In Lettland gilt für Parlamentsabgeordnete eine Impfpflicht. Falls sie der nicht nachkommen, werden sie ersetzt. Dies sei nötig, um das Vertrauen in die Corona-Maßnahmen sicherzustellen, sagt der Abgeordnete, der das Gesetz erfolgreich einbrachte.
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In Lettland gilt für die Abgeordneten der Saeima, des lettischen Parlaments, und für Lokalpolitiker eine generelle Impfpflicht. Jeder Abgeordnete, der seine politische Arbeit weiterführen will, muss nachweisen, dass er geimpft oder genesen ist, ansonsten werden ihm sowohl das Gehalt als auch das Wahlrecht im Parlament entzogen. Das beschloss das Parlament selbst in Riga – dafür stimmten 62 von 100 Abgeordneten.
Diese Einschränkungen für die Parlamentarier seien notwendig, um das öffentliche Vertrauen in die Corona-Maßnahmen zu fördern, so der Abgeordnete Janis Rancans, welcher dem Parlament das Gesetz präsentierte. In Lettland sind derzeit 53,6 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.


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