Wer mit alarmistischen Zahlen Politik machen will, muss saubere Belege liefern. Genau daran zerlegt eine Analyse von Stefan Weber die Studien von HateAid: fehlende Transparenz, fragwürdige Begriffe, politische Schlagseite. Es ist keine Wissenschaft, sondern es sind Phantasiezahlen, wenn HateAid etwas sagt.
HateAid lebt von der großen Geste. Von der Behauptung einer allgegenwärtigen Bedrohung. Von Zahlen, die in Politik und Medien zirkulieren, als seien sie naturwissenschaftliche Messwerte. Doch genau dieses Kartenhaus greift eine Analyse von Stefan Weber frontal an. Und sie trifft nicht irgendeinen Randaspekt, sondern den Kern: die Frage, ob hier überhaupt belastbare empirische Arbeit vorliegt oder bloß eine politisch brauchbare Dramatisierungsmaschine.
Phantasiezahlen werden als Wissenschaft ausgegeben
Die Analyse des renommierten Plagiatsjägers Stefan Weber fällt vernichtend aus. In seinem Blogbeitrag und dem zugehörigen Gutachten wirft Weber HateAid vor, den Begriff der „digitalen Gewalt“ eigenmächtig und unzulässig auszuweiten. Genau darin liegt der Trick. Wer strafrechtlich Relevantes, schwammige Beleidigungsbehauptungen, Hassrede, Beobachtungen und subjektive Eindrücke in einen großen Sammelbegriff kippt, kann am Ende fast jede beliebige Zahl produzieren und sie dann als gesellschaftlichen Notstand verkaufen.
— „Plagiatsjäger“ (@SprachPhilo) March 26, 2026
Stefan Weber beschreibt dabei vier immer gleiche Muster. Erstens werde der zentrale Begriff aufgebläht, ohne dass die angeführten Quellen diese Erweiterung trügen. Damit ist das erwünschte Ergebnis schon programmiert
Zweitens werde der genaue Fragebogen nicht veröffentlicht. Damit wird die kritische Überprüfung unmöglich – und jede Behauptung kann unkontrollierbar aufgestellt werden.
Drittens würden Angaben von Befragten über Erlebnisse oder Beobachtungen kurzerhand in angeblich reale Vorkommnisse verwandelt. Die Grenze zwischen Phantasie, Einbildung und Realität wird aufgehoben – alles ist möglich.
Viertens werden Rohdaten auf Anfrage nicht herausgegeben. Anders gesagt: Der öffentliche Alarm ist maximal, die wissenschaftliche Nachprüfbarkeit minimal.
Besonders bezeichnend ist der Befund bei den HateAid-Publikationen von 2021 und 2022. Laut Gutachten handelt es sich dort nicht einmal um veröffentlichte Studien im eigentlichen Sinn, sondern lediglich um knappe Zusammenfassungen von je fünf Seiten. Validität, Reliabilität, Unparteilichkeit, Transparenz des Erhebungsinstrumentariums und Rohdaten-Verfügbarkeit bewertet Weber dort jeweils negativ. Wer auf dieser Grundlage politische Deutungsmacht beansprucht, arbeitet nicht wissenschaftlich sauber, sondern mit dem Effekt der Zahl und dem moralischen Einschüchterungsvorteil, den solche Zahlen erzeugen.
Nachprüfbarkeit? Fehlanzeige
Die dritte, 2025 publizierte Arbeit kommt im Urteil der Analyse von Stefan Weber nur geringfügig glimpflicher weg. Mehrere Kriterien werden dort lediglich als eingeschränkt bewertet, während Transparenz des Erhebungsinstrumentariums und Rohdaten-Verfügbarkeit weiterhin negativ ausfallen. Auch das ist kein Schönheitsfehler. Wer die Fragen nicht offenlegt, legt den Mechanismus nicht offen. Und wer die Rohdaten nicht zugänglich macht, will keine Kontrolle, sondern Vertrauen auf Zuruf. Genau so baut man politische Kampagnen, aber so betreibt man keine redliche Sozialforschung.
Besonders scharf ist Webers Kritik am Kategorienfehler. Wenn HateAid behauptet, jede zweite junge Person sei persönlich von digitaler Gewalt betroffen gewesen, dann ist das nach seiner Analyse so nicht gedeckt. Erhoben worden sei allenfalls, dass Personen dies angegeben haben. Ob ein reales Ereignis vorlag, wie es definiert war und wie schwer es wog, bleibe offen. Aus Selbstauskunft wird Faktum. Aus Befindlichkeit wird Befund. Aus einer methodischen Schwäche wird ein politischer Rammbock.
