Der ADAC kassiert die Quittung aus der eigenen Basis: Nach einem Interview über höhere Spritpreise überrollen Beschwerden und Kündigungen den Club. Jetzt zieht Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand die Konsequenz und tritt zurück.
picture alliance / Fotostand | Gelhot
Gerhard Hillebrand hat sein Amt als Verkehrspräsident im Präsidium des ADAC niedergelegt. Der Schritt folgt auf massive Kritik aus der Mitgliedschaft und eine Kündigungswelle, die der Club selbst nach Hillebrands Aussagen registriert.
Die Reaktion kam schnell und laut. Der ADAC berichtet von erheblichen Irritationen, vielen Beschwerden und zahlreichen Kündigungen. In sozialen Netzwerken zeigten Nutzer Kündigungsschreiben oder erklärten öffentlich ihren Austritt, bei einem Club mit rund 22 Millionen Mitgliedern ein Warnsignal, das nicht mehr wegzudrücken ist.
Hillebrand bedauerte laut ADAC, seine Äußerungen hätten Mitglieder verunsichert und verärgert und Glaubwürdigkeit gekostet. Er spricht von persönlicher Verantwortung für den entstandenen Reputationsschaden und erklärt, im Interesse des ADAC und seiner Glaubwürdigkeit seien persönliche Konsequenzen richtig.
Kommissarisch übernimmt Technikpräsident Karsten Schulze den Verantwortungsbereich. ADAC Präsident Christian Reinicke würdigt den Rücktritt und dankt Hillebrand für seinen Einsatz.



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„ADAC Präsident Christian Reinicke würdigt den Rücktritt und dankt Hillebrand für seinen Einsatz.“ – heißt auf Deutsch: Hillebrand war das Bauernopfer. Begriffen haben die gar nichts. Man kannnur sagen: Get woke, go broke.
Ich denke auch, dass die weiteren Vereinskader wenig begriffen haben. Bei „Bild“ werden sie zitiert von wegen der ADAC sei gegen weitere Belastung der Autofahrer „ohne sozialen Ausgleich“…
Gut, dass er den Hut nimmt. Aber es ist der ganze Club vergrünt. So, wie am Merkelismus/Merzismus ja auch nicht nur Merkel und Merz schuld sind, sondern die gesamte Union.
Richtig so und hier scheint noch der Kompaß zu stimmen, was der Politik und ihrem ganzen Anhang fehlt, denn den heutigen Umständen entsprechend müßten sie haufenweise demissionieren, weil die Dummheit, Arroganz und das Unvermögen über unseren Wassern schwebt und das müßte zwangsläufig Konsequenzen haben und nur noch der Gewissenlose daran festhält, sehr zum Schaden des Landes und seiner Bevölkerung. Wer was anderes annimmt, scheint auch nicht auf der Höhe der Zeit zu sein und muß nur noch abwarten, bis man nette Gäste einquartiert und ihn auffordert sich mehr am finanziellen Desaster zu beteiligen, oder eine Enteignung ohne zu fragen stattfindet,… Mehr
Das wirklich Schlimme dabei ist, dass gerhard hillebrand in Kürze garantiert irgendwo auf einer grünen oder schwarzen Wahlliste auftauchen wird.
Dafür hat er sich ja öffentlich mit seinem Beitrag angedient. Und das war ja wohl auch sein Ziel – die „Bezahlung“ in der Politik ist um ein vielfaches höher als in einem Verein. Die bestimmen ihr Gehalt ja praktisch selbst – wie wunderbar. Man braucht auch gar nicht als Person gewählt werden (würde sowieso nicht klappen) – die Liste richtet es.
die grundsätzliche Ideologie des ADAC bleibt doch. Es sind immer noch zu viele Mitglieder.
