Die nächste Ohrfeige für die Regierungsparteien sitzt: Die SPD fällt auf ein historisches Tief, während die AfD erstmals selbst im Politbarometer vorne liegt. Das Vertrauen in die Regierung bricht weiter ein – fühlbar, messbar, unübersehbar.
IMAGO - Collage: TE
Was sich seit Monaten abzeichnet, ist nun schwarz auf weiß dokumentiert. Die SPD rutscht im aktuellen Politbarometer auf nur noch zwölf Prozent ab – ein Tiefstwert. Aber bei ihrer leistungsfeindlichen Politik wohl nur ein weitere Station im noch tieferen Abstieg. Gleichzeitig zieht die AfD vorbei und setzt sich erstmals an die Spitze der Umfragewerte.
Das ist ein politisches Signal. Ein massiver Vertrauensentzug in eine Regierung, die offenkundig den Kontakt zur eigenen Bevölkerung verloren hat und nunmehr offen Politik gegen die Leistungsträger im Land ebenso wie für ihre eigenen Taschen Politik macht.
Zwei Drittel der Bürger bescheinigen dem Kanzler schlechte Arbeit. Die Unzufriedenheit wächst weiter, und sie wächst nicht schleichend, sondern mit Wucht. Die politische Mitte bröckelt sichtbar. Die SPD, einst staatstragende Kraft, wird in der Wählerwahrnehmung auf ein Niveau gedrückt, das früher als undenkbar galt. Parallel dazu verschiebt sich das Kräfteverhältnis im gesamten Parteiensystem.
Die AfD profitiert davon. Sie wächst, weil die anderen Parteien Vertrauen in Rekordzeit verspielen. Weil Versprechen nicht eingehalten wurden. Weil politische Realität und Lebenswirklichkeit immer weiter auseinanderdriften. Weil nicht mehr erkennbar ist, dass an den vielen, vielen Irr- und Sonderwegen, in die das Land unter Merkel und Scholz und Habeck gelenkt wurde, noch irgendwie revidiert wird. Diese Zuversicht kommt an ihr Ende. Die politische Glaubwürdigkeit ist aufgebraucht.
Die Zahlen zeigen ein strukturelles Problem, kein kurzfristiges Stimmungstief. Schon seit Wochen bestätigen Umfragen diesen Trend: steigende Unzufriedenheit, sinkendes Vertrauen, zunehmende Ablehnung der Regierungspolitik. Gleichzeitig fehlt der SPD jede erkennbare Antwort. Selbst in den eigenen Reihen traut eine Mehrheit der Parteiführung nicht mehr zu, die Krise zu lösen.
Die Wähler reagieren darauf konsequent. Sie wenden sich ab. Und sie tun es in wachsender Zahl.
Das Politbarometer liefert eine Diagnose über den Zustand einer Regierung, die am Ende angelangt ist. Die Bevölkerung hat ihr das Vertrauen entzogen.

Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Egal auf wieviel % die AfD in Meinungsumfragen kommt, ja selbst wenn sie bei einer der nächsten BT-Wahlen mehr als 50 % erreichen sollte: Deutschland wird aus dieser seit Merkel eingeschlagenen Sackgasse nicht herauskommen! Die schwarz-rot-grüne Mischpoke hat die öffentliche Verwaltung in Stadt und Land fest im Griff und wird wissen, wie man dringende Reformen einer eventuellen künftigen AfD-Regierung mit Leichtigkeit ins Leere laufen lassen kann. Erst wenn Deutschland so richtig tief in der Sch..ße sitzt, kommt der deutsche Michel vielleicht zur Erkenntnis, daß man die Vertreter „unserer Demokratie“ allesamt in die Wüste schicken muß! Neue mutige Männer vom Schlage… Mehr
Verfolgen Sie mal die Bundestagsdebatten, hier gibt es einige schlagkräftige, qualifizierte, intelligente Politiker, die einen Anfang machen könnten. Viele kennen wir doch noch überhaupt nicht, ich gehe aber davon aus. daß es keine solchen Dumpfbacken und Schaumschläger wie in den Altparteien gibt. Einige sind vielleicht rhetorisch nicht so geübt wie Fr. Weidel, Hr. Chrupalla, Curio, Brandtner, Espendiller aber der Mensch wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben. Natürlich vergesse ich nicht. welche Mammutaufgabe auf die AFD-Leute zukommt, aber schlechter als die Altparteien kann kaum jemand sein.
