Der Asylkomplex leibt, lebt und floriert – eine Wende ist nicht in Sicht

Mindestens 400 Milliarden Euro hat der Asylkomplex die Steuerzahler seit 2016 gekostet, und dabei dürften längst noch nicht alle Ausgaben bedacht sein. Unterbringung, Sozialleistungen, Integrationskurse verschlingen weitere Milliarden. Die Asylindustrie mit vielen Profiteuren ist eine der letzten Boombranchen Deutschlands – auf Kosten der Steuerzahler.

picture alliance/dpa | Soeren Stache
Der Gemeinschaftssaal mit Küche und Essenausgabe, aufgenommen in der neuen Unterkunft für geflüchtete Menschen in einem ehemaligen Bürogebäude in der Hasenheide. Die Versorgung der Bewohner soll durch einen Caterer mit täglich drei Mahlzeiten erfolgen.

Es ist die Krise, die nicht weggeht, weder was den Zuzug angeht, der sich mittlerweile zum Teil andere Wege sucht, noch was die bislang angesammelten Folgeprobleme betrifft. 400 Milliarden Euro hat die Asylzuwanderung die Deutschen insgesamt in den letzten zehn Jahren (2016–2025) gekostet, mindestens. Denn das ist nur die konservativ Berechnung. Aber eventuell waren es auch eine Billion Euro, wenn man wirklich alles miteinbezieht. Das ist der Rahmen, den der Journalist Björn Harms für sein neues Buch recherchiert hat und aktuell im TE-Buchshop erhältlich ist.

Migration als Geschäftsmodell
Die Asyl-Industrie
Beide Zahlen übertreffen bisherige Schätzungen deutlich. So gab der Bund erst im Mai diesen Jahres zu, dass er Länder und Kommunen im selben Zeitraum mit jährlich mehr als 20 Milliarden Euro aus dem Steuersäckel für „Flüchtlings- und Integrationskosten“ unterstützt hatte. Die Bundeszuschüsse von bis zu 29,6 Milliarden Euro überstiegen also dauerhaft den Etat des Bildungsministeriums, wie der frühere TE-Kollege Ferdinand Knauß im Cicero resümierte.

Laut Harms zahlte der Bund in den fatalen zehn Jahren insgesamt 242 Milliarden Euro für „flüchtlingsbezogene Ausgaben“. Hinzu kamen die Ausgaben der Länder in Höhe von 100 Milliarden Euro, wobei die höheren Ausgaben für Bildung und Justiz noch nicht einberechnet sind. Mehrere Milliarden Euro blieben zudem bei den Kommunen und den Krankenkassen hängen.

1,3 Milliarden Euro für wenig beachtete Kurse

Der größte Brocken bleibt die Unterbringung. In Deutschland stehen heute schätzungsweise über 5.000 Asylunterkünfte. Nicht einmal die Bundesregierung weiß, wie viele es es sind. Laut Harms sind es in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt rund 14 Unterkünfte. Das liegt etwa in der Größenordnung der Versorgung mit Schwimmbädern oder Bahnhöfen. 295.000 Migranten leben noch immer in den Einrichtungen. Auch diese Zahl ist beeindruckend und zeigt, wie wenig von einer Migrationswende bei den Bürgern und Kommunen angekommen ist. Die Kosten pro Migrant sind oft astronomisch hoch, wie das Berliner Beispiel zeigt.

Immer noch sind auch viele Hotels unter den Asylherbergen. Deren Besitzer profitieren auch noch von den horrenden Staatsausgaben. Das gilt aber auch für landeseigene Sozialunternehmen wie die Hamburger „Fördern & Wohnen“, die alle Asylbewerber der Hansestadt unterzubringen hat. Jahresumsatz: 747 Millionen Euro. Eine Geschäftsführerin kassierte ein Monatsgehalt von 90.000 Euro.

Ebenfalls interessant: Die Zahl der Sozialarbeiter und -pädagogen stieg seit 2015 von 278.000 auf 351.000 an – auch dank der permanenten Asylkrise. 1,3 Milliarden Euro gab der Bund allein im letzten Jahr für Integrationskurse aus, die aber überwiegend nicht abgeschlossen wurden, zu 60 Prozent. Auf einem anderen Blatt steht freilich die Frage, was überhaupt das konkrete Lernziel in einem solchen Kurs ist. Es handelt sich wohl meist eher um Geschwafel und Däumchendrehen mit viel Desinteresse auf den Schulbänken. Und für viele Teilnehmer dürften die Kurse, in denen ihnen etwas von Gleichberechtigung und Toleranz erzählt wird, eher einer Freakshow gleichen – denn im Islam sind diese Fragen bekanntlich ganz anders geregelt.

Ohne Asylkrise kein Sondervermögen

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Man kann das auch kurz und knackig – wie auch an dieser Stelle unzählige Male geschehen – den Asylkomplex nennen. Man weiß ja nie so genau, wer so einen Begriff geprägt hat, aber der Verfasser dieser Zeilen hat seit 2019 unzählige Artikel über Themen wie den bundesdeutschen Migrationsmagneten (inzwischen Sprachgebrauch im Innenministerium), Schleuser und Grenzübertreter oder eben den Asyl- und verbundenen NGO-Komplex geschrieben.

