Hanta Hanta: Die Pandemie, auf die die Nation wartet

Seit Corona 2022 durch den Ukraine-Krieg als Thema verdrängt wurde, wurde mit vier Viruskrankheiten versucht, Angst zu verbreiten und den guten alten „Lockdown“ wieder zu aktivieren: Affenpocken, Norovirus, Hantavirus, Ebola. Bisher mit mäßigem Erfolg, doch die Hartnäckigkeit ist erstaunlich. Eine kritische Betrachtung von Paul Cullen

picture alliance / AP Photo/Moses Sawasawa | Moses Sawasawa

Zugegeben, der Titel des Beitrags wird nur von Lesern eines bestimmten Alters erkannt, die sich an ein anderes Deutschland erinnern, als Til Schweiger noch jung und die Welt noch halbwegs in Ordnung war. Als der Film „Manta Manta“ in die Kinos kam, war die deutsche Autoindustrie noch gesund, wobei rückblickend erste Risse bereits erkennbar waren. Der Opel Manta, von dem der Film seinen Titel hatte, wurde nämlich nur zwischen 1972 und 1975 in Bochum gebaut. Danach verlagerte Opel die Produktion nach Antwerpen in Belgien, wo 1988 der letzte Manta vom Band lief. Also wehte schon 1991, als der Film herauskam, ein Hauch von Nostalgie durch die Kinosäle.

Heute ist Deutschland verglichen mit damals nicht mehr zu erkennen. Aus der Nostalgie ist starke Wehmut geworden, und aus der Zuversicht der Nachwendezeit die Angst vor dem Untergang, der uns aus vielen Richtungen zu drohen scheint.

Während einige dieser Ängste gerechtfertigt sind, etwa die vor Deindustrialisierung, wirtschaftlichem Abstieg und demografischem Kollaps, sind andere reine Erfindungen der Hauptstrom-Medien, etwa die „Klimakatastrophe“ oder „Pandemien“ jeglicher Couleur. Bezeichnenderweise steht die Lautstärke dieser Themen in den Systemmedien in umgekehrtem Verhältnis zu ihrer wahren Bedeutung für unser Wohlergehen, sollen die Scheinbedrohungen vermutlich von den wahren Problemen unserer Zeit ablenken.

Seit Corona 2022 durch den Krieg in der Ukraine im Massenbewusstsein als Thema Nummer eins verdrängt wurde, ist nach meiner Wahrnehmung mit nicht weniger als vier verschiedenen Viruskrankheiten versucht worden, Angst und Schrecken zu verbreiten und den guten alten „Lockdown“ wieder zu aktivieren, nämlich mit Affenpocken, Norovirus, Hantavirus und in den vergangenen Wochen der Gottseibeiuns aller Infektionskrankheiten Ebola.

Bisher ist der Erfolg der Angstmacher mäßig geblieben, doch im Angesicht der Demontage aller Kernelemente der Covid-Story ist ihre Hartnäckigkeit erstaunlich. Auch ihre Erfolge, etwa die Etablierung der nach wie vor extrem problematischen gentherapeutischen modRNA-Plattform als neuer Standard in der Impfstoff-Herstellung, verdienen kritische Beleuchtung.

Die Affenpocken

Affenpocken, die mPox heißen sollen, seit die Weltgesundheitsorganisation WHO die ursprüngliche Bezeichnung als „rassistisch“ gebrandmarkt hat, ist eine Viruserkrankung von Nagetieren, die gelegentlich auf Affen und Menschen überspringt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist möglich, aber unwahrscheinlich. Die Sterblichkeit außerhalb Afrikas ist in der Regel mit weniger als 1:1.000 gering. Nachdem sich herausstellte, dass sich der internationale Ausbruch Ende 2022 fast ausschließlich bei homosexuellen Männern mit multiplen Sexualpartnern manifestierte, ist die Erkrankung 2023 so schnell vom Angstradar verschwunden, wie sie erschienen war.

Norovirus

Norovirus, genannt nach der Stadt Norwalk in Ohio, USA, wo der erste Ausbruch 1968 beschrieben wurde, ist eine endemische und hochansteckende Krankheit, die mit dramatischem und sehr unangenehmem Durchfall und Erbrechen einhergeht, aber in fast allen Fällen bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr selbstlimitierend ist und nach wenigen Tagen vollständig ausheilt. Ausbrüche kommen besonders in Situationen vor, in denen viele Menschen zusammenwohnen, etwa in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, oder auf Kreuzfahrtschiffen, die nach dem Covid-19-Ausbruch auf der „Diamond Princess“ so etwas wie die Petrischale der Pandemie-Macher geworden sind.

