Die Mimimi-Fraktion teilt gnaden- und pausenlos unbegründete Urteile und Verurteilungen Andersdenkender aus, kann aber selbst kaum Kritik einstecken.
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Vereint Instagram, Herr Habeck? Denn bei diesem „photo and video-sharing social networking service”, das Facebook gehört, ist Herr Habeck vertreten. Er hat sozusagen BILD gekündigt und ist nur noch Kunde bei WELT. Also weiter bei Springer.
Handelt es sich bei Habeck um einen nur etwas älteren Vertreter der Mimimi-Fraktion der Generation Schneeflöckchen? Die gnaden- und pausenlos unbegründete Urteile und Verurteilungen Andersdenkender austeilen, aber selbst kaum Kritik einstecken können?
Nun, mit Twitter ist es wie mit einem Messer: Twitter hat nie demokratisiert, nie gespalten, Messer verletzen und töten nicht. Beides tun nur diejenigen, die Twitter und Messer für schlechte oder böse Zwecke einsetzen. Wenn Habeck selbst auf Twitter gespalten hat oder andere es taten, sollten Habeck und sie es nicht dem Medium in die Schuhe schieben. Sie waren es, nicht Twitter.
Die nachgereichte Kritik an Twitter nach dem Abmelden vom selbigen Dienst, ist der Versuch, Mitleid bei Gutgläubigen zu finden, denen Habeck Leid tun soll, weil das böse Twitter den guten Habeck verführt hat, Dinge zu sagen, die Habeck eigentlich gar nicht sagen wollte.
Dass dem Mitleid heischenden Tweet von Habeck Spott und Verurteilung folgen würde, wusste Habeck natürlich: Hat er es als Verstärkung seiner Absicht einkalkuliert?
https://twitter.com/ulfposh/status/1083112772454498305
Die Äußerung über das undemokratische Thüringen (und zuvor Bayern, vor der Landtagswahl in Bayern 2018), das nur Habeck erlösen kann, wird ihm nachgehen, so lange er in der Politik ist. Sollte Habeck wirklich glauben, das mit dem Wechsel seiner Plätze in den Social Media Kanälen loszuwerden, wäre er im Irrtum.
https://twitter.com/neythomas/status/1083081667563216901
https://twitter.com/cintrali/status/1083269174741352448
https://twitter.com/DrHausse/status/1083272735873253377
https://twitter.com/extra3/status/1083013065031987200
Eine der Vorteile des Internets ist: Es vergisst nichts. Virtuosen in diesem weltweiten Raum finden alles wieder, es mag noch so oft von wem auch immer gelöscht worden sein. Der nächste Habeck-Fehlgriff kommt bestimmt.

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