Die jährlichen Kosten dieses Asylkomplexes liegen irgendwo zwischen dem Zins- und Schuldendienst der Republik (ca. 30 bis 40 Mrd. Euro, ohne Sondervermögen!) und dem für 2027 geplanten Verteidigungsetat (ca. 100 Mrd. Euro). Mehr als ein Zufall? Vielleicht nicht. Die Asyl- und Migrationskrise führte uns von der Bildungskrise über die Schulden- in eine, nun ja, Verteidigungskrise. Genug Männer im wehrfähigen Alter wurden ja importiert und zu keiner sinnvollen Aufgabe gebraucht.

Anders ausgedrückt: Ohne Fake-Flüchtlings- und Migrationskrise kein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in Höhe von 500 Milliarden. Die Kosten der Sanierung des Landes hätte man ohne die Krise aus dem laufenden Haushalt zahlen können – so einfach kann Mathe sein.

Keine Wende weit und breit

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Die Zahl von 295.000 beherbergten Asylmigranten zeigt es handgreiflich: Die Migrationswende ist solange nicht da, wie der Staat auf dem Asylantenbestand und den Folgekosten der vergangenen Jahre sitzt und nicht erkennbar versucht, etwas daran zu ändern – etwa auch via Statusüberprüfung und konsequenten Rückführungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Die Wende ist auch nicht da, solange weiterhin 100.000 Migranten pro Jahr auf dem Asyl- und Familienticket einreisen und folglich nichts zur wirtschaftlichen Genesung des Landes beitragen werden. Allein von Januar bis September dieses Jahres gab es 55.366 Neuzugänge (früher Erstanträge genannt) in den Akten des BAMF. Zumeist ging es hier um frisch eingereiste Afghanen, Syrer, Türken, Iraker, Eritreer, Russen, neuerdings auch Chinesen in kleinerer Zahl, aber in den Top 10.

Und zuletzt ist diese Asylkrise solange noch kaum überstanden, solange das aufwendige Geflecht aus staatseigenen und staatsnahen „NGOs“, das über die regierenden Parteien tief in den Staat eindrang, nicht ansprechend aufgelöst wurde. Es gibt viel zu tun, aber die Koalition hat gerade mit sich selbst und dem Rentenpanzer Manuela Schwesig zu tun.


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Kommentare ( 47 )

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47 Comments
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Judith Panther
10 Tage her

Gutmenschen und Wohltätigkeitsorganisationen leben so gut vom Elend, daß sie davon garnicht genug bekommen können.

Privat
10 Tage her

Wir verlassen das Schweineland BRD mehrmals im Jahr um in einem anderen schönen -nicht EU Land- zu leben.
Im Augenblick sind wir dabei, hier in der BRD alles unbewegliche zu verkaufen und danach hält uns in dem deutschen Irrenhaus nichts mehr.
Wir haben seit vielen Jahren ein anderes, schöneres Leben kennengelernt und das wollen wir nicht mehr vermissen. Ein tolles Land, in dem die dortige Regierung und auch die Parteien nicht verrückt geworden sind, so wie im Land der bekloppten Deutschen.

Adlershofer
10 Tage her

Das Schlechte ist: Es wird, zumindest in Berlin, HH, Köln, Stuttgart etc. absehbar nicht besser. Und es wird allen bisher Gutmenschenden in den grünlinkswoken Parteien gehörig an den Geldbeutel gehen-zumindest, wenn sie nicht von dem genannten A-Komplex profitieren. Ob diese dann ins Nachdenken kommen wird man sehen. Die restlichen Wahlbürger und Bürger (auch junge Menschen, die noch kei Wahlrecht haben) werden früher oder später die AfD wählen. Eine andere Alternative gibt es nicht für Menschen mit gesundem Menschenverstand. Und das ist die gute Aussicht, denke ich. Hat 1989 / 1990 in der DDR auch funktioniert (selbst erlebt).

Kassandra
10 Tage her
Antworten an  Adlershofer

Was heißt „nicht besser“? Da täglich mehr und immer mehr kommen, wird die Situation auf Dauer permanent schlechter! Jetzt ist es doch schon so, dass die Massen die bestehende Infrastruktur sprengen! Zumal sie sich als „nicht anpassungswillig“ outen. Originaltweet: „German nurse on how security in the ERs has changed due to mass-immigration: “If 2 Arab boys need to be taken care of, I’m not sending two girls in. As soon as certain surnames come up, we bring in the police.” She speaks about the problems with clan members: “It usually doesn’t take long for 20, 30, 40 family members to… Mehr

verblichene Rose
11 Tage her

Mit der Mathematik scheint es auch hier zu hapern. Denn wenn jährlich bis zu 100.000 Leute hier einfallen, dann können doch unmöglich nur 295.000 in „Einrichtungen“ untergebracht sein. Ganz abgesehen davon, dass man schon in Hamburg tagsüber das Gefühl hat, dass sich mittlerweile ALLE nur HIER aufhalten!

