Hamburg: Südsudanese zerrt 18-jährige Iranerin ins Gleis – beide von U-Bahn überrollt

Am U-Bahnhof Wandsbek Markt packt ein 25-jähriger Südsudanese eine 18-jährige Iranerin, zerrt sie vor die einfahrende U-Bahn und reißt sie mit in den Tod. Mordkommission ermittelt. Der Täter kam über ein Aufnahmeprogramm nach Deutschland und hatte eine Aufenthaltserlaubnis.

picture alliance / ABBfoto

In dieser Woche war der CDUler Armin Petschner-Multari bei Markus Lanz im ZDF. Petschner-Multari ging hart mit seiner Union ins Gericht, sehr hart. Bemerkenswert sind an dem Abend viele seiner Aussagen. Ganz besonders aber dieser hier und die Form, in der Daniel Günthers Sozius im Kanu-Zurückrudern Markus Lanz Petschner-Multari darauf erwidert:

Petschner-Multari: „Ich sitze in der Straßenbahn und fahre in die Arbeit und sage: Wen muss ich wählen, damit ich nicht morgens mit einem Messer im Hals ende. Und dann sagen viele Leute inzwischen: Dann wähle ich AfD.“ Lanz: „Das ist jetzt ein drastisches Bild. Wie viele Leute kennen Sie, die morgens in der Straßenbahn mit einem Messer im Hals enden?“

Es muss nicht kein Messer ein. Immer mehr Menschen meiden die öffentlichen Verkehrsmittel, wenn sie irgendwie können. Die Unsicherheit im öffentlichen Raum nimmt mit jedem Tag zu. Schläge, Tritte, Knochenbrüche, Messer, leichte und schwere Verletzungen oder Mord und vor die einfahrende Bahn zerren oder schubsen.

Am Donnerstagabend, gegen 22 Uhr, endet am U Bahnhof Wandsbek Markt das, was Politik, Medien und Behörden gern als „Einzelfall“ wegmoderieren. Eine 18 Jahre alte Frau wartet auf die U1, ein 25 Jahre alter Mann aus dem Südsudan steht abseits, geht plötzlich auf sie zu, packt sie und zerrt sie mit sich ins Gleisbett vor die einfahrende Bahn. Beide werden überrollt und sterben am Tatort. Die Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

Die Polizei sagt, Täter und Opfer kannten sich nicht. Genau das macht den Fall so brutal, weil er nichts mit einem Streit, nichts mit einer Vorgeschichte, nichts mit einem eskalierenden Alltag zu tun hat, sondern mit einer Tat aus dem Nichts, die jeden treffen kann, der einfach nur nach Hause will. Ein Zufallsopfer, eine Station, ein Abend, ein Griff, ein Satz wie aus einem schlechten Film: „Ich nehme dich mit.“

Zeugen berichten, der Mann wirkte betrunken, sei auf die junge Frau zugetorkelt, habe sie von der Seite gepackt und noch „du kommst mit mir“ gerufen. Einer sagt, andere hätten erst von einem Unfall geschrieben, er nenne es Mord. Und er sagt, es breche ihm das Herz, wie grausam die junge Frau gestorben sei, und wie sehr sich Hamburg verändert habe.

Die Fakten, die bislang bekannt sind, sind politisch, nicht nur kriminalistisch. Der Täter ist ein 25 jähriger Mann aus dem Südsudan. Er hatte eine gültige Aufenthaltserlaubnis, kam Mitte 2024 nach Hamburg und lebte zuletzt in einer Wohnunterkunft, nach Angaben aus den Berichten im Rahmen eines humanitären Aufnahmeprogramms der Bundesländer. Das Opfer ist nach Polizeiangaben eine 18 jährige Iranerin, sie soll aus dem Raum Norderstedt stammen.

Das ist die bittere Gleichzeitigkeit, die man in Deutschland längst kennt, aber nie aussprechen darf, weil sie das ganze Versagen der Massenmigration vor Augen führt: Der Staat organisiert Aufnahme, Unterbringung und Aufenthalt, doch wenn es schiefgeht, bleibt am Ende ein Bahnsteig, ein Sarg und eine Stadt, die wieder ein Stück Vertrauen verliert. Wer an diesem Punkt sofort „nicht instrumentalisieren“ ruft, instrumentalisierte schon vorher, nur eben die andere Seite, indem er jede Diskussion über Folgen klein hält.

Was bleibt, ist der Satz: Der Staat lässt in Massen Menschen ins Land, die er nicht kennt, nicht einschätzen kann, nicht im Griff hat, und nennt das dann humanitär, während die Bürger am Bahnsteig, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Plätzen das volle Risiko zu tragen haben.

