Österreichs Kurz verfolgt seinen Kurs, wo Deutschlands Politiker dilettieren

Die tatsächliche Sicherung der EU-Außengrenzen und geeignete Lösungen zum Stopp der Migranten vor Betreten der EU sind die Zielrichtung von Sebastian Kurz.

ARIS OIKONOMOU/AFP/Getty Images

Während die üblichen deutschen Politiker unterstützt von den üblichen Claqueuren in Gesellschaft, Wirtschaft und Medien an dem Märchen stricken, es ginge Frau Merkel und Herrn Seehofer um die Sache, geht Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz zielstrebig seinen Weg.

Die einzige, aber nicht zu unterschätzende Änderung der Schlusserklärung des EU-Rats, das bewertet Kurz klar und zutreffend, ist die Aufgabe der alten Illusion vom Diktat der EU-Kommission über die Mitgliedsländer – vor allem die kleineren – , hinter der sich immer allein die Interessen Frankreichs befinden, denen eine Kanzlerin Merkel nicht nur blind und ergeben folgt, sondern auch die Milliardenrechnungen begleicht.

Da setzt Kurz mit seiner Ratspräsidentschaft an und auf, Freunde der Freiheit können das nur begrüßen und unterstützen:

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Kommentare ( 37 )

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Deutschlands Politiker dilletieren nicht. Die machen (zB durch Unterlassen) genau das, was sie herbeifuehren wollen.

Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht warum immer noch 200000 Illegale pro Jahr in Deutschland ankommen?
Weil sich Herr Kurz, in der Sache einen ganz schlanken Fuss macht und einfach alle die es nach Österreich schaffen nach Deutschland durchwinkt.
Kurz ist ein Nationalist der eben keine Rücksicht auf seine Nachbarn nimmt und nur im Sinn hat sein Land so sauber wie möglich zu halten

Genau dafür haben wir Österreicher ihn gewählt. Es ist fast unmöglich, eine große grüne Grenze zu schließen. Es ist aber einfach, das eigene Land derart unattraktiv für diese Glücksritter zu machen. Dass Deutschland sich weiterhin weigert, etwas an diesem Pull-Faktor zu ändern, wird dadurch „belohnt“, dass eben nun alle nach Deutschland wollen.

Link
https://vera-lengsfeld.de/2018/06/30/die-masseneinwanderung-verlaeuft-nach-plan/
Mehr gibt es zu diesem Thema nicht mehr zu erläutern.
Ein großes Dankeschön an Frau Lengsfeld

Ceuta und Melilla haben je 85.000 Einwohner. Entschädigt man jeden umgesiedelten Einwohner mit 2 Millionen Euro, so bekommt man Auffanglager in „Europa“ zum Schnäppchenpreis. Sogar die Grenze kann man ungeschützt lassen und jeder Migrant bekommt 1x täglich eine warme Mahlzeit. Den Rest kömnnen NGO und Gutmenschen übernehmen, aber Geld gibts keines.
Nach drei Monaten sind bis auf ein paar Hundert alle weg – wetten?

Zum Problem Aussengrenzensicherung habe ich auch aus Wien noch keinen langfristig tragfähigen Vorschlag gehört. Kurzfristig mag Frontex nützlich sein, um Krisen zu bewältigen oder zu verhindern. Grenzsicherung bleibt aber grundsätzlich Polizeiarbeit, die rechtlich, organisatorisch und personell in das jeweilige Grenzland integriert sein und bleiben muss. Die griechische Aussengrenze wird immer auch die griechische Staatsgrenze bleiben – und, diese kann nur von Griechen geschützt werden. Langfristig muss es also darum gehen, in allen EU-Ländern, und in den Grenzländern ganz besonders, das Recht und die operativen Grenzschutzkapazitäten auf europäischen Standard zu harmonisieren und zu vernetzen. Das wird 10-20 Jahre Aufbauarbeit brauchen, und… Mehr

Man sollte bei Kurz nicht vergessen, dass auch er nur ein kleines Land regiert. Auch Kurz denkt in erster Linie an sich, bzw. an sein Land. Das hat man sehr deutlich bei den aktuellen Diskussionen um die Kontrolle an der Deutsch-Österreichischen Grenze erkennen können.

Ich wüßte nicht, warum nicht auch die Regierung eines größeren Landes vor allem für die Interessen des eigenen Landes eintritt. So, wie beispielsweise Italien oder auch Frankreich (welches beispielsweise konsequent aus Italien kommende Asyltouristen an seinen Grenzen abweist).

Tu felix Austria. Man kann es nicht genug wiederholen. Sebastian Kurz ist die letzte Hoffnung auf geordnete Verhältnisse.
Deutschland hat abgedankt, die CDU läßt eine unsägliche Kanzlerin des Unrechts gewähren und hat keine Skrupel, den Untergang des eigenen Landes zu zelebrieren. Den Untergang der CDU werde ich feiern.

Am 31.07.2005 hat Angela Merkel in einem Fernsehduell mit Gerhard Schröder vom „Durchregieren“ fabuliert. Jetzt kann jeder sehen, was Merkel damit gemeint hat: Recht und Verträge gelten nur noch, wenn sie Ihrem Machterhalt dienen. Das Parlament wird zur Selbstdarstellung missbraucht, ansonsten entscheidet Merkel nach Gusto. Parteitagsbeschlüsse sind binden für andere, nicht für sie.

Umso bemerkenswerter ist, dass Merkel heute den Forderungen der CDU Fraktion gefolgt ist und auf Seehofer zu gegangen ist. Aber Merkel kann noch hoffen, auf die SPD, Italien, und…

Meine letzte Hoffnung ist der Herr Salvini, weil er der einzige Politiker in dem Zirkus ist, der den Worten Taten folgen lässt.

