Europaweite Fahndung nach mutmaßlichem Täter Abdul B. – Er soll IS-Anhänger sein

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Tatverdächtigen Abdul B. läuft inzwischen europaweit.

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Tatverdächtiger Abdul B.

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Das berichten am Sonntag mehrere Medien unter Berufung auf Behördenangaben. Ob der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernimmt, ist unterdessen noch unklar. Er soll sich aber bereits mit den örtlichen Behörden in Verbindung gesetzt haben.

Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit gefahndet. Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet „Focus Online“. Der Mann wurde kurz nach der Tat identifiziert, er ist „polizeibekannt“, Der Migrant hatte erst im Mai 2026 eine Jugendstrafe verbüßt und war kurz darauf entlassen worden.

Bei der Tat in der Nacht zum Sonntag wurde eine Frau tödlich verletzt, 16 weitere Menschen erlitten Verletzungen – drei von ihnen schweben in Lebensgefahr, acht sind schwer verletzt. Die Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, doch für eines der Opfer kam jede Hilfe zu spät.

Vorübergehend setzte die Polizei bei der Suche einen Hubschrauber über dem Tiergarten ein, dabei soll dem Vernehmen nach auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz gekommen sein. Die Spezialeinheit GSG-9 wurde mobilisiert. Der mutmaßliche Täter soll, Presseberichten zufolge, eine Stichwaffe haben. Die Polizei Berlin startete am Sonntag eine Öffentlichkeitsfahndung.

Der Täter raste gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten. Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Die Veranstaltung wurde abgebrochen, über eine Stunde lang war aber öffentlich kaum bekannt, was passiert war – offensichtlich sollte damit Panik vermieden werden.

Vertreter der Bundesregierung zeigten sich unterdessen betroffen. „Diese feige, abscheuliche Attacke auf friedlich feiernde Menschen erschüttert mich zutiefst“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) in der Nacht. Eine Sprecherin des Ministeriums sagte, Dobrindt stehe „in engem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und des Landes Berlin“, er lasse sich „fortlaufend über die Lage in Berlin berichten und hat dem Land Berlin die volle Unterstützung des Bundes angeboten“. Zuvor sprach Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) von einer „abscheulichen Tat“.

FDP-Politikerin Karoline Preisler äußerte sich unmittelbar nach der Tat in sozialen Medien und deutete an, dass Hinweise aus ihrem Umfeld auf den mutmaßlichen Täter und das Tatfahrzeug bereits früher vorlagen, jedoch offenbar nicht ausreichend berücksichtigt wurden. In einem Posting schrieb sie: „Es sieht so aus, als hätten die Hinweise aus meinem Umfeld auf den mutmaßlichen Täter und das Tatfahrzeug nicht gefruchtet.“ Später verdichteten sich für sie die Anzeichen, dass der Tatwagen den Behörden bekannt gewesen sei.

Die Berliner Feuerwehr löste nach Medienberichten einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ (MANV) aus. Zahlreiche Rettungskräfte und Notärzte versorgten die Verletzten vor Ort. Wenige Minuten nach dem Vorfall brachen die Veranstalter die Abschlusskundgebung des CSD am Brandenburger Tor ab. Besucher wurden gebeten, das Gelände „ruhig und geordnet“ in Richtung Hauptbahnhof zu verlassen sowie den Bereich um Siegessäule und Tiergarten zu meiden.

An der diesjährigen CSD-Demonstration hatten nach Veranstalterangaben zuvor Hunderttausende Menschen teilgenommen. Die Parade führte mit zahlreichen Fahrzeugen durch Berlin bis zur Siegessäule und sollte mit einer Abschlussveranstaltung am Brandenburger Tor enden.

Gleiches Muster wie bei früheren Terroranschlägen mit Fahrzeugen

Diese Terrorfahrt reiht sich ein in eine erschreckende Serie von Anschlägen, bei denen Fahrzeuge als Waffen eingesetzt wurden – eine Taktik, die Terrororganisationen wie der „Islamische Staat“ (IS) wiederholt propagiert haben.

