gemeinsame Mutter der Beiden), die sich für eine Jüdin hält (wofür man eigentlich eine jüdische Mutter haben müsste), hat sich mit einer US-Amerikanerin verpartnert und verbringt viel Zeit in NYC. Wenn sie nicht gerade nach Israel reist, dort die Gender-Lehre zu verkünden.
Wenn wir schon dabei sind – den Ami Mamdani in NYC zu kritisieren, ist auch Antiamerikanismus? Hier aber weit verbreitet.
Er ist ja keiner.
Zuvorderst Moslem und dann Kommunist.
Die Trump-Kritik und der Antiamerikanismus gehen Hand in Hand. Eine Kritik von Mamdani in N.Y. aber in der Regel nicht; hier dominiert die Islam-Kritik.
Man muss kein Amifreund oder -Feind sein. Es reicht, wenn man sie nicht mag. Judenfeindlichkeit ist hier wohl ein falscher Begriff. Ich habe nichts gegen Juden, aber sie wählen halt seit der Existenz Israels falsch.
Ich habe auch nichts gegen Deutsche – auch wenn die Mehrheit falsch wählt.
„Ich habe nichts gegen Juden“: Da denke ich an den ungeheuren kulturellen, geistigen und intellektuellen Verlust durch die Judenvernichtung und -vertreibung nach 1933. Eine Vertreibung, die sich jetzt fortzusetzen droht an denen, die noch da sind.
Schlägt man viele der Bedeutendsten der ersten Hälfte des 20. Jh. bei Wikipedia nach, findet man regelmäßig: Geboren in Deutschland, Österreich, Ungarn oder Osteuropa, verstorben in den USA, England, gelegentlich anderen Ländern. „Auschwitz“ ist da noch nicht mitgezählt. Die intellektuelle Avantgarde, vor 1933 zum beträchtlichen Teil in Deutschland, ist seit 1945 irgendwo, aber nicht in Deutschland. Ein Land hat sich ins Mittelmaß vergast.
Abzocker ist die Regierung. Die kassiert leistungslos ab. Nun ja, leistungslos ist ja ihr Markenzeichen. Die Konzerne dagegen betreiben ein Geschäft. Leisten also was. Von der Beschaffung, Herstellung und Vertrieb ihrer Produkte. Die Polit-OK verlangt Schutzgeld, in bester Mafia-Manier. Sonst kommen die Hilfstruppen zum Enteignen, Stilllegen, Beschlagnahmen. Kriminalität legalisiert nennt sich das. Warum wird Arbeit besteuert/bestraft? Eine Lohnsteuer dürfte es gar nicht (mehr) geben. Schlanker Staat statt staatlicher Parasit im Geldbeutel der Fleissigen. Was hier den Mineralölkonzernen vorgeworfen wird, trifft dann auf alle Bereiche zu, die fleissig sind: Lebensmittelkonzerne, Baustoffindustrie, Chemie (haut gerade ab), Pharmaindustrie (schon weg), Autoindustrie (geht gerade… Mehr
Die 50 % Regel (es könnten auch 45 % gewesen sein) gilt schon länger.
1972 habe ich für einen Liter Benzin 0,52 DM bezahlt. Davon gingen 24 Pfennig an das Finanzamt. Allerdings war damals von irgendeinem Klimawandel noch nicht die Rede.