Nach dem Mord waren Rettungskräfte und Polizei in und vor der Station zugegen, die Eingänge wurden abgesichert, Seelsorger und ein Kriseninterventionsteam betreuten Zeugen, die das Grauen mit ansehen mussten. Die U1 war zwischen Wartenau und Wandsbek Gartenstadt stundenlang gesperrt, erst zum morgendlichen Pendlerverkehr lief sie wieder. Für die Stadt war es eine Nacht, die bleibt, für die Angehörigen ein Einschnitt, der nie endet.

Und jetzt beginnt die bekannte zweite Phase: Verfahren, Formulierungen, Zuständigkeiten. „Bislang ungeklärte Gründe“, „keine Vorbeziehung“, „Ermittlungen nicht abgeschlossen“. Alles korrekt, alles notwendig, und doch klingt es wie das Rauschen einer Verwaltung, die ihre Sprache und das Wegmoderieren bis zum nächsten Mordopfer besser beherrscht als die Wirklichkeit, die sie verwalten soll.

Man kann, wenn man ehrlich ist, nicht so tun, als sei das nur eine Hamburger Tragödie ohne politischen Rahmen. Ein Mann kommt über ein Aufnahmeprogramm, lebt in einer Unterkunft, hat einen gültigen Status, steht auf einem Bahnsteig und reißt eine junge Frau in den Tod. Wer hier nur Betroffenheit organisiert, aber jede Konsequenz scheut, liefert das nächste Bahnsteigrisiko gleich mit.

Wie viele solcher Mordtaten braucht es noch, bis Politik begreift, dass „humanitär“ ohne Kontrolle, ohne Konsequenz und ohne Schutz der Allgemeinheit kein Mitgefühl ist, sondern grobe Fahrlässigkeit. So darf es nicht mehr weitergehen. Die traurige Realität ist: aber das wird es.

Darum noch einmal abschließend:

Petschner-Multari: „Ich sitze in der Straßenbahn und fahre in die Arbeit und sage: Wen muss ich wählen, damit ich nicht morgens mit einem Messer im Hals ende. Und dann sagen viele Leute inzwischen: Dann wähle ich AfD.“ Lanz: „Das ist jetzt ein drastisches Bild. Wie viele Leute kennen Sie, die morgens in der Straßenbahn mit einem Messer im Hals enden?“

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Kommentare ( 46 )

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Mike76
14 Tage her

Ausweisen! ALLE! Ausnahmslos! Keine Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten! Keine zeitverzögernden, dämlichen Fragen an das Land, dass diese Gewalttäter und geistig gestörten Täter von der Leine gelassen hat. Das sind tickende Zeitbomben! Immer und jederzeit. Deutschland ist KEIN sicheres Land mehr.

Last edited 14 Tage her by Mike76
Manfred_Hbg
14 Tage her

Zitat 1: „Man kann, wenn man ehrlich ist, nicht so tun, als sei das nur eine Hamburger Tragödie ohne politischen Rahmen. Ein Mann kommt über ein Aufnahmeprogramm“ > Ähm; Südsudanese -> Sudan?? War da nicht was? – War es nicht unser Ex-Kanzler „Gedächnislosen-Scholz“ (SPD) der frohgemut im Sudan verweilt hatte und da ganz prima ausgehandelt hat das deren sudanesichen Goldstücke nach „Schland“ kommen dürfen weil uns Fachkräfte fehlen? Sollte ich richtig liegen und das dieser südsudanesiches U-Bahnspringer Scholz zuzuordnen ist, dann hat allerspätestens jetzt auch SPD-Scholz Blut an seinen Fingern. _ _ _ _ _ _ Zitat 2: „Die Unsicherheit… Mehr

Charivari
14 Tage her

Es wurden Millionen Afrikaner über das UN Umsiedlungsprogramm eingeflogen. In den großen und mittleren Städten, vor allem denen, die sich zum „sicheren Hafen“ erklärten, sieht man das deutlich. In Hamburg und München ist es extrem. In München gibt es ganze Stadtviertel (Dantebad), die voll sind mit Schwarzafrikanern. Auch bei mir im Bergdorf gibt es sie. Alleinstehende Männer aus Ghana, Tansania (Urlaubsländer), Nigeria, etc.
Schwarze Frauen, die viele Kinder kriegen, ohne Mann, und nicht in der Lage sind, Deutsch zu lernen.
Die verantwortliche Regierung verheimlicht die Zahlen. Alle Zahlen. Über Insolvenzen wird auch nicht mehr berichtet.

Last edited 14 Tage her by Charivari
Johann P.
15 Tage her

Da sich ja, wie üblich, kein Politiker in Regierungsverantwortung zu diesem von einem eigeflogenen(!) Asylanten verübten bestialischen Mord äußert: Wie wäre es denn, wenn einer beim nächstbesten Interview oder einer Talkshow direkt dazu befragt würde? Ist das so unvorstellbar? Der Bürger hat doch ein Recht darauf, eine angemessene Antwort von seinen Volksvertretern zu bekommen.