Solange noch in irgendein Medium über die SPD gesprochen wird, ist Sie aus meiner Sicht noch nicht tief genug abgestürzt.
Vertrauen entzogen? Ich hatte es nie.
Es wird alles nichts nutzen. Die anderen Parteien können nicht viel, dennoch beherrschen sie die Grundrechenarten. Sie addieren ihre Zahlen und sind auf einmal die gewünschte Zahl, nach der sie nach eigenetr Meinung lt. Wähler den Regierungsauftrag erhalten haben. Für die AfD sind vermutlich erst 50 % plus 1 Stimme notwendig.
Der Niedergang im Lande ist kaum aufzuhalten. ob danach vieles anderes wird, ist mehr als offen., Pacta sunt servanda, da kommt man so einfach nicht heraus. Und wir haben viele für uns „dumme“ Verträge.
Die SPD braucht keine Wählerstimmen.
Sie ist Besitzerin der größte und mächtigsten Medienunternehmen und damit systemrelevante ständige Komponente des Machtkartells.
Mit Wahlen und Prozenten beschäftigen sich nur Leute, die noch an funktionierende Parteidemokratie glauben.
Gestern habe ich es leider verpasst, aus dem „ZDF-Politbarometer“‘ raus zu zappen. Thema waren wieder mal die sog. Beliebtheitscharts der Politiker. Alice Weidel wie immer(!) auf dem letzten und unbeliebtesten Platz, Boris Pistolius auf dem beliebtesten. Dazwischen in lockerer Reihenfolge ein Merz, Klingbeil, Söder. Und dann plötzlich an vorderer Position: Cem Özdemir! Vermisst habe ich Granaten-Agnes und den Chef von Merz: Selenskyi. Merkt eigentlich irgendjemand, was uns hier mal wieder für eine Lüge verkauft wird? Wen hat diese Lügenanstalt „ZDF“ da angeblich befragt? Die sog. Hälfte der Deutschen bestehend aus einer kleinen Anzahl? Vermutlich auch nur linksgrüne. Nein! Böhmermann hat… Mehr
Na jaaaaa, man kann es natürlich als untrügliches Zeichen für das stetige Anwachsen der AFD sehen. Kann man aber auch nicht. Denn erstmals lag die AFD bei der Forschungsgruppe Wahlen, also im Politbarometer des ZDF, am 19.9.2025 bei 26%. Das war ziemlich genau vor 6 Monaten – und heute wäre sie auch bei 26%. Anstieg sieht anders aus. Vor allem, weil die AFD auch im März schon wieder bei 26% stand – also exakt bei dem Wert von heute. Was also das ZDF-Politbarometer eher aussagt mit den 26% zu 25% der CDU ist, dass die CDU seit dem 19.9.2025 (26%)… Mehr
Geduld Geduld AfD, um es mit dem Zitat von Franz Josef Strauß zu sagen „es muss noch viel schlimmer werden bis es wieder besser werden kann“.
Dieser Trend ist weniger ein Pull-Faktor hin zur AfD als vielmehr ein Push-Faktor weg von den Regierungsparteien. Es träfe jede Partei, die aktuell an der Regierung wäre. Die langfristig richtigen strategischen Entscheidungen für die großen innen- und außenpolitischen Probleme wären sehr unbequeme Botschaften für die Wähler und wer immer sie ausspräche, bekäme die Quittung auf dem Wahlzettel. Das gilt auch für die AfD und deswegen hält sie sich diesbezüglich sehr bedeckt. Oder aber formuliert Forderungen, die finanziell oder rechtlich schlicht unrealistisch sind. So gesehen kann die AfD dankbar sein, angesichts der aktuellen vor allem weltpolitischen Entwicklungen nicht in Regierungsverantwortung zu… Mehr
Langsamer, aber stetiger Aufstieg der AFD im Gegensatz zu ihren maßgeblichen Mitbewerbern, was sich wie folgt darstellt. CDU Ausgangslage 2025, 28,5% im Mittel, heute 21,7% = minus 6,8%. SPD “ “ , 16,5% im Mittel, heute 13,3% = minus 3,1% Dagegen hält die AFD im Vergleich zu 2025 mit 20,8% heute einen Anteil von 25,5% im Mittel und hat somit eine Steigerung von weiteren 4,7% plus zu verzeichnen. Von den anderen politischen Parteien wollen wir erst garnicht mehr reden und wenn man dann noch die erbärmlichen Zahlen der Roten und Schwarzen mit den Ergebnissen vor 40 Jahren vergleicht, dann sieht… Mehr