Das Windkraft-Symposium der AfD bietet einen Gegenpol zur Erzählung der Energiewendelobby. Deutschland geht diesen Weg alleine und ist abschreckendes Beispiel, wie man es nicht machen soll.
IMAGO / Andreas Franke
„Es ist ein bisschen wie sterben. Man muss einen kleinen Teil von sich abgeben, wenn man zugibt, mit etwas falsch gelegen zu haben.“ Mit diesen Worten endet das Windkraft-Symposium der AfD-Fraktion im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages. Tosender Applaus bricht aus den Reihen des Publikums hervor. Mit keinem anderen Satz hätte Robert Stein, Chefredakteur bei Die Kehre, das Symposium besser beenden können.
Auch wenn der Satz zum Ende des Symposiums fiel, sollte er dennoch Leitbild des gesamten Tages sein.
Ein Raum, der Ordnung erzwingt
Während der Applaus im Saal nachhallt, fällt der Blick auf die hohe Glasfront hinaus auf die Spree. Das Wasser ist mittlerweile dunkel gefärbt. Die Sonne ist untergegangen. Rechts tut sich eine weitere Glasfront auf, durch die bunte Lichter in den Raum leuchten. So bunt wie die verschiedenen Vorträge des Tages, die noch vor ein paar Stunden den Raum erfüllt haben.
Der Raum im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus ist genauso präzise und akkurat strukturiert wie die Inhalte der Redner.
Wer Teil des Publikums ist, sitzt erhöht. Vier Sitzreihen für das Publikum ziehen sich in einem Halbkreis um den Saal, erreichbar über eine graue Treppe, die den Zuschauerbereich vom unteren Raum abtrennt. Dieser ist ebenfalls geschmückt von mehreren hellbraunen Tischen, die im Halbkreis angeordnet sind und an denen die Redner des Tages sitzen.
Bereits der erste Vortrag beginnt mit harten Worten, die im Laufe des Tages nicht angenehmer werden sollten: „Jährlich sterben Zehntausende Fledermäuse. Die Energiepolitik ist keine grüne, sondern eine blutrote Politik.“ Leises Nicken und Raunen geht durch den Raum. Draußen stürzt sich ein Vogel im Sturzflug über die Spree.
Während über die Beeinflussung des lokalen Klimas durch die Windkraft gesprochen wird, steigt der Duft von frisch gelegtem Teppich, alten Menschen und Frühstücksbrötchen auf.
Im rechten Teil des Raumes befindet sich ein drei Meter hoher Bildschirm, auf dem im Laufe des Tages einzelne Redner und PowerPoint-Folien zu sehen sein sollten.
Wissenschaft gegen Ideologie
Mit den Darstellungen der Windparkbetreiber wird hier kritisch umgegangen: Kohlenstoffdioxid sei kein Schadstoff, sondern Grundlage des Lebens. Windparks reduzierten den Niederschlag und das Pflanzenwachstum. Abrieb der Windräder enthalte toxische Stoffe, die in die Landschaft und so in die Nahrungskette getragen würden.
Die Zuhörer sind gebannt – ausgenommen ein älterer Herr, der sich auf der linken Seite des Publikums befindet und in sich zusammengesackt für einige Minuten vor sich hin döst.
So theoretisch und wissenschaftlich der ein oder andere Vortrag sein mag, desto unterhaltsamer sind die einzelnen Vorkommnisse während des Symposiums. Mindestens ein Handy aus dem Publikum klingelt alle halbe Stunde, zwischendurch fängt es irgendwo im Raum an zu piepen und so manch ein Redner spricht zu leise in sein Mikrofon oder die Folien im PowerPoint-System springen nicht zu der gewünschten Stelle.
„Ich höre sowieso schlecht“, erwidert ein älterer Mann, der gerade seine Rede hält. Als sein Video, das er auf der Leinwand zeigen wollte, nicht anspringt, schaut er entsetzt zum Technik-Team und äußert genervt die Worte: „Hallo!? Jetzt das Video!“ Das Publikum reagiert mit „Oha“ und „Ohhh“. Den rauen Ton sind viele wohl nicht gewöhnt – obwohl es doch ein AfD-Treffen ist.