Laut Berichten aus der Fachpresse und von der US-Seuchenschutzbehörde CDC werden jedes Jahr zwischen zehn und 20 Norovirus-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen gemeldet. In den letzten Jahren ist ein leichter Trend nach oben erkennbar, der in etwa mit der Zunahme der Anzahl an Kreuzfahrtschiffen Schritt hält. Dennoch führten die Zahlen aus 2023 (14 gemeldete Ausbrüche), 2024 (18 Meldungen) und 2025 (23 Meldungen) zu einer Alarmstimmung in den deutschen und internationalen Medien, die teilweise von alten Bekannten aus der Covid-Zeit, wie dem deutschen Virologen Alexander Kékulé, befeuert wurde.

Aber auch dieser Versuch hat nicht gezündet, und so verschwanden Noroviren nach etwa sechs Monaten wieder aus der Berichterstattung.

Hantavirus

Wie bei Affenpockenviren ist die Hantavirus-Infektion, benannt nach dem Hantaan („große Stromschnellen“)-Fluss in Südkorea, hauptsächlich eine Erkrankung von Nagetieren. In Umgebungen mit starkem Nagetierbefall, wie beispielsweise auf Schiffen, die mindestens seit der Antike ein Hort der Ratten sind, können sich auch Menschen infizieren, in der Regel durch Kontakt mit Tierkot. Ob sich das Virus von Mensch zu Mensch übertragen kann, ist nicht sicher. Wenn überhaupt, gilt dies nur für den seltenen „Andes-Stamm“, der in Deutschland noch nie isoliert wurde. Eine Infektion kann zu einer schweren Erkrankung mit Nieren- oder Herz-Lungen-Versagen führen, doch dürften solche schweren Verläufe die große Ausnahme sein, da in Regionen mit hohem Hantavirusbefall wie Südamerika mehr als die Hälfte der Bevölkerung Antikörper als Zeichen einer bereits stattgehabten Infektion aufweist.

Wie beim Corona- und Norovirus konzentrierten sich die Medien auch beim Hantavirus auf Infektionen an Bord von Kreuzfahrtschiffen, wie in Mai 2026 auf der niederländischen MV Hondius geschehen. Auch hier wurde Angst geschürt, kam so gut wie kein Bericht ohne die Beschreibung der Infektion als „tödlich“ aus.

Trotz einer schrillen und intensiven Berichterstattung sprang auch bei Hanta der Funke nicht über. So räumte die WHO in einer Meldung am 17. Mai 2026 eine Fehleinschätzung („reassessment“) ein und gab zu, dass das „globale Risiko“ für Hantavirus-Infektionen trotz des Ausbruchs auf der MV Hondius „gering“ sei – jedoch nicht ohne ein Tag vorher mit einer Meldung über einen Ebola-Ausbruch in der Grenzregion zwischen der Demokratischen Republik Kongo (ehemals Zaire) und Uganda den ultimativen Infektions-Angstturbo zu zünden.

Ebola

Ebola ist nach einem Fluss im Kongo benannt. Das Wort bedeutet übersetzt „weißes Wasser“. Die erste Infektion mit dem Ebola-Virus wurde 1976 registriert. Seitdem gab es mehrere Ausbrüche, fast immer in Westafrika südlich der Sahara. Der natürliche Wirt scheint die Fruchtfledermaus zu sein, aber das Virus kann auf andere Tiere wie Antilopen oder Affen, sowie auf Menschen übertragen werden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nur durch direkten Kontakt möglich, entweder mit Köperflüssigkeiten wie Speichel, Blut oder Urin einer Person mit Krankheitssymptomen (eine asymptomatische Übertragung ist nicht bekannt) oder mit einer Person, die an Ebola gestorben ist.

Somit ist die Ansteckbarkeit von Ebola wesentlich geringer als bei Viren, die durch die Luft übertragen werden können, wie Erkältungsviren, Influenza oder Masern. Bei bisherigen Ausbrüchen war eine infizierte Person in der Lage, im Schnitt etwa zwei weitere anzustecken. Zum Vergleich: bei Masernausbrüchen kann eine Person etwa 15 weitere infizieren.

Im Gegensatz zu vielen anderen Virusinfektionen sind bei Ebola asymptomatische Fälle selten. Die meisten Infizierten entwickeln Tage bis wenige Wochen nach der Ansteckung grippale Symptome wie Fieber, Muskelschmerz und Husten, gefolgt von Hautausschlag sowie von Durchfall und Erbrechen. Es kommt zu einer Einschränkung der Nieren- und Leberfunktion, begleitet von inneren und externen Blutungen. Historisch sind etwa die Hälfte der Menschen, die sich mit Ebola infiziert haben, daran gestorben, aber mit schneller und guter Intensivbehandlung – insbesondere mit ausreichender Flüssigkeitsgabe – sinkt die Sterblichkeit auf etwa zehn Prozent.

