Österreich: Kurz gibt Kopftuchverbot für Kinder in Auftrag

Ziel der türkis-blauen Regierung ist es, Mädchen vor Kleidungsstücken zu schützen, die ihnen kein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Außerdem will man der Entwicklung von Parallelgesellschaften entgegenwirken.

© Ludovic Marin/AFP/Getty Images

„Eine Verschleierung von Kleinkindern ist definitiv nichts, was in unserem Land Platz haben sollte“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz heute in Wien.

«Geht es nach Kurz», melden nachrichten.at,  «wird es beim angestrebten Kopftuchverbot nicht bleiben. Es brauche ein Bündel an Maßnahmen und nicht eine, die alles löst, betonte er. Das Tragen des Kopftuchs ist für den Bundeskanzler auch keine religiöse Bedingung. „Diese Vorschrift gibt es nicht“, sagte der Bundeskanzler.»

WELT online schreibt: «In Österreich herrscht seit einem halben Jahr ein generelles Gesichtsverhüllungsverbot. Das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz sieht vor, dass an öffentlichen Orten und in öffentlichen Gebäuden die Gesichtszüge nicht durch Kleidung oder andere Gegenstände „in einer Weise verhüllt oder verborgen werden dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind“.»

Krone.at konkretisiert: «Ziel der türkis-blauen Regierung ist es, Mädchen vor Kleidungsstücken zu schützen, die ihnen kein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Außerdem will man der Entwicklung von Parallelgesellschaften entgegenwirken. Teile des neuen Gesetzes werden nur mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament umsetzbar sein – das heißt, die Regierung benötigt entweder die Unterstützung der SPÖ oder der NEOS.»

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Kommentare ( 157 )

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und noch ´n Kurz´n:

… im 3. da spielt man mit Kindern und macht ihnen keine Vorschriften die der Symbolik der Großen dienen

jedenfalls wollte man in keinem Land leben, das Kleine Kinder einer Minderheit – zum Instrument Großer Politik missbraucht.

+++

Nicht schlecht die Idee, daß man die kleinen Mädchen schützen muß. Respekt Herrn Kurz und seiner Regierung. Da kann man nur neidisch werden. Felix Austria. Allerdings….. mir schwant übles. Nämlich, daß diese Familien – und es dürften viele sein – dann einfach nach Refugee-Welcome-niemand-ist-illegal-Deutschland übersiedeln. Vor Abschiebung muß hier ja keiner Angst haben. Bin schon gespannt wie die öster. Regierung die kleinen Jungs vor den Verheerungen des Islam schützen will. Das dürfte ungleich schwieriger sein und mir fällt ad hoch auch nichts ein. Aber vlt. erledigt sich das Problem ja automatisch mit dem oben beschrieben Mechanismus der Migration nach D,… Mehr

Leider werden wir keinen „Herrn Kurz“ in Berlin zu sehen bekommen…In dieser Regierung,die wir jetzt haben, befinden sich nur „kleine Strohfeuer“, Mitläufer, Duracell-Häschen, unfähige Minister, die am völlig falschen Arbeitsplatz eingesetzt sind ( vor allem Maas und „Röschen Laienhaft), viele unintelligente Menschen,die da im Bundestag sitzen. Als Krönung eine Kanzlerin, die das „ Volk „ nicht respektiert….und einen Bundespräsidenten, der nur mit einem SPD-Auge sieht. F e l i x A u s t r i a….ich beneide Euch…

Tausche einen Kurz gegen die komplette Regierungsbank. Dann möchte ich noch als Joker Hr. Meuthen, Curio und Boehringer (AFD) in der Koalition haben.

Sebastian Kurz würde in Deutschland nicht Kanzler werden. Zu groß ist die Macht der mainstreampresse, Merkels Haus- und Hofberichterstatter.

Sag niemals nie. Babylonische Türme und mit ihnen ihre emsigsten Betreiber/Bewohner sind noch immer eingebrochen.

In wenigen Jahren (bei 10 bis 15% Anteil Muslimen in Deutschland) werden auch die naiven linksgrünen erkennen, dass Deustchland und Europa nicht bereichert wird durch archaische Mittelalterkulturen und Kriminalität. Dann will es wieder keiner gewesen sein. Umso wichtiger ist es, mutige Politiker wie Herrn Kurz und Parteien wie die AfD zu unterstützen, die jetzt gegensteuern können.

Die Aktionen von Horst (der bellt, aber nicht beißt) gehen ja verbal in die richtige Richtung (kein Familiennachzug ohne wirtschaftliche Perspektive). Allein der Glaube an entsprechende Taten fehlt uns. Wir werden sehen, ob bis zur LTW in Bayern auch Taten folgen…

Hello Felix bitte nicht erschrecken, wir haben bereits mehr als 20% Moslems in Deutschland. Sie müssen die Pseudo Deutschen mit „Migrationshintergrund“ bitte hinzurechnen. Die gefälschten Statistiken von Spiegel und Co können sie vergessen, die rechnen nur die Neuzugänge ab 2011! Und zur Info: In „Frankfurt“ leben seit diesem Jahr mehr Moslems als die schon länger hier lebenden aka Deutsche! Laut Melderegister lag der Anteil zuletzt bei 51,2 Prozent. Und jetzt kommts ganz hart: Laut der Quelle: „Statistische Ämter Bund/Länder, „Bevölkerung nach Migrationsstatus regional“, sieht es für die deutsche Zukunft furchteregend aus. Die Zahlen in der Statistik zeigt, wie groß der… Mehr

Neulich im Wuppertaler Zoo.
Zwei wirklich kleine Mädchen, ca 4 und 5 Jahre alt, mit fest gebundenen Kopftüchern und Mänteln.
Die Eltern, der islamisch getrimmten Optik nach, deutsche Konvertiten.
Mir taten die Mädchen von Herzen leid.

Ich würde so ein Gesetz auch begrüßen.

Kurz unternimmt wenigstens etwas das in die richtige Richtung geht. Bei der geballten Ladung Islam die über den Gebutenüberschuß (Geburtenjihad) der Musime kommt ist das aber viel zu wenig. Mal sehen was Kurz noch unternimmt.

Warum möchte der Deutsche nicht erkennen, dass hinter dem Islam »wahre« Nazis stehen – soll dass eine Form von »Wiedergutmachung« sein ¿

Selbstverständlich sollte jegliche religiöse Indoktrination eines Kindes untersagt sein.
Dies geschieht allerdings in allen Religionen: Mit dem Kopftuch recht auffällig und sichtbar, mit der schmerzhaften Beschneidung weniger sichtbar und durch die Taufe unsichtbar, aber laut christlicher Leere mit der unauflöslichen Bindung durch ein Sakrament.
Dies alles sollte man einen Menschen erst selbst entscheiden lassen, wenn er wenigstens angemessen selbstverantwortlich denken kann. Religiöse Selbstbestimmung sieht unser Gesetzbuch ab dem 13. Lebensjahr vor. Alles, was vorher läuft , ist also Indoktrination, die für das spätere Leben eine schwer überwindbare Blackbox bildet.

Das Kopftuch hat mit Religion nichts, aber auch gar nichts zu tun! Würde man das berücksichtigen, sähe vieles anders aus.

Eine unnötige Beschneidung, eine Körperverletzung, die nicht rückgängig zu machen ist, kann man, wenn man sich mal mit dem Thema beschäftigt, nur entsetzlich finden.