Hamed Abdel-Samad zum Thema: Ist Religion Privatsache?

Warum Religion Privatsache sein muss und was geschieht, ja geschehen muss, wenn Religion den öffentlichen Raum betritt.

Screenshot: YouTube

Der ohne Manuskript frei gehaltete Vortrag von Hamed Abdel-Samad für den Humanistischen Salon in einer katholischen Akademie am 14. Mai dauert fast eine Stunde. Ihm zuzuhören und zuzusehen ist ebenso aufschlussreich in der Sache wie beeindruckend in der Form. Hamed Abdel-Samad erklärt, warum Religion strikt privat sein muss und was passiert, ja passieren muss, wenn sie mehr wird als Privatsache.

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Kommentare

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  • Steffen

    Bei uns war Religion immer Privatsache, bis M;oslems glaubten, bei uns das Ruder zu übernehmen, und Christen gefügig für ihren Glauben zu machen. Das Ergebnis sehen wir heute. Die Christen finden keinen ausreichenden Rückhalt bei vielen Politikern, und der christlichen ev. und kath. Gemeinschaft, bzw. ihren Kirchenfürsten, um es einmal sehr altmodisch zu bezeichnen. Sie sind gerade dabei, ihren Glauben auf dem Altar der Dummheit zu opfern.

  • AngelinaClooney

    Ein hervorragender Vortrag – unbedingt Zeit zum Anhören nehmen.

    Mit Witz und Geist zeigt Abdel-Samad die Grenzen und Gefahren der Religon(sfreiheit) auf. Er wirft u.a. den Kirchen vor, sich mit dem politischen Islam gemein zu machen und fordert klare Grenzen für alle Religionsgemeinschaften. Religion muß Privatsache und eine rein spirituelle Haltung sein, und sie darf sich niemals in Politik und Gemeinwesen einmischen. Denn sonst „werden eines Tages in den Schulen die Schamanen auf heiße Steine pinkeln“ (dieses Religonsritual gibt es laut Samad tatsächlich). Dann wird es kein friedliches Zusammenleben mehr geben.

    Danke für das Einstellen des Videos!

    • tc

      Wichtig war für mich auch das er auch mal über die in Deutschland lebenden Türken sagte: „Ich sage nicht Deutsch-Türken. Ich sage Türken! “ das sind sie auch und werden es in ihrem Geiste auch immer bleiben

  • Wasgehtnoch

    Wow, der Mann hat Heldenpotential. Es stört mich, dass sein Leben bedroht wird, weil seine Reichweite dadurch sehr begrenzt wird. Er sollte in der breiten Öffentlichkeit reden, in Schulen, Talkshows usw. Sein Statement ‚Handy ist 500 Jahre Freiheit und das ist unsere Leitkultur‘ trifft es auf den Punkt, klingt absolut nicht verstaubt und wird auch von jungen Menschen unterstützt. Respekt.