Grüne erobern Rathaus in München – Oberbürgermeister Reiter räumt Niederlage ein

Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl in München hat sich Grünen-Kandidat Dominik Krause gegen Amtsinhaber Dieter Reiter von der SPD durchgesetzt.

picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand
Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, hat im Rennen um die Rathausspitze gegen den Grünen-Kandidat Dominik Krause verloren, München, 22.03.2026

Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl in München hat sich Grünen-Kandidat Dominik Krause gegen Amtsinhaber Dieter Reiter von der SPD durchgesetzt.

Reiter gratulierte nach den ersten Zahlen aus den Wahllokalen bereits seinem Konkurrenten. „Ich hab es verbockt, es war meine Schuld“, sagte er und kündigte zugleich seinen Rückzug aus der Politik an. „Das war der letzte Tag meiner politischen Karriere“, sagte er.

Reiter ist seit 2014 Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt. Während seines Wahlkampfs war er zuletzt im Zusammenhang mit einem genehmigungspflichtigen Verwaltungsbeiratsmandat beim FC Bayern München in die Kritik geraten, wobei sich der Streit vor allem um eine hohe Aufwandsentschädigung drehte. Am 11. März war Reiter als Reaktion von seinen Ämtern beim FC Bayern zurückgetreten.

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Kommentare ( 76 )

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man without opinion
26 Tage her

Moin,
Das ist rational nicht nachvollziehbar.
Für mich der finanzielle Suizid der Mittelschicht.
Aber gut, wer auf dem Tesla Aufkleber „Der Umwelt zuliebe“ herumfährt, ist ohnehin austherapiert.
LG

giesemann
26 Tage her

München ist eine Verwaltungsstadt, da kann man sich die Kanallje vom Leibe halten.

Pesta Lozzi
26 Tage her

Ab jetzt ist Herr Krause mein Bürgermeister und ich glaube nicht, dass es einen bemerkbaren Richtungswechsel geben wird. Die Grünen sind schon lange auf einen wirtschaftsaffinen Kurs eingeschwenkt und haben Umwelt- und Naturschutz den Laufpass gegeben. Nun wird der bisherige zweite Bürgermeister halt der erste, das war’s aber auch schon, denn „bunter als bunter“ gibt es nicht.

Ecke
26 Tage her

Ich bin mir sicher, München wird sehr schnell seinen eigenen Stuttgarter Weg schon finden.

Hieronymus Bosch
26 Tage her

Ja, wir haben jetzt in München einen schwulen OB, der sich mit seinem „Mann“ in der Öffentlichkeit abknutscht! Aber der deutsche Michel freut sich darüber und klatscht in die Hände!

DuMeineGuete
26 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Ich halte es da eher nach dem Münchner Leitspruch: „Leben und leben lassen“.
Was Politiker als Person in ihrem Privatleben anstellen und welche Hautfarbe und Religion sie haben, sollte nicht als Maßstab dienen, weder durch „Selbstinszenierung“ noch durch „Fremdbeurteilung“. Alleine an ihren (Nicht-)Taten sollte man Sie messen! Auch wenn beispielsweise einige AfD-Politiker auf die übelste Art und Weise persönlich diffamiert und ggf. sogar tätlich angegriffen werden, muss man sich nicht unbedingt auf das gleiche, unterste Niveau begeben!

Apfelmann
26 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Das ist doch nun wirklich nichts neues. Trump hat Melania geküsst, Obama die Michelle, Milei seine Fátima Flórez, usw. Küssen des Partners vor Kameras ist medienwirksam. Das war aber schon lange so und ist nichts ungewöhnliches. Da sind Politiker nicht anders als Schauspieler oder Sportler.

Privat
26 Tage her

München ist genau wie die BRD im freien Fall.
Der Untergang des Landes ist für jeden sichtbar.
Die Ursache dafür ist die grenzenlose Dummheit der Deutschen.

weihnachtsmann_frau_lein
26 Tage her

In keinem anderen berufsfeld wird man für unerfahrenheit und/oder unfähigkeit auch nur im entferntesten so gut bezahlt (und altersversorgt) wie in der politik.
Das einzig positive am münchner wahlergebnis ist, daß der ex jetzt sein eigenes gift zu schmecken bekam. Abgesägt von denen, von denen er bereitwillig abhängig war.
Allerdings: wenn man so weich fallen würde wie ex-politiker, dann würden sich wohl die meisten mit dem größten vergnügen absägen lassen … Dicke pension, dafür endlich seine ruhe, keine ränkespiele mehr, keine schleimereien mehr, kein nichtssagendes gesülze mehr.

Johann P.
26 Tage her

Nichts könnte die dekadente Münchner Schickeria im Speziellen, wie den rasanten Abstieg der bunten Republik Deutschland im Allgemeinen, besser symbolisieren, als die Wahl dieses schwulen, grünen Hänflings zum OB der weißblauen Landeshauptstadt. Will man Berlin als den Spitzenreiter der failed cities jetzt tatsächlich angreifen?

Hieronymus Bosch
26 Tage her
Antworten an  Johann P.

Ja, die Babyboomer werden angegriffen, weil sie nicht genug Kinder gezeugt hätten! Dass die Schwulen gar keine Kinder zeugen oder von Leihmüttern austagen lassen, ist bislang in den Medien kein Thema!

Unglaeubiger
26 Tage her

Koa Wunder, die echten Bayern san in Minga schoin der Unterzahl, die Preissn und andere Zuagroaste san halt grün. Bin g´spannt, wann und wie schnell die die Farb´dann a in echt kot…. Aber net nur ZMinga sans varuckt, die Rosenheimer habn jetzt an echten Erdogan als Burgermasta! Cool, oder? Also lang san ma in Bayern nimma mia san mia, gelle!

H. Priess
26 Tage her

Dr. Laura Dornheim (Grüne) ist seit dem 1. September 2022 die IT-Referentin der Stadt München. Eine Frau hat absolut keinerlei Befähigung für diesen Job und ein anderer Bewerber der alle Kriterien erfüllte wurde abgewiesen, der war dummerweise Parteilos. Ihre erste Amtshandlung war den gesamten Schriftverkehr der Stadt auf Gendergerecht umzustellen was eben mal 3,5 Millionen gekostet hat und unmengen Papier geschreddert wurde. Da ist ein grünes Stadtoberhaupt nur folgerichtig. Befähigung hin oder her Hauptsache das Parteibuch stimmt. Ich gehe davon aus, daß die Münchener einfach zu satt, zu vollgefressen sind, es denen einfach noch zu gut geht. Ich denke, wir… Mehr

ralf12
26 Tage her
Antworten an  H. Priess

Grüne und Befähigung schließen sich gegenseitig aus. Siehe Bildungsministerin Niedersachsen: Grün, ohne Berufsausbildung, ohne Studiumsabschluß. Entweder, man ist fähig oder Grün. Den Michel (oder hier den Sepp) stört es nicht, er wählt sie trotzdem.