Hinzu kommt bei der 2025er Publikation laut Weber ein weiterer Schlag ins Kontor. Parallel zur laufenden quantitativen Erhebung wurden zwölf Frauen qualitativ interviewt, obwohl damit der Fokus auf weibliche Betroffenheit bereits vor dem Endergebnis festgestanden habe. Zugleich moniert das Gutachten eine politische Verzerrung, weil mehrheitlich linksgrüne Politiker befragt worden seien und damit am Ende eher eine Blase als die Wirklichkeit erfasst werde. Wer so vorgeht, beschreibt nicht die Gesellschaft. Er vermisst ein vorab gewünschtes Ergebnis.
Damit wird die Sache politisch hochbrisant. HateAid ist keine private Diskussionsrunde, sondern eine NGO mit rotgrüner Schlagseite, deren Narrative regelmäßig in Medien, Aktivismus und Regulierungsdebatten eingespeist werden. Wenn aber schon die definitorische Grundlage wankt, die Fragebögen im Dunkeln bleiben und die Rohdaten verschlossen sind, dann ist der Rest nicht Aufklärung, sondern Agenda mit Zahlenkostüm. Die Analyse von Stefan Weber legt genau diesen Mechanismus frei. Und das ist der eigentliche Skandal: Nicht der Streit über einzelne Zahlen, sondern die Dreistigkeit, aus empirischem Nebel politischen Druck zu destillieren.

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Schön das der streitbare Herr Weber immer aufs Neue diese aufgeblasenen Minderleister zupflückt.
Die linken Vögel können doch ihren Gläubigen erzählen was sie wollen, denn ihrer ist das verlogene grüne Himmelreich, wo sich sämtliche Oktillionen atomarer Teilchen in deren Körper verirrt haben und nun keinen Ausweg mehr finden, diesen zu verlassen und damit gefangen sind im eigenen Unsinn schon zu Lebzeiten, was danach wieder anders kommen könnte, wenn sie im Orkus angekommen sind um dann ihre neuen Bestimmung zugeführt zu werden. Bis dahin werden wir mit ihnen leben müssen, wobei man sehen kann, daß sich auch atomare Teilchen irren können und deswegen hat uns der Herrgott zu Lebzeiten einen Verstand mit auf den… Mehr
Fake Aid wird nach wie vor mit Steuermillionen finanziert. Da wird geliefert, genau wie Frau Hubig es haben will. Fake NGO trifft auf Fake Ministerin trifft auf Fake Regierung. Pinocchio regiert den Fake. Führer befiehl, wir faken. Es muss alles demokratisch aussehen, aber wir müssen das Sagen haben. The Power of Fake PoF – der neue Einheitsbrei im Parteiunwesen Großer Sprung nach vorn erst mit Mao, jetzt mit Merz, der Supernase Kulturrevolution erst mit Mao, jetzt mit Weimer Dabei hätte Weimar doch vollkommen gereicht. Toxische Fake-Politik vergiftet Deutschland Das soll so sein Fake frisst Hirn und Zukunft Da bleiben für… Mehr
Soviel zu den wissenschaftlichen Mindestanforderungen an sogenannte Trusted Flagger.
Ein Skandal.
Die gehören alle weg – denn unser „System“ beinhaltet ohne ngos alle Möglichkeiten, gegen welche vorzugehen, die gegen das Recht agieren.
in USA können die Leute froh sein, dass die beiden Damen dort nicht mehr einreisen dürfen.
Die haben ganz Eigene, auf ähnlichen Wegen unterwegs.