Rob Roy
10 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Der Staat, die Länder versuchen so viele Flüchtlinge wie möglich auf dem „freien“ Wohnungsmarkt unterzubringen, zahlen dafür jede Miete, was die Preise mit hochtreibt und für weitere soziale Probleme sorgt.
Außerdem soll so der Eindruck erzeugt werden, Migranten zu integrieren. Auch sollen möglichst viele Plätze in Asyleinrichtung immer wieder frei gemacht werden, um neue Einwanderer aufnehmen zu können.

Privat
10 Tage her
Antworten an  Rob Roy

Im Land der dummen bekloppten ist es jedenfalls für uns nicht mehr auszuhalten.
Die beinahe tägliche Horrormeldungen über die politischen Feinde der deutschen sind inzwischen unerträglich. Keiner stoppt den Wahnsinn. Sogar die großen Parteien benehmen sich hier mit ihren Verrücktheiten wie in einem Kindergarten.
Ein durch und durch verkommenes Land, in dem alle Idioten tun und lassen können, was ihnen gefällt.
Ich kann jedem Deutschen nur raten – bloß weg hier

Kassandra
10 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

@verblichene Rose:
kann auch sein, dass solche bei hier schon hausenden Verwandten oder Bekannten auf Zeit „verschwinden“.
Denn da ist es Brauch, dass, wo einer anklopft, Kost und Logis auf Dauer gestellt werden müssen. Und schon die Frage nach der Abreise den ausgesuchten Gastgeber das Gesicht verlieren lässt.
Manchmal geht da übrigens mehr als blutig aus.

OJ
11 Tage her

„eine Wende ist nicht in Sicht“.
Es wird noch viel, viel schlimmer werden ❗

OJ
11 Tage her

Der unfassbar hohe finanzielle Schaden ist nur der eine Teil.
Der andere Aspekt sind die 4.000 getöteten Menschen und die 500.000 körperlich Geschädigten durch Flüchtlinge, wobei die Dunkelziffer vermutlich ein Vielfaches davon beträgt❗

Privat
10 Tage her
Antworten an  OJ

Es sind eher fremde Wohlstands suchende und illegale Landnehmer

karlotto
11 Tage her

BlackRock und Vanguard , wer stellt sich gegen diese Macht ?

GermanMichel
10 Tage her
Antworten an  karlotto

Nennt das Kind doch beim Namen:
BlackRock und Vanguard, beide jüdisch, und Hauptaktionäre in fast allen großen Firmen des Westens. Absurderweise auch noch gegenseitig der jeweilige Hauptaktionär des anderen.

Hinter ihnen sollen die 3 US Mega Banken stehen,alle 3 jüdisch.

Sie sind Hauptaktionäre von Netflix.
Oracle Chef Larry Ellison (jüdisch) hat die Kontrolle über der Tiktok Algorithmus bekommen.
Sein Sohn (jüdisch) ist der Chef von Paramount und Warner Brothers.

Und jetzt fragt euch warum eure Kinder mit linkswoker Ideologie gehirngewaschen werden auf allen Kanälen, warum alle Firmen sich vor Wokeness überschlagen?

Ho.mann
11 Tage her

400 Milliarden, Ausdruck einer für die autochthone Bevölkerung auferlegten Selbstverstümmelung, die die führende Politbagage zu Verantworten hat, die den damit verbundenen Volksverrat bewusst und vorsätzlich bis zum finalen Chaos führen wird.

hansgunther
11 Tage her

Der Vorgeschmack, dessen was kommt! „Wenn die Polizei nachgeben würde, bliebe nur noch die Armee. Und ich bin sicher, dass nur wenige Menschen erleben möchten, wie die Armee die Kontrolle über Europas Straßen übernimmt. Vor fünf Jahren schrieben französische Generäle einen Brief an Macron, der großes Aufsehen erregte: „Handeln Sie, sonst kommt es zur Explosion, und dann werden wir eingreifen müssen.“ Offiziell hat die DGSI, die französische Generaldirektion für Innere Sicherheit, 150 Stadtviertel erfasst, die sich „im Besitz“ der Islamisten befinden. „Verlorene Territorien“Diese „verlorenen Territorien“ sind keine weit entfernten Provinzen. Es sind Schulhöfe, auf denen die französische Sprache nur noch… Mehr

Last edited 11 Tage her by hansgunther
Privat
10 Tage her
Antworten an  hansgunther

Das es so kommt – ist von kriminellen Politkern so gewollt.

GermanMichel
11 Tage her

Nicht nur in Deutschland.
Welche minimal kleine aber reiche und mächtige Gruppe um Westen kann es wohl sein die Völker und Nationen zersetzen und abschaffen will, ab ob sich die Masse des menschlichen Nutzviehs in einer zersetzen salad bowl Gesellschaft dann leichter beherrschen ließe?