Anders als in den hitzigen Debatten des Bundestages bleibt der Ton im Saal dennoch ruhig. Als Beatrix von Storch den Raum betritt, ist der Applaus einhellig. Widerspruch bleibt aus.
Immer wieder versuchen sich einzelne Teilnehmer zu melden, um im Anschluss streng von Andreas Bleck, Leiter des AfD-Arbeitskreises Umwelt und Klimaschutz, mit den Worten: „Nicht melden. Es gibt keine offenen Fragen. Alle Fragen werden online über den QR-Code gesammelt“, zurückgewiesen zu werden.
Während das Publikum sich erfolglos während der Reden versucht zurückzuhalten, ist der Gesprächsanteil in der Mittagspause noch höher.
Frank Henning, Diplom-Ingenieur und TE-Autor, ist eingeladen, um über die Zukunft der Energieversorgung zu sprechen. Windkraft ist für ihn keine Zukunftsenergie, und das Vorhaben, ein Energiesystem komplett auf Wind und Sonne umzustellen, würde auch in Zukunft nicht gelingen. Die Folge sei ein Systemversagen, das eine Änderung des aktuellen Kurses erzwingen würde, denn die Menschen seien jetzt, aber auch in der Zukunft, nicht bereit dazu, für den Klimawandel oder die erneuerbaren Energien zu frieren oder zu hungern.
Neben dem Buffet schiebt sich ein Mann mit auffallend grüner Weste durch die Menschenmenge, vorbei am Buffet. Auf seinem Rücken steht in schwarzer Schrift: „Keine Windkraftanlagen in unseren Wäldern.“
Das Publikum besteht überwiegend aus älteren Männern, die gespannt zuhören und mit verschränkten Armen dasitzen. Das Symposium ist von Statements und Studien gefüllt, die die Nackenhaare eines jeden Links-Grün-Wählers aufstehen lassen würden. Sei es die Aussage, dass Kohlenstoffdioxid lebensnotwendig sei, oder etwa, dass die jüngsten Terrorangriffe der Vulkangruppe in Berlin auf die Stromversorgung gewollt waren, um die Bürger zu einer anderen Energieform zu zwingen. Doch statt Entsetzen applaudierten und nickten die Menschen mit dem Kopf.
Als Zuschauer mittig der Sitzreihen fällt ein Polizeiauto mit angeschalteten Frontlichtern auf, welches einem direkt gegenübersteht. Zwar außerhalb des Gebäudes und auf der anderen Seite der Spree, doch die Position und die angeschalteten Lichter erwecken den Eindruck, bei etwas Verbotenem und Grausamem beobachtet und überwacht zu werden.
So unterschiedlich die einzelnen Sprecher sind, desto unterschiedlicher ist ihr Redestil. Während ein älterer Mann Probleme mit der Technik hat und stirnrunzelnd vor seinem Mikrofon sitzt, steht ein Mitte-dreißig-jähriger Mann auf, stellt sich an einen der drei Stehtische, die vor der Leinwand stehen, und nimmt den ganzen Raum für sich ein. Er macht Werbung für die AfD, zählt detailliert Vorzüge und Wahlversprechen auf und gewinnt damit klatschend und fröhlich lächelnd die Mehrheit des Publikums für sich.
Doch bei einem Vortrag sind sich alle der knapp dreihundert Besucher einig: Wenn ein Windkraftwerk anfangen würde zu brennen, reichen nicht nur eine Löschdecke und zwei Feuerlöscher. Unterstrichen wurde diese Feststellung mit tosendem Gelächter.
Die Zustimmung zu den Punkten in den Vorträgen des Publikums mag wohl daran liegen, dass die Mehrheit Sympathisanten oder selbst Mitglieder der Partei sind.
Vielleicht ist es tatsächlich ein bisschen wie Sterben, einen Irrtum einzugestehen. Das erklärt, warum die Energiewende weiter verfolgt wird, obwohl sogar der Bundeskanzler verkündete: Der Ausstieg aus der Kernenergie war ein Fehler. Obwohl die Gasspeicher in diesem Winter bedrohlich leer sind. Obwohl Industrie und Haushalte unter hohen Preisen für Strom und Wärme leiden. Vielleicht stellt der Gedanke aber auch einen Anfang dar. Ein Anfang, der weitergedacht werden muss. Und das nicht nur von Adlern, sondern auch von kritischen Stimmen aus den linken und grünen Reihen. Sobald der Diskurs aufhört, da jeder nur auf seiner Meinung beharrt, kann keine Lösung gefunden werden und Menschen werden frieren und Tiere sterben müssen.