Damen? Darüber kann man eine andere Vorstellung haben, wenn man wahre Damen oder auch herzenswarme Frauen kennt, die völlig gegenteiliges darstellen und heutzutage fälschlicherweise immer noch zum Ausdruck kommt, aber in vielen Fällen diesem Prädikat nicht entspricht und wer auch noch von Fußball-Damen spricht belegt doch, daß er wahrlich nichts verstanden hat. Demzufolge kann man grüne Barrikaden-Kämpferinnen ebenso wenig einreihen in die Damenreihe, denn die zeichnet was völlig anderes aus und die sind leider im Begriff auszusterben und wenn man das nicht das Glück hat mit einer Dame liiert zu sein, dann lebt man in einer falschen Vorstellungswelt, was auch… Mehr
HateAid finanziert sich u.a. so: -Öffentliche Förderung (ca. 25,2 %): Gelder vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Bundesministerium der Justiz. -Freie Spenden (ca. 13,2 %): Spenden von Privatpersonen und Unternehmen. -Sonstige Einkünfte (ca. 3,3 %): Dazu zählen Geldauflagen (aus Gerichtsverfahren) Besonders zu beachten sind natürlich die öffentlichen Gelder, aber auch die „sonstigen“ Einkünfte. Zumindest der letzte Posten läßt mich nämlich zum Schelm werden, denn ich denke dabei ziemlich böses… Und dann zum Hauptsponsor, der Alfred Landecker Foundation, welche wiederum vom „Familienunternehmen“ Reimann gesponsert wird. Dieses „Familienunternehmen ist eigentlich ein Konsortium aus allen möglichen Unternehmungen mit keiner echten Eigenmarke. Kurz:… Mehr
Was heißt 25,2 % öffentliche Förderung konkret in Euro?
Und über wie viel Geld verfügen von Hodenberg und die anderen pro Jahr insgesamt?
Und für welches Jahr ist das?
in den Jahren 22 -24 waren es ca. 500.000, 600.000 und 600.000 Euro jährlich. Lustige Sache nebenher: es ist kein eingetragener Verein, sondern eine gGmbH. das macht die Sache noch viel „würziger“! HateAid Personalquote: Ein erheblicher Teil der 5,77 Mio. Euro Umsatz (2024) fließt direkt in das Team (ca. 54 Personen). Angeblich soll sich HateAid seit der Gründung um 4000 Betroffene „gekümmert“ haben. Man spricht hier von „Beratungen“ Aus Sicht auf eine Dienstleistung: Da HateAid keine Sachgüter (wie Essen oder Kleidung) verteilt, sondern Beratung und Rechtsbeistand leistet, sind die Mitarbeiter das Produkt. „Sich kümmern“ bedeutet hier: Telefonate, Fallprüfung durch Juristen und psychologische Erstberatung. In diesem Modell… Mehr
Dazu passend ein Artikel auf „Welt“.
„Viele Beschäftigte inszenieren laut Umfrage Produktivität“
https://www.welt.de/wirtschaft/article69c5f7c88f57616717160daa/homeoffice-co-beschaeftigte-inszenieren-laut-umfrage-produktivitaet.html
Besonders in Bürojobs ist das Phänomen seit Jahrzehnten bekannt.
Man kann getrost davon ausgehen dass sich das 1:1 auf die Politik und teilweise Medien übertragen lässt.
Deutschland ist nur noch eine einzige Show Veranstaltung wo ein paar Hansel den Laden noch am laufen halten.
@verblichene Rose: danke sehr für Ihre Mühe.
Ein Appendix der Eroberungspolitik – nicht wahr?
Alles sehr undurchsichtig, geht man auf deren www.
Und:
weshalb hat eigentlich Josephine Ballon kein wiki – so berühmt wie sie inzwischen doch sogar in den USA scheint?
Übersicht mit KI Die Familie Reimann zählt mit einem auf über 30 Milliarden Euro geschätzten Vermögen zu den reichsten Unternehmerfamilien Deutschlands. Ihr Reichtum basiert auf Beteiligungen über die JAB Holding, darunter Marken wie Jacobs Douwe Egberts, Coty und verschiedene Tierklinik-Ketten. Die Familie ist für ihre extreme Zurückhaltung in der Öffentlichkeit bekannt. Wichtige Fakten zur Familie Reimann: Vermögen: Die Schätzungen variieren, lagen jedoch mehrfach bei über 30 Milliarden Euro, was sie regelmäßig unter die Top-Positionen der reichsten Deutschen bringt. Ursprung: Der Ursprung des Vermögens liegt in der Chemieunternehmung Benckiser (heute Teil von Reckitt), die im 19. Jahrhundert von Ludwig Reimann und Johann Adam Benckiser gegründet… Mehr
…meidet die Öffentlichkeit und pflegt einen sehr diskreten Lebensstil… Daß diese Leute so „diskret“ leben, wird häufig damit begründet, daß sie Angst vor einer Entführung, oder ähnlichen Straftaten haben. Das ist zwar nachvollziehbar, aber nicht erst neuerdings vermute ich hinter dieser „Diskretion“ etwas ganz anderes. Und das ist dem Umstand geschuldet, seine „Spuren“ zu verwischen. Oder wer hätte schon gedacht, daß er nicht „Jacobs“- sondern faktisch „Reimann-Kaffee“ trinkt? Und damit nicht genug, nein, man kauft den auch noch in eigens dafür „getarnten“ Läden. Kann mir daher mal jemand sagen, wozu es eigentlich das Kartellamt gibt? Ja, ich weiß, meine Naivität… Mehr
..ein Teil der Politisch Organisierten Parteibanden Kriminalität (Polit-OK) „UnsereDemokratie“ : schlicht Verfassungswidrig!