Sozia
15 Tage her

Es ist vielleicht hart das so zu sagen. Aber solche Taten treffen selten jene, die sie letztlich verursachten, weil sie den Täter ins Land holten und sie sollte das eigentlich treffen. Sondern in der Regel trifft es unschuldige Menschen wie die junge Iranerin, die sich sicher noch ein langes Leben gewünscht hätte. Das ist die tiefe Ungerechtigkeit die darin liegt. Sie ist tot und die anderen feiern weiter ihren Regenbogen, als sei nichts geschehen. Das Maß des Zynismus jener woken Linken übersteigt für mich deshalb alles. Mein Bedauern dem ermordeten jungen Menschen, mein Beileid seinen Angehörigen.

GrafZahl04
15 Tage her

Markus Lanz sollte mit Dunja Hayali , Georg Reste , Jan Böhmermann und Hape Kerkeling diskutieren wie sicher ist Deutschland. Sollte man aus dem Entwicklungshilfe Etat, Etat für Flüchtlinge und Ukrainie Hilfen ingesamt 5 Milliarden Euro nehmen und Städten mit über 100.000 Einwohnern an allen Gleisen Sicherheitsttüren einbauen sowie in Japan / China ? Das kurbelt doch die Wirtschaft an ….
Hat sich eigentlich schon Frau Karin Göring- E. geäußert , die sich ja auf diese drastischen Veränderungen freute?

Mike76
14 Tage her
Antworten an  GrafZahl04

Die freut sich auch weiterhin und geht dann zum Ablachen in den Keller.

Siggi
15 Tage her

„Wie die „Bild“ berichtet, war der 25-jährige Täter der Polizei bekannt. Das habe die Staatsanwaltschaft gegenüber der Zeitung bestätigt. Er soll in der Vergangenheit wiederholt „durch Aggressions- und Gewaltdelikte aufgefallen sein“, heißt es. Nur zwei Tage vor der Tat soll er gegenüber Vollstreckungsbeamten gewalttätig geworden sein.“

Warum rennt der dann noch frei rum? Warum ist der noch hier?

Transformation zur Normalität jetzt! AfD.

DDRforever
14 Tage her
Antworten an  Siggi

Warum ist der noch frei? Weil ihr BRD Bürger das so wollt. Drei viertel wählen „UnsereDemokratie“. Ihr seid schuld, an allem seid allein ihr BRD Bürger schuld.

Siggi
14 Tage her
Antworten an  DDRforever

Wir, und mein Umfeld, wählt seit 2015 nur noch die AfD.

Mike76
14 Tage her
Antworten an  DDRforever

„Unsere Demokratie“ nach dem Vorbild Erich Honneckers. DDR reloaded.

AlNamrood
15 Tage her

„A synthesis of 12 studies by Richard Lynn and David Becker (2019) reports a weighted mean IQ of 76.75 for Sudan“

verblichene Rose
15 Tage her
Antworten an  AlNamrood

Das ist für den Sudan ja auch völlig ausreichend.

Charivari
14 Tage her
Antworten an  AlNamrood

Ich tippe auf weniger.

Mike76
14 Tage her
Antworten an  AlNamrood

Also strunzdumm aber mit long Schlong!

PulsarOperator
15 Tage her

Morgen werden wir die üblichen Relativierungen lesen, dass der Sudanese ein Opfer der Gesellschaft war, wie hoffnungslos er sich gefühlt und dass niemand ihm geholfen hat. Zusammen mit einem Disclaimer, dass man sich bei eigenen Suizidgedanken an die Telefonseelsorge wenden soll.

Last edited 15 Tage her by PulsarOperator
Pesta Lozzi
15 Tage her

Ich finde die schnoddrige, unempathische Ausdruckweise beider Herren zutiefst abstoßend. Was heißt „morgens mit einem Messer im Hals enden“ konkret? Hat einer der rhetorisch vermutlich hundertfach gecoachten Profi-Talker sich schon einmal in der Küche in den Finger geschnitten und die schmerzende, blutende Wunde versorgen müssen? Wie muss es dann erst sein, wenn ein Messer in das Halsgewebe gestoßen wird, wieder und wieder, herumgedreht wird? Dies sollte man sich vorstellen und Angst und Mitgefühl empfinden, wenn man noch ein Mensch ist und nicht ein von allen guten Geistern schon längst verlassener Medienroboter.

verblichene Rose
15 Tage her
Antworten an  Pesta Lozzi

Diese Leute sprechen so, weil sie vorher geschult wurden. Und ein Rechtsberater war wahrscheinlich auch dabei.
Tatsache ist aber, daß solche und ähnliche Morde nunmal genau so stattfinden. Und vielleicht kann dieser Umstand gerade wegen der Häufigkeit und einem sehr bestimmten Täterprofil gar nicht grausam genug geschildert werden. Niedlich sein und um den heißen Brei/dem rosa Elefanten herum sprechen ist daher längst obsolet!