Bin schon sehr lange raus aus diesem Verein, völlig überteuert für das Leistungsangebot. Andere Clubs bieten die gleiche Leistung deutlich günstiger an und wollen mich dabei nicht auch noch bekehren. Das dieser Verein aber immer noch 22 Mio Mitglieder hat zeigt deutlich das Problem in DE. Die meisten Bürger sind schlicht und einfach zu dumm um zu erkennen, dass gegen ihre Interessen gehandelt wird.
Mit positivem Interesse ist der Rücktritt eines Kaders einer staatsnahen, korrupten Institutition aufgrund von Klima-Falschaussagen festzustellen; hier beim ADAC.
Wie dieser Kader nun anderweitig im System versorgt wird, ist momentan zweitrangig.
Festzustellen ist aber, daß sich der dahinterstehende korrupt-staatsnahe ADAC NICHT VON DER KLIMALÜGE DISTANZIERT.
Also wird er untergehen. Nach dem momentanen Sozialismus wird eine demokratische Gesellschaft oder ein Kalifat existieren. In beiden Gesellschaftsformen ist die individuelle Mobilität verankert. Klima-Kasper haben dort, schon weil sie niemand mehr bezahlt, keine Stimme mehr.
Im ADAC durch Proteste einen dort deplatzierten Woken vom Präsidentenstuhl katapultieren ist schon mal besser als nichts.
Aber die wahren Feinde des Autofahrers sitzen an ganz anderer Stelle. Um die zu beseitigen bedürfte es Mut in der Wahlkabine. Hoffen wir, dass den wenigstens die ADAC-Mitglieder in LSA und MV demnächst haben.
Bei 22 Millionen Mitgliedern wegen 60000 zurückgetreten?
Irgendwas stimmt da nicht.
Vieleicht hat man (der ADAC) eine 0 weggelassen!
Ich denke, das waren viel mehr. Denn bei ordentlicher Kündigung, wie ich sie z.B. ausgesprochen habe, ist in meinem Fall der Vollzug erst im Juni. Die werden sie noch nicht mitgezählt haben.
Wer schon lange Mitglied des ADAC ist oder seine Entwicklung verfolgt, der weiß wie wenig heute der ADAC noch in irgendeiner Form eine Interessenvertretung der Autofahrer auch im politischen Bereich ist. Das hat dieser Verein schon vor langer Zeit aufgegeben. Dieser Verein hat noch immer über 22 Millionen Mitglieder. Das ist jeder zweite Haushalt! 22 Millionen Mitglieder sind ein unfassbar riesiges Wählerreservoir. Mit dieser Mitgliedszahl im Rücken könnte der ADAC offensiv und auch aggressiv die Interessen der Autofahrer vertreten. Tut er aber nicht. Nirgends. Wann hat man bitteschön zum letzten Mal eine deutliche Stellungnahme oder Forderung des ADAC in der… Mehr
Ist wie bei den Roten, die auch die Interessen des Malochers verraten haben und schon lange auf anderen Gebieten tätig sind, nur nicht im angestammten Millieu, wo man mit den wahren Mächtigen der Welt mithalten will und den eigenen Stamm nicht mehr kennt, dem man entsprungen ist. Wer nicht in jungen Jahren ein rot-grüner Revoluzzer war und im Alter nicht zum Kapitalisten wurde, den kann man getrost als Idioten bezeichnen, denn die Realität holt jeden ein, selbst ältere Antifanten oder RAF-Sympathisanten, wo man dann den jüngeren den Vortritt läßt um alte Ideale fortzusetzen und man dann im Reichtum schwelgt, was… Mehr
Ein Rücktritt reicht mir nicht.
Nur ein fristloser Rauswurf, wegen Aufgabe der Grundsätze des Clubs, ist akzeptabel!
Die Grundsätze des Clubs sind aber grünes Klima. Und die Lobbyarbeit für sozialistische Aurofirmen, E-Autos an dumme Konsumenten zu verhökern.
Damit Jürgen Trittin und Angela Merkel über die dummen Deutschen lachen können.