Sebastian Kurz erklärt das Geschäft der Schlepper

Österreichs Bundeskanzler Kurz sagt, was passiert, wenn alle "unbegleiteten Minderjährigen" von Griechenland nach Mitteleuropa weiter dürfen.

Screenprint: ORF/Twitter/Sebastian Kurz
Kürzer und klarer, als es Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz sagt, lässt es sich nicht ausdrücken: Wenn alle „unbegleiteten Minderjährigen“ von den Inseln aufs Festland geschickt werden und von Griechenland sofort nach Mitteleuropa weiterreisen dürfen, dann schicken die Schlepper aus der Türkei immer mehr „unbegleitete Minderjährige“ – und es kommt dazu, dass immer mehr im Mittelmeer ertrinken.

Ein 38-Sekunden Ausschnitt aus dem ORF, der für sich spricht. Oder das ganze Interview.

Dass den „unbegleiteten Minderjährigen“ dann der Familiennachzug folgt, weiß jeder halbwegs Informierte. Die Schlepper werden das selbstverständlich „einpreisen“.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 85 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

85 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
CaTo23
1 Monat her

Einfach gesagt: Kurz und gut. Allein die Tatsache, dass Kurz als Kanzler sich kritischen Fragen in einer Fernsehsendung stellt, ist etwas was ich bei Kanzlerin Merkel noch nie gesehen habe. Da gibt es vielleicht einmal im Jahr ein Einzelinterview mit lange vorbereiteten Wunschfragen und Wunsch Interview-Partner. Eine Art knönigliche Audienz, die leider einer lebendigen Demokratie unwürdig ist.

B.Rehfeldt
1 Monat her

Das , was der Herr Kurz sagt, ist richtig und vor allem logisch. Ich finde vor allem seine Begründung, dass er das Treiben aus moralischen Gründen ablehnt, bemerkenswert. Während uns in Deutschland mit der moralischen Keule gedroht wird , wenn wir nicht „ helfen“, sagt er genau das Gegenteil. Ich denke nicht, dass die Entscheidungen in Deutschland, nun doch , da ja „Notsituation“ , Menschen von den griechischen Inseln auszufliegen in gewollte Land, mit Unwissen, Ignoranz oder Dummheit zu tun haben. Ich denke, es passiert in voller Absicht. Die Frage ist warum? Vielleicht plaudern die gefassten Brandstifter etwas über ihre… Mehr

November Man
1 Monat her

Die weisen Worte des Herrn Kurz sind gerade uns Deutschen wohl bekannt.
Dieses Merkel-System praktiziert Merkel und ihre extremen linksgrünen Freunde bei uns schon seit Jahren.
Wichtig wäre jetzt, dass Herr Kurz die Grenzen Österreichs gegen die Massenmigration komplett schließt und damit zum Vorbild für alle anderen europäischen Länder wird.
Das wäre das richtige Zeichen.

Wilhelm Cuno
1 Monat her

Tja, Herr Kurz sagt die Wahrheit. Das kommt gar nicht gut an bei unseren Politikern und in der Mainstreampresse, gar nicht zu reden von den Naiven in Kirchen, Gewerkschaften, Lehrer- und Sozialverbänden.

U.S.
1 Monat her

Die R-R-G und GroKo Politiker wohnen nicht in sozialen Brennpunkten Berlins (B – Neu Kölln), sondern in Berlin’s Edel- Vierteln; ebenso wohnen RRF- und GroKo- NRW Politiker nicht in sozialen Brennpunkten des Ruhrgebiets (Marxloh, Alten- Essen, u.ä.), sondern in Edel Vierteln; ebenso wohnen die Rhein- Main- Politiker im Taunus (Taunustein, Falkenstein, Bad Homburg u.ä.), nicht in OF, LU, Mannheim, …. Selbst RRG- und auch GroKo Politiker schicken ihre Kinder in Privatschulen und fragen die Schulleiter der privaten Schulen: „Wie hoch ist der Migrantenanteil an Ihrer Privatschule?“ Thilo Sarazzin: „Die Zahl von Migranten ist von geschätzt 100 – 200 Tausenden pro… Mehr

Fritz Wunderlich
1 Monat her

Das Spiegelartikel war 13 Jahre vor Kanzler Kurz‘ Geburt. Kurz hat den Zeitgeist im Gegensatz zu den verknöcherten Alten in der ÖVP erkannt und gewußt, wie man die Wähler mit Slogans der FPÖ einfangen und dabei trotzdem den christlichen Samariter spielen kann. Dabei hatte der „Migrationsstaatssekretär“ Kurz nie vor, die demographische Entwicklung Österreichs zu stoppen. In Österreich werden wie in Deutschland die Migranten immer mehr, und zwar ununterbrochen seit 50 Jahren. Der aufkommende Unmut der Bevölkerung wurde in D und Ö mit einem schlauen Auf und Ab der Zuwanderungsmenge immer unter der politischen Wirksamkeitsschwelle gehalten. Bei Bedarf sonderten die Politiker… Mehr

Fritz Wunderlich
1 Monat her

Leider geht bei der durchaus richtigen Kritik des begnadeten Populisten Kurz unter, was tatsächlich in Österreich abgeht. Kurz kritisiert, was schon am 30.09.7.1973 im Spiegel stand.
„Die Türken kommen – rette sich, wer kann!“

Klaus Maier
1 Monat her

Kurz entwickelt sich in den dt. MSM immer mehr zum „Alpen-Trump“. Haben wir nicht schon Feindbilder genug?

U.S.
1 Monat her

Nach meiner Rente in 2023 bis 2025 mit Ende 69zig oder 70zig J werde ich umziehen in ein anderes europäisches jedoch Non EU Land.

Ich werde von dort aus die Politik in Buntland weiter verfolgen ueber Internet und TE, achgut und einige wenige handverlesene Medien.

Das deutsche, Oeffentl Rechtliche TV werde ich nur noch anschauen: Jim Knopf und Lukas auf der Lokomotive durch das Lummerland in der Augsburger Puppenkiste.

Die talk shows mit RRG und GroKo Polit Elite muss man sich nicht antun.

Marzo Matto
1 Monat her

Kurz (und noch mehr Kickl) sind die einzigen namhaften und einflussreichen deutschsprachigen Politiker, die etwas für die Deutschen tun.