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Interessanter Schreibstil, fehlt ja nur noch das Loch in einer Teilnehmersocke, dann zieht man mit der ZEIT über Habecks Fußmode gleich. Ich habe jedenfalls eine andere Veranstaltung erlebt, Bei meiner roch es nicht nach alten, dösenden Männern, und es war drinnen spannender als draußen. Wahrscheinlich sind mir deshalb die suizidalen Vögel und aggressiv aufgeblendeten Polizeiautos entgangen. Alternative Fakten halt.
Der größte Schaden ist, dass bündnisgrünes Gedankengut inzwischen in die meisten Schulbücher Einzug gehalten hat und den meisten Lehrern in ihrer eigenen Blase noch nicht einmal mehr bewusst ist, dass sie aktiv gegen die parteipolitische Neutralität der Schule (Beutelsbacher Konsens von 1976) verstoßen, weil sie ihre eigenen Glaubenssätze für unumstößliche Wahrheiten halten.
Grundsätzlich zu begrüßen, solche Veranstaltungen, vielen Dank. Man muss allerdings jetzt schon weiterdenken: Die massiven Schäden, die dieser Irrweg angerichtet hat und zurzeit noch anrichtet müssen wieder korrigiert werden, und es muss der Schadenersatz organisiert werden. Aus unseren windarmen Wäldern müssen die ineffizienten Windmühlen (eigentlich Subventionsmühlen) wieder rückgebaut und entsorgt werden, besonders das nicht recycelbare Glasfaserkunststoff-Zeug. Die gigantischen Stahlbetonfundamente müssen wieder ausgegraben, entfernt und entsorgt werden. Die Asphalt-Zufahrten müssen wieder rückgebaut werden und entsorgt werden. Die entstandenen Kahlflächen in unseren Wäldern müssen wieder aufgeforstet und Flora und Fauna gepflegt werden. Das ist in der Menge gesehen, eine enorme Aufgabe. Die… Mehr
Bitte nicht so einen pseudo-modernen Kindergarten-Schreibstil, bei dem jede unwichtige Kleinigkeit aufgezählt wird. Soll das Lesen mit allen Sinnen sein? Jeden äußeren Reiz gleichwertig mit wichtigen Gedanken aufzulisten ist die Wahrnehmung von Kleinkindern, die noch nicht wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können. Auch wenn das in Ausbildungseinrichtungen so gelehrt wird um den angeblich tumben Leser „abzuholen“ – es wirkt wie nicht ernst zu nehmendes Geschreibsel. Ich will einfach nicht wissen, wie es in jeder Ecke riecht und blinkt und geschmückt ist oder dass einer schlecht hört, welchen (sowieso nur interpretierten) Gesichtsausdruck er hat wenn er zum Technikteam schaut und dass andere… Mehr
Sophia Juwien, den Namen sollte man sich merken, wenn man nicht dumm sterben will.
Hier im Schwäbischen schießen die Dinger grad wie Pilze aus dem Boden. Und Özdemir bettelt mit „KLIMA“ in großen Lettern auf den Wahlplakaten um den MP-Posten. Als ob das Weltklima sich danach richte, wer in Ba-Wü Mini-Präsi wird. Hält der sich für Allah persönlich?
Mit Verlaub: das journalistische Niveau dieses Beitrags erinnert mich an den sich in endloser Pseudogenauigkeit an irrelevanten Details entlanghangelnden „Stil“ der Spiegel-Schreiber, der einem schon in den 1980er Jahren auf die Nerven ging.
Was wollen sie uns denn damit mitteilen, denn jeder kann das sagen und schreiben wie er es empfindet solange er bei der Wahrheit bleibt und der erwähnte Stil des roten Stürmes aus Hamburg war auch nicht immer überzeugend und wer die leichteste Kost haben wollte, hat sich der sogenannten Blödzeitung bedient und sind wir doch froh, wenn noch ein Journalismus geboten wird, der abweicht vom Mainstream und Kritik übt, denn das ist die Aufgabe der Medien neben seriöser Berichterstattung und da fällt mir noch ein gewisser Herr Relotius ein, der es sich auch so hingebogen hat, was sie gerade bemängeln.