Das „1933 ist jetzt“ trifft es genau: fehlt nur das „wieder“.
„Das „1933 ist jetzt“ trifft es genau.“
Könnte „falscher“ nicht sein. Weit und breit keiner zu sehen, der den Saustall aufräumen könnte.
Denken Sie mal ein paar Jahre später – dann bekommen Sie geholfen. Und an „Umgekehrten Totalitarismus“: „Der eine, Hitler, setzte das von ihm beherrschte juvenile Volk in Marsch, die halbe Welt zu überrennen, die andere, Merkel, ruft die halbe Welt herbei, das von ihr regierte greise Volk zu überrennen; der eine akzeptierte keine fremden Grenzen, die andere akzeptiert keine eigenen Grenzen; der eine meinte es auf monströse Weise böse mit den Fremden, die andere meint es auf monströse Weise gut mit den Fremden; der eine verlangte seinem (im allerweitesten Sinne) Volk übermenschliche Leistungen beim Unterjochen fremder Völkerschaften ab, die andere… Mehr
Fällt unter „Hassrede“ auch islamische Predigten, Pöbeleien gegen deutsche Schüler und echte, rassistische Übergriffe gegen deutsche Frauen und Männer?
Ach – Rassismus gegen Weiße gibt es nicht? – Das kann alles weg!
Nein – denn das ist Religionsausübung gemäße § 4 GG: Danisch bezeichnet schon 2023 Art. 4 GG als einen „der naivsten und dümmsten Fehler im Grundgesetz … wenn nicht der schlimmste und zerstörerichste Fehler überhaupt: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. Ohne zu sagen, was Religion ist. Damit hat man eine beliebig zu missbrauchende Handlungsfreiheit eingebaut.“ https://www.danisch.de/blog/2023/11/08/einer-der-naivsten-und-duemmsten-fehler-im-grundgesetz/#more-60182 . „Dieses Problem ließe sich bei entsprechender Interpretation des GG lösen. Denn wenn das Grundrecht der Religionsfreiheit mit dem Grundrecht auf Leben in Konflikt steht, dann muss die Religionsfreiheit eingeschränkt werden können. Wenn eine Religionsgemeinschaft also dazu aufruft, Ungläubige zu töten, sollte es rechtlich… Mehr
„Wenn eine Religionsgemeinschaft also dazu aufruft, Ungläubige zu töten, sollte es rechtlich also möglich sein, deren Religionsausübung (teilweise) zu untersagen“
Das ist Anstiftung zum Mord und würde bei einer funktionsfähigen Justiz auch verfolgt werden.
Das dem nicht so ist erklärt der momentane Zustand unseres Staates.
HateAid & Spießgesellen sind genauso lügenaffin wie der auf Kanonenkugeln reitende Baron Münchhausen alias Merz. Die „Aktuelle Kamera“ vom DDR Fernsehen konnte auch nicht besser fabulieren. Die Neoeliten Deutschlands haben nun wirklich den Spruch von Walter Ulbricht „Überholen ohne einzuhohlen“ verwirklicht. Das die totalitäre Politik der DDR mal übertroffen wird, dass hätte ich niemals gedacht. Damals war es der Mangel an fast allem außer an der Ideologie, heute ist es wieder so. Energie, Wirtschaft, Bildung, Wohnraum, alles ist wieder vom Mangel gekennzeichnet und wieder haben die linken Ideologen Hochkonjunktur. Die Deutschen lernen es wohl nie was Freiheit und Demokratie bedeutet.
Das sind Aktivisten. Das weiß auch jeder mit nem Hirn. Schon der Name ist nicht seriös, dazu kommt dann noch die Förderung durch das Parteienkartell.