Ebola ist also eine gefährliche Erkrankung mit dramatischen Symptomen und hoher Mortalität. Aber gerade letztere Merkmale führen dazu, dass sie sich unter ungünstigen Bedingungen (schlechte medizinische Versorgung, zivile Unruhen, Krieg) zwar lokal ausbreiten kann, aber nicht in der Lage ist, sich über weite Strecken im Sinne eine Pandemie zu verbreiten. Für den Bundibugyo-Stamm (das Wort heißt „Nilpferd-Ort“ und bezeichnet einen Bezirk in West-Uganda), der für den derzeitigen Ausbruch verantwortlich ist, existiert weder eine Behandlung noch ein Impfstoff. Für andere Ebola-Stämme existieren DNA-basierte Vektorenimpfstoffe, die ähnlich funktionieren wie der Covid-Impfstoff von AstraZeneca. Sie sollen eine Schutzrate von mehr als 90 Prozent erreichen.

Ebola in Deutschland

Wie bei Covid, war Deutschland auch bei Ebola ein wichtiges Rädchen in der globalen Angst-Maschine. So wurde im Mai 2026 auf Anraten des ehemaligen Gesundheitsministers und Covid-Marktschreiers Karl Lauterbach der Ebola-kranke Missionar und Allgemeinchirurg Dr. Peter Stafford in die Berliner Charité eingeflogen, wo er medienwirksam vom Infektiologen und Intensivmediziner Leif Erik Sander behandelt wurde. Dieser hatte damals die Covid-Impfpflicht im Gesundheitswesen befürwortet, eine fünfte Covid-Spritze jedoch als „nicht zwingend“ erachtet.

Nach wenigen Wochen erholte sich Dr. Stafford vollständig und konnte die Klinik verlassen, nicht aber ohne vorher mit dem experimentellen Antikörper-Präparat MBP134 des Unternehmens Mapp Biopharmaceuticals aus San Diego in Kalifornien, USA behandelt zu werden. Geschäftsführer und Mitgründer von Mapp ist der Biologe Kevin Whaley. Seine Spezialität besteht darin, in Zusammenarbeit mit der Johns-Hopkins-Universität und dem US-National Institute for Allergy and Infectious Diseases, die bis vor kurzem vom Covid-Zar Dr. Anthony Fauci am US-National Institutes of Health, geleitet wurde, Antikörper-Behandlungen zu entwickeln, die gleichzeitig gegen Geschlechtskrankheiten und empfängnisverhütend wirken. Also auch hier schließen sich verschiedene Kreise und Motive der internationalen „Gesundheits“-Szene.

Viermal falscher Alarm

Bei allen vier Erkrankungen handelt es sich also entweder um Viren, die zwar ansteckend sind, aber selbstlimitierende Erkrankungen auslösen (Norovirus), oder um solche, die kaum (Hantavirus) oder nur unter bestimmten Umständen von Mensch zu Mensch übertragen werden können (Affenpocken, Ebola). Keine dieser Erkrankungen hat das Potential, bei uns Fuß zu fassen, geschweige denn sich großflächig auszubreiten.

Was ist denn der Hintergrund für die wiederholte Panikmache in den Medien?

Lektionen aus der Covid-„Plandemie“

Spätestens seit der Veröffentlichung der internen Protokolle des Robert-Koch-Instituts („RKI-Files“) ungeschwärzt und in voller Länge inklusive Begleitmaterial wie Vortragsinhalte durch einen Whistleblower unter Mitwirkung der Journalistin Aya Velazquez am 23. Juli 2024, kann bezüglich des Covid-Fiaskos kein Zweifel mehr bestehen. Es gab nicht nur keine „Pandemie der Ungeimpften“, sondern überhaupt keine Pandemie im Sinne eines ungewöhnlichen Krankheitsgeschehens. Diese Tatsache war nicht nur den Wissenschaftlern des Instituts, sondern auch ihren politischen Vorgesetzten bekannt. Dennoch erfolgte die größte Außerkraftsetzung unserer Grundrechte seit der Gründung der Bundesrepublik. Auffallend war hierbei die Gleichschaltung aller staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen nicht nur national, sondern fast weltweit, mit der gleichen Taktung und der gleichen Wortwahl von Kiel nach Karachi.


Lesen Sie im zweiten Teil, wer von der Pandemiemaschinerie profitiert.


 

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Kommentare ( 1 )

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Autour
2 Stunden her

Naja, nach dem letzten Statement von Tutsi… wird es nun ja wohl fast unmöglich eine weitere pseudo Pandemie herbeizuschreiben…
Und zum Glück hat man Dr. Evil ja schon von allen zukünftigen Ermittlungen Freigesprochen… die Hintermänner Bidens waren über ALLES im Bilde… man mag sich nicht ausmachen was die bei einer weiteren „Dämokratischen“ Regierung angestellt hätten….

Last edited 2 Stunden her by Autour