Der wohl bekannteste Fall in Deutschland war der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016: Der tunesische Islamist Anis Amri steuerte einen gestohlenen Lastwagen in die Menschenmenge, tötete zwölf Menschen und verletzte Dutzende. Amri, der als „Soldat des IS“ handelte, wurde Tage später in Italien erschossen. Der Anschlag löste eine intensive Debatte über Sicherheitslücken und Integrationspolitik aus.

Nur Monate zuvor, am 14. Juli 2016 in Nizza, Frankreich, hatte der Tunesier Mohamed Lahouaiej-Bouhlel einen Lastwagen über mehr als zwei Kilometer durch die feiernde Menge auf der Promenade des Anglais gesteuert. 86 Menschen starben, Hunderte wurden verletzt. Auch hier bekannte sich der IS zu der Tat. Die Bilder von diesem Anschlag gingen um die Welt, sie zeigten die Verwundbarkeit offener Veranstaltungen deutlich.

Auch in Graz, Österreich, ereignete sich 2015 eine ähnliche Bluttat: Ein 26-jähriger Mann raste mit seinem SUV durch die Innenstadt, tötete drei Menschen und verletzte mehrere weitere, zuvor hatte er mit einem Messer Menschen verletzt.

Weitere Fälle, wie die Attentats-Versuche oder die Anschläge in Volkmarsen, Magdeburg oder internationale Vorfälle in Barcelona, New York und anderswo, bestätigen die widerwärtige Strategie der Islamisten, umgesetzt von unkontrolliert in europäische Nationen eingelassenen Migranten.

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Kommentare ( 303 )

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Rosalinde
2 Tage her

Diese Politiker und diese Journalisten sind jedesmal erschüttert. Das war im vorletzten Mal so und beim nächsten Mal wird es wieder so sein. Die Reden müssen dann kaum geändert werden.

Dundee
2 Tage her

Der „Attentäter“ ist tot. Also war es kein echtes Attentat, sondern eine Geheimdienstaktion. Man fand am Tatort nicht seinen Ausweis aber sein Handy. Typisches Strickmuster. Charlie Hebdo, Breitscheidplatz…

Wenn die Täter sterben, dann hätten sie zuviel zu verraten, würden sie verhört werden können. Darum sterben sie. Das Gleiche in Stade.

PaulKehl
1 Tag her
Antworten an  Dundee

Laut einem Bekannten agierte er wie ein fünfjähriger. Und ein Fünfjähriger lenkt einen Kleintransporter durch Menschenmassen in den Tiergarten und verschwindet nach der Tat angesichts 2k anwesender Polizeibeamter unerkannt in eine Gartenkolonie? Angeblich war der Ahornsteig als einzige Zufahrt zum Aufmarschplatz nicht gesichert.

Schwabenwilli
2 Tage her

„BERLIN. Die Polizei hat den Hauptverdächtigen des islamistischen Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day (CSD), Abdul Ballout, während eines Festnahmeversuchs erschossen. Den übereinstimmenden Berichten der B.Z. und des Tagesspiegels habe er sich in einer Spandauer Kleingartenkolonie nahe der Havel versteckt. Eine Gartenlaube dort gehöre dem Vater des Islamisten“

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/eil-polizei-hat-den-mutmasslichen-csd-attentaeter-gefasst/

Soll das ein Witz sein?
Versteckt sich in der Gartenlaube seines Vaters ( auch wenn die Eltern getrennt leben sollen).

Ich hatte vermutet der ist längst auf dem Weg in den Libanon.

Naja, wenigstens ist das passiert was die IDF als „neutralisiert“ bezeichnet.

PaulKehl
1 Tag her
Antworten an  Schwabenwilli

Der Vorsitzende der Gartenkolonie soll bestritten haben, daß der Vater dort eine Laube besaß. Da werden er und die weiteren Nachbarn noch um 6 h Besuch bekommen.