Hoffentlich kann Herr Kurz in Brüssel endlich Verstand und Verantwortungsgefühl für und in Europa durchsetzen! Ich freue mich auf die österreichische Ratspräsidentschaft! Vom traditionell zentralistischen Frankreich ist nichts zu erwarten. Die Schwäche der Deutschen in politischen Fragen ist ebenfalls international bekannt und offenbart sich täglich neu. Dazu kommt noch ein irrationales Vertrauen der Deutschen in ihre jeweilige Führung. Das hat Vorteile, kann aber auch massive Nachteile haben, wie wir nicht nur zur Zeit erleben müssen. Ich hoffe, Herr Kurz und seine Mitarbeiter können das europäische Ruder noch einmal herumreißen, im Interesse der Völker und Staaten Europas.
Die Schwäche der Deutschen in politischen Fragen… Paul Watzlawick war ein Österreichisch-Amerikanischer Psychologe, Philosoph und ein Forscher für Kommunikationstheorie. In seinem 1. Axiom der Kommunikationstheorie hat er festgestellt, dass man nicht nicht kommunizieren kann; also selbst wenn man sich auf einer Parkbank tot stellt, ist das eine Form von Kommunikation. Analog gilt wohl auch der Satz, dass man sich nicht nicht entscheiden kann; wer glaubt, er könne sich um eine Entscheidung drücken, hat tatsächlich eine Entscheidung getroffen, nämlich die, nichts zu entscheiden. Diese Logik scheint Bundesbürgern völlig fremd zu sein. Darin könnte auch der Urgrund dafür liegen, dass Bundesbürger so… Mehr

Von „der Schwäche der Deutschen in politischen Fragen“ erzählen und erzählten mir schon meine Vorfahren, also eine Erbkrankheit. Die Deutschen diskutieren in der Politik, während die anderen entscheiden und darum geht es ja beim Regieren.Wenn diese Erbkrankheit mal richtig diagnostiziert und geheilt wird, dann kann der Knoten, platzen dann ist es nicht mehr HOFFNUNGSLOS.

Die politische Schwäche der Deutschen hat, meiner Meinung nach, etwas mit ihrer Sicht auf die Welt zu tun. Deutschland liegt in einem Zentrum Europas und hatte nie wirklichen Kontakt zu außereuropäischen Ländern. Daher kommt sehr viel Unkenntnis in Bezug auf andere Kulturen und Verhaltensweisen. Unsere deutschen „Gutmenschen“ können sich ja auch nicht vorstellen, dass sie den Menschen nicht helfen, wenn sie sie nach Deutschland schleusen. Auf diesen Gedanken kommen sie erst gar nicht, das ist anscheinend unvorstellbar oder unwichtig. Da werden Menschen aus anderen Kulturräumen von selbsternannten „Gutmenschen“ „gerettet“ um sie nach Deutschland „ du mieses Stück Scheiße“ zu schleusen.… Mehr

Was für eine „Haltung“ Menschen gegenüber steht dahinter, wenn man davon ausgeht, dass man erwachsene, starke, durchtrainierte und auch lebenserfahrene „Männer“, die es ja zumeist sind, retten müsste?

Meiner Meinung nach geht es gar nicht um die Menschen aus anderen Kontinenten. Es geht um die romantische Pose des „Retters“. Junge Menschen, die keine wirkliche Aufgabe für sich sehen und die sich nicht gebraucht fühlen. Aber Schleuser sind keine romantischen Helden, sondern ganz etwas anderes. Und vor allem, Schleuser machen sich keine Gedanken, was aus den Geschleusten hier in Europa oder Deutschland wird, das ist nicht mehr ihr Problem. – Wenn die jungen „Retter“ nur mal die Augen hier bei uns aufmachen würden, könnten sie eine Menge „Baustellen“ entdecken, aber die sind halt mit Arbeit, ohne großes Abenteuer, ohne… Mehr

Im kleinen, unbelasteten, neutralen Österreich laufen die Fäden Europas zusammen. Hier kann der Neustart vollzogen werden. Wiener Kongress. Berlin ist verbrannt.

Wie soll der Schutz der europäischen Außengrenzen funktionieren? Keiner geht da genau in die Analyse, gibt es da Grenzpatrolien und was machen die Soldaten wenn sie Migranten auflesen, werden sie wieder in ihr Heimatland zurück gebracht, oder werden sie weiter geleitet in die Eu hinein, oder sie haben ja ilegal Europa betreten kommen diese Menschen in den Knast?. Es muß streng durch gegriffen werden, sonst hat alles keinen Sinn Sonst ist es ja kein Grenzschutz, oder ist es auch nur Gelaber, ich möchte auf diese Fragen eine Antwort bekommen. Es muß eine strickte Zurückweisung geben, sonst werden wir so oder… Mehr

Wenn man die NGO-Schlepper zum Beispiel nicht mehr in italienische Häfen lässt, hat man einen großen Schritt in Sachen Grenzschutz getan und wenn man das Schlepperschiff beschlagnahmt und die Besatzung verhaftet wird der Grenzschutz noch wirkungsvoller.

In der letzten Woche traf Soros geheim fenneuen spanischen Ministerpräsident. Schreiben spanische Zeitungen. Und prompt ließ er die Piratenschiffe in Spanien anlegen. Ich bin mir sicher, dass Soros seine NGo Aktivitäten und die mediale Angriffe auf Rechtstaatlichkeit erhöhen wird

Der Schutz der europäischen Grenzen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer funktioniert nur, wenn jemand die Migranten außerhalb Europas aufnimmt. Bisher gibt es niemanden. Solange die Migranten nicht zurückgebracht werden können, so lange fungiert Frontex nur als verlängerter Arm der Schleuser unter dem Mantel der Seenothilfe