Da ja mal wieder betont wird, dass nur einzig und allein Deutschland auf dem Irrweg ist:Ausbau der Windkraft 2025 – China: 79,8 GW – USA: 4,1 GW – Deutschland: 4,0 GW – Indien: 1,1 GW (2022) – Spanien: 1,5 GW (2022) Selbst die unter Trump stark fossil angeführte Regierung hat mehr Windkraftleistung installiert. Noch deutlicher wird es wenn man den gesamten Zubau weltweit betrachtet: Der Anteil fossiler Kraftwerksleistung an den neu installierten Kapazitäten weltweit lag 2025 bei etwa 38%. Das bedeutet, dass etwa 38% der neu installierten Kraftwerksleistung aus fossilen Quellen wie Kohle, Erdgas und Öl stammen. Im Gegensatz dazu… Mehr
Rücken wir das gerade: D’land ist in Kaufkraftparitäten ein Zwerg gemessen an China und den USA, baut aber weit überproportional Windräder, zudem auf extrem engem Raum. Zudem bauen andere Länder nicht gleichzeitig aktiv grundlastfähige Kraftwerke ab. Übrigens sind weltweit aktuell rund 70 neue Kernkraftwerke in Bau, vor allem in China, USA und Indien – in D’land wurden die letzten abgeschaltet. Haben Sie vermutlich „vergessen“…
Herr/Frau Peterson, Ihr Vergleich hinkt. Schauen Sie auf den Globus und vergleichen Sie die Größe der genannten Länder, dann müssen Sie erkennen, dass es bei uns die Dichte der Windkraftanlagen ist, die eine Zumutung für die nichtlinksgrüne Gesellschaft ist. Wir sind landschaftlich ein vielfältiges und schönes Land, das von vielen Touristen besucht wird. Wir haben sehr wenige bis keine Bodenschätze, das gefundene Gas darf nicht gefrackt werden. Dieses holen wir uns teuer aus den USA. Unsere Wirtschaft ist seit 3 Jahren im beängstigenden Abwärtstrend. Die Bildung der Jugend war mal um Längen besser. Universitäten agieren häufig nach den Vorgaben der… Mehr
Genau: Betrachten wird doch mal den Zubau in Deutschland.
Der betrug nun schon seit vielen Jahren immer nur zwischen 1,8 % und 2,1 % pro Jahr.
Dadurch, dass die Kosten für Offshore-Anlagen quasi explosionsartig gestiegen sind, wird dieser Anteil am Zubau vermutlich zukünftig ganz wegfallen (GB und Dänemark haben ihre geplanten Offshore-Projekte auch schon aufgegeben).
Dadurch wird der Zubau zukünftig wohl ins negative gehen. Das bedeutet: Da Windkraftanlagen bereits nach 15 bis 20 Jahren ihre Lebensdauer erreicht haben, werden die neu errichten Anlagen nicht mal mehr den Ersatzbedarf decken.
Die Kosten für Offshore-Wind sind nicht „explosionsartig“ gestiegen, im Gegenteil nehmen Sie durch ständig wachsende Anlagengrößen eher ab. Bitte nennen Sie eine Quelle oder zumindest eine Zahl für die Behauptung der Kosten.
Es sind übrigens über 5 % Zubau pro Jahr (letztes Jahr 4 GW netto bei ca. 64 GW Gesamtleistung).
Warum werfen Sie solche Nebelkerzen?
Da ich bei TE schon mehrfach definiert habe, was Zubau bedeutet und sie ständig meine Beiträge kommentieren, wissen sie genau, dass Zubau nichts mit der Zunahme der theoretischen Anlagenleistung zu tun hat.
Zubau ist – wie der Name schon sagt – der Zuwachs an gebauten Anlagen gegenüber dem Vorjahr abzüglich der vom Netz genommen Anlagen.
Zubau und Zuwachs an theoretischer Leistung können sowieso erst ab 1.7. des nächsten Jahres bestimmt werden, da bis dahin noch vom Netz genommne Anlagen gemeldet werden können. Seriöse Zahlen für 2025 gibt es also noch nicht.
Die nachgemeldeten Zahlen sind minimal. Sie werfen daher Nebelkerzen. Wie ich oben geschrieben habe sind die 4 GW netto, d.h. abzüglich der außer Betrieb genommenen Anlagen. 2 % von 64 wären 1,28 GW. Ich bin auf Ihre Zahlen im Juli gespannt.
Sie wollen es anscheinend immer noch nicht verstehen:
Beim Zubau geht es um die Zahl der Anlagen bzw. Standorte, die unterdem Strich neu gebaut wurden bzw. neu hinzukamen.
Das ist auch die einzige Zahl, die zählt. Deshalb spricht auch die Branche vom Zubau und nicht über den Zuwachs an theoretischer Anlagenleistung bei Starkwind.
Da brauchen Sie nur in die Jahresberichte der Windkraftlobby schauen und Zubau sowie Projektierung von Jahr zu Jahr miteinander vergleichen. Leider stehen konkrete Zahlen für das Vorjahr immer erst ab 1.7. zur Verfügung.
Ich habe mich zudem zusätzlich auf der „WindEnergy“ Hamburg infomiert, der nach eigenen Angaben weltweit bedeutendsten Messe für On- und Offshore-Windenergie.
Dort habe ich mit vielen Fachleuten auf den Ständen von Herstellern, Zulieferern, Wartungsunternehmen, Projektierern und Investoren gesprochen.
Da muss ich Ihnen sogar mal wiedersprechen. Inzwischen sind es 92,5 % der weltweit zugebauten Kapazität, die erneuerbar ist. Quelle: IRENA. Deutschland ist mit seinem inzwischen verlangsamten Ausbau inzwischen der Irrläufer. Der Rest der Welt setzt auf billige, heimische Erneuerbare ggf. ergänzt mit Gas oder Atom. Die Hauptlast werden aber die erneuerbaren decken.
Aber die Entscheidung ist längst gefallen. Wenn sogar die USA und v.a. Texas aus ökonomischen Gründen erneuerbare ausbauen, ist die Fossilpropaganda weitesgehend wirkungslos.
Kein m3 Erdgas und keine t Öl wird im Boden bleiben. Oder glaubt jemand, dass Saudi-Arabien, Nigeria, Russland, Venezuela, USA, Indonesien, Aserbaidschan etc. etc. alle und am besten gleichzeitig auf das Gold unter ihren Füßen verzichten werden? Deutscher Traumtanz, sonst nichts ist das. Dem darf kein einziger Industriearbeitsplatz mehr geopfert werden (,der dann mit mehr CO2-Ausstoß in China wiedererrichtet wird, wenn man das außer hierzulande niemanden mehr interessierende Klimaargument überhaupt noch anführen will).
Wieso sollten Sie die Rohstoffe ausgraben, wenn es niemand mehr kauft und auch im eigenen Land Erneuerbare günstiger sind?
Frühere Windmühlen die seit gut 2 000 Jahren existieren wurden später ersetzt durch komplexe Hochtechnologie mit ungeheurer Leistung, bis die Grünen kamen und uns wieder in alte Zeiten zurück versetzt haben, denn der Wind hat sich nicht geändert, die Sonneneinstrahlung auch nicht und so folgt man erneut alten Pfaden und übersieht dabei völlig die Kapazität, die allenfalls aufgefangen werden kann über eine totale Landschaftsverschandelung und längst keine Gewähr für Kontinuität garantiert, sondern einen Rückschritt darstellt, was man uns als saubere Sache anpreisen will und eine große Lüge ist. Hinzu kommt noch der vorschnelle Schritt in eine ungewisse Zukunft ohne dabei… Mehr
Es sitzen also hauptsächlich ältere Herren dort.
Aha.
Ich frage mich gerade, was eine junge Mutter oder ein junger Vater in diesem ach so tollen Deutschland auszustehen hätte, wenn diese an einer oppositionellen Veranstaltung zum Parteien-Kartell Deutschlands teilnähmen.
War denn keine Antifa-Bewegung vor der Tür?
Ach nee. Klar.
Ist ja kalt draußen.