Deutschland: Jeden Tag zwei Gruppenvergewaltigungen

Neue Daten aus der polizeilichen Kriminalstatistik: 751 Fälle von Gruppenvergewaltigungen wurden allein im Vorjahr dokumentiert, 53 Prozent der Tatverdächtigen waren keine Deutschen. Bei denjenigen mit deutscher Staatsbürgerschaft wird ein möglicher Migrationshintergrund statistisch nicht erfasst.

picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer

Die neuen Daten aus der Statistik der Exekutive zeigen: Die Zahl der Gruppenvergewaltigungen bleibt alarmierend hoch. Zwar ist die Anzahl dieser Straftaten gegenüber dem Jahr 2024 (788 Fälle) leicht gesunken, doch sie ist ähnlich hoch wie 2023 (761 Fälle). Im Jahr 2022 hatten die Kriminalisten bei 789 Gruppenvergewaltigungen zu ermitteln.

Diese Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geht auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zurück und wurde nun von der WELT veröffentlicht, die Bundesregierung bestätigte die Daten auf Basis der PKS-Erhebungen der Länder. Besonders betroffen waren Nordrhein-Westfalen mit 161 Fällen, Berlin mit 118, Niedersachsen mit 113 und Bayern mit 91 registrierten Taten. Insgesamt fielen 772 Menschen den Straftaten zum Opfer, davon waren 90 Prozent Frauen.

Viele Opfer waren Jugendliche, das jüngste war erst fünf Jahre alt. Die meisten Taten ereigneten sich in Wohnungen (324 Fälle), einige auch in Freizeiteinrichtungen wie Jugendzentren.

Syrer und Afghanen besonders häufig unter Tatverdacht

Von den 1.083 ermittelten Tätern hatten 53 Prozent keine deutsche Staatsbürgerschaft – etwa 574 Personen. Die häufigsten ausländischen Staatsangehörigkeiten waren syrisch (110), afghanisch (64), irakisch (46) und türkisch (44). 509 Tatverdächtige besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit; ein möglicher Migrationshintergrund bei diesen Tätern wird in der Statistik nicht gesondert erfasst.

Im bundesweiten Vergleich ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Gruppenvergewaltigungen damit deutlich höher als ihr Bevölkerungsanteil (15 bis 16 Prozent). Ähnliche Überrepräsentationen zeigen sich in der Gesamt-PKS 2025 bei Gewaltkriminalität und bestimmten Sexualdelikten. Die offizielle PKS verzeichnet insgesamt einen Anstieg bei Vergewaltigung, sexueller Nötigung und schweren sexuellen Übergriffen auf 14.454 Fälle (+ 8,5 Prozent).

In 72 Prozent der aufgeklärten Fälle waren die Tatverdächtigen bereits zuvor polizeilich bekannt. AfD-Innenpolitik-Sprecher Stephan Brandner kritisiert ein „eklatantes Versagen von Justiz, Sicherheitsbehörden und Politik“. Er forderte eine konsequente Strafverfolgung, schnellere Verfahren, härtere Sanktionen – und bei ausländischen Tätern die Aufenthaltsbeendigung.

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Kommentare ( 4 )

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Haba Orwell
9 Minuten her

> Syrer und Afghanen besonders häufig unter Tatverdacht
Auch innerhalb einer Religion wie der Islam gibt es zivilisiertere und chaotischere Länder. Syrien und Afghanistan scheinen mir besonders chaotisch – wie weise von der Obrigkeit, gerade von dort möglichst viele beliebige Leute zu holen.

M. Stoll
10 Minuten her

„Diese Sonderauswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geht auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zurück…“
Wenn es die AfD nicht geben würde, wäre es kein öffentliches Thema !!
So viel zu den guten feministischen Parteien und Medien (Ausnahme: Die Welt), die hier im Gegensatz zu „MeToo“ dröhnend schweigen.
Mitschuldige armselige Heuchler.

rainer erich
13 Minuten her

Syrer und Afghanen sollen besonders gerne und häufig “ eingebürgert“ werden. Damit wäre dieses “ Problem“ auch gelöst, statistisch zumindest. Und, der Mensch, zumal der deutsche Mensch, gewöhnt sich an alles. Das hat er nun schon bewiesen. Jedenfalls lösen derartige Meldungen heute nur noch ein Achselzucken aus, mit der Warnung vor “ rechts“ natürlich, und demnächst nicht einmal das. Man wird derartige Entwicklungen demnächst kulturell “ einbauen“. Angesichts der blossen Anzahl wird es auch schwierig, sich darüber noch zu empören. Am Wenigsten empören sich die Damen selbst, aber die haben auch ihre grösseren Probleme mit den Indigenen. Und nun ?

Schwabenwilli
14 Minuten her

„Bei denjenigen mit deutscher Staatsbürgerschaft wird ein möglicher Migrationshintergrund statistisch nicht erfasst.“

Eine solche Statistik ist nichts Wert.