Verzeihtnix
2 Tage her

Der Typ wurde gerade erfolgreich „deradikalisiert“. Leider zwei Tage zu spät.

luxlimbus
2 Tage her

Dem politischen Gegner wegen angeblicher Verfassungsuntreue den Stecker ziehen, aber Mohammedaner per se für unproblematisch und förderungswürdig halten. Finde den Fehler!

Leroy
2 Tage her

Warum haben die immer solch einfältige Gesichter?

Micky Maus
2 Tage her

Man spricht bei diesem Mörder von einem Deutschen mit libanesichen Wurzeln: Wieso Deutscher? Eine stinkende Ratte die im Pferdestall geboren wird ist deswegen noch lange kein Pferd!

Leroy
2 Tage her

Da das Individuum im Islam keine Bedeutung hat muss man in diesen Kreisen den ganzen Clan in Haftung nehmen. Anders ist der Religion des Friedens nicht beizukommen.

Rosalinde
2 Tage her
Antworten an  Leroy

Das ist im Christentum allerdings nicht anders.

Leroy
2 Tage her

Was sagen eigentlich Grönemeyer, Campino, Kerkeling und Bela B. dazu?

Verzeihtnix
2 Tage her
Antworten an  Leroy

In dem Alter braucht man immer einige Tage, um neue Informationen zu verarbeiten.

Supersilent
1 Tag her
Antworten an  Leroy

Die organisieren gerade eine Demo gegen rechts.

teacher32
19 Stunden her
Antworten an  Leroy

Gerade Hape Kerkeling, der als Schwuler aus Berlin weggezogen ist – wegen der Bedrohung „von Rechts“. Und der jetzt als „Experte“ bei einem AfD-Verbotsantrag gehört werden soll.
Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. So was kann man sich nicht ausdenken…

Last edited 19 Stunden her by teacher32
alter Schwede
2 Tage her

Mein Beileid erstmal allen unschuldigen Opfern. Es hat jetzt allerdings wahrscheinlichkeit mal Opfer in den Reihen der Unterstützer dieser islamistischen Landbesetzer und Teddywerfer gegeben. Ich erwarte jetzt selbstverständlich schnellstens landesweite Demos gegen rääächts und die AfD und vor allem auch gegen heterosexuell orientierte Mensch. Weil ja alle Heteros warscheinlich auch Nazis sind. Aber wehe die AfD kritisiert diesen Anschlag. Dann sind das wieder die bösen welche den Anschlag politisch instrumentalisieren. Also Omas gegen Rechts, raus auf die Straßen, am besten passend in Hig Heels und Strapsen, passend zum Motto des csd, und protestiert. Aber bitte nicht gegen diesen Islamisten, der… Mehr

Verzeihtnix
2 Tage her
Antworten an  alter Schwede

Wirklich unschuldig sind die Wähler der einzigen Partei Deutschlands, die sich gegen Migration ausspricht.

teacher32
19 Stunden her
Antworten an  Verzeihtnix

Haben Sie all die Kommentare gesehen, in denen nun versucht wird, den Täter als „Rechtsislamisten“ hinzustellen und der AfD eine Art „Mitschuld“ zu attestieren? Interessant auch, dass (wie im „Handelsblatt“) das Ganze wortreich als „Steilvorlage“ für die AfD gewertet wird, ausgerechnet vor entscheidenen Wahlen im Herbst. Hat die AfD – so könnte man zwischen den Zeilen lesen – das Attentat als „Wahlkampfhilfe“ gar bestellt? Immerhin gibt es ja in ihren Reihen auch viele Homophobe! Tatsächlich hat die woke, linksgrüne Blase mit der Täter-Opfer-Konstellation ein Riesenproblem, weil sie nicht begreifen will (und KANN, ohne ihre eigene „Friede-Freude-Eierkuchen-Vielfaltsideologie“ ad absurdum zu führen),… Mehr

Last edited 19 Stunden her by teacher32
teacher32
19 Stunden her
Antworten an  alter Schwede

Das Tragische ist, dass es eine